Forum: PC Hard- und Software Batterie-freie Kurzzeit-USV für Workstation-PC


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von Peter D. (peter9)


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Hallo Leute,

ich ärgere mich gerade, da ich bei einer einstündigen Internet-Recherche 
kein passendes Produkt gefunden habe :-(

Ich suche eine batterie-freie (also wartungsfreie) Kurzzeit-USV für 
einen Workstation-PC. Entweder extern (AC) oder intern (DC, im Netzteil 
integriert oder separat mit EATX-Anschlüssen).

Es geht darum, dass mein Arbeits-PC (bin freiberuflicher SW-Entwickler) 
24/7/365 durchläuft und ich keine Wald- und Wiesen-USV mit Bleiakku 
verwenden will. Hatte ich nämlich schon und die hatte einen zu hohen 
Eigen-Stromverbrauch (ca. 50W). Da habe ich im Jahr über 400kWh zu 100€ 
verbraten und muss alle paar Jahre einen neuen Bleiakku kaufen :-(

Seit einigen Jahren habe ich nun keine USV mehr und hatte auch noch 
keinen problematischen Stromausfall (also mit Datenverlust). D.h. aber 
nicht, dass das in Zukunft nicht mal passieren könnte.

Es geht nur darum bei einem Stromausfall ca. 30 Sek. Zeit zu haben noch 
mal eben schnell STRG+S zu drücken, damit die Arbeit von etlichen 
Minuten (oder mehr) nicht verloren geht.

Dann kann der PC ruhig schlagartig ausgehen! Windoofs fährt danach 
normalerweise wieder ohne Schaden hoch.

Warum gibt es dafür keinen Markt bzw. keine Nachfrage? Oder verwende ich 
nicht die passenden Suchbegriffe? Danke im voraus für jeden Tipp!

Viele Grüße
Peter

von S. M. (lichtmensch)


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Ich denke so etwas gibt es nicht. Dann müsste man schon dicke Elkos 
verwenden. Diese sind nicht gerade Günstig. Zudem was sind schon 30 
Sekunden. Gerade dann plopt noch eine Update Meldung auf und dann sind 
deine Daten Hinüber...

Ich verwende für meinen Arbeits Pc eine Kleine usv mit einem 12v 6,5A 
Akku. Kein Luxus Modell aber ausreichend. Und sie hat auf der Front 
einen Schalter. Diesen verwende ich auch gleich als Hauptschalter für Pc 
und Bildschirm. Wenn ich also den Pc abschalte ist auch die Usv aus.

von Reinhard S. (rezz)


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Was für einen Stromverbrauch hat deine Workstation denn?

Im TK-Bereich kenn ich eine Kurzzeit-USV von 1000W für 8 Sekunden, 
allerdings für 48V.

Wenn ich nach "Kurzzeit-USV" google find ich schon Sachen, aber halt im 
Bereich von 5 Sekunden Überbrückungszeit...

von Lukey S. (lukey3332)


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Falls deine Workstation keine Workstation ist:
http://www.atx-upsu.ch/

von kjfgufujbuz (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Es geht darum, dass mein Arbeits-PC (bin freiberuflicher SW-Entwickler)
> 24/7/365 durchläuft und ich keine Wald- und Wiesen-USV mit Bleiakku
> verwenden will. Hatte ich nämlich schon und die hatte einen zu hohen
> Eigen-Stromverbrauch (ca. 50W). Da habe ich im Jahr über 400kWh zu 100€
> verbraten und muss alle paar Jahre einen neuen Bleiakku kaufen :-(

Ja, und?
Wenn der Stromausfall passiert, sitzt Du (nach Murphy) sowieso gerade 
irgendwo, wo Du nicht in 30 Sekunden STRG+S druecken kannst.

100 EUR/a sind ca. 50 Cent/Arbeitstag, wenn Deine Arbeit so wenig wert 
ist, dass das nicht in die Kalkulation passt, machst Du was Anderes 
falsch.

Allerdings erscheinen mir 50W Eigenverbrauch doch recht hoch.

Dein gewuenschtes Produkt gibt es nicht, weil niemand fuer ein 
weitgehend nutzloses Produkt Geld ausgeben will, deswegen baut das auch 
keiner. ;-(

kjfgufujbuz

von (prx) A. K. (prx)


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USV und Daten... dachte, das sowas heute in den Datasheets stünde, aber 
ganz so einfach ist das nicht. Quer durch Conrad keine Angabe zum 
Eigenverbrauch in Katalg und den Datasheets, bei 4 Marken.

Dafür findet ich eine USV mit einer Standzeit von 3 Sekunden bei 
Vollast. Da sind wir doch schon ziemlich gut im Zielbereich für 
Entwickler mit schneller Reaktionszeit ;-). Ok, wahrscheinlich 
Dreckfuhler und es sind 30s gemeint, das steht bei einer anderen dieser 
Marke.

Immerhin, bei APC selbst finde dann doch mal was, aber auch da steht das 
nicht im Datsheet:
http://www.apc.com/products/efficiency_loss_chart.cfm?base_sku=BK350EI&chartSize=large','','width=1010,height=670,menubar=no,scrollbars=no,screenx=10,screeny=10,top=10,left=10';
für 
http://www.apc.com/shop/my/en/products/APC-Back-UPS-350-230V/P-BK350EI

Wenn er als Stromsparfreak bereits ist, das Strg-S blind zu tippen, und 
nicht in Wirklichkeit den Spielstand vom Ballermann seines Gamer-Boliden 
meint, dann ist er mit um die 5W dabei.

