Peter L. schrieb:
> glaubt von euch jemand, dass sowas wirklich funktionieren kann?
Ich kann mir vorstellen, dass mir die App sagen kann, ob der Apfel vor
dem Verzehr gewaschen werden soll oder nicht. Aber dafür brauche ich
keine App, sondern gleich einen Termin beim Augenarzt ;-)
Spaß beiseite. Ich glaube nicht, dass es ohne zusätzliche Hilfsmittel
oder Modifikationen des Smartphones funktioniert. In der Spektroskopie
hat man meistens eine aufwendige Probenvorbereitung, man muss die
Instrumente mit bekannten Standards kalibrieren und unter definierten
Bedingungen sehr sauber arbeiten. Die Interpretation der Spektren lässt
sich nicht einfach so maschinell durchführen, da z. B. auftretende
Artefakte im Spektrum zu Fehlinterpretationen führen können.
Heutige Smartphones haben eine beeindruckende Anzahl an Umweltsensoren,
die sich durchaus zweckentfremden lassen (z. B. der CMOS-Chip in der
Kamera kann ionisierende bzw. NIR-Strahlung detektieren). Mithilfe von
ausgefeilten Auswertealgorithmen lassen sich immerhin qualitative bzw.
halb-quantitative Messungen durchführen.
Der Ansatz von Fraunhofer ist interessant und ich bin gespannt, ob etwas
Brauchbares dabei herauskommt.