Auf diese nette Bezeichnung bin ich zufällig im Internet gestoßen. Die Bezeichnung "Schwarzbrenner" stammt von Hr. Teyssen, der als Eon-Chef wohl ein eigenes Interesse hat "seinen Strom" zu verkaufen. Mit Suchmaschine: solar Detlef Neuhaus ( Solarwatt ) Quelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/solarwatt-chef-detlef-neuhaus-zu-batterien-tesla-quandts-a-1036556.html Zitat daraus: "Eon-Chef Teyssen hat Strom-Selbstversorger deshalb einmal als "Schwarzbrenner" bezeichnet." Wenn ich davon ausgehe, daß diese Technik nicht preiswert ist, und auch Mehrwertsteuer und Kosten für den Stromzähler anfallen, dann wäre es doch mal interessant zu erfahren was denn Energiekonzerne hier so an Steuern zahlen. Es könnte ja sein, daß Hr. Teyssen und Co selber "Schwarzbrenner" im großen Stil sind... Ein anderer auch netter Vergleich dazu: Als Hobbybrauer mit Eigenverbrauch sind 200 Liter Bier pro Jahr steuerfrei. Jetzt fehlt halt noch die Angabe, im Vergleich welche Energiemenge ( kWh ) im Eigenverbrauch dann ebenfalls steuerfrei wäre. Weitere Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Biersteuer https://de.wikipedia.org/wiki/Hobbybrauer Und noch etwas, ich habe keine solche Anlage, und vertrete hier weder Politik, Konzerne oder Lobbyisten. Einfach nur ein Teil des lästigen Volks.
Im allgemeinen sind das 10 000 kWh die bei bis zu 10kWp montierter Modulleistung als Vereinfachung im Jahr frei sind. Dazu aber ggfs. im EEG der aktuellen Fassung nachlesen. Gilt imho jedoch nur für netzgekoppelte Anlagen. Darüber hinaus 10kkWh wird dann anteilig EEG-Umlage verlangt, deren angerechneter Anteil auf den Solarstrom auch noch jährlich steigt. Zusätzlich zur steigenenden EEG Umlage ;) So richtig schön blöd ist es dann, wenn Dein Dach vielleicht 15kWp zulassen würde und Du es nicht nur teilweise eindecken willst... Denn bis 30kWp besteht wiederum für den Netzbetrieber Anschlußzwang, daher könne Die Dich im Normalfall nicht mit Deinem Einspeiseersuchen mit unendlichen Ausbaukosten o.ä. abwimmeln. (TAB gerechter Zählerplatz vorrausgesetzt) So ähnlich wie eine Sonnen oder Atemluftsteuer. Ich wil aber jetzt nicht weiter Politisieren.
Es gibt schon etwas, das für eine Art Abgabe auf selbst genutzten und selbst erzeugten Strom spricht, zumindest bei signifikantem Ausmass. Ob nun pro kWh oder als Grundgebühr. Nämlich dann, wenn man neben dem selbst erzeugten Strom auch noch einen Hausanschluss vom Versorger hat, und an diesen den Anspruch erhebt, damit bei Ausfall der Selbstversorgung die gesamte Last zu übernehmen. Besonders krass ist das bei Industriegebieten mit hohem Anteil firmeneigener gasbetriebener BHKWs. Der Versorger muss im Falle eines Falles, nämlich bei Ausfall der Gasversorgung, das ganze Gebiet mit Spitzenlast ohne Selbstversorgung versorgen können. Er muss also die Infrastruktur für den Ausnahmefall auslegen, ohne im Regelfall dafür bezahlt zu werden.