: Bearbeitet durch User
von ui (Gast)


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A. K. schrieb:
> USV und Daten... dachte, das sowas heute in den Datasheets stünde, aber
> ganz so einfach ist das nicht. Quer durch Conrad keine Angabe zum
> Eigenverbrauch in Katalg und den Datasheets, bei 4 Marken.
>
> Dafür findet ich eine USV mit einer Standzeit von 3 Sekunden bei
> Vollast. Da sind wir doch schon ziemlich gut im Zielbereich ;-). Ok,
> wahrscheinlich Dreckfuhler und es sind 30s gemeint.
>
> Immerhin, bei APC selbst finde dann doch mal was, aber auch da steht das
> nicht im Datsheet:
> 
http://www.apc.com/products/efficiency_loss_chart.cfm?base_sku=BK350EI&chartSize=large','','width=1010,height=670,menubar=no,scrollbars=no,screenx=10,screeny=10,top=10,left=10';
> für
> http://www.apc.com/shop/my/en/products/APC-Back-UPS-350-230V/P-BK350EI

Eigenverbrauch rauszufinden ist schwierig, ich hatte das gleiche 
Problem.
Im Moment betreibe ich diese hier:
https://www.amazon.de/APC-Back-UPS-Unterbrechungsfreie-Stromversorgung-BX700U-GR/dp/B00T7BYRCK/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1485688281&sr=8-3&keywords=apc+back+ups
ist ausreichend für: NAS mit 30W Verbrauch, 2 Monitore, Fritzbox, Laptop 
mit Dockingstation und Drucker.

Im Prinzip kommts aufn PC drauf an, den du nutzt. Und auf die 
Technologie der USVs, die du haben willst.
Es gibt 3 verschiedene Technologien, die du nutzen kannst.
http://www.it-business.de/die-drei-wichtigsten-usv-technologien-im-vergleich-a-252182/
Die meisten USVs für "normale" Leute nutzen Line-Interactive 
Technologien. Offline USVs verbrauchen weniger Leistung, dafür solltest 
du aber unbedingt ein normales ATX-Netzteil haben, da die 17ms ohne 
Spannung überbrücken können müssen.


Zum Verbrauch: Die APCs sind noch relativ sparsam, meine braucht im 
Leerlauf ca. 16-17W. Finde ich schon recht hoch, aber es hilft ja nix. 
Dafür hat man auch noch genug Zeit um den PC sauber runterzufahren. 
Einfach drauf hoffen, dass beim plötzlichen Ausschalten nix schiefgeht 
finde ich für wichtige Dinge nicht so prickelnd. Ne Festplatte ist doch 
recht schnell mal hin. Und bei ner SSD könnten noch Daten im Cache 
stehen, die sind dann auch weg.

von Rolf M. (rmagnus)


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Peter D. schrieb:
> Es geht darum, dass mein Arbeits-PC (bin freiberuflicher SW-Entwickler)
> 24/7/365 durchläuft und ich keine Wald- und Wiesen-USV mit Bleiakku
> verwenden will. Hatte ich nämlich schon und die hatte einen zu hohen
> Eigen-Stromverbrauch (ca. 50W).

50 W dauerhaft? Das erscheint mir arg viel. Und hast du das auch richtig 
gemessen (Leistungsfaktor und so)?

> Es geht nur darum bei einem Stromausfall ca. 30 Sek. Zeit zu haben noch
> mal eben schnell STRG+S zu drücken, damit die Arbeit von etlichen
> Minuten (oder mehr) nicht verloren geht.
>
> Dann kann der PC ruhig schlagartig ausgehen!

Wenn du STRG+S gedrückt hast, sind die Daten im Cache, also im RAM, 
nicht zwingend auf der Festplatte. Im Extremfall ist die Datei halb auf 
die Platte geschrieben worden, und damit hast du nachher weder den 
alten, noch den neuen Stand, sondern die Datei ist ganz kaputt. Gut, den 
alten Stand checkt man sich eben aus dem Repo wieder aus, aber dennoch 
ist es nicht so einfach.

> Warum gibt es dafür keinen Markt bzw. keine Nachfrage? Oder verwende ich
> nicht die passenden Suchbegriffe?

Weil es auch Batterie-USVs mit weniger Eigenverbrauch gibt und alle paar 
Jahre einen Akku wechseln eine Firma normalerweise nicht arm macht. 
Wahrscheinlich kann man sich für das, was die benötigten Supercaps 
kosten würden, auch mehrere Akkus kaufen. Und dass der Eigenverbrauch da 
geringer ist, ist auch nicht zwingendermaßen der Fall.

von Peter D. (peter9)


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Erst mal vielen Danke für die vielen Antworten!

Reinhard S. schrieb:
> Was für einen Stromverbrauch hat deine Workstation denn?

so zwischen 70 und 150W (je nach Prozessorlast), also im worst case 
200W.

Bei einer Minute Überbrückung bräuchte man also ca. 10000Ws oder 2,7Wh.

