Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Solarzelle, Akku im System laden


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von Peter K. (Gast)


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Hallo Leute,

kennt ihr vielleicht einen IC welcher das Laden eines Akkus in einem 
laufenden System erlaubt?

Genauer gesagt geht es um eine Solar betriebene Messstation. Diese soll 
Tagsüber wenn möglich den Akku laden und in der Nacht über den Akku 
versorgt werden.

Allerdings sollen jederzeit Messungen durchgeführt werden können, sprich 
das System muss aus dem Akku versorgt werden während dieser geladen 
wird.

Optimal wäre natürlich wenn die Solarzelle bei maximaler Leistung 
betrieben wird. Zusätzlich wäre es optimal wenn aus der Solarzelle auch 
Strom gezogen wird, auch wenn dieser nicht ausreicht den Akku zu laden 
und dadurch den Akku zumindest entlastet.

Vielleicht kennt ihr ja einen IC oder eine auch eine Schaltung welche so 
etwas kann, oder ihr könnt mir vielleicht tipps geben wie ich so ein 
Verhalten erreichen kann.

mfg Peter

: Verschoben durch Moderator
von Horst Horstson (Gast)


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Allgemein, ohne jetzt Spannung oder Strom oder sonstwelche Informationen 
zu kennen: Du suchst einen Solar-Akkuladeregler, vorzugsweise mit MPPT.

Peter K. schrieb:
> Genauer gesagt geht es um eine Solar betriebene Messstation. Diese soll
> Tagsüber wenn möglich den Akku laden und in der Nacht über den Akku
> versorgt werden.

Famose Info. Sicher, dass es nicht andersherum ist?

Und guck dir vielleicht noch mal die Kirchhoffschen Knotenregeln an, mit 
Strom der irgendwo rein- und rausfließt. Dann ergeben sich diversen 
Antworten vielleicht von allein.

von Max M. (jens2001)


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Laber, laber, laber!

Welche Spannung welcher Strom,wWelche Akkukapazität?

von holger (Gast)


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>Allerdings sollen jederzeit Messungen durchgeführt werden können, sprich
>das System muss aus dem Akku versorgt werden während dieser geladen
>wird.

ROFL. Stell dir vor du hast ein Auto. Der Motor läuft.
Die Lichtmaschine lädt den Akku. Deine Elektronik hängt
auch am Akku. Wo ist da ein IC?

von Wolfgang (Gast)


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Peter K. schrieb:
> Allerdings sollen jederzeit Messungen durchgeführt werden können, sprich
> das System muss aus dem Akku versorgt werden während dieser geladen
> wird.

Würde es stören, die Messstation immer aus dem Akku zu betreiben und 
die Solarzelle immer zum Nachladen des Akkus angeschlossen zu haben?

Wenn du auf maximalen Wirkungsgrad Wert legst, kann zusätzlich noch ein 
MPPT zwischen Solarzelle und Akku. Wieviel der zusätzliche Regler im 
realen Betrieb bringt, müsste man anhand deiner Anlagen- und typischer 
Einstrahlungsdaten durchrechnen.

von Richard B. (r71)


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Peter K. schrieb:
> Schaltung welche so etwas kann...

Was genau brauchst du?
Ein ESP8266 packt das locker.

Freundliche Grüße,
Richard

von Peter K. (Gast)


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Horst Horstson schrieb:
> Und guck dir vielleicht noch mal die Kirchhoffschen Knotenregeln an, mit
> Strom der irgendwo rein- und rausfließt. Dann ergeben sich diversen
> Antworten vielleicht von allein.

Sind mir bekannt allerdings weis ich nicht wie mir das helfen soll, die 
Akkus zu laden, damit diese nicht überladen werden, der Akkustrom 
vielleicht nicht zu hoch wird und der uC trotzdem versorgt wird. 
Immerhin zieht bei einem normalen Laderegler und uC am Akku der uC vom 
Laderegler Strom weg, was eine Ladung mittels Konstantstrom irgendwie ad 
absurdum führt.

Max M. schrieb:
> Welche Spannung welcher Strom,wWelche Akkukapazität?

Spannung am uC 5V Akkuspannung je nach Typ drüber, Strom wird so um die 
300mA maximal werden, wenn alles im Sleep Modus ist, ists unter 1mA. 
Durchschnitt würde ich sagen um die 2mA. Akkukapazität in etwa 500mAh.

Wolfgang schrieb:
> Würde es stören, die Messstation immer aus dem Akku zu betreiben und
> die Solarzelle immer zum Nachladen des Akkus angeschlossen zu haben

An sich nein, meine Bedenken dabei sind nur, dass ein Laderegler, 
welcher die Zellen mit Konstantstrom ladet eventuell durch den 
Stromverbrauch des uC gestört wird. Zudem werde ich für die Spannung 
mehrere Zellen in Reihe Schalten müssen, was einen Balancer notwendig 
machen könnte.

holger schrieb:
> ROFL. Stell dir vor du hast ein Auto. Der Motor läuft.
> Die Lichtmaschine lädt den Akku. Deine Elektronik hängt
> auch am Akku. Wo ist da ein IC?

Schon mal was vom Batterieladeregler gehört?

Richard B. schrieb:
> Ein ESP8266 packt das locker.

Es geht hier nicht um die Kommunikation sondern um die Ladereglung des 
Akkus während gleichzeitig ein Verbraucher drann hängt

von holger (Gast)


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>Schon mal was vom Batterieladeregler gehört?

Ja.

>Es geht hier nicht um die Kommunikation sondern um die Ladereglung des
>Akkus während gleichzeitig ein Verbraucher drann hängt

Das ist der Laderegelung doch scheiss egal ob da ein Verbraucher
dran hängt. Wenn du das nicht begreifst solltest du besser
stricken lernen. Der Strom teilt sich auf Akku und Verbraucher auf.

Folgende Fälle:

1. Es ist fast dunkel. Der Akku wird nicht geladen. Der Strom für den 
Verbraucher kommt nur aus dem Akku.

2. Es ist extrem hell. Der Akku kann geladen werden und der Verbraucher
wird auch aus deiner Solarzelle versorgt.

3. Es ist ein bisschen hell. Der Akku wird nicht geladen weil der
Strom aus deiner Solarzelle gerade noch so für den Verbraucher reicht.

An welcher Stelle hast du da jetzt ein Verständnisproblem?

von Richard B. (r71)


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Peter K. schrieb:
> Es geht hier nicht um die Kommunikation

Damit hast du gerade angefangen und ich verstehe kein
Wort, was du damit meinst...

Peter K. schrieb:
> damit diese nicht überladen werden, der Akkustrom
> vielleicht nicht zu hoch wird und der uC trotzdem versorgt wird

Darum kümmert sich ein Laderegler IC.
Gibst ja wie Sand am Meer.

Peter K. schrieb:
> An sich nein, meine Bedenken dabei sind nur, dass ein Laderegler,
> welcher die Zellen mit Konstantstrom ladet eventuell durch den
> Stromverbrauch des uC gestört wird. Zudem werde ich für die Spannung
> mehrere Zellen in Reihe Schalten müssen, was einen Balancer notwendig
> machen könnte.

Das ist eine 08/15 Aufgabe und ist kein Problem.

Gute Nacht

: Bearbeitet durch User
von Peter K. (Gast)


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Richard B. schrieb:
> Das ist eine 08/15 Aufgabe und ist kein Problem.

Nun gut wenn das so ist, dann nehm ich einen normalen Laderegler mit 
Balancer, Akku drann, uC an den Akku und fertig.
Die Sache mit dem MPPT lass ich dann vorerst mal, vielen Dank für die 
Hilfe und das Thema ist somit abgeschlossen.

holger schrieb:
> Wenn du das nicht begreifst solltest du besser
> stricken lernen.

