@ EinStudent (Gast)
>Vorschaltelektronik (Gleichrichten, 320V->80V). Daher wollte ich fragen,>wie es mit den 12V DC Leuchtmitteln aussieht, bei denen die Elektronik>ja deutlich einfacher ausfallen sollte.
DIESE Lampen sind laut Beschreibung auch nicht dimmbar.
>PWM deshalb, da ich eine Schaltung für einen RGBW Controller verwenden>möchte (das Leuchtmittel soll Teil einer selbst gebauten Lampe mit>zusätzlicher RGB Beleuchtung sein) und Phasen(ab|an)schnittsdimmer bei>DC nicht funktionieren.
Dann braucht man entweder
- nackige LEDs, welche mit einem passenden Konstantstrom/PWM Treiber
versehen werden
- integrierte Leuchtmittel mit PWM Eingang
EinStudent schrieb:> Die 230V LED Filament Leuchtmittel lassen sich per> Phasen(ab|an)schnittsdimmern nicht dimmen. Das liegt aber an der> Vorschaltelektronik (Gleichrichten, 320V->80V). Daher wollte ich fragen,> wie es mit den 12V DC Leuchtmitteln aussieht, bei denen die Elektronik> ja deutlich einfacher ausfallen sollte.
Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Da LED-Filamente eine
typische Durchlassspannung von 80V haben, würde für 12V-
Betrieb ein StepUp-Wandler benötigt. Für 230V-LEDs wird
m.W. dagegen ein einfaches Kondensatornetzteil verwendet.
Solche Lampen sollten sich theoretisch über einen spezi-
ellen, selbstgebauten Phasenabschnittsdimmer mit einge-
schränkten Einstellbereich 45...90° dimmen lassen. Da
müsste man aber noch weitere Versuche machen und so
trivial wie ein Phasenanschnittdimmer ist ein Phasen-
abschnittsdimmer sowieso nicht. Die andere Alternative
wäre der Ausbau der Elektronik aus dem Sockel und der
Bau eines eigenen StepUp-Wandlers mit der Möglichkeit
der Ausgangsstromregelung.
Wenn man 4 von den Dingern in Reihe schaltet, braucht man doch nur noch
Widerstand und Gleichrichter an 230V. Das müßte prinzipiell ein
Anschnittdimmer können, wenn da nicht die Sache mit der Mindestleistung
wär.
Vielen Dank für die Antworten. Das klingt mir zu kompliziert, dann kann
der Weißanteil eben nur an/aus.
Georg M. schrieb:> Die 12V-LED-PWM-Dimmer (auch RGB, auch wireless) gibt es> haufenweise bei> den Chinesen.
Das ist vermutlich auch "nur" ein Mosfet, der per PWM die LEDs ansteuert
und soweit ich das verstanden habe, in dem Fall (wegen des StepUp
Wandlers) nicht funktioniert. Oder verstehe ich das falsch?
EinStudent schrieb:> Oder verstehe ich das falsch?
Nein. Das Dimmen von LEDs ist nun mal, verglichen mit dem
Dimmen von Glühlampen, deutlich komplizierter
Hi
Wenn ein 230VAC-LED-Leuchtmittel gedimmt werden soll, muß die Elektronik
darin darauf ausgelegt sein, den Phasenschnitt mitzubekommen.
Darein gehört dann ein µC, Der 'mitliest', ob die Phase irgend wann
geschnitten ist.
Daraus wird wie 'Dimmstufe' abgeleitet.
Die eigentliche Versorgung dürfte wie bei den normalen
LED-Vorschaltgeräten recht kapazitiv sein - also so viel nehmen, bis der
Puffer voll ist und sich dann da draus versorgen.
Deshalb haben LEDs auch einen störend hohen Anlaufstrom.
Mann kann also z.B. gar nicht 1kW an LED-Leistung an eine normale
Sicherung (B16, ~3,x kW MAX) hängen, da Diese im Einschaltfall durch die
ganzen leeren Puffer einen Kurzschluß detektiert und auslöst.
MfG
PS: Hörensagen (obere Abschnitt) - ergibt in meinen Augen aber durchaus
Sinn
Georg M. schrieb:> Irgendwie verstehe ich nicht, wie das alles funktioniert.> Ohne Dimmbarkeit wäre alles klar, aber mit...
Sieht erstmal aus wie jede andere. Es scheint ein Katalogfoto zu sein,
ob da drauf zu sehen ist, was wirklich drin ist?
Kannsr Du den Typ des ICs erkennen?