Hi
Schwarz-Bier also :)
Hat es einen tieferen Grund, hier mit einer µC-Kanone auf Bier-Spatzen
zu schießen?
Wobei - der Schmitt-Trigger ist auch ein IC und mit dem µC bist Du um
Welten flexibler.
Du könntest die Foto-Diode schalten und so den erfassten Wert gegen
Fremdlicht absichern.
Diesen Wert erfasst Du mit dem Foto-Transistor.
Bei LED an muß ein anderer Wert raus kommen, als bei LED aus.
Weiter musst Du im Programm mithalten, wie der Schlauch gefüllt und
ungefüllt 'ca.' aussieht.
Dann ist noch die Frage, wie schnell soll was erkannt werden?
Bei Bier könnte ich mir vorstellen, daß ab und zu etwas Schaum mit durch
die Leitung fließt - würde die Lichtschranke wohl auslösen.
Was macht der µC mit dem erlangtem Wissen?
Warn-LED an?
MfG
So ganz klar ist nicht, was Du erreichen/messen möchtest!
- Ist der Schlauch leer wenn nichts läuft? (100% Transparent)
- Ist der Schlauch immer voll und Du möchtest Flüssigkeit steht/fließt
unterscheiden?
- Hast Du es mit der Blase? Luft im System? Reste im Schlauch?
DU musst eine Farbe finden das zwar größtenteils vom Schlauch
durchgelassen wird, aber von der Flüssigkeit absorbiert wird.
Was ist das den für eine Flüssigkeit das den?
bei braun würde ich es mit blauem Licht Probieren.
Oder erstmal, ist die Flüssigkeit transparent oder opak?
Posti hat es richtig erraten, es geht um Bier.
Wenn nichts läuft ist der Schlauch bis auf Tropfreste komplett leer.
Die Dioden könnte man ja auch in den Schlauch einkleben - Loch durch den
Schlauch, Diode rein mit Heiskleber festkleben. Die Dioden sollten ja
solange sie nur vorne mit der Spitze nass werden, wasserdicht sein. So
kommt es auch zu keiner Ablenkung durch den Schlauch.
Martin schrieb:> Loch durch den Schlauch, Diode rein mit Heiskleber festkleben.
Das wird nichts, nur eine riesige Sauerrei :)
Probier es doch einfach mal aus.
Am besten klebst du den schlauch großflächig Lichtdicht ab um Licht von
außen zu vermeiden und guckst mal...
Kommt drauf an.
Leitung unter Druck oder nicht ?! :-)
turbidity sensor, Trübungssensor
mal nach
engineers garage insight how turbidity sensor works
suchen ... vielleicht hilft das weiter ?!
Vor einiger Zeit experimentierte ich mit Selbstbauversionen von
Refraktive Index Niveau Sensoren. Als Beispiel ist ein billiger
Chinesischer gezeigt. Dieses Meßprinzip funktioniert vorzüglich und
würde, wie ich meine, in Deiner Anwendung zuverläßig funktionieren. Die
professionellen Erzeugnisse von Firmen wie Honeywell kosten allerdings
mindesten €30 und aufwärts. So ein Sensor ist auch sehr einfach wegen
Einlochmontage zu montieren.
http://www.ebay.com/itm/New-Optical-Infrared-Water-Liquid-Level-Sensor-Liquid-Water-Level-Control-Switch-/282233161291
In dem besagten Typ sind im Gegensatz zu den teureren professionellen
Modellen nur die IR-Diode und Phototransistor vorhanden. Du brauchst
dann noch zwei Widerstände und vllt. einen Schalttransistor.
Das Meßprinzip beruht auf die Tatsache dass Medien wie Wasser und
lichtdurchläßige Substanzen einen Lichtstrahl ablenken. Wenn der
gezeigte Sensorkopf von Luftumgeben ist, verläßt der IR Strahl das
Prisma und wird nicht intern reflektiert. Sobald der Sensorkopf von
Flüßigkeit umgeben ist, wird der Lichtstrahl innen reflektiert und einem
Photodetektor zugeführt.
Mit Bier habe ich es allerdings nicht ausprobiert. Jedenfalls
funktionierten meine Versuchs Sensoren mit großer Zuverläßlichkeit.
Wenn Du Dir einen selberbauen willst kann man den aus einem Stück
Acrylic drehen. Ist nicht zu viel Arbeit und das Meßseitige Ende darf
konisch geformt sein. Eine IR-Diode und IR-Phototransistor - Fertig!
Bestell Dir einen von eBay und probier es aus. Hast ja nicht viel zu
verlieren. Sind ja dort spottbillig und man lernt was dabei.