Ich werds mir mal überlegen, denn anscheinend ist hier sowieso alles 
trivial und jede Frage zeugt von völligem Unwissen auf dem Gebiet.

von Jobst Q. (joquis)


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Peter K. schrieb:
> Nun gut wenn das so ist, dann nehm ich einen normalen Laderegler mit
> Balancer, Akku drann, uC an den Akku und fertig.

Ein Solarpanel ist keine Spannungsquelle, sondern eine Stromquelle, 
deren Stromstärke von der Sonneneinstrahlung abhängt. Ein Lade-IC, wie 
es für Netzladegeräte verwendet wird, ist da fehl am Platz.

Besorg dir einen geeigneten Akku, Blei oder LiFePO4, dann ist das Laden 
ziemlich unkompliziert. Er sollte den Maximalstrom des Solarpanels als 
Ladestrom vertragen, wenn das Panel weniger liefert, schadet es nichts.
Die Akkuspannung sollte etwa bei 75% der Leerlaufspannung des Panels 
liegen, damit bist auch nicht weit weg vom MPP.

Als Regler reicht eine simple Spannungsbegrenzung, ein Shuntregler, der 
bei maximaler Ladespannung den überschüssigen Strom ableitet. Ein TL431 
und je nach Leistung ein oder mehrere Transistoren genügen dafür.

von posti (Gast)


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Hi

Peter K. schrieb:
> ...
> Sind mir bekannt allerdings weis ich nicht wie mir das helfen soll, die
> Akkus zu laden, damit diese nicht überladen werden, der Akkustrom
> vielleicht nicht zu hoch wird und der uC trotzdem versorgt wird.
> Immerhin zieht bei einem normalen Laderegler und uC am Akku der uC vom
> Laderegler Strom weg, was eine Ladung mittels Konstantstrom irgendwie ad
> absurdum führt.
> ...

Da von der Solar-Zelle eh nur kommen kann, was die Sonne gerade bringt, 
dürfte sich die Ladeschaltung weit weg von einer KSQ bewegen.

Wenn's wirklich Alles rausholen können soll, muß der Akku separat 
erfasst werden, daß der Strom, Den die Schaltung aufnimmt, nicht den 
maximalen Ladestrom zudrückt.

Das sollten aber die meisten Solar-Laderegler von sich aus machen, wo 
Generator, Akku und Last separat angeschlossen werden.

Wie's da mit dem MPP aussieht, steht wohl im Kleingedruckten des 
jeweiligen Reglers.

Selber habe ich 4 Zellen a 175W an 12V ~1000AH hängen.
Da der Laderegler nicht mit der Leerlaufspannung der 4 Zellen klar 
kommt, sind Diese parallel, was halt nur 'so lala' funktioniert.

Vll. baue ich da auch Mal dran rum, da akut die Modulspannung über der 
Akku-Spannung liegen muß, damit überhaput was lädt.
Bei Reihenschaltung käme ich auf >160V, was der Solar-Laderegler wohl 
mit Licht- und Ton-Effekten quitieren würde.

MfG

von Max M. (jens2001)


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Du faselst was von "Ladung mittels Konstantstrom" (warum Konstantstrom?)
und gleichzeitig von MPPT.
Dass das zusmmen nicht geht muss doch mit minimalem Nachdenken klar 
sein!

von Peter K. (Gast)


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Max M. schrieb:
> (warum Konstantstrom?)

Ist hald jenes Verfahren, dass ich zum Laden von Lipos kenne....
Konstantsrom bis der Akku geladen ist und dann umschalten auf konstante 
Haltespannung.

Sofern die Solarzelle nicht überschüssig viel Energie liefert kann ich 
zB den Strom der Solarzelle so steuern, dass ich im Punkt der Maximalen 
Leistung liege. Diesen Strom verwende ich dann zum Laden des Akkus und 
betreiben der Schaltung selbst.

