Hallo Forum, diesen Spruch las ich in so einer kostenlosen
Wochenzeitung. Darf ich, ach bitte erlaubt mir die Bitte, dies mal zur
Abwechslung zur Diskussion stellen? Gern auch bei Öfftopic, aber bitte
nicht \nul
Bei diesem Zitat handelt es sich nicht im geringsten um Blödsinn. Es gab
(und gibt...) in der Mathematik etliche Sätze, deren Beweise nicht
korrekt durchgeführt wurden. Das bedeutet zwar nicht, dass der Satz
damit auch falsch ist, so dass der Fehler ggf. sogar mehrere
Jahrhunderte lang nicht auffällt. Strenggenommen dürfte man ihn aber
natürlich nicht verwenden, und auch alle Beweise, die auf der Gültigkeit
solch eines Satzes oder Beweises aufbauen, wären damit ungültig.
Wesentlich seltener kommt es aber vor, dass tatsächlich nicht gültige
Sätze oder Beweise als gültig angenommen werden.
Alter Lateiner schrieb:> Gern auch bei Öfftopic, aber bitte> nicht \nul
Warum postest Du sowas dann in Mikrocontroller und Digitale Elektronik?
Wenn Du nicht in OffTopic posten willst, such Dir nen Forum wo das
OnTopic ist.
Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill)
Benutzerseite
>Bei diesem Zitat handelt es sich nicht im geringsten um Blödsinn. Es gab>(und gibt...) in der Mathematik etliche Sätze, deren Beweise nicht>korrekt durchgeführt wurden.
Du versuchst, den Zeitungsausschnitt irgendwie mit dem Gödelschen
Unvollständigkeitssatz zu korrelieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6delscher_Unvollst%C3%A4ndigkeitssatz
Die Nicht-Beweisbarkeit ist aber keine hinreichende Bedingung für das
Entstehen von Blödsinn.
Insofern ist das Ganze relativ blödsinnig.
Andreas S. schrieb:> Es gab (und gibt...) in der Mathematik etliche Sätze,
Dann nenn mal ein konkretes Beispiel,
damit wir deine Behauptung nachvoll-
ziehen können.
In der Politik mag das gehen, dass ein Fehler zur Regel erklärt wird,
weil man dort nicht formal beschreiben kann, was richtig und was falsch
ist. Ob etwas ein Fehler ist, ist oft genug Ansichtssache.
In der Mathematik ist und bleibt ein Fehler aber ein Fehler, auch dann,
wenn er erstmal unerkannt bleibt. Wenn er erkannt wird, wird er auch
korrigiert und nicht einfach zur Regel erklärt.
Es wird heute auch nicht mit π=4 gerechnet, auch nicht im US-Bundesstaat
Indiana, wo das im Jahre 1897 per Gesetz beinahe so festgelegt worden
wäre. Daran erkennt man übrigens auch, was passiert, wenn man Politik
und Mathematik vermischt.
Hallo
ich gehe mal von der Alltags- und Schulmathematik, aber auch der höheren
Mathematik mit der der E-Techniker, Ingenieur usw. in Kontakt kommt aus:
Da wird wohl alles bewiesen sein und es gibt feste Regeln (die auch
nicht ab änderbar sind ohne das die ganze Mathematik nicht mehr
funktioniert).
Diese Regeln, insbesondere im Zusammenhang wo diese physikalische,
biologische und ähnliche Zusammenhänge zutreffend beschreiben und
beweisen (mit Gegenbeweisen)sind naturgegeben.
Andere Mathematik wäre vielleicht möglich (hätte sich entwickelt wenn
der Mensch z.B 12 Finger hätte, oder es mehr als 2 grundlegende Zustände
-An/Aus- gäbe) aber man müsste wirklich wieder bei Null ;-) anfangen,
und das nicht nur in der Mathematik sondern in der gesamten Technik und
Wissenschaft.
Das geht nicht.
Also trifft die Aussage in der "normal" angewandten Mathematik nicht zu
- ein Fehler bleibt ein Fehler.(Mathematik die die studierten
Mathematiker behandeln mag eventuell eine Ausnahme sein).
Was anderes, und viel besser passendes wäre eigentlich die Sprache und
Rechtschreibung.
Die verändert sich tatsächlich, und ein oft und von vielen gemachter
(ehemaliger)Fehler wird zur Regel.
