Spannung und Leistung bei Modellbahn messen

#4882897
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Ein Meßgerät parallel für Spannung, ein Meßgerät seriell für Strom - 
dass sollte man aber im 10A Modus betreiben, Elektromotoren haben 
bekanntlich hohen Anlaufstrom. Dann einfach P = U * I aus dem 
elementaren Physikunterricht.

Bei moderner DCC Anlage könnte man übrigens beide Parameter aus dem 
Booster auslesen.
#4882968
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Jim M. schrieb:
> dass sollte man aber im 10A Modus betreiben, Elektromotoren haben
> bekanntlich hohen Anlaufstrom.

Ja, da muß man vorsichtig sein. Mir ist bei einem Analog-Amperemeter 
sogar mal der Zeiger verbogen.

Nun übertreib mal nicht. Da sind keine Waschmaschinenmotoren drin.

Engelbert H. schrieb:
> Mir ging es nur darum, weil ständig die Polarität
> gewechselt wird.

Was ist denn dein Problem?
Oder geht es nur rein informativ um den Verbrauch?
Gast #4883194
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Moins,
soll aber trotzdem einfach bleiben?
Je ein Relias vor die Messwerke, die mit positiver Fahrspannung anziehen 
und deine Messgeräte umpolen.
(Diode und kleinen 10µF Siebelko vor die Relaisspule)
Diodengraetzbrücke statt Relais ginge auch, würde dann aber im ganz 
kleinen Bereich etwas ungenau, wegen der Flussspannung der Dioden. 
(Evtl. vernachlässigbar? testen)

Dann könnte man einen Stromsensor nehmen, der beide Richtungen 
verarbeiten kann und auch einen Präzisionsgleichrichter mit 
Operationsverstärkern aufbauen. Aber das willst Du sicher nicht, wird 
schnell beliebig komplex.

StromTuner
Gast #4883299
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Engelbert H. schrieb:
> Hallo Freunde, mir geht es darum, weil ich auf Testgleis immer hin
> und
> her
> fahre, wird ja ständig die Polarität gewechselt.D.h.die Anzeigen gehen
> mir
> kaputt.Möchte aber die Werte in beiden Richtungen ablesen.
>
> Danke

Schliesse deine Messgeräte doch mit je einem Brückengleichrichter (4 
Dioden) an. Das kostet weniger als Relais und arbeitet trägheitslos. 
Schwellspannung und Durchlasswiderstand können vernachlässigt werden.

grüsse, John
Gast #4883531
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Wenn umgepolt wird, handelt es sich wohl um Gleichstromsystem, z. B. 
Fleischmann. Zur Stomflußkontrolle eignet sich da am besten ein 
Zeigerinstrument mit Mittelstellung. Je nach Polarität erfolgt der 
Zeigerausschlag nach links oder rechts.

Ein effekttivwertmessendes Zeigerinstrument, wie ich es mir vor einiger 
Zeit selbst gebaut habe, ist zweckmäßig, da beim Fleischmanntrafo
im niedrigen Fahrbereich die neg. Halbwellen nicht mit durchgeschaltet 
werden und erst mit Aufdrehen des Reglers anwachsen bis zur Amplitude 
der pos. Welle. Eine solche Genauigkeit in jedoch nicht unbedingt 
erforderlich, sodaß ein einfaches Drehspulinstrument auch seinen Dienst 
tut. So genau muß die Messung nicht sein.

Ich bin übrigens auch Eisenbahner.

Ein Testgleich hatte ich mir kürzlich gebaut. Eine Gleisgerade, ca. 60cm 
lang, befindet sich nun auf dem Schreibtisch. Da stört sie nicht weiter. 
Es ist schön anzusehen, wenn die Werkslock (Spur N) dort immer hin und 
herfährt, alles, ohne groß Platz wegzunehmen. Ich kann nebenbei am 
Schreibtisch weiterarbeiten.

Geeignet ist die Sache für alle Spurenweiten (Spur N, H0, 0 - egal, 
Hauptsache Gleichstrom).

Vom Gleis zur kleinen Steuerungungsplatine führen nur 4 Leitungen.
Es sind keine Schalter oder Bewegungsmelder oder sonstwas an den 
Gleisenden angebracht. Am Ende des Gleises angelangt, wird dies von 
einem kleinen Schaltkreis bemerkt, die Polariät gewechselt und die Lock 
fährt in die andere Richtung. Trafo- oder Batteriebetrieb möglich.

Ich finde das gut! Ich denke, so was hat es bisher auch noch nicht 
gegeben. Jedenfalls habe ich das noch nirgens gesehen.

Was meinst Du dazu?

Gruß   Jürgen
Gast #4883772
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Engelbert H. schrieb:
> Hallo Jürgen, super Sache die Du da gebastelt hast.
> Darf ich fragen, was Du für einen Schaltkreise verwendest hast.
> Wie gesagt bewege mich auf "Neuland"
> Ede

Das habe ich selber zusammengelötet, nicht fertig gekauft.
Der Nachbau wäre nur was für einen Elektroniker.
Ich glaube, das wäre für Dich, wo nur wenig Vorkenntnisse in 
Elektrotechnik vorhanden sind, etwas schwierig.

Wie gesagt, ein Zeigerinstrument zur Strommessung, wenn vorhanden mit 
Mittelstellung des Zeigers auf der Skala, ist sehr nützlich.

So habe ich das auch gemacht. Die Spannung ist nicht so interessant und 
die Leistung auch nicht.

Anhand des Zeigerausschlages, sieht man, ob irgendwo was "klemmt" in der 
Anlage, bzw. ein Kurzschluß vorhanden ist und man kann anhand des 
angezeigten Stromes verschiedene Loks/Motoren miteinander vergleichen,
was die so ziehen.
Gast #4888392
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Das wäre genau das richtige für dich.
Differenz-Messmodul 6-Kanäle 5V, 20V, 20A

http://www.ebay.de/itm/Differenz-Messmodul-10-Bit-6-Kanale-potentialfrei-5V-20V-20A-fur-Profilab-/201781227657?hash=item2efb193089:g:PYcAAOSw241Ydq~l
oder
http://www.ebay.de/itm/Differenz-Messmodul-10-Bit-6-Kanale-potentialfrei-5V-20V-20A-fur-Profilab-/201794447380?hash=item2efbe2e814:g:PYcAAOSw241Ydq~l

Wenn du möchtest, kann ich Dir auch den Messbereich auf -10A bis +10A 
umbauen.
Du kannst deine Messgeräte wegpacken, denn die Software zeigt dir schon 
Spannung, Strom und Watt an.

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