Sollte die Spannung der Solarzelle in diesem Punkt zu klein sein um den 
Akku laden zu können, wird sie mit einem Hochsetzer hochtransformiert, 
so kann ich den Akku mit dem maximal möglichen Strom laden und 
gleichzeitig die Solarzelle mit MPPT betreiben.
Konstant ist der Strom in die Akkus natürlich nur solange sich die 
Leistung welche die Solarzelle liefert nicht ändert oder der Akku voll 
ist.

posti schrieb:
> Wenn's wirklich Alles rausholen können soll, muß der Akku separat
> erfasst werden, daß der Strom, Den die Schaltung aufnimmt, nicht den
> maximalen Ladestrom zudrückt.

Genau das ist mein anliegen.

posti schrieb:
> Das sollten aber die meisten Solar-Laderegler von sich aus machen, wo
> Generator, Akku und Last separat angeschlossen werden.

Hättest du vielleicht einen Namen so eines Reglers für mich?

Jobst Q. schrieb:
> Besorg dir einen geeigneten Akku, Blei oder LiFePO4, dann ist das Laden
> ziemlich unkompliziert. Er sollte den Maximalstrom des Solarpanels als
> Ladestrom vertragen, wenn das Panel weniger liefert, schadet es nichts.
> Die Akkuspannung sollte etwa bei 75% der Leerlaufspannung des Panels
> liegen, damit bist auch nicht weit weg vom MPP.
>
> Als Regler reicht eine simple Spannungsbegrenzung, ein Shuntregler, der
> bei maximaler Ladespannung den überschüssigen Strom ableitet. Ein TL431
> und je nach Leistung ein oder mehrere Transistoren genügen dafür.

Gute Idee, ich war bisher bei Lipos als Akkus hängen geblieben, wenn 
aber andere Akkus das Verfahren vereinfachen bin ich natürlich dafür.
Bleiakkus kenn ich leider nur die KFZ-Batterien gibt's die auch in 
kleineren Bauweisen?

von THOR (Gast)


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Max M. schrieb:
> Du faselst was von "Ladung mittels Konstantstrom" (warum
> Konstantstrom?)
> und gleichzeitig von MPPT.
> Dass das zusmmen nicht geht muss doch mit minimalem Nachdenken klar
> sein!

Weil er irgendwo gelesen hat dass man Li-Ion Akkus CCCV lädt. Und denkt 
jetzt, dass das ganze System inklusive ESP und Solarzelle dann auf 
Konstantstrombasis laufen muss.

von Max M. (jens2001)


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Peter K. schrieb:
> gibt's die auch in
> kleineren Bauweisen?

Nur keine Eigenitative!

von posti (Gast)


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Hi

eBay: 291722917670
Gesucht nach 'Solar Charge' und nach 'Preis Minimum zuerst' den erst 
Besten mit separaten Anschlüssen für Akku und Last (und, klar, 
PV-Modulen)

Ggf. kann man Dem eine Ladungspumpe + Kondensator vorsetzen, wenn die 
Spannung nicht ausreicht.

Bei meinen Versuchen, die PV-Spannung so anzuheben, daß damit dann 
trotzdem geladen werden kann, griffen auf händische Verstellung der 
Ausgangsspannung zurück - sobald sich was an der Sonne geändert hat, 
musste man wieder zudrehen und von Vorne beginnen, da der StepUp-Regler 
(Chinamann) einen Spannungseinbruch primär mit Abschaltung quitiert.
Also, wenn die Ausgangsspannung nicht erreicht werden kann, da zu viel 
Strom gezogen (in den Akku geschoben) wird, geht die Eingangsspannung 
unter Umin des StepUp und Dieser aus - da wollte ich per µC ansetzen ... 
irgend wann ... also das Poti zur Einstellung der Ausgangsspannung per 
µC elektronisch nachbilden.

