Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Stromaufnahme eines ULN2803 am Input


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von RaspiKing (Gast)


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Hey Leute,

ich hab eine Frage zum ULN2803, leider bin ich über das Datenblatt nicht 
auf die Lösung gekommen und frag einfach mal hier in die Runde.

Wie viel Strom zieht der Input jeweils beim ULN2803? Also ich möchte den 
am Raspberry Pi betreiben um 5V Relais zu schalten und um nicht bei ca. 
15-20 Relais auf Dauer x mal Transistor, Widerstände und Dioden zusammen 
zu klöppeln, bin ich eher an dem ULN2803 interessiert. Nur ich weiß 
nicht ob ich insgesamt 2-3 ULN2803 am Raspberry Pi direkt betreiben 
kann, ohne das es zu Problemen führen kann, da die GPIO Pins des 
Raspberry Pi bekanntlich nicht so große Ströme vertragen.

Die Last selbst (Die Relais) werden von einem seperaten Netzteil 
versorgt, lediglich die GND Verbindung besteht. Also von daher wird der 
Raspberry Pi ständig vernünftig Versorgt.

Danke schonmal vor ab für Eure Hilfe.



RaspiKing

: Verschoben durch Moderator
von Cent (Gast)


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RaspiKing schrieb:
> Wie viel Strom zieht der Input jeweils beim ULN2803? Also ich möchte den
> am Raspberry Pi betreiben um 5V Relais zu schalten

So viel wie nötig ist um die internen Transistoren einzuschalten.

von Schnupftabak (Gast)


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>Datenblatt nicht auf die Lösung gekommen

Ii(on) übersehen?

von Marc V. (Firma: Vescomp) (logarithmus)


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RaspiKing schrieb:
> Wie viel Strom zieht der Input jeweils beim ULN2803? Also ich möchte den
> am Raspberry Pi betreiben um 5V Relais zu schalten und um nicht bei ca.

 Zwischen 0.5mA und 0.8mA, je nach Strom am Ausgang und
 Betriebsspannung.

 Max. 1.5mA auf jeden Fall.

von Toxic (Gast)


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Unabhaengig vom angegebenen Eingangsstrom im Datenblatt,kann man sich 
den auch selbst berechnen,wenn man sich die Innenbeschaltung des ULNxxxx 
anschaut...

von RaspiKing (Gast)


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Super,

danke für die Antworten. Also werde ich dann mit meinen maximal 3 
ULN2803 keine Probleme bekommen. Vor allem da niemals alle Kanäle 
gleichzeitig eingeschalten werden sein. Wäre bei Rollomotoren auch eher 
ungünstig. Aber das hab ich sicherheitshalber durch mehrere 
Sicherheitsstufen behoben, unter anderem eine Verriegelungsschaltung der 
Kontakte der Relais. Also wenn z.B. bewegung Rollo hoch aktiv ist, kann 
Rollo runter NIE aktiv sein. Aber das ist für meine Frage die ich oben 
Stellte nicht von relevanz.


Danke nochmal.


RaspiKing

von Jobst Q. (joquis)


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RaspiKing schrieb:
> Also ich möchte den
> am Raspberry Pi betreiben um 5V Relais zu schalten und um nicht bei ca.
> 15-20 Relais auf Dauer x mal Transistor, Widerstände und Dioden zusammen
> zu klöppeln, bin ich eher an dem ULN2803 interessiert.

Bei so vielen Ausgängen wäre auch der maximale Gesamtstrom der GPIOs zu 
beachten. Weiss leider nicht genau, wie hoch der ist.

Der ULN2803 lässt sich prima mit dem 74HC540 (invertiert) oder 74HC541 
(nicht invertiert) treiben, auch von der Pinbelegung her. Ich bevorzuge 
die Ansteuerung über I2C mit PCF8574, dann kann man mit den GPIOs noch 
anderes tun.

von Wolfgang (Gast)


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RaspiKing schrieb:
> Nur ich weiß nicht ob ich insgesamt 2-3 ULN2803 am Raspberry Pi
> direkt betreiben kann, ohne das es zu Problemen führen kann, da
> die GPIO Pins des Raspberry Pi bekanntlich nicht so große
> Ströme vertragen.

An einem GPIO Pin hängt doch genau ein Eingang eines ULN2803. Da 
spielt die Anzahl der ULN2803 für die GPIO-Pinlast doch überhaupt keine 
Rolle. Die Last summiert sich am jeweiligen VDD-Pin auf.

von Christian M. (Gast)


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Jobst Q. schrieb:
> Ich bevorzuge
> die Ansteuerung über I2C mit PCF8574

Na DAS bestimmt nicht! Der PCF8574 gibt an High max. 100μA aus, 
ausserdem sind die Ausgänge nach Reset High!
Wolltest Du sagen, dass Du zwischen PCF8574 und ULN2803 noch den 74HC540 
reinmachst? Dann OK!

Gruss Chregu

von Dietrich L. (dietrichl)


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RaspiKing schrieb:
> um 5V Relais zu schalten

Aber Du weißt, dass am ULN2803 so um die 1V abfallen?

D.h. Du brauchst eine höhere Versorgungsspannung oder ein Relais für 
niedrigere Betriebsspannung.

von RaspiKing (Gast)


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Ich muss es vorher mal testen. Aber das Netzteil ist Notfalls 
nachregelbar. Also falls die 5V nicht reichen.



RaspiKing

von Trumpelstielzchen (Gast)


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Wie wäre es mit ein paar TPIC6B595? Ist ein Schieberegister mit 
nachgeschalteten Mosfet-Transistoren.
Vorteil: Man benötigt nur 3 Leitungen.

von Joachim B. (jar)


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RaspiKing schrieb:
> Also werde ich dann mit meinen maximal 3
> ULN2803 keine Probleme bekommen.

3x 8 hast du soviele GPIO frei? einige sind ja schon vorbelegt/verplant, 
TxRx I2C 1w

ich würde ja bei 3x ULN -> 3 I2C Expander PCF8574 nehmen, das entschärft 
den GPIO Strom dramatisch

anreihbar bis 8 Stück
Ebay-Artikel Nr. 291491757822

Jobst Q. schrieb:
> Bei so vielen Ausgängen wäre auch der maximale Gesamtstrom der GPIOs zu
> beachten. Weiss leider nicht genau, wie hoch der ist.

wir im PI Forum haben uns auf 50mA über alle GPIO nach GND oder VCC 
geeinigt, kleinster gemeinsamer Nenner des SoC lt. Datenblatt was er mit 
seiner CPU/GPU noch übrig hat.

24 GPIO mal max. 1,5mA = 32mA da ist nicht mehr viel Luft zu den 50mA 
für anderes!

: Bearbeitet durch User
von RaspiKing (Gast)


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Ja hab noch soviele Ausgänge. Der Raspberry Pi hat außer i2c & 1-Wire 
nichts ausgeführt. Also hab ich da kein Problem mit den Pins und 50mA.

Den i2c läuft über ein Level-Shifter und so auf 5V, somit ist 3,3V nicht 
wirklich belastet. Und für 1-Wire nutze ich als Versorgungsspannung 
ebenfalls 5V. Lediglich der Widerstand ist zwischen Data und 3,3V. Also 
kommt daher bei den 3,3V relativ wenig zusamme von der Belastung her.



RaspiKing

von Jobst Q. (joquis)


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Christian M. schrieb:
> Wolltest Du sagen, dass Du zwischen PCF8574 und ULN2803 noch den 74HC540
> reinmachst? Dann OK!

Genau so mache ich es.

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