AK, da muß ich Dir in Teilen Recht geben. Nur hilft m.M. die EEG Umlage die als Strafe verlangt wird - nicht die Netzkapazitäten aufzubauen. Sinvoll wäre meiner Meinung nach ein Verzicht oder deutliche Reduktion auf die EEG Umlage bei Vorhaltung entsprechend großer Batteriespeicher, oder vielleicht zusätzlich einer KWK/BHKW, die dann sicher die z.B. die mittägliche Einstrahlungs und Einspeisungsspitze sicher kappen müssten. Vielleicht könnte man diese Technik auch durch entsprechende Tarife mit Lastgangmessung und entsprechend sehrsehrhoher Preise für Lastspitzen beim Kunden anstelle der EEG Umlage etablieren. So wie derzeit praktiziert macht man kleineren Unternehmen mit Großen Dachflächen die Eigenversorgung prinzipiell madig. ( So eine schöne 100kWp Anlage auf dem Dach der nur im Einschichtbetrieb laufenden CNC Dreherei....) Wenn man davon ausgeht, dass die kWh z.Zt. für weniger als 10Ct. (Tendenz 5ct) mit einer Solaranlage hier in Deutschland produziert werden kann, diese aber beim Eigenverbrauch mit ca 6ct. EEG umlage bestraft wird. - So kann das oft eine Sargnagel für die ansonsten gegebene Wirtschaftlichkeit des Eigenverbrauchs sein. Wieviele Solarmodule aus (mittlerweile abgewickelten) deutschen und europäischen Solarmodulfabriken könnte man dafür sinnvoll verbauen. Heimische Arbeitsplätze, weniger Ölimport und somit auch weniger Despoten- und Terrorismusförderung... . Stattdessen schlechte Gesetze (EEG) - die durch den Politiker maßgeblich mitverbrochen wurden, der jetzt zumindest eingesehen hat - nicht Kanzler zu können. Dazu werden die Speicher bei kleineren Anlagen pauschal subventioniert, und besonders in der Anfangszeit überteurte und unausgereifte Lithium Brandsätze in die Häuser gebaut. Zeit für gesunden Menschenverstand.
Maik .. schrieb: > Heimische Arbeitsplätze, weniger Ölimport und somit auch weniger > Despoten- und Terrorismusförderung... . und weniger vogelschreddernden Windkraftanlagen... > Stattdessen schlechte Gesetze (EEG) - die durch den Politiker maßgeblich > mitverbrochen wurden, der jetzt zumindest eingesehen hat - nicht Kanzler > zu können. Da unsere Minsterialbürokratie mittlerweile zu doof und zu faul ist, solide Gesetzestexte zu fabrizieren, deligieren sie das an die Energieindustrie - die natürlich gerne aushilft und Gesetze fabriziert, die genau auf die Bedürfnisse der "Sponsoren" zugeschnitten sind. Eine raffinierte Form von Korruption...
> Maik ... (basteling) allgemein 10 000 kWh frei ( unverbindlich ) Gilt imho jedoch nur für netzgekoppelte Anlagen. Diese Zahl kannte ich nicht, reine Inselanlagen sind dann wahrscheinlich gar nicht erwünscht. > A. K. (prx) ..Ausfall firmeneigener gasbetriebener BHKWs Ob die das dann nicht auch schaffen würden sich für solche Fälle abzusichern. Notstrom-Diesel ? >Uhu Uhuhu (uhu) Eine raffinierte Form von Korruption... Korruption ? Aber doch sicher nicht in solchen Kreisen, da gibt es dafür doch schönere Umschreibungen. Wenn ich mir manche Produkte so ansehe, dann ist es auch gar nicht gewünscht, den Strom selbst zu machen, auch nicht in Kleinstmengen. Alles "klebt" an der Steckdose. Auch Kleinstmengen an Solarstrom zu erzeugen kostet derart, ob man so zur Steckdose genötigt wird? Vor etlichen Jahren habe ich mir einen Solar-Radiowecker eingebildet, geht, die Kosten gegenüber standby nach über 12 Jahren kann man langsam gegen die Steckdose rechnen.Zeit und Aufwand der dazu notwendig war, zu Null Euro natürlich. Erzeugte Energiemenge etwa um die 20 Wh pro Jahr. Inzwischen haben zwar Steckernetzteile auch weniger standby-Verbrauch, aber auch bei kleinen Leistungen kommt man bei einer Gegenrechnung an PV-Fläche schnell an die Grenzen, weil 24h und 7d , und Wetter- reserve. Und neue Geräte bieten einfach mehr Komfort, damit "dürfen" sie dann auch mehr Energie verbrauchen. Ob es auch deswegen den 3kW Wasserkocher mit blauer LED-Beleuchtung gibt? Auf den automatischen Farbwechsler warte ich noch.
Dieter P. schrieb: > ..Ausfall firmeneigener gasbetriebener BHKWs > Ob die das dann nicht auch schaffen würden sich > für solche Fälle abzusichern. Notstrom-Diesel ? Solche BHKWs arbeiten an effektivsten bei guter Auslastung, werden also nicht auf Spitzenlast konfiguriert. Den Rest deckt der Stromversorger. Nicht Autarkie ist das Ziel, sondern Kostenersparnis. Es geht ja auch nicht nur um Strom. Konkretes Beispiel (Kategorie Prospektmaterial): 550kW Primärenergie, 210kW elektrisch deckt ein Drittel des Strombedarfs ab. Der Rest dient zu Heizung und Kühlung (Absorptions-Kältemaschine). Gesamtwirkungsgrad etwa 80%. Ist aber eben nicht die einzige Strom- und Wärme/Kälteanlage.
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