MfG

von Peter K. (Gast)


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THOR schrieb:
> Weil er irgendwo gelesen hat dass man Li-Ion Akkus CCCV lädt. Und denkt
> jetzt, dass das ganze System inklusive ESP und Solarzelle dann auf
> Konstantstrombasis laufen muss.

Hab ich nicht angenommen.
Es gibt 3 mögliche Zustände:

1) Solarzelle liefert überschüssige Leistung -> Akku wird mit maximalen 
Ladestrom geladen, System aus der Solarzelle versorgt, Solarzelle nicht 
im MPP

2) Solarzelle liefert zu wenig Leistung -> Solarzelle wird im MPP 
betrieben, Akku wird mit dem zur Verfügung stehenden Strom geladen und 
Schaltung versorgt.

3) Solarzelle liefert sehr wenig bis gar keine Leistung -> Solarzelle im 
MPP wenn möglich, Schaltung wird aus dem Akku versorgt, Solarzelle 
steuert möglichst viel Leistung bei.

@posti: Danke für die Hilfe, ich werds mir mal ansehen.

Max M. schrieb:
> Nur keine Eigenitative!

Ich sage nicht, dass mir jemand was googlen muss, hätte aber sein können 
das jemand solche schon kennt und Erfahrungen damit hat.

von Martin R (Gast)


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holger schrieb:
> Das ist der Laderegelung doch scheiss egal ob da ein Verbraucher
> dran hängt. Wenn du das nicht begreifst solltest du besser
> stricken lernen. Der Strom teilt sich auf Akku und Verbraucher auf.

Das kann ich so nicht ganz unterschreiben. Den meisten Reglern ist es 
egal, allerdings gibts auch welche die ziemlich empfindlich drauf 
reagieren wenn die Last durch den Akku sich schnell ändert.

von Jobst Q. (joquis)


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Peter K. schrieb:
> 2) Solarzelle liefert zu wenig Leistung -> Solarzelle wird im MPP
> betrieben, Akku wird mit dem zur Verfügung stehenden Strom geladen und
> Schaltung versorgt.

Gerade bei schwacher Beleuchtung bringt ein MPP-Regler mehr Verluste als 
Gewinn. Und besonders bei kleiner Leistung der Gesamtanlage. Ein 
MPP-Regler ist ja ein Spannungswandler mit variabler Umsetzung. Er hat 
deshalb einen gewissen Eigenverbrauch.

Bei wenig Sonne liefert ein Panel auch direkt immer noch genügend 
Spannung zum Laden, nur eben weniger Strom. Schau dir mal die Kennlinie 
einer Solarzelle an.

Die Sonne bestimmt den Ladestrom, der Ladezustand des Akkus bestimmt die 
Spannung. Das einzige, worum sich ein Regler kümmern muss, ist die 
Spannungsbegrenzung, wenn der Akku voll ist.

von Manfred (Gast)


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Peter K. schrieb:
> Spannung am uC 5V Akkuspannung je nach Typ drüber,
Geht es noch etwas unpräziser?
Benennne gefälligst den Typ des Akkus!

Peter K. schrieb:
>> (warum Konstantstrom?)
> Ist hald jenes Verfahren, dass ich zum Laden von Lipos kenne....
> Konstantsrom bis der Akku geladen ist und dann umschalten auf konstante
> Haltespannung.
Du hast das Ladeverfahren nicht verstanden. Li wird mit konstanter 
Spannung geladen, dabei der Strom aber auf den zulässigen Maximalwert 
begrenzt. Damit ergibt sich in der Tat über eine gewisse Zeit ein 
konstanter Strom, dennoch ist es keine Konstantstromladung.

Ni wird mit konstantem Strom über eine geplante Zeit geladen, wobei man 
die Spannung überwachen und als Abschaltkriterium verwenden kann.

