Polarität feststellen

OP #4879215
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Hallo,

folgendes Beispiel.
Ich habe einen Pol, an welchem entweder +/-/o einer DC-Spannung anliegt.

Ich weiß nicht allerdings nicht, was anliegt. Und es kann sein, dass es 
sich nach einiger Zeit ändert.

Wie ist es möglich, die Polarität festzustellen, sodass ich, z.B. falls 
es + ist, es auf meinen + Eingang des nachfolgenden Gerätes schalten 
kann.
Ich habe dafür keine externe Spg.-Versorgung zur Verfügung.

Meine erste Idee waren zwei Dioden. Den Pol in zwei Stränge aufteilen. 
Falls Spg. positiv, lässt die eine Diode durch und die andere sperrt, 
falls Spg. negativ genau das Gegenteil. Hängt der Pol in der Luft (o) 
passiert nichts.
Aber macht das überhaupt Sinn? Gibt es solche Dioden? Oder muss man hier 
mit Transistoren als Schalter arbeiten? Dazu aber externe 
Stromversorgung nötig?

Freue mich über eure Antworten.

Grüße

Edit: Mir fällt gerade auf, dass der Beitrag im falschen Forum ist. Kann 
ihn ein Moderator bitte verschieben (Analogtechnik wäre hier denke ich 
das richtige...sorry!)
OP #4879232
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Also,

ich habe einen DC-Spannungseingang, von dem ich nicht weiß, ob er 
positiv (z.B. +10V) oder negativ (-10V) ist.

Da ich natürlich nicht die -10V mit dem positiven Eingang meines 
nachfolgenden Bauelementes (z.B. uC) verschalten will, möchte ich erst 
einmal die Ploarität festellen.

Wie kann ich das bewerkstelligen?
OP #4879233
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Jim M. schrieb:
> Lars T. schrieb:
>> Ich habe einen Pol, an welchem entweder +/-/o einer DC-Spannung anliegt.
>
> Und wo ist der andere Anschluss? Spannung ist immer Potential
> differenz.
>
> Walters Idee mit dem Brückengleichrichter klingt gut.

Der andere Pol hat das selbe Spiel (die Polarität ist unbekannt).

Es gibt insgesamt 4 Pole. Davon ist min. 1, max. 3 auf positivem 
Potential, und min.1 max. 3 auf negativem Potential.

Gibt also immer einen Gegenpol.
#4879236
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Hallo,

wie mein Vorredner verstehe ich auch nicht genau, was du möchtest?
Was soll das denn für ein "Pol" sein?
Meinst du ein spezielles Gerät oder eine spezielle Schaltung?

Wieso kann an dem Pol die Spannung im positieb und negativen Bereich 
schwanken?
Redest du von einer Wechselspannung?

Wenn ja, dann ist die Idee mit dem Brückengöleichrichter schon ein 
Mittel der Wahl. :)


Gruß
Migelchen
OP #4879242
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Migel C. schrieb:
> Hallo,
>
> wie mein Vorredner verstehe ich auch nicht genau, was du möchtest?
> Was soll das denn für ein "Pol" sein?
> Meinst du ein spezielles Gerät oder eine spezielle Schaltung?
>
> Wieso kann an dem Pol die Spannung im positieb und negativen Bereich
> schwanken?
> Redest du von einer Wechselspannung?
>
> Wenn ja, dann ist die Idee mit dem Brückengöleichrichter schon ein
> Mittel der Wahl. :)
>
>
> Gruß
> Migelchen

Hallo,

nein es handelt sich um eine Gleichspannung. Die Spannung "schwankt" 
auch nicht. Die Änderung der Polarität hängt mit einer komplexeren 
Mechanik zsm, die aber für meine Frage unwesentlich ist. Die Änderung 
erfolgt auch so, dass das komplette system vom Netz ist und dann erst 
wieder neu angeschlossen wird.
OP #4879244
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Migel C. schrieb:
> Hallo,
>
> wie mein Vorredner verstehe ich auch nicht genau, was du möchtest?
> Was soll das denn für ein "Pol" sein?
> Meinst du ein spezielles Gerät oder eine spezielle Schaltung?
>
> Wieso kann an dem Pol die Spannung im positieb und negativen Bereich
> schwanken?
> Redest du von einer Wechselspannung?
>
> Wenn ja, dann ist die Idee mit dem Brückengöleichrichter schon ein
> Mittel der Wahl. :)
>
>
> Gruß
> Migelchen

