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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Keramikkondensator - Ganz Dringend!


Autor: raoul4 (Gast)
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hallo,

ich habe eine frage, und zwar:

wass steht auf einem keramikkondensator mit 47 pF??

mfg raoul4 (wäre nett, wenn ihr mir so schnell wie möglich antworten 
würdet!)

Autor: Reiner (Gast)
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470 --- 4 7 und 0 Nullen = 47p

Reiner

Autor: Peter Zimmer (Gast)
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Hallo,
wenn ich das System noch Richtig in erinnerung habe geht das so:
Es besteht immer aus drei Zahlen. z.B. 203
Die 2 Fordersten sagen den Wert hier 20 und die Letzte Ziffer zeigt die 
Anzahl der Nullen. hier 3
Das würde dann einen Wert von 20000pF ergeben also 2nF.
Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege.
Peter

Autor: Reiner (Gast)
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völlig richtig

Autor: Manuel (Gast)
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Hallo, bei deinem Beispiel haben wir 20 Tausend pF,
sollte das nicht 20 nF geben ?

Autor: Reiner (Gast)
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Natürlich. Wieder mal nicht richtig hingesehen.


Es ist der ganz normale 3-Ring-Kode auf den Wiederständen, nur nicht in 
Ohm sondern in pF

Reiner

Autor: Tim (Gast)
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Der Thread ist zwar schon uralt, ich habe jedoch auch ein 
Keramik-Problem. Bei meinem steht n10 auf einer Seite, auf der anderen 
500. Der Kondensator ist hellgelb mit einem etwas dunklerem gelben 
Käppchen. Heißt das nun 100pF, 500V dc? Könnte von der Größe her 
hinkommen. Hat die Farbe in meinem Fall auch etwas zu sagen? Ich weiß, 
dass es bei den Kerkos verschiedene Klassen gibt, aber welche Klasse ist 
gelb? Habe dazu nichts gefunden.

Grüße aus NRW

Autor: Ich (Gast)
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Die Werte passen. Die Farbe dürfte keine Bedeutung haben.

Autor: Arno H. (arno_h)
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Die Farben haben sehr wohl eine Bedeutung.
Die Körperfarbe kennzeichnet den Keramiktyp und das farbige Käppchen den 
TK.

Arno

Autor: Ich (Gast)
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Weißt Du mehr? (Welche Farbe was?)

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Ich habe mal gelernt, eine schwarze Kappe ist ein sehr guter TK - für 
alles genaue !!!
Den Rest findet Google oder Wikipedia....

Autor: Arno H. (arno_h)
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Ausgrabungen dauern manchmal, anbei mal ein Auszug aus einem alten 
Katalog.
Im Internet siehts schlecht aus.

Arno

Autor: drusius (Gast)
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Kannst du das noch mal reinstellen, so das man auch was lesen kann??


Danke

Autor: Arno H. (arno_h)
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Viel besser wirds nicht werden, das historische Dokument soll erhalten 
bleiben.

Arno

Autor: Sven L. (svenl)
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Der Graustufenscan war besser, jedoch in der Auflösung zu niedrig. 
Könntest Du ggf. einen Graustufenscan mit höherer Auflösung anfertigen?

Vielen Dank!

Sven

Autor: Falk Brunner (falk)
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Auch ein Fall für Bildformate.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Autor: Tim (Gast)
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Ich muss mich hier auch noch einmal einklinken. Vielen Dank Arno, dein 
Dokument hat mir sehr geholfen. Wir haben im Studium auch mal etwas dazu 
aufgeschrieben, allerdings ist dein Dokument genauer.

Autor: oszi40 (Gast)
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Autor: Arno H. (arno_h)
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Meine Scans waren die Beantwortung der Frage von Ich (22.06.2009 21:44 ) 
bezüglich der Farbcodes. Darauf geben die nachfolgenden Links eigentlich 
auch keine befriedigende Antwort.
Das Wesentliche dazu war imho schon auf dem ersten JPG zu erkennen.

Kleine Kerkos mit hoher Kapazität, Wertaufdruck und blauem Körper sind 
übrigens Siemens (und -nachfolger) Typen (Sibatit 50000).

Einen Scan von Valvo habe ich noch aus einem alten Taschenbuch, da sind 
die Erklärungen für Klasse II-Kerkos schon wieder dürftig.

@Falk: der Originalscan hatte 47MB, ich bin mit dem eingedampften Wert 
zufrieden.

Arno

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Arno H. (arno_h)

>@Falk: der Originalscan hatte 47MB, ich bin mit dem eingedampften Wert
>zufrieden.

Lies den Artikel nochmal in Ruhe und denk drüber nach. Stichwort 
Bildschärfe und Bildformat.

MFG
Falk, der auch schon mal ne Scanner bedinet hat ;-)

Autor: Tim (Gast)
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Hallo, ich grüße euch!
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen, auch wenn dieser Thread schon alt 
ist...
Im Anhang findet ihr ein Bild von einem Kerko. Die Werte sind 330pF, 
500V und 5mm Rastermaß. Soweit ich das deuten kann, bedeutet der beige 
Körper Klasse 2, die gelbe Kappe Werkstoff K 2000. Soweit gut.

Doch nun meine Frage? Welche Kapazitätstoleranz hat der Kondensator? 
Mein Tipp wäre 10%, jedoch gibt es überhaupt keine 
Angaben/Kennzeichnungen. Habt ihr eine Ahnung? Wenn ja, kann man das 
irgendