Forum: Offtopic Soll ich die Gebühr zahlen und die Kreditkarte kündigen?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Sauer (Gast)


Bewertung
-19 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe mir extra wegen dem Google Play store eine VisaKreditkarte 
geholt, weil sie keine Überweisung oder Paypal unterstützen.

Ich habe ein Programm hochgeladen und beworben, zu einem Preis von 99ct, 
das niemand wollte.

Ich hatte auf der Kreditkarte kein weiteres Guthaben bis auf die 
Aufnahmegebühr von Google Play.

Nachdem es niemand wollte, hat sich die Kreditkarte durch ihre 
erstaunlich hohe Jahresgebühr von 25E einfach selbst belastet und jetzt 
bin ich wegen deren Jahresgebühr im Minus.

Soll ich die Gebühr zahlen und die Kreditkarte kündigen, weil ja doch 
niemand mein Programm und vermutlich zukünftige Programme will oder 
welchen anderen Weg gibt es?

: Verschoben durch Moderator
von 3162534373 .. (3162534373)


Bewertung
6 lesenswert
nicht lesenswert
was für eine Frage.
Meinste die Gebühr zahlt dir jemand anders?

von Bernd K. (prof7bit)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Sauer schrieb:
> hat sich die Kreditkarte durch ihre
> erstaunlich hohe Jahresgebühr von 25E einfach selbst belastet

Warum machst Du Dich nicht vorher schlau wieviel oder wie wenig eine 
Visa oder eine Mastercard kostet und nimmst dann stattdessen einfach ein 
Angebot bei dem sie kostenlos ist?

von Oliver S. (phetty)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Wieviel kaufst du denn im playstore? ich hab da noch nie eine Karte 
abgegeben.
Die aufladekarten  in vielen Geschäften reichen mir völlig.
Kündige das.

von (prx) A. K. (prx)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Oliver S. schrieb:
> Die aufladekarten  in vielen Geschäften reichen mir völlig.

Gibts da auch anfangs leere Karten, die von Käufern des Stores 
sukzessive aufgeladen werden, und aus denen bei Erreichen der 15€ das 
Gold rausklimpert? ;-)

Er hat eine kostenpflichtige App gebaut und irgendwo muss das viele Geld 
ja hin. Dafür haben die Götter des Play Stores Kreditkarten vorgesehen.

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (phetty)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> , und aus denen bei Erreichen der 15€ das Gold rausklimpert?

Ja.

von Claus M. (energy)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Sauer schrieb:
> Nachdem es niemand wollte, hat sich die Kreditkarte durch ihre
> erstaunlich hohe Jahresgebühr von 25E einfach selbst belastet

Aha, kaufst du immer erst Sachen und bist nachher erstaunt über den 
Preis?

von M. S. (bugles)


Bewertung
-5 lesenswert
nicht lesenswert
Sauer schrieb:
> Ich habe mir extra wegen dem Google Play store eine VisaKreditkarte
> geholt, weil sie keine Überweisung oder Paypal unterstützen.

Holste da was fürs Handy?

Da gibts doch die Rubbelkarten gibts bei uns im Supermarkt.

Freirubbeln .. code im Playstore eintippen und du hast Guthaben.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
M. S. schrieb:
> Holste da was fürs Handy?

Noch einer, der nicht verstanden hat, was das Problem des Threadstarters 
ist.

Der will nicht im PlayStore bezahlen, der will Geld im PlayStore 
verdienen, indem er seine App dort verkauft. Und das Geld schüttet der 
PlayStore nur auf Kreditkarten aus.

Nun scheint seine App nicht so der durchschlagende Erfolg zu sein 
(entweder ist 1 EUR für die gebotene Funktionalität zu viel, die 
Funktionalität ist etwas, was niemand benötigt, die Funktionalität ist 
so schlecht beschrieben, daß niemand versteht, worum es geht oder die 
App ist einfach nur hässlich) - so daß die Kreditkartengebühren höher 
sind als der im PlayStore erzielte Gewinn.

von Purzel H. (hacky)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Doch das ist schon immer klar gewesen. Nur ist die Gebuehr von 25E 
laecherlich wenig. Und wenn die erste App nichts war, muss man eben die 
Zweite bringen.
Der Poster haette besser seine App beschrieben, vielleicht haette noch 
ein paar Leute gekauft. Viellecit waeren auch Verbesserungsvorschlaege 
gekommen.

Aber ein Gezeter wegen 25E loszulassen ... dabei kann man mit so einem 
Zahlungsmittel viel mehr machen.

von Bernd K. (prof7bit)


Bewertung
-9 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. F. schrieb:
> Und das Geld schüttet der
> PlayStore nur auf Kreditkarten aus.

Wie soll denn das gehen? Kreditkarten sind zum Zahlen, nicht zum 
Empfangen von Geld. Zum Empfang von Geld nimmt man sein Girokonto und 
dessen IBAN.

von Claus M. (energy)


Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Wie soll denn das gehen? Kreditkarten sind zum Zahlen, nicht zum
> Empfangen von Geld.

