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Forum: HF, Funk und Felder Störung von Servomotor-Magnetfeld auf analogen Eingang


Autor: Lys A. (jazz_89)
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Hallo zusammen,

für einen Prüfstand werde ich einen bürstenlosen Servomotor, der 
1000W-Klasse einsetzen. Das Steuersignal an den Antriebsregler werde ich 
aus einer SPS erzeugen und analog eingeben. Der Aufbau wird räumlich 
relativ kompakt, so dass zwischen den Komponenten nicht viel Platz ist.
Das Magnetfeld des Motors wird offensichtlich das analoge Signal stören. 
Gibt es Optimierungsmaßnahmen oder Richtlinien für die Positionierung 
von solchen Systemen?

Danke

Autor: W.A. (Gast)
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Lys A. schrieb:
> Gibt es Optimierungsmaßnahmen oder Richtlinien für die Positionierung
> von solchen Systemen?

Keine Leiterschleifen bzw. Fläche=0

Autor: Hp M. (nachtmix)
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Lys A. schrieb:
> Das Magnetfeld des Motors wird offensichtlich das analoge Signal stören.

Was für ein analoges Signal?

Abstand ist die beste Abschirmung und induzierte Spannungen sind immer 
Wechselspannungen, die man evtl. mit einem Tiefpass am Empfänger 
unschädlich machen kann.
Evtl. kannst du die Leitungen zur magnetischen Abschirmung im Innern 
eines Eisenrohrs  verlegen, schlimmstenfalls braucht man 
Lichtleitfasern.

P.S.:
1000W ist ja auch nicht der Weltrekord. Die meisten Staubsauger haben 
mehr und ihre Drehzahlsteller funktionieren trotzdem.

: Bearbeitet durch User
Autor: Klaus (Gast)
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Lys A. schrieb:
> ... werde ich einen bürstenlosen Servomotor ...
> ... werde ich ...
> ... Der Aufbau wird ...
> ... Das Magnetfeld des Motors wird offensichtlich ...

Da ist ne Menge Zukunft im Spiel. Was, wenn sich die Realität nicht an 
deine Voraussagen hält sondern etwas anderes, möglicherweise nicht so 
offensichtliches, passiert?

MfG Klaus

Autor: Lys A. (jazz_89)
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Klaus schrieb:
> Lys A. schrieb:
>> ... werde ich einen bürstenlosen Servomotor ...
>> ... werde ich ...
>> ... Der Aufbau wird ...
>> ... Das Magnetfeld des Motors wird offensichtlich ...
>
> Da ist ne Menge Zukunft im Spiel. Was, wenn sich die Realität nicht an
> deine Voraussagen hält sondern etwas anderes, möglicherweise nicht so
> offensichtliches, passiert?
>
> MfG Klaus

Der Aufbau ist noch nicht zu 100% geplant, deswegen sind ein paar Punkt 
noch nicht klar. Ich habe vor den Servomotor drehmomentgeregelt zu 
betreiben und in diesem Fall wären Störungen schlecht für die Dynamik

Autor: Lys A. (jazz_89)
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Das analoge Signal wird von einem Echtzeitbetriebssystem berechnet und 
an einer I-O-Karte erzeugt (z.B. von National Instruments).
In diesem Fall handelt es sich um ein Drehmomentbefehl.
Das Drehmoment am Motor wird von der Stromregelschleife regelt. Ein 
maximaler Wert von +10V entspricht das maximale positive Drehmoment und 
ein negatives Signal von -10V ein maximal negatives Drehmoment. Für die 
Beziehung Spannung-Drehmoment werde ich kallibrieren müssen.

Autor: Hp M. (nachtmix)
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Lys A. schrieb:
> Der Aufbau wird räumlich
> relativ kompakt, so dass zwischen den Komponenten nicht viel Platz ist.

Hast du auch mal an die Wärme gedacht, die ein 1kW Motor erzeugt?
Besonders wenn das Teil Neodymmagnete besitzt, kann es ohne 
Zwangskühlung (ja ich weiß - dafür ist kein Platz) eng werden.

Autor: Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite
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Hallo Lys A.,

> Das Magnetfeld des Motors wird offensichtlich das analoge Signal stören.
> Gibt es Optimierungsmaßnahmen oder Richtlinien für die Positionierung
> von solchen Systemen?

Warum ist das für dich offensichtlich? Abgeschirmte Leitungen 
existieren, und bürstenlose Servomotoren (Synchron- bzw. BLDC-) sind 
seit langem Stand der Technik. Analoge Sollwertvorgabe ist inzwischen 
etwas aus der Mode gekommen, zählt aber für mich auch zur bewährten 
Technik.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

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