Sowohl mit Lithium als auch Blei lässt sich problemarm ein 
Bereitschaftsparallelbetrieb realisieren, man legt einfach eine 
konstante Ladespannung drauf - siehe Auto. Lithium mag es allerdings 
nicht, ständig an der oberen Ladegrenze gehalten zu werden, während Blei 
passender Bauart das sehr gut findet.

von Jobst Q. (joquis)


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Manfred schrieb:
> Du hast das Ladeverfahren nicht verstanden. Li wird mit konstanter
> Spannung geladen, dabei der Strom aber auf den zulässigen Maximalwert
> begrenzt. Damit ergibt sich in der Tat über eine gewisse Zeit ein
> konstanter Strom, dennoch ist es keine Konstantstromladung.

Wenn der Strom begrenzt wird, ist die Spannung aber nicht konstant. 
Akkus haben einen niedrigen Innenwiderstand. Deshalb bestimmt der 
Ladezustand des Akkus die Spannung. Geladen wird immer mit Strom, nur 
wird dieser von selbst kleiner, wenn die Ladeschaltung die erreichbare 
Spannung begrenzt.

Der Strom muss nicht konstant sein, er darf nur nicht den maximalen 
Ladestrom des Akkus überschreiten.  Bei Netzladegeräten wird nur eine 
Konstantstromquelle verwendet, um ihn möglichst schnell zu laden.

Bei Solarladung ist das aber sinnlos, es gibt nur soviel Strom wie die 
Sonne gerade über das Panel hergibt. Wenn man den Akku und Panel so 
wählt, dass der maximale Ladestrom des Akkus größer ist als der Strom 
des Panels bei maximaler Sonne, braucht man sich um Strombegrenzung 
nicht kümmern.

von Peter K (Gast)


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Manfred schrieb:
> Benennne gefälligst den Typ des Akkus!

Die Entscheidung ist noch nicht gefallen, je nachdem welcher Typ dafür 
am besten geeignet ist, ist ja auch indirekt ein Teil der Frage.

Manfred schrieb:
> Sowohl mit Lithium als auch Blei lässt sich problemarm ein
> Bereitschaftsparallelbetrieb realisieren, man legt einfach eine
> konstante Ladespannung drauf

Allerdings muss ich den maximalen Ladestrom Strom begrenzen, ich kann 
mir irgendwie nicht Vorstellen dass ich auf einen leeren Akku mit der 
vollen Ladespannung drauf gehen kann, oder ist das diesen Typen egal?

Manfred schrieb:
> Damit ergibt sich in der Tat über eine gewisse Zeit ein konstanter
> Strom, dennoch ist es keine Konstantstromladung.

Ich hab die Bezeichnung gewählt weil ich dieses Ladeverfahren als 
constant current/constant voltage kenne. Das es nichts anderes ist als 
konstante Spannung mit Strombegrenzung ist mir schon klar, darum kann 
man dieses Verfahren auch gut mit einem Labornetzteil durchführen.

von holger (Gast)


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>ich kann mir irgendwie nicht Vorstellen dass ich auf einen
>leeren Akku mit der vollen Ladespannung drauf gehen kann,

Der Akku bestimmt die Spannung. Deine Solarzelle bricht zusammen
wenn der Akku Strom zum laden zieht. Du hast weder konstante
Spannungen noch konstante Ströme in deinem System. Selbst wenn
MPPT läuft hast du das nicht.

von Peter K (Gast)


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Sorry für den Doppelpost ;)

Ich werd aber den Vorschlag von Jobst Quis nehmen, die Akkus an die 
Solarpanel oder umgekehrt anzupassen scheint mir die einfachste Lösung 
zu sein und für diese Schaltung auch ausreichend zu sein.

von Peter K (Gast)


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holger schrieb:
> Deine Solarzelle bricht zusammen
> wenn der Akku Strom zum laden zieht.

