Chemische Spektralanalyse mit Handy?

Gast #4888908
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https://kurier.at/wissen/pestizide-co-eine-app-die-inhaltsstoffe-entlarvt/244.393.136

echt jetzt,
vielleicht wenn man vor der eigentlichen Messung ein paar Kalibrieräpfel 
mit bekannten Schadstoffwerten vermessen hat ;-)
glaubt von euch jemand, dass sowas wirklich funktionieren kann?

LG
Peter
#4890397
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Peter L. schrieb:
> glaubt von euch jemand, dass sowas wirklich funktionieren kann?

Ich kann mir vorstellen, dass mir die App sagen kann, ob der Apfel vor 
dem Verzehr gewaschen werden soll oder nicht. Aber dafür brauche ich 
keine App, sondern gleich einen Termin beim Augenarzt ;-)

Spaß beiseite. Ich glaube nicht, dass es ohne zusätzliche Hilfsmittel 
oder Modifikationen des Smartphones funktioniert. In der Spektroskopie 
hat man meistens eine aufwendige Probenvorbereitung, man muss die 
Instrumente mit bekannten Standards kalibrieren und unter definierten 
Bedingungen sehr sauber arbeiten. Die Interpretation der Spektren lässt 
sich nicht einfach so maschinell durchführen, da z. B. auftretende 
Artefakte im Spektrum zu Fehlinterpretationen führen können.

Heutige Smartphones haben eine beeindruckende Anzahl an Umweltsensoren, 
die sich durchaus zweckentfremden lassen (z. B. der CMOS-Chip in der 
Kamera kann ionisierende bzw. NIR-Strahlung detektieren). Mithilfe von 
ausgefeilten Auswertealgorithmen lassen sich immerhin qualitative bzw. 
halb-quantitative Messungen durchführen.

Der Ansatz von Fraunhofer ist interessant und ich bin gespannt, ob etwas 
Brauchbares dabei herauskommt.

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