Das geht auch. Ich vermute der TE ist noch Schüler und hat kein 
Girokonto.

: Bearbeitet durch User
von Marek N. (bruderm)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Ich weiß nicht, wie Google das mit dem Playstore handhabt, aber für 
AdSense und AdWords bekommt man die Zahlungen auf sein Konto.
Und als Schüler kann man auch ein Konto haben. Hatte schon mit 16 eins, 
um meine Reichelt-Bestellungen bezahlen und das war noch in den 90-ern. 
Damals hatten wir noch die D-Mark!

Ja, löse die Kreditkarte auf, verbuche die 25 € als Lehrgeld und hol dir 
eine Prepaid-Karte und achte, dass es Gebührenfrei ist.

von (prx) A. K. (prx)


Bewertung
6 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Zum Empfang von Geld nimmt man sein Girokonto und dessen IBAN.

Google wohnt nicht in Buxtehude, Deutschland, sondern in Mountain View, 
USA. Die Traditionen im Umgang mit Geld und Konten sind dort etwas 
anders.

von Bernd K. (prof7bit)


Bewertung
-5 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Die Traditionen im Umgang mit Geld und Konten sind dort etwas
> anders

Auch dort wird Geld auf Bankkonten überwiesen und nicht auf Kreditkarten 
(denn das geht überhaupt nicht).

Wenn Dir Google Geld schuldet gibst Du denen entweder Deine 
Bankverbindung an oder Du lässt Dir einen Scheck schicken. Der Scheck 
kommt für Europäer übrigens aus Irland, hab selber mal einen solchen 
bekommen.

von Bernd S. (bernds1)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Auch dort wird Geld auf Bankkonten überwiesen und nicht auf Kreditkarten
> (denn das geht überhaupt nicht).

Wer sagt das? Natürlich kann man auf die Kreditkarte Geld überweisen! 
Das ist nicht nur ein Stück Plastik, da steht auch ein Konto dahinter. 
Und auf dieses Konto kann man selbstverständlich Geld überweisen. Geht 
doch auch von der Logik her gar nicht anders. Einmal Minus - immer Minus 
oder was? :-)
Natürlich geht das!

von Bernd K. (prof7bit)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd S. schrieb:
> da steht auch ein Konto dahinter.
> Und auf dieses Konto kann man selbstverständlich Geld überweisen.

Ja, ein Konto kann man als Ziel einer Überweisung angeben. Die 
Kreditkarte kommt hierbei jedoch gar nicht ins Spiel, also wofür war die 
in dem Szenario gleich nochmal notwendig?

von Bernd S. (bernds1)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Bernd S. schrieb:
>> da steht auch ein Konto dahinter.
>> Und auf dieses Konto kann man selbstverständlich Geld überweisen.
>
> Ja, ein Konto kann man als Ziel einer Überweisung angeben. Die
> Kreditkarte kommt hierbei jedoch gar nicht ins Spiel, also wofür war die
> in dem Szenario gleich nochmal notwendig?

Genauso wie z.B. die EC-Karte gar nicht ins Spiel kommt, wenn man auf's 
Giro Geld überweist. Die Überweisung geht nicht auf die Karte, sondern 
auf's Konto. Bei der EC-Karte wie bei der Kreditkarte. Hinter jeder 
Karte (EC oder Kreditkarte) steht ein Konto. Ich wundere mich nur, daß 
du das nicht weißt...

: Bearbeitet durch User
von Uhu U. (uhu)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Wenn Dir Google Geld schuldet gibst Du denen entweder Deine
> Bankverbindung an oder Du lässt Dir einen Scheck schicken.

Der ist gut...

Ich hatte M$ mal eine Abbuchungsvollmacht für die Lieferung der MSDN Lib 
gegeben. Die haben sie dann auch großzügig genutzt und 26,94 € zu viel 
abgegebucht.

Zum Ausgleich haben sie mir dann einen Scheck der Bank of Ireland über 
den Betrag geschickt - zurücküberweisen sei nicht möglich und "wie wir 
unsere Prozesse gestalten, ist unsere Sache", wie mir eine Hotline-Tussi 
rotzfrech vor den Latz knallte. Dass die Einlösung des Schecks über 
mindestens 30 € Gebühren kostete, war ihr egal...

: Bearbeitet durch User
von Bernd K. (prof7bit)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd S. schrieb:
> Hinter jeder
> Karte (EC oder Kreditkarte) steht ein Konto. Ich wundere mich nur, daß
> du das nicht weißt...

Du hast das Thema verfehlt. Lies nochmal langsam und konzentriert.

von Bernd S. (bernds1)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Bernd S. schrieb:
>> Hinter jeder
>> Karte (EC oder Kreditkarte) steht ein Konto. Ich wundere mich nur, daß
>> du das nicht weißt...
>
> Du hast das Thema verfehlt. Lies nochmal langsam und konzentriert.