Jemand
Alter Lateiner schrieb:> Darf ich, ach bitte erlaubt mir die Bitte, dies mal zur> Abwechslung zur Diskussion stellen? Gern auch bei Öfftopic, aber bitte> nicht \nul
Kennst Du kein passendes Forum um das zu diskutieren?
bspw der lokale MENSA-club, Kumpels, Telefonkonferenz mit geschätzten
Freunden aus der Studentenzeit, Lesesaal im Altersheim, Stammtisch im
Museum-Cafe, ...?
Wieso nimmst du genau dieses Forum für deine persönliche Abwechslung in
Verantwortung??
Reinhard #. schrieb:> Andreas S. schrieb:>> Es gab (und gibt...) in der Mathematik etliche Sätze,>> Dann nenn mal ein konkretes Beispiel, damit wir deine Behauptung> nachvoll ziehen können.
Ehrlicherweise heißen die Dinger dann Vermutung und bleiben es so
lange, bis jemand einen Beweis liefert.
Ein Haus ohne Fundament ist nun mal eine wackelige Sache.
Ein Satz wird es erst mit Beweis.
Alter Lateiner schrieb:> Hallo Forum, diesen Spruch las ich in so einer kostenlosen> Wochenzeitung. Darf ich, ach bitte erlaubt mir die Bitte, dies mal zur> Abwechslung zur Diskussion stellen? Gern auch bei Öfftopic, aber bitte> nicht \nul
So hab mal kurz recherchiert. Der Rommel hat das originale Zitat (bei
dem es nicht um Mathematik geht) falsch wiedergegeben. Oder er wurde
missverstanden. Oder es wurde ihm in den Mund gelegt. Oder ....
Das richtige Zitat stammt von einem französischen Publizisten und
lautet:
"In der Politik ist es manchmal wie bei der Grammatik: Ein Fehler, den
alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt."
http://zitate.net/andr%C3%A9-malraux-zitate
Damit kann der Thread geschlossen werden.
Berufsrevolutionär schrieb:>> Das richtige Zitat stammt von einem französischen Publizisten und> lautet:>> "In der Politik ist es manchmal wie bei der Grammatik: Ein Fehler, den> alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt.">> http://zitate.net/andr%C3%A9-malraux-zitate>> Damit kann der Thread geschlossen werden.
Na da haste ja die ultimative Wahrheit ausgebuddelt. Oder aber die
Zitatesammlung schustert sich auch nur einen zusammen (für Klickzahlen,
wie üblich) und alles geht zurück auf Los.
Wie war das noch beim Tump? Alternative Fakten!
Old-Papa
Berufsrevolutionär schrieb:> Kennst Du kein passendes Forum um das zu diskutieren?> bspw der lokale MENSA-club, Kumpels, Telefonkonferenz mit geschätzten> Freunden aus der Studentenzeit, Lesesaal im Altersheim, Stammtisch im> Museum-Cafe, ...?
Eigentlich bin ich ein ganz netter Typ. Wenn ich Freunde hätte, könnten
die das auch bestätigen!
Und in einem Verein der Leute wie mich aufnimmt, da möchte ich nicht
Mitglied sein!
Old P. schrieb:> Berufsrevolutionär schrieb:>>>> Das richtige Zitat stammt von einem französischen Publizisten und>> lautet:>>>> "In der Politik ist es manchmal wie bei der Grammatik: Ein Fehler, den>> alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt.">>>> http://zitate.net/andr%C3%A9-malraux-zitate>>>> Damit kann der Thread geschlossen werden.>> Na da haste ja die ultimative Wahrheit ausgebuddelt. Oder aber die> Zitatesammlung schustert sich auch nur einen zusammen (für Klickzahlen,> wie üblich) und alles geht zurück auf Los.
Unwahrscheinlich, das Zitat lässt sich auch für die Prä-Internet-Ära
belegen beispielsweise in Ott "Die Treffende Pointe:
Humoristisch-satirische Geistesblitze des 20. Jahrhunderts nach
Stichwortern alphabetisch geordnet" von 1974 auf Seite 75.
Sepp schrieb:> Du versuchst, den Zeitungsausschnitt irgendwie mit dem Gödelschen> Unvollständigkeitssatz zu korrelieren.
Falsch. Bei Gödel geht es um die Nichtbeweisbarkeit, bei fehlerhaft
durchgeführten Beweisen überwiegend um handwerkliche Unachtsamkeiten.
Berufsrevolutionär schrieb:> bspw der lokale MENSA-club,
1. Die Schreibweise "MENSA" ist nicht korrekt, da es sich nicht um
eine Abkürzung handelt. Die Abkürzung von Mensa in Deutschland e.V.
lautet "MinD" und wird fast ausschließlich vereinsintern und nicht im
Außenverhältnis genutzt.
2. Es gibt keine lokalen Mensa-Clubs. Mensa ist ein Markennamen von
Mensa International und wird nur an jeweils einen Verein pro Land zur
Nutzung freigegeben. Die Durchführung der Aufnahmetests wurde jedoch an
die Mensa in Deutschland gGmbH ausgelagert. Die Ortsgruppen von Mensa
sind keinen eigenständigen juristischen Personen.
3. Zwar sind Gäste bei den den allermeisten Mensa-Veranstaltungen gerne
gesehen, aber um ein offizielles Mitglied zu werden, muss entweder der
Aufnahmetest bestanden oder ein geeignetes Gutachten vorgelegt werden.
Man geht also nicht einfach so zum "lokalen MENSA-club". hin.
Andreas S. schrieb:> Berufsrevolutionär schrieb:>> bspw der lokale MENSA-club,> Man geht also nicht einfach so zum "lokalen MENSA-club". hin.
Ja mei, wenn ich meine Beiträge Korinthenkackerfest machen wollte, käme
ich nie zum Druck auf den "Senden"-Button.
Ich formulier halt so das es an den vermeidlichen Sprachgebrauch des
Adressaten passt. Und da scheint mir eine umganzsprachliche Umschreibung
des breiten Angebots an Diskussionforen in der Form wie "von mensa bis
Stammtisch" besser geeignet. Je nach dem worauf der persönliche IQ und
Blutalkoholspiegel besser passt.
Alter Lateiner schrieb:> Berufsrevolutionär schrieb:>> Kennst Du kein passendes Forum um das zu diskutieren?>> bspw der lokale MENSA-club, Kumpels, Telefonkonferenz mit geschätzten>> Freunden aus der Studentenzeit, Lesesaal im Altersheim, Stammtisch im>> Museum-Cafe, ...?>> Eigentlich bin ich ein ganz netter Typ. Wenn ich Freunde hätte, könnten> die das auch bestätigen!>> Und in einem Verein der Leute wie mich aufnimmt, da möchte ich nicht> Mitglied sein!
Was für ein Saustall auf dem Bild! Oder bin ich nur zu sensibel?
> 3. Zwar sind Gäste bei den den allermeisten Mensa-Veranstaltungen gerne> gesehen, aber um ein offizielles Mitglied zu werden, muss entweder der> Aufnahmetest bestanden oder ein geeignetes Gutachten vorgelegt werden.> Man geht also nicht einfach so zum "lokalen MENSA-club". hin.
Mensa? Triple Nine Society (kurz TNS) ist das Ziel :D
http://www.mikrocontroller.net/attachment/318515/IMG_20170128_103810.jpgNon Bindl Mode schrieb:> Was für ein Saustall auf dem Bild!
Das sehe ich auch so. Weiterhin auffällig: Recht pubertär wirkt die
demonstrativ im Vordergrund plazierte Batterie von Bourbon-Flaschen.
Merkwürdig finde ich auch das Verzeichnis an der Wand links neben
der Spüle, in dem die Schulferien der einzelnen Bundesländer aus dem
Jahre 2010 aufgeführt sind...
Beobachter schrieb:> as sehe ich auch so. Weiterhin auffällig: Recht pubertär wirkt die> demonstrativ im Vordergrund plazierte Batterie von Bourbon-Flaschen.> Merkwürdig finde ich auch das Verzeichnis an der Wand links neben der> Spüle, in dem die Schulferien der einzelnen Bundesländer aus dem Jahre> 2010 aufgeführt sind...
Das Photo ist von vorne bis hinten durchkomponiert. Ein Ergebnis von
minutiös er Planung und Durchführung. Ich habe in diesem Bilderzyklus
den Versuch unternommen, das allmähliche Verschwinden des ehemals
wohlhabenden und gebildeten Mittelstandes zu visualisieren. Der
Wandkalender von 2009 soll die zunehmende geistige und körperliche
Verwahrlosung, vereinsamung und Wegbrechen jeglicher sozialen Kontakte
symbolisieren.