Problematisch ists eben nur wenn die Solarzelle mehr Strom liefert als 
der Akku zum laden verträgt.

Oder die Solarzelle bei vollem Akku eine zu hohe Spannung liefert und 
den Akku überlädt.

von Jobst Q. (joquis)


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Peter K schrieb:
> Allerdings muss ich den maximalen Ladestrom Strom begrenzen, ich kann
> mir irgendwie nicht Vorstellen dass ich auf einen leeren Akku mit der
> vollen Ladespannung drauf gehen kann, oder ist das diesen Typen egal?

Informier dich doch endlich mal über Solarzellen, wen du sie einsetzen 
willst. Du musst da etwas umdenken.

Sie sind keine Spannungsquelle sondern eine Stromquelle mit relativ 
hohem differentiellen Widerstand. Die "volle Ladespannung" bricht am 
"leeren" Akku auf die Spannung des Akkus zusammen. Wenn Akku zum Panel 
passt, musst du nirgendwo den Strom begrenzen. Die Sonne ist begrenzt 
genug.

von Jobst Q. (joquis)


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holger schrieb:
> Deine Solarzelle bricht zusammen
> wenn der Akku Strom zum laden zieht.

Es reicht, wenn die Spannung zusammenbricht ;-)

von Peter K (Gast)


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Jobst Q. schrieb:
> Informier dich doch endlich mal über Solarzellen, wen du sie einsetzen
> willst.

Hab ich bereits, darum habe ich deinen Vorschlag auch angenommen

Die Aussage auf welche du dich beziehst war noch auf den allgemeinen 
Fall bezogen in welchem das Solarpanel den Akku schädigen kann.

von Jobst Q. (joquis)


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Sorry, unsere Beiträge hatten sich zeitlich überschnitten.

von Manfred (Gast)


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Peter K schrieb:
> Allerdings muss ich den maximalen Ladestrom Strom begrenzen, ich kann
> mir irgendwie nicht Vorstellen dass ich auf einen leeren Akku mit der
> vollen Ladespannung drauf gehen kann, oder ist das diesen Typen egal?
Lithium soll bei starker Entladung mit sehr geringem Strom angefahren 
werden, der bekannte Chinese TP4056 erst ab 2,9V vollen Ladestrom.

> Manfred schrieb:
>> Damit ergibt sich in der Tat über eine gewisse Zeit ein konstanter
>> Strom, dennoch ist es keine Konstantstromladung.
> Ich hab die Bezeichnung gewählt weil ich dieses Ladeverfahren als
> constant current/constant voltage kenne. Das es nichts anderes ist als
> konstante Spannung mit Strombegrenzung ist mir schon klar,
Gut, verstanden! Mich hat Deine Formulierung
> Konstantsrom bis der Akku geladen ist und dann
> umschalten auf konstante Haltespannung.
irritiert. Dazwischen gibt es noch einen Bereich, wo die Endspannung 
erreicht ist, der Akku aber noch Ladestrom zieht. Ordentliche 
Schaltungen bewerten zusätzlich den Strom und schalten ab, Li dauerhaft 
auf Endspannung zu halten, verübeln die allesamt.

> darum kann man dieses Verfahren auch gut
> mit einem Labornetzteil durchführen.
Richtig, habe ich auch schon oft genug gemacht.

In Deinem Szenario mit Solarzellen sehe ich nur Blei oder Lithium. Du 
musst halt dafür sorgen, wurde schon anderweitig erwähnt, dass der 
zulässige Maximalstrom niemals überschritten wird. Au0erdem brauchst Du 
eine Spannungsbegrenzung, falls die Sonne scheint und der Akku voll ist. 
Die Begrenzung würde ich pro Li-Zelle bei 4,0V anlegen, zwischen 4,0 und 
4,2V sind keine 10% Kapazität zu holen, aber Lebensdauer. Bei Blei 2,28V 
/ Zelle.

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