Wenn Du etwas abenteuerlicher werden willst, gibt es noch die
magnetische Methode wie hier beschrieben:
http://instrumentationandcontrollers.blogspot.ca/2011/01/how-to-measure-flow-using-magnetic-flow.htmlhttp://www.ti.com/lit/an/slyt471/slyt471.pdfhttp://www.best-microcontroller-projects.com/electromagnetic-flow-meter.html
Grüße,
Gerhard
Ich hatte mal ein Schulprojekt, da hatten wir transparente Trinkbecher
aus Plastik automatisch mit einem getränk befüllt. Es stellte sich
heraus, dass die Sache ganz problemlos sogar mit klarem Wasser
funktioniert, wenn wir statt der Helligkeit die Lichtbrechung ausnutzen.
In dem konkreten Fall mussten wir die Position der Lichtschranke (das
war damals eine Kombination aus Glühlampe und Photowiderstand jeweils in
einem Tubus) lediglich ein bisschen seitlich verschieben. Ohne Getränk
viel Licht durch den leeren Becher hindurch. Mit Wasser (oder
irgendeinem anderen Getränk) wird das Licht zur Seite angelenkt, wie
durch eine optische Linse, so dass der Sesnor im Schatten steht.
Vielleicht kann man das auch bei einem Schlauch anwenden.
Martin schrieb:> Schlauch mit etwa 25mm Innendurchmesser
Fotowiderstand ist wahrscheinlich nicht die ideale Variante, da er recht
langsam sein könnTe, Fotodiode ist schnell, liefert aber recht wenig
Strom, Also bleibt der Fototransistor für Deine Lichtschranke.
Wahrscheinlich wirst Du einen Analogeingang eines µC benutzen wollen, um
die Schaltschwelle per SW anpassen zu können. z.B. quick&dirty
Lego-Schranke für erste Experimente?
http://elektronik-kompendium.de/public/arnerossius/schaltungen/ohneics/lchtschr.htm
Warum Lichtschranke?
Was hält dich davon ab, hier einen einfachen Durchflussensor z.B. mit
Turbinenrad einzubauen? Kostet unter 15€ und ist ein bewährtes System in
z.B. diversen Kaffeemaschinen. Dann kannst du gleich noch deinen
"Verbrauch" dokumentieren.
Suche mal nach "durchflussmesser kaffeemaschine"
Martin schrieb:> Warum Lichtschranke?> Was hält dich davon ab, hier einen einfachen Durchflussensor z.B. mit> Turbinenrad einzubauen?
Wie gut verträgt sich sowas den mit Kohlensäure? schäumt das nicht auf?
Hallo,
ich habe das ganze mal sowohl mit Fotodiode als auch Fototransistor
aufgebaut.
Gibt bei beiden Probleme:
Fotodiode: Der Ausgangsstrom ist zu gering und man zu wenig Spielraum in
den Lichtwerten um eine vernünftige Messung zu machen.
Fototransistor: Das IR-Licht wird von dem Bier von 992 auf nur etwa 990
abgeschwächt. Man hat also auch zu wenig Spielraum.
Hat jemand eine Idee?
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Nutze wie gesagt die
Lichtbrechung, nicht die Verdunkelung durch Flüssigkeit aus.
Die Taschenlampe leuchtet etwas seitlich durch das Tee-Glas hindurch.
Das loinks Glas ist leer. Das rechte Glas ist mit Leitungswasser
befüllt.
Du kannst hier sehr deutliche Unterschiede zwischen leer und voll sehen.
Wenn Du nun deinen Fototransistor gegenüber der Taschenlampe auch ein
bisschen seitlich paltzierst, dann wird er "dunkel" sehen, sobald das
Glas befüllt ist.
Ich habe Dir doch geschrieben, dass ich damit praktische Erfahrung
gesammelt habe. Glaube mir, das funktioniert einwandfrei und
Idiotensicher, selbst mit ganz primitiven Bauteilen.
Nun setze das Ganze noch auf deine Variante mit dem Schlauch um. Ist im
Prinzip das Selbe.
Martin schrieb:> Hat jemand eine Idee?
Schau Dir doch mal die BPW20RF an.
Daraus hole ich einen Dynamikumfang von > 10E6 bei 20 rauschfreien Bits.
Mit der Baugruppe wird erfolgreich mittels Durchlichtmethode
Kulturenwachstum, wohl auch in der Schwerelosigkeit, untersucht.
Allerdings ist der Aufbau nicht "breadboard"-tauglich. ;)