Das wäre mit Supercaps (10000F) in der Tat noch ein wenig teuer :-(

Ich würde ja wieder eine Akku-basierende USV kaufen, wenn der 
Eigenbedarf unter 10W wäre und man nicht alle paar Jahre aufpassen muss, 
dass der Akku auch noch i.O. ist. Es nützt nichts, wenn die USV stützen 
will, der Akku aber platt ist :-(

Viele Grüße
Peter

von ui (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Ich würde ja wieder eine Akku-basierende USV kaufen, wenn der
> Eigenbedarf unter 10W wäre und man nicht alle paar Jahre aufpassen muss,
> dass der Akku auch noch i.O. ist. Es nützt nichts, wenn die USV stützen
> will, der Akku aber platt ist :-(

Das sagt dir die USV in der Regel. Meine macht einmal im Monat einen 
self-check, dann weißt du schon wie gut der Akku noch ist.

Besorg dir doch eine einfache APC USV (die so aussehen wie 
Steckdosenleisten, das sollten Offline-USV sein). Und probiers aus und 
mess es durch. Dann weißt dus.

von Peter D. (peter9)


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oh je, ich kann gar nicht so schnell antworten wie hier die Fragen 
einfliegen :-(

Rolf M. schrieb:
> Peter D. schrieb:
>> Es geht darum, dass mein Arbeits-PC (bin freiberuflicher SW-Entwickler)
>> 24/7/365 durchläuft und ich keine Wald- und Wiesen-USV mit Bleiakku
>> verwenden will. Hatte ich nämlich schon und die hatte einen zu hohen
>> Eigen-Stromverbrauch (ca. 50W).
>
> 50 W dauerhaft? Das erscheint mir arg viel. Und hast du das auch richtig
> gemessen (Leistungsfaktor und so)?

Ja, mit einem Energy-Meter. Das war wohl auch eine Online-USV.

>> Es geht nur darum bei einem Stromausfall ca. 30 Sek. Zeit zu haben noch
>> mal eben schnell STRG+S zu drücken, damit die Arbeit von etlichen
>> Minuten (oder mehr) nicht verloren geht.
>>
>> Dann kann der PC ruhig schlagartig ausgehen!
>
> Wenn du STRG+S gedrückt hast, sind die Daten im Cache, also im RAM,
> nicht zwingend auf der Festplatte. Im Extremfall ist die Datei halb auf
> die Platte geschrieben worden, und damit hast du nachher weder den
> alten, noch den neuen Stand, sondern die Datei ist ganz kaputt. Gut, den
> alten Stand checkt man sich eben aus dem Repo wieder aus, aber dennoch
> ist es nicht so einfach.

bei einer SSD ist das aber nicht mehr ganz so kritisch. Und wir reden 
hier noch von riesigen Datenmengen. Vielleicht 1KB (eine Textseite) oder 
so, die sollte ruckizucki weggeschrieben sein.


>> Warum gibt es dafür keinen Markt bzw. keine Nachfrage? Oder verwende ich
>> nicht die passenden Suchbegriffe?
>
> Weil es auch Batterie-USVs mit weniger Eigenverbrauch gibt und alle paar
> Jahre einen Akku wechseln eine Firma normalerweise nicht arm macht.
> Wahrscheinlich kann man sich für das, was die benötigten Supercaps
> kosten würden, auch mehrere Akkus kaufen. Und dass der Eigenverbrauch da
> geringer ist, ist auch nicht zwingendermaßen der Fall.

Supercaps habe ich auch schon verworfen, aber wer mir einen guten Tipp 
(mit Bestell-Link) liefert, dem ist mein Dank sicher ;-)

Grüße
Peter

von (prx) A. K. (prx)


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ui schrieb:
> Einfach drauf hoffen, dass beim plötzlichen Ausschalten nix schiefgeht
> finde ich für wichtige Dinge nicht so prickelnd.

Hängt vom Stromnetz ab, und wie ernst es einem dabei wirklich ist. Es 
gibt Stromnetze, da muss man mehrfach jährlich mit Ausfall rechnen, und 
welche, da kommt das vielleicht alle 10 Jahre mal vor.

Meine Erfahrung mit den Smart UPS von APC ist, dass die 
Wahrscheinlichkeit des Ausfalls der USV selbst nicht vernachlässigt 
werden darf. Stromausfall bei Selbsttest der USV ist mir schon 
gelegentlich untergekommen. Bei Servern ziehe ich es deshalb vor, welche 
mit 2 Netzteilen zu verwenden, eines davon in der Wand.

Man kann auch im Rechner selbst vorsorgen. Es gibt SSDs mit power loss 
protection (PLP). Entweder für alle Daten. Oder nur für die Metadaten, 
damit dann vielleicht die letzte Sekunde der Daten fehlt, aber die SSD 
immerhin konsistent und nutzbar bleibt. Bei den meisten Modellen scheint 
das Prinzip Hoffnung vorzuherrschen.

Wobei man sich von Namen nicht ablenken lassen sollte. Samsung bietet 
nur bei den Server SSDs (z.B. SM863) eine PLP, dafür aber die volle. 
Während auch bei den "Pro" Modellen exakt nichts darüber drinsteht. Die 
Metadaten-PLP gibts beispielsweise bei Crucials MX.

von (prx) A. K. (prx)


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Peter D. schrieb:
> bei einer SSD ist das aber nicht mehr ganz so kritisch. Und wir reden
> hier noch von riesigen Datenmengen. Vielleicht 1KB (eine Textseite) oder
> so, die sollte ruckizucki weggeschrieben sein.

