Mechanik für Signalerzeugung

Gast #4894482
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Hallo Leute.

Ich überlege mir zur Zeit eine Mechanik, mit der ich ein 
niederfrequentes Wechselfeld (50Hz) in eine proportionale Spannung 
umwandeln kann.

Wäre es möglich, zwei Metallplatten in einem fixen Abstand zueinander zu 
setzen? Das Feld ist recht stark, ungefähr 1kV/mm. Das Feld influenziert 
auf den Platten unterschiedliche Spannungen, die ich mit einem 
Instrumentenverstärker weiter bearbeiten kann.

Kann das funktionieren, obwohl ein Wechselfeld kein Potential (im Sinne 
eines elektrostatischen Feldes) besitzt?

Gruß
Peterle
Gast #4895092
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Ja.

Wenn du den Spannungsverlauf des Feldes wiedererkennen willst, muss der 
Eingangswiderstand deines Instrumentenverstärkers deutlich größer als 
der Blindwiderstand der Kapazität deines Plattenkondensators sein. Er 
darf aber nicht beliebig groß sein, denn es muss sich auch ein 
definierter Arbeitspunkt einstellen. Nicht trivial, aber machbar.

Anschlusskabel und Eingangskapazität reduzieren die Ausgangsspannung des 
Plattenkondensators von z. B. 1 KV bei 1 mm Plattenabstand, aber 
wahrscheinlich viel zu wenig. Also muss noch ein Shunt(?)-Kondensator 
parallel geschaltet werden, um auf max. einige V zu kommen. 
Dementsprechend kann der Eingangswiderstand auch erheblich geringer 
sein.

Die Masse des Instrumentenverstärkers darf nur wenige V um das mittlere 
Potential der beiden Platten schwanken (Gleichtaktbereich). Das ist 
eventuell ein größeres Problem.

Es gibt auch andere Lösungsansätze.

DZDZ

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