VoIP - Anschlussprobleme

OP #4852550
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Hallo Forengemeinde,

VoIP ist so viel besser, dass es alle Probleme rechtfertigt. Wie z.B. 
hier bei meiner Oma (Pflegestufe 5).

Im Haus liegen zwei Analogleitungen, genutzt wurde im Haus nur eine. Die 
zweite geht leider nur in einen Raum in der Parterre und ist nich im 
Rest des Hauses verlegt. Daher kann man sie außen vor lassen.

Die Leitung geht in einen Raum Parterre, dann in Wohnzimmer und ehem. 
Kinderzimmer im ersten Stock sowie in den zweiten Stock.

Jetzt kam diese baaaahnbrechende VoIP (oder eher Ärger over IP ÄoIP) 
Umstellung. Natürlich sind jetzt alle Telefone im Haus tot.

Der Router steht jetzt im ehem. Kinderzimmer und hat als einziger Raum 
am Router einen anlogen Telefonanschluss. Ein verlegen der Leitungen ins 
Wohnzimmer ist nur extrem aufwändig möglich.

Alle Telefone sind jetzt auf DECT umgestellt, die direkt auf die 
Fritzbox verbinden.

Problem 1) Meine Oma kommt im Wohnzimmer nicht mit dem DECT-Telefon 
klar. Mein Vater hat ihr ein Senioren-Telefon besorgt, aber das war auch 
nicht ihres - zumal die Funktelefone mit Hörgeräten Probleme machen 
(zumindest bei der erbärmlichen Qualität, die die Barmer bezahlt). 
Telefonieren kann sie somit nicht mehr so wirklich.

Problem 2) Meine Oma hat einen Notrufknopf. Der Notruf lief auf einen 
Wählapparat, der im Wohnzimmer stand, und nur analog angeschlossen 
werden kann. Natürlich geht das jetzt nicht mehr, weil es keinen 
Analoganschluss mehr gibt. Der Pflegedienst steigt meiner Mutter jetzt 
auf's Dach, weil der Notrufkasten sehr teuer ist, aber nicht mehr 
funktioniert, und der Pflegedienst das Gerät nur dann bei der Kasse 
abrechnen darf, wenn es auch im Betrieb ist. Daher macht der 
Pflegedienst jetzt sehr viel Druck, dass das Teil endlich wieder in 
Betrieb genommen werden muss.

Jetzt kommt die gloreiche Frage: Wie soll man Problem 1+2 lösen? Mit 
VoIP wird doch alles besser. Also sollte das ja aaaalllles kein Problem 
sein -.-

Für Punkt 1 habe ich mir überlegt, ein "Kabel"-DECT-Telefon zu holen. 
Dann sitzt der Senderteil nicht im Hörer am Hörgerät, sondern im Kasten. 
Da dürfte es doch von SimValley und Konsorten bestimmt etwas geben.

Bei Punkt 2 bin ich allerdings ratlos und für jeden Vorschlag offen.

Im schlimmsten, nein im allerschlimmsten Fall muss man wohl oder übel 
eine neue Analogleitung ziehen, aber das wäre ein enormer Aufwand, weil 
man dafür ca. 50m Kabel verlegen müsste.
Persönliche Seite #4852573
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Eine Alternative: Stell' die Fritzbox in den Raum im Parterre, in dem 
die Leitung ankommt. Trenne dort die Weiterleitung in den Rest des 
Hauses auf, und schließe die an einen a/b-Port der Fritzbox an.

Damit kann man zwar keinen der Vorteile der Fritzbox mehr sinnvoll 
nutzen, aber die alte gimmelige 
"wir-schalten-Analogtelephone-parallel"-Installation funktioniert 
unverändert.
Gast #4852585
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Ich habe das mit einer zweiten Fritzbox 7113 ?gelöst, die per dlan mit 
der Hauptverteilung FB gekoppelt ist. Man kann die so konfigurieren, 
dass der analoganschluss der zweiten als ip Telefon der ersten läuft. 
Ist alles sehr gut bei avm beschrieben.

Die 2te FB gab's original für 1€ bei ebay.  Da tut es so ziemlich jede 
aus den letzten 5 Jahren.
Gast #4852592
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#4852717
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Hallo Martin

Also deine Verkabelung sieht so aus
Raum Parterre, -> Wohnzimmer --> ehem.  Kinderzimmer im ersten Stock
--> sowie in den zweiten Stock.

Analog braucht doch nur zwei adern und normalerweise sind immer 4 adrige 
verlegt.
Nimm die anderen zwei unbenutze Adern  und verbinde diese mit dem Analog 
aus gang an der Fritzbox und von dort zurück vom ehem. Kinderzimmer im 
ersten Stock --> Wohnzimmer und häng dort das "Senioren " Telfon dran.

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