Ich weiss nicht, wie wahrscheinlich das ist, aber bei SSDs gibts ein 
mögliches Szenario, in dem ein Stromausfall zu ungünstigem Zeitpunkt die 
Metadaten der SSD zerlegt und die danach Schrott ist.
http://www8.hp.com/h20195/v2/getpdf.aspx/4AA6-1470ENW.pdf?ver=2.0

Sind übrigens mit Sicherheit mehr als 1KB. Schon weil Filesysteme 
mindestens 4KB am Stück verwalten. Typischerweise verwenden 
IDEs/Editoren eigene Backup-Verfahren, um das alte File auch noch 
vorzuhalten. Da sind dann also komplette Files im Spiel, und noch etwas 
Metadaten vom Filesystem.

: Bearbeitet durch User
von Peter D. (peter9)


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A. K. schrieb:
> Ich weiss nicht, wie wahrscheinlich das ist, aber bei SSDs gibts ein
> mögliches Szenario, in dem ein Stromausfall zu ungünstigem Zeitpunkt die
> Metadaten der SSD zerlegt und die danach Schrott ist.
> http://www8.hp.com/h20195/v2/getpdf.aspx/4AA6-1470ENW.pdf?ver=2.0

oh, davon hatte ich noch nichts gehört. Gut zu wissen.

Gibt es dazu auch Wahrscheinlichkeits-Berechnungen?

Oder Erfahrungsberichte, die einen hellhörig werden lassen sollten?

Grüße
Peter

von (prx) A. K. (prx)


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ui schrieb:
> Das sagt dir die USV in der Regel. Meine macht einmal im Monat einen
> self-check, dann weißt du schon wie gut der Akku noch ist.

Aber mach den vorzugsweise manuell, nicht automatisch. Damit es nicht 
ausgerechnet der Selbsttest ist, der dir dank völlig toter Batterie den 
Strom abschaltet.

Aus dem Bauch raus gemessen tritt das bei rund 30 APC Smart UPS alle 
paar Jahre mal auf.

: Bearbeitet durch User
von Jan H. (j_hansen)


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Peter D. schrieb:
> bei einer SSD ist das aber nicht mehr ganz so kritisch. Und wir reden
> hier noch von riesigen Datenmengen. Vielleicht 1KB (eine Textseite) oder
> so, die sollte ruckizucki weggeschrieben sein.

Als Softwareentwickler solltest du aber wissen, dass diese Textdatei 
nicht direkt auf die SSD geschrieben wird. Das Betriebssystem sammelt 
Schreibanforderungen erst einmal, bevor diese dann später tatsächlich 
geschrieben werden.
Außerdem sitzt du sowieso gerade nicht vorm PC wenn der Strom ausfällt, 
sondern wahrscheinlich gerade auf der Toilette.

A. K. schrieb:
> Meine Erfahrung mit den Smart UPS von APC ist, dass die
> Wahrscheinlichkeit des Ausfalls der USV selbst nicht vernachlässigt
> werden darf.

Genau, eher fällt die USV aus als der Strom. Daher ist es bei dir wohl 
sinnvoller, du speicherst deine Arbeit regelmäßig (bzw. lässt das den 
Rechner automatisch tun). Dann verlierst du alle fünf Jahre eben fünf 
Minuten deiner Arbeit.

von (prx) A. K. (prx)


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kjfgufujbuz schrieb:
> Wenn der Stromausfall passiert, sitzt Du (nach Murphy) sowieso gerade
> irgendwo, wo Du nicht in 30 Sekunden STRG+S druecken kannst.

Wer mal kurz auf den Topf geht, ohne vorher abzuspeichern, der hat es 
nicht besser verdient. ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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Jan H. schrieb:
> Als Softwareentwickler solltest du aber wissen, dass diese Textdatei
> nicht direkt auf die SSD geschrieben wird. Das Betriebssystem sammelt
> Schreibanforderungen erst einmal, bevor diese dann später tatsächlich
> geschrieben werden.

Liegt aber im Sekundenbereich. Und wird so sortiert geschrieben, dass 
keine Inkonsistenzen im Filesystem auftreten.

> Genau, eher fällt die USV aus als der Strom.

Kommt drauf an wo. Tief im schönen Schwarzwald gibts ein paar Ecken, da 
würde ich mir vielleicht auch privat eine USV zulegen.

: Bearbeitet durch User
von Peter D. (peter9)


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Jan H. schrieb:
> Peter D. schrieb:
>> bei einer SSD ist das aber nicht mehr ganz so kritisch. Und wir reden
>> hier noch von riesigen Datenmengen. Vielleicht 1KB (eine Textseite) oder
>> so, die sollte ruckizucki weggeschrieben sein.
>
> Als Softwareentwickler solltest du aber wissen, dass diese Textdatei
> nicht direkt auf die SSD geschrieben wird. Das Betriebssystem sammelt
> Schreibanforderungen erst einmal, bevor diese dann später tatsächlich
> geschrieben werden.

natürlich weiß ich das und meine Ausführung stellten auch nur einen 
Optimal-Zustand dar. Alles Möglichkeiten sind eh schwer zu 
berücksichtigen...

> Außerdem sitzt du sowieso gerade nicht vorm PC wenn der Strom ausfällt,
> sondern wahrscheinlich gerade auf der Toilette.

