Forum: HF, Funk und Felder Funk Echolot - Antenne nachrüsten


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von Sven G. (wizzard1337)


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Hallo,

ich möchte gerne an meinem Funk Echolot (Smartcast RF15e) eine Antenne 
nachrüsten bzw nach außen führen.

Die Antenne ist aktuell im inneren des Gehäuses und ist so eine Art 
Spiralfeder.

Habe schon div. Anleitungen gefunden, wo ein SMA Anschlußgewinde am 
Gehäuse montiert wurde, die Seele/Leiter an der Internen Antenne gelötet 
wurde und die Schirmung irgendwie auf Masse??

Das Echolot hat eine Frequenz von 433,92 MHz.

Nun habe ich gelesen, dass die Antenne um die 17cm sein muss.


Allerdings finde ich nirgends eine Antenne mit dieser Länge (außer aus 
China). Die Längen liegen z.B bei Ebay immer zwischen 5-15cm :-(


Muss ich explizit nach 433,92 MHz Antennen gucken oder reicht auch nur 
die Angabe 433 MHz ??


Hoffe Ihr könnt mir helfen! :-)


Gruß Sven

von Ham (Gast)


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Sven G. schrieb:
> Allerdings finde ich nirgends eine Antenne mit dieser Länge (außer aus
> China).

Beitrag "Re: "Kleine" 70cm Antenne"

von Sven G. (wizzard1337)


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Habe gerade mal mit einem Kollegen geschrieben, bei dem dieser Umbau 
schon durchgeführt worden ist.

Dort ist eine "Nagoya NA-701 144/430MHz" verbaut.
Das Echolot sendet aber 433,92 MHz... wo ist da der Fehler?

von oszi40 (Gast)


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Ein HF-Gerät ist kein Fön, wo man ein Kabel beliebig verlängern kann.
Sven G. schrieb:
> Die Antenne ist aktuell im INNEREN des Gehäuses und ist so eine Art
> Spiralfeder.

Sie ist genau abgestimmt auf dieses Gerät. Man könnTe sicher 
Veränderungen vornehmen, aber schon ein verbogener Draht kann die 
optimale ABstimmung bei dieser hohen Frequenz stark verändern. Also 
Vorsicht. Es könnte auch in die Hose gehen.

von Sven G. (wizzard1337)


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oszi40 schrieb:
> Ein HF-Gerät ist kein Fön, wo man ein Kabel beliebig verlängern kann.
> Sven G. schrieb:
>> Die Antenne ist aktuell im INNEREN des Gehäuses und ist so eine Art
>> Spiralfeder.
>
> Sie ist genau abgestimmt auf dieses Gerät. Man könnTe sicher
> Veränderungen vornehmen, aber schon ein verbogener Draht kann die
> optimale ABstimmung bei dieser hohen Frequenz stark verändern. Also
> Vorsicht. Es könnte auch in die Hose gehen.


Das will ich gaaarnicht hören ;-)

So wurde das hier gelöst: 
http://www.fishbook.fr/uploads/astuces/images/files/DSC00543.JPG

Ich werde es probieren.

Nur ist jetzt noch die Antenne das Problem.
Weil beim Kollegen (bei dem das Tuning gemacht wurden ist) eine ""Nagoya 
NA-701 144/430MHz" und das Echo aber auf 433.92 funkt?!?!

von Stefan M. (derwisch)


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Sven G. schrieb:
> Weil beim Kollegen (bei dem das Tuning gemacht wurden ist) eine ""Nagoya
> NA-701 144/430MHz" und das Echo aber auf 433.92 funkt?!?!

Passt doch.
Die Nagoya Antenne ist eine Dualband Antenne ( Amateurfunk ).
Sie "spielt" im 2m Band und im 70cm Band.
Da 433,92 mitten im 70cm Band liegt, ist alles ok.
Die Angabe "430MHz" ist eine allgemeine Bezeichnung für den 70cm 
Bereich.
Sie ist also mindestens von 430,0 bis 440 MHz abgestimmt.

P.S.: wichtig ist nur, dass das Funk Echolot einen Anschlusspunkt für 
die Antenne hat, der für 50 Ohm Impedanz vorgesehen ist.
Zudem sollte das Gehäuse des gesamten Gerätes aus Metall sein.
So eine Antennne braucht immer ein elektrisches "Gegengewicht".
Beim Auto die große Karosserie, oder in deinem Fall mindestens das 
Gehäuse des Gerätes.
Stichwort "HF Masse".

Sonst kann es sein, dass die Nagoya Antenne nicht besser geht, als das 
originale Teil.
Wenn keine Pfuscher beim Hersteller arbeiten, dann hat die originale 
Antenne ein -für diese Verhältnisse- optimiertes Design.
Gerade im HF Bereich kann man auch viel verschlimmbessern.

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