Wenn du darauf hinaus willst, daß man (logischerweise) kein Geld auf ein 
Stück Plastik überweisen kann, sondern nur auf das zugehörige 
Kreditkartenkonto, dann hast du natürlich Recht. Genau aus diesem Grund 
habe ich darauf hin gewiesen, daß man eben auf die EC-Karte auch nichts 
überweisen kann, sondern nur auf das Girokonto.
Jetzt einverstanden? :-)

von Bernd K. (prof7bit)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd S. schrieb:
> sondern nur auf das Girokonto.

Wovon red ich denn die ganze Zeit?

Es ging darum daß es Unsinn ist sich eine Kreditkarte zuzulegen zum 
alleinigen Zwecke normale Banküberweisungen auf ein Bankkonto entgegen 
zu nehmen, denn die Karte hat für den Vorgang des Geldempfangs keinerlei 
Funktion und ist für diesen Vorgang somit weder erforderlich noch sonst 
irgendwie relevant.

Und soweit es Google betrifft gibt man dort seine Kontonummer (IBAN) an 
und dann kommt das Geld auf das Konto. Die Kreditkarte hilft Dir beim 
Geldempfang kein bisschen, sie hilft lediglich dabei das ganze 
eingenommene Geld schneller und bequemer wieder ausgeben zu können.

von Bernd S. (bernds1)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Bernd S. schrieb:
>> sondern nur auf das Girokonto.
>
> Wovon red ich denn die ganze Zeit?
>
> Es ging darum daß es Unsinn ist sich eine Kreditkarte zuzulegen

Da gebe ich dir ja recht, daß es Unsinn ist, nur zu diesem Zwecke eine 
Kreditkarte zuzulegen.
Du hast aber behauptet, daß man auf die Kreditkarte (bzw. auf das 
Kreditkarten-Konto) nichts überweisen kann und diese Aussage habe ich 
als falsch bezeichnet. Nur um diese falsche Aussage von dir dreht sich 
unsere Diskussion.

Dass die Kreditkarte normalerweise zum schnellen Geld-Ausgeben verlockt, 
dürfte ja jedem klar sein. Das bestreite ich doch gar nicht, ok?

von Bernd K. (prof7bit)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd S. schrieb:
> daß man auf die Kreditkarte (bzw. auf das
> Kreditkarten-Konto)

NEIN!

Das in der Klammer: "(bzw...Konto)" hast Du Dir nachträglich ausgedacht 
und mir angedichtet um der Niederlage der Diskussion mit unlauteren 
Mitteln auszuweichen, ich verbitte mir sowas!

von Bernd S. (bernds1)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Bernd S. schrieb:
>> daß man auf die Kreditkarte (bzw. auf das
>> Kreditkarten-Konto)
>
> NEIN!
>
> Das in der Klammer: "(bzw...Konto)" hast Du Dir nachträglich ausgedacht
> und mir angedichtet um der Niederlage der Diskussion mit unlauteren
> Mitteln auszuweichen, ich verbitte mir sowas!

Jetzt fang nicht an mit Krümelkackerei. Daß man auf ein Stück Plastik 
kein Geld überweisen kann, sagte ich schon weiter oben.
Genauso wenig, wie man auf die EC-Karte etwas überweisen kann. Muß man 
wirklich ausdrücklich exakt betonen, daß man das Konto meint und nicht 
das Stückchen Plastik?

von Stefan E. (sternst)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> denn die Karte hat für den Vorgang des Geldempfangs keinerlei
> Funktion und ist für diesen Vorgang somit weder erforderlich noch sonst
> irgendwie relevant.

Ein Geschäft kann auf eine Kreditkarte Gutschriften buchen, genau so wie 
es auch Zahlungen bucht, also nur mit Kenntnis der Kreditkartendaten 
(und ohne Kenntnis irgendeiner Bankverbindung). Wird normalerweise z.B. 
für Rückvergütungen genutzt.
Und Google bietet das eben als zusätzliche Möglichkeit der 
"Gewinnausschüttung" an.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Auch dort wird Geld auf Bankkonten überwiesen und nicht auf Kreditkarten
> (denn das geht überhaupt nicht).

Es geht schon, mit speziellen Händlerkonten und Verträgen. Das nennt 
sich OTC (original credit transaction), blind credit, unassociated 
credit oder detached credit.

Es ist aber selten. Es wird nicht beworben, die 
Kreditkartengesellschaften wollen es eigentlich nicht und der normale 
Händler bekommt es nicht, egal wie er bettelt.

Warum Google diesen Weg wählen sollten? Keine Ahnung. Wer sich in 
Googles Developer-Konsole ein Zahlungsprofil anlegt gibt dort seine IBAN 
und BIC an.

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail, Yahoo oder Facebook? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen | Mit Facebook-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.