Dass wurde oben schon erwähnt und da muss ich leider kontern. Wenn ich 
zur Toilette gehe (oder aus anderen Gründen den Arbeitsplatz verlasse) 
dann speichere ich erst meine Änderungen. Ich werde den Teufel tun und 
meine wertvolle Arbeit einem Risiko aussetzen ;-)


> A. K. schrieb:
>> Meine Erfahrung mit den Smart UPS von APC ist, dass die
>> Wahrscheinlichkeit des Ausfalls der USV selbst nicht vernachlässigt
>> werden darf.
>
> Genau, eher fällt die USV aus als der Strom. Daher ist es bei dir wohl
> sinnvoller, du speicherst deine Arbeit regelmäßig (bzw. lässt das den
> Rechner automatisch tun). Dann verlierst du alle fünf Jahre eben fünf
> Minuten deiner Arbeit.

Dass waren auch meine bisherigen Gedanken (sonst hätte ich meine letzte 
USV nicht vor Jahren in die Ecke geschmissen). Aber ich wollte halt mal 
den Markt sondieren, ob sich da nicht schon was Innovativeres als 
Bleiakku-USV gibt.

Des Weiteren habe ja hier eben erst gelesen, dass SSDs doch nicht ganz 
so stabil sind wie es die meisten vermutlich denken (so wie ich). Wieder 
ein Grund mehr über Pufferung nach zu denken!

Grüße
Peter

von sync (Gast)


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Jan H. schrieb:

> Als Softwareentwickler solltest du aber wissen, dass diese Textdatei
> nicht direkt auf die SSD geschrieben wird. Das Betriebssystem sammelt
> Schreibanforderungen erst einmal, bevor diese dann später tatsächlich
> geschrieben werden.
> Außerdem sitzt du sowieso gerade nicht vorm PC wenn der Strom ausfällt,
> sondern wahrscheinlich gerade auf der Toilette.


Nein, das stimmt so eben nicht. Das ist eine Frage der entsprechenden 
mount-Option (sync oder async). Und in Kombination mit SSD kann sync aus 
den genannten Gründen durchaus sinnvoll sein.

von (prx) A. K. (prx)


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Jan H. schrieb:
> Außerdem sitzt du sowieso gerade nicht vorm PC wenn der Strom ausfällt,
> sondern wahrscheinlich gerade auf der Toilette.

Das schliesst sich doch nicht aus. Wobei in diesem Szenario überhaupt 
kein Problem auftritt, immerhin haben Notebooks eine USV eingebaut. ;-)

von Rolf M. (rmagnus)


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Peter D. schrieb:
> bei einer SSD ist das aber nicht mehr ganz so kritisch. Und wir reden
> hier noch von riesigen Datenmengen. Vielleicht 1KB (eine Textseite) oder
> so, die sollte ruckizucki weggeschrieben sein.

Es geht nicht darum, wie lange die SSD braucht, um die Daten in ihren 
Flash zu bringen, sondern wie viel Zeit das Betriebssystem sich gönnt, 
um überhaupt mal auf die Idee zu kommen, die Daten an die SSD zu 
schicken.

A. K. schrieb:
> Jan H. schrieb:
>> Als Softwareentwickler solltest du aber wissen, dass diese Textdatei
>> nicht direkt auf die SSD geschrieben wird. Das Betriebssystem sammelt
>> Schreibanforderungen erst einmal, bevor diese dann später tatsächlich
>> geschrieben werden.
>
> Liegt aber im Sekundenbereich. Und wird so sortiert geschrieben, dass
> keine Inkonsistenzen im Filesystem auftreten.

Mag sein, aber der Dateiinhalt kann auch ohne Inkonsistenzen im 
Dateisystem kaputt sein.

Peter D. schrieb:
> natürlich weiß ich das und meine Ausführung stellten auch nur einen
> Optimal-Zustand dar. Alles Möglichkeiten sind eh schwer zu
> berücksichtigen...

Nein, aber wenn du dich nur für den Optimal-Zustand (sofern man bei 
einem Stromausfall von einem solchen sprechen kann) rüstest, kannst du's 
auch bleiben lassen, denn der tritt laut Murphy in der Realität eh nie 
ein.


Eine ganz andere Möglichkeit wurde noch gar nicht angesprochen: Als 
Rechner einfach einen Laptop nehmen. Die haben ihre USV mit je nach 
Modell auch mal einem ganzen Arbeitstag an Überbrückungsdauer schon 
eingebaut. Als Bonus kann man ihn überall hin mitnehmen, zur Not auch 
aufs Klo. ;-)

von GeraldB (Gast)


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Peter D. schrieb:
>> 50 W dauerhaft? Das erscheint mir arg viel. Und hast du das auch richtig
>> gemessen (Leistungsfaktor und so)?
>
> Ja, mit einem Energy-Meter.

Falls das Ding auch richtig gemessen hat. Es gibt viele "Energy-Meter" 
die bei nicht sinusförmiger Belastung falsche Werte anzeigen.

von sync (Gast)


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Rolf M. schrieb:
> Peter D. schrieb:
>> bei einer SSD ist das aber nicht mehr ganz so kritisch. Und wir reden
>> hier noch von riesigen Datenmengen. Vielleicht 1KB (eine Textseite) oder
>> so, die sollte ruckizucki weggeschrieben sein.
>
> Es geht nicht darum, wie lange die SSD braucht, um die Daten in ihren
> Flash zu bringen, sondern wie viel Zeit das Betriebssystem sich gönnt,
> um überhaupt mal auf die Idee zu kommen, die Daten an die SSD zu
> schicken.

