https://kurier.at/wissen/pestizide-co-eine-app-die-inhaltsstoffe-entlarvt/244.393.136 echt jetzt, vielleicht wenn man vor der eigentlichen Messung ein paar Kalibrieräpfel mit bekannten Schadstoffwerten vermessen hat ;-) glaubt von euch jemand, dass sowas wirklich funktionieren kann? LG Peter
Google mal nach smartphone spectrometre oder smartphone spectrography
Peter L. schrieb: > glaubt von euch jemand, dass sowas wirklich funktionieren kann? Ich kann mir vorstellen, dass mir die App sagen kann, ob der Apfel vor dem Verzehr gewaschen werden soll oder nicht. Aber dafür brauche ich keine App, sondern gleich einen Termin beim Augenarzt ;-) Spaß beiseite. Ich glaube nicht, dass es ohne zusätzliche Hilfsmittel oder Modifikationen des Smartphones funktioniert. In der Spektroskopie hat man meistens eine aufwendige Probenvorbereitung, man muss die Instrumente mit bekannten Standards kalibrieren und unter definierten Bedingungen sehr sauber arbeiten. Die Interpretation der Spektren lässt sich nicht einfach so maschinell durchführen, da z. B. auftretende Artefakte im Spektrum zu Fehlinterpretationen führen können. Heutige Smartphones haben eine beeindruckende Anzahl an Umweltsensoren, die sich durchaus zweckentfremden lassen (z. B. der CMOS-Chip in der Kamera kann ionisierende bzw. NIR-Strahlung detektieren). Mithilfe von ausgefeilten Auswertealgorithmen lassen sich immerhin qualitative bzw. halb-quantitative Messungen durchführen. Der Ansatz von Fraunhofer ist interessant und ich bin gespannt, ob etwas Brauchbares dabei herauskommt.
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