Hallo,

nein, es handelt sich um eine Gleichspannung. Die Spannung "schwankt" 
auch nicht. Die Änderung der Polarität hängt mit einer komplexeren 
Mechanik zsm, die aber für meine Frage unwesentlich ist. Die Änderung 
erfolgt auch so, dass das komplette system vom Netz ist und dann erst 
wieder neu angeschlossen wird.
OP #4879246
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Jim M. schrieb:
> Lars T. schrieb:
>> Da ich natürlich nicht die -10V mit dem positiven Eingang meines
>> nachfolgenden Bauelementes (z.B. uC) verschalten will,
>
> Wenn Du die +10V direkt verschaltest geht der µC ebenfalls in Rauch auf.
>
> Daher: Schaltplan, bitte.

Dass da noch ein DC/DC-Wandler reinkommt ist klar. Schaltplan steht 
nicht zur Verfügung, ich wollte erstmal klären, ob man überhaupt das 
"problem" lösen kann.
OP #4879262
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Lasst es mich neu formulieren.

Du hast vier Pole und schließt jeden zufällig an + oder - an, oder 
schließt ihn gar nicht an.

Wie schaffst du es, dass die Pole die an + angeschlossen sind, auch als 
solche erkannt werden und auf den positiven Eingang deines 
nachgeschaltenen Bauelements geführt werden? Allerdings mit der 
Bedingung, dass bei einer neuen zufälligen Polverschaltung, der gleiche 
Pol, wenn er jetzt auf - Potential liegt, an den negativen Eingang 
deines nachgeschaltenen Bauelements gebracht wird.

Verständlicher? :/
OP #4879286
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Dieter W. schrieb:
> Nimm 8 Dioden und verbinde mit jedem der 4 Eingänge je eine Anode und
> eine Katode.
>
> Dann schaltest du alle die 4 freien Anoden zusammen - das ist der
> Minuspol des Ausgangs. Alle 4 freien Katoden zusammen ergeben dann den
> Pluspol.

Danke. Das war ja auch meine ursprüngliche Idee ... aber auf die wurde 
ja nicht eingegangen...

Schaue ich mal, ob ich das hinbekomme.
Gast #4879555
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Hi

Durch die 8 Dioden hast Du, wenn mindestens eine Leitung auf PLUS liegt, 
an Deinem 'Gesamt-Plus' Plus-Potential.
Gleiches für MINUS mit Gesamt-Minus.
Von diesen beiden Gesamt-Potentialen aus kannst Du, z.B. mit 
Komparatoren (OpAmps) prüfen, ob die Leitung 1 auf PLUS liegt, oder auf 
MINUS (da die Gesamt-Potentiale die Flußspannung der Diode geringer 
sind, kann man Das hier ausnutzen).
Leitungen, Die weder höher als Gesamt-Plus noch tiefer als Gesamt-Minus 
sind, sind offen.

Allerdings brauchst Du hier MINDESTENS je eine Leitung, Die an Plus 
hängt und eine Leitung, Die an Minus hängt.

Von einem gemeinsamen GND (also 0 Volt) wurde bisher noch gar Nichts 
gesagt.

Frage an 'die Anderen':
Wenn die OpAmps über die Gesamt-Potentiale versorgt werden, kann ich 
dann die 0,7V 'drüber/drunter' liegenden Leitungen problemlos ermitteln, 
oder ist der OpAmp auf Vdd/Vss begrenzt?
(wobei man dann die Leitungen mit zusätzlichen Dioden höher/tiefer legen 
könnte)

Du hast also ein Gerät, Welches 4 'Strippen' hat, Welche 'egal wie' an 
eine Spannungsquelle angeschlossen werden können und das Gerät soll 
danach 'einfach nur laufen' - so in etwa korrekt?

MfG
Gast #4879743
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Lars T. schrieb:
> Wie schaffst du es, dass die Pole die an + angeschlossen sind, auch als
> solche erkannt werden und auf den positiven Eingang deines
> nachgeschaltenen Bauelements geführt werden?

Wozu willst du die Polung erkennen? Es reicht doch, wenn hinterher 
hinten das Richtige raus kommt.

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