Lesen und verstehen:

>> Als Softwareentwickler solltest du aber wissen, dass diese Textdatei
>> nicht direkt auf die SSD geschrieben wird. Das Betriebssystem sammelt
>> Schreibanforderungen erst einmal, bevor diese dann später tatsächlich
>> geschrieben werden.
>> Außerdem sitzt du sowieso gerade nicht vorm PC wenn der Strom ausfällt,
>> sondern wahrscheinlich gerade auf der Toilette.
>
>
>Nein, das stimmt so eben nicht. Das ist eine Frage der entsprechenden
>mount-Option (sync oder async). Und in Kombination mit SSD kann sync aus
>den genannten Gründen durchaus sinnvoll sein.

von Jan H. (j_hansen)


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sync schrieb:
>Nein, das stimmt so eben nicht. Das ist eine Frage der entsprechenden
>mount-Option (sync oder async). Und in Kombination mit SSD kann sync aus
>den genannten Gründen durchaus sinnvoll sein.

Doch, das stimmt schon so. Dass es den Spezialfall sync gibt stimmt 
ebenfalls, aber das ist eben die Ausnahme.

von Peter D. (peter9)


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Ich glaube, wir sind in Teilen etwas von der Hauptfrage abgekommen 
(woran ich nicht ganz unschuldig bin).

Noch mal zusammengefasst:

Ich suche eine USV-Lösung (am liebsten mit verschleißarmer Akkutechnik, 
also 10 Jahre ohne Wartung funktioniert) die günstig ist, wenig 
standby-Strom braucht und die bei Stromausfall solange den PC versorgt, 
dass er geordnet heruntergefahren werden kann (dauert max. 1 Minute).

Wobei mir da eine PC-interne Lösung am liebsten wäre, da die 
AC->DC->AC-Wandlung eigentlich "Blödsinn" ist. Also eine Blackbox, die 
EATX-Anschlüsse hat und einfach zwischen PC-Netzteil und Mainboard 
geschaltet wird.

Grüße
Peter

von Lukey S. (lukey3332)


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Wie schon erwähnt:
http://www.atx-upsu.ch/

Wenn dir das zu teuer ist, mußt du wohl selbst Hand anlegen. 
Schaltnetzteile kann man z.b. auch mit Gleichspannung betreiben. Und 
viel PC Netzteile wandeln zuerst auf 12 V um und generieren daraus dann 
alle anderen benötigten Spannungen.

: Bearbeitet durch User
von Peter D. (peter9)


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Lukey S. schrieb:
> Wie schon erwähnt:
> http://www.atx-upsu.ch/

ja, die Seite hatte ich bei meiner Vorrecherche schon gefunden, aber die 
haben wohl keine deutschen Distributor. Mir wäre ein Produkt, welches 
man bei Conrad o.ä. kaufen könnte, lieber.

Des Weiteren habe ja es schon wieder verworfen, da eine 
Kondensator-Lösung einfach noch zu teuer ist.

> Wenn dir das zu teuer ist, mußt du wohl selbst Hand anlegen.
> Schaltnetzteile kann man z.b. auch mit Gleichspannung betreiben. Und
> viel PC Netzteile wandeln zuerst auf 12 V um und generieren daraus dann
> alle anderen benötigten Spannungen.

Selber basteln ist nicht mehr mein Ding. Habe ich früher gemacht, aber 
heute lasse ich lieber "basteln".

Grüße
Peter

von oszi40 (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Wobei mir da eine PC-interne Lösung am liebsten wäre

Dann kauf Dir ein Notebook. Da ist schon der Akku drin. Eine externe USV 
hat jedoch den Vorteil, daß sie jede Putzfrau im Störfall 
(Blitzeinschlag) tauschen od. überbrücken könnte. Ein spezielles 
Netzteil reparieren, wird länger brauchen.

von (prx) A. K. (prx)


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Peter D. schrieb:
> ja, die Seite hatte ich bei meiner Vorrecherche schon gefunden, aber die
> haben wohl keine deutschen Distributor.

Aber einen eigenen Shop. Tipp: .ch ist nicht China.

von Georg (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Also eine Blackbox, die
> EATX-Anschlüsse hat und einfach zwischen PC-Netzteil und Mainboard
> geschaltet wird.

Das kann nicht dein Ernst sein - dann musst du ja alle Spannungen 
einzeln notstromversorgen.

Georg

von Peter D. (peter9)


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Georg schrieb:
> Peter D. schrieb:
>> Also eine Blackbox, die
>> EATX-Anschlüsse hat und einfach zwischen PC-Netzteil und Mainboard
>> geschaltet wird.
>
> Das kann nicht dein Ernst sein - dann musst du ja alle Spannungen
> einzeln notstromversorgen.

Hallo Georg,

was heißt "alle? So viele sollten es m.E. nicht sein. So viel ich weiß 
gibt es nur 12V und 5V. Das wären zwei!

Kann eigentlich nicht so kompliziert sein, lasse mich aber eines 
Besseren belehren...

Grüße
Peter

von Lukey S. (lukey3332)


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Peter D. schrieb:
> Georg schrieb:
>> Peter D. schrieb:
>>> Also eine Blackbox, die
>>> EATX-Anschlüsse hat und einfach zwischen PC-Netzteil und Mainboard
>>> geschaltet wird.
>>
>> Das kann nicht dein Ernst sein - dann musst du ja alle Spannungen
>> einzeln notstromversorgen.
>
> Hallo Georg,
>
> was heißt "alle? So viele sollten es m.E. nicht sein. So viel ich weiß
> gibt es nur 12V und 5V. Das wären zwei!

Also schohnmal eine Spannung zu viel - wenn du Glück hast. Wenn du pech 
hast braucht dein Board auch noch 3.3, -5 und -12 Volt.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Georg schrieb:
> Das kann nicht dein Ernst sein - dann musst du ja alle Spannungen
> einzeln notstromversorgen.

Kein Drama. Da die weit überwiegende Last heutzutage auf 12V liegt, gibt 
es ATX Netzteile, die nur 12V direkt erzeugen und den Rest mit 
sekundären Switchern daraus erzeugen. Da reicht es, die 12V zu stützen.

: Bearbeitet durch User
von Peter D. (peter9)


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Ich habe gerade im MB-Handbuch nachgeschaut und es braucht auch noch 
3,3V. Gut, dann sind es drei, aber die kann man doch leicht aus den 12V 
erzeugen?

Also die 12V über die "USV" führen und danach daraus noch 5V und 3,3V 
erzeugen. Kann doch eigentlich nicht so wild sein, oder?

Peter

PS: Da war noch einer schneller während ich diese Antwort schrieb!

von (prx) A. K. (prx)


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Lukey S. schrieb:
> Also schohnmal eine Spannung zu viel - wenn du Glück hast. Wenn du pech
> hast braucht dein Board auch noch 3.3, -5 und -12 Volt.

-5V gibts nicht mehr.

von (prx) A. K. (prx)


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Peter D. schrieb:
> und danach daraus noch 5V und 3,3V erzeugen.

=> PicoPSU

Oder so ein "12V-only" ATX Netzteil suchen und einfach bloss die 12V 
stützen. Der Rest leitet sich ja sowieso daraus ab.

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Eigen-Stromverbrauch (ca. 50W).
Ich betreibe hier eine nicht ganz neue APC Back-UPS 350 (BK350EI), die 
hat einen gemessenen Eigenverbrauch von 4,5 Watt.

Bei einer Smart UPS 450I sind es 21 Watt, bei einer SU-1000 habe ich 19 
Watt gemessen. Ärgerlich ist, dass man auf den Anbieterseiten keine 
Angaben dazu findet.

von (prx) A. K. (prx)


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Manfred schrieb:
> Ärgerlich ist, dass man auf den Anbieterseiten keine
> Angaben dazu findet.

Diese Daten findet mal logischerweise nicht da, wo sie hingehören, 
sondern im Shop. Für aktuelle Modelle also in 
http://www.apc.com/shop/my/en/categories/power/uninterruptible-power-supply-ups-/network-and-server/smart-ups/_/N-1h89yke, 
unter Technical Specifications, View Efficiency Graph. Allerdings nicht 
bei allen Modellen.

> Ich betreibe hier eine nicht ganz neue APC Back-UPS 350 (BK350EI), die
> hat einen gemessenen Eigenverbrauch von 4,5 Watt.

Siehe Links in 
Beitrag "Re: Batterie-freie Kurzzeit-USV für Workstation-PC"

: Bearbeitet durch User
von Georg (Gast)


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A. K. schrieb:
> Oder so ein "12V-only" ATX Netzteil suchen und einfach bloss die 12V
> stützen. Der Rest leitet sich ja sowieso daraus ab.

Denkfehler: er will ja die USV zwischen Netzteil und Mainboard stecken. 
Also muss die USV alles liefern was das Mainboard braucht.

Natürlich kann man das so machen, es ist bloss unnötig aufwendig.

Georg

von (prx) A. K. (prx)


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Georg schrieb:
> Denkfehler: er will ja die USV zwischen Netzteil und Mainboard stecken.
> Also muss die USV alles liefern was das Mainboard braucht.

Also nochmal: Man nehme ein ATX Netzteil, dass nur 12V direkt aus dem 
Trafo liefert, und den Rest über sekundäre Switcher im SNT. Wenn man 
dort die 12V stützt, dann ist man fertig, vorausgesetzt die sekundären 
Switcher des SNTs arbeiten autark und werden nicht von der Regelung des 
SNTs abgeschaltet. Das kann man auch zwischen Netzteil und Mainboard 
stecken, wenn man will, aber eigentlich muss man nur an die 12V ran.

von Rolf M. (rmagnus)


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Also ich würde nicht auf die Idee kommen, ein PC-Netzteil herzunehmen 
und da rückwärts 12V einzuspeisen in der Hoffnung, dass dann das 
richtige passiert.

von (prx) A. K. (prx)


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Natürlich nicht blind. Soltte schon klar sein, wie das SNT funktioniert. 
Zumal man 5Vstby noch auf dem Radar haben sollte.

: Bearbeitet durch User
von Markus -. (mrmccrash)


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Oder man baut sich den Overkill hin - redundantes NT im Rechner einmal 
230V direkt aus dem Netz, einmal 48V (54V), die man extern relativ 
handlich mit Telko Equipment erzeugen und mit großen oder kleinen 
Batterien puffern kann. Oder ggf. auch aus Alternativen Quellen speißen 
kann, z.b. Solar.

MfG

von Peter D. (peter9)


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Moin Moin,

ich glaube, ich habe was Interessantes gefunden:

http://www.oeco-it.de/product_info.php?products_id=283

Leider steht da nicht so viel dabei (ob es für alle PC-Systeme geeignet 
ist und wie es genau funktioniert). Aber da könnte man ja noch mal 
nachfragen...

Viele Grüße
Peter

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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kann die verwendete Software
nicht automatisch alle paar Minuten mal selbst die Daten speichern?

Bei Deiner Recherche für Dein Vorhaben
hast Du jetzt soviel Zeit "verbraucht",

wie Du mit der Einsparung mit einer für Dich
geeigneten USV wahrscheinlich in 20 Jahren nicht erreichen wirst.

in der Zeit geht an de rUSV auch wieder was kaputt,
Du musst dann Zeit dafür aufwenden.

also ich mein, wenns nur ein paar Minuten Arbeitsverlust
durch Stromausfall sind... ;)

von kjfgufujbuz (Gast)


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Markus -. schrieb:
> Oder man baut sich den Overkill hin - redundantes NT im Rechner einmal
> 230V direkt aus dem Netz, einmal 48V (54V),

Die gibt es auch mit 24V-Eingang.

kjfgufujbuz

von (prx) A. K. (prx)


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von Max707 (Gast)


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Ich kenne Einsatzgebiete in denen die USV alle drei bzw. fünf Jahre 
erneuert werden muss.

von oszi40 (Gast)


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Max707 schrieb:
> erneuert werden muss.

Länger wird ein üblicher PC auch nicht benutzt. Dann entspricht die HW 
nicht mehr den gewachsenen Ansprüchen der SW (640k sind genug?). 
Außerdem wäre zu prüfen ob diese extravaganten Netzteile überhaupt ins 
das bisherige PC-Gehäuse passen.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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man könnte noch rechtzeitig einen Generator anspringen lassen ;)

von Peter II (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Länger wird ein üblicher PC auch nicht benutzt. Dann entspricht die HW
> nicht mehr den gewachsenen Ansprüchen der SW (640k sind genug?).

so pauschal kann man das schon lange nicht mehr sagen. Mein PC ist 5 
Jahre alt und ist mit seinem I7 und 16GB Ram nicht absolut ausreichend.

Beim PC hat sich nicht wirklich viel in den letzten Jahren getan - außer 
das die SSDs billiger geworden sind. Aber das hilft mir nicht weiter, 
bei mir steckt schon eine drin.

von Georg (Gast)


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Peter II schrieb:
> Beim PC hat sich nicht wirklich viel in den letzten Jahren getan

Das ist ja das Problem, warum es mit den PCs ständig abwärts geht - 
erstens lassen sich die Leute nicht mehr einreden, dass man spätestens 
nach 2 Jahren einen neuen braucht, und zweitens stellen viele fest, dass 
für ihre Zwecke auch ein Tablett oder das Smartphone reicht. Daher 
sinkende Stückzahlen.

Georg

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Peter D. schrieb:
> ... Das war wohl auch eine Online-USV.

Als nächstes kommt die Cloud-basierte USV.  ;)


Scherz beiseite:
Die einfachste, billigste und zuverlässigste Lösung ist eine kleine USV 
von der Stange.

Meine CS650 bekommt alle paar Jahre einen neuen Akku.
Die Umstellung auf modernere Hardware (vor allem LED-Bildschirme und i7) 
hat die Überbrückungszeit auf 20min ansteigen lassen.

An dem Teil hängen alle Gerätchen, die Netzausfall weiterlaufen müssen:
- PC + Bildschirme
- externe Backup-Wechselrahmen
- Schreibtischlampe

Wenn Dich der Eigenverbrauch stört, kannst Du das Teil in Ruhezeiten 
auch ausschalten. Selbst 10 Watt Ruheleistung wären aber in einer 
professionellen Umgebung kein Argument gegen die Erhöhung der 
Betriebssicherheit.

von Peter D. (peter9)


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Hallo allerseits,

so, nach langem Hin und Her habe ich mir nun von APC eine preiswerte 
Steckdosen-Leisten-USV gekauft.

Thema erledigt :-)

Grüße
Peter

: Bearbeitet durch User
von Georg (Gast)


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Peter D. schrieb:
> so, nach langem Hin und Her habe ich mir nun von APC eine preiswerte
> Steckdosen-Leisten-USV gekauft

Ohne Batterie??

Georg

von Peter D. (peter9)


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Georg schrieb:
> Peter D. schrieb:
>> so, nach langem Hin und Her habe ich mir nun von APC eine preiswerte
>> Steckdosen-Leisten-USV gekauft
>
> Ohne Batterie??
>
> Georg

Hallo Georg,

ich hoffe mal nicht, es ist eine APC BE700G. Es steht im Artikeltext 
nicht explizit, dass ein Akku dabei ist, aber davon gehe ich mal aus.

Oder sollte es bei diesen günstigen Varianten so nicht sein?

Viele Grüße
Peter

von Matthias L. (limbachnet)


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Georg dürfte sich auf deinen Thread-Titel bezogen haben...

von Georg (Gast)


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Matthias L. schrieb:
> Georg dürfte sich auf deinen Thread-Titel bezogen haben...

So isses. Man erlebt es hier ja eher selten, dass jemand sich von seiner 
vorgefassten Meinung abbringen lässt, Respekt.

Natürlich liefert APC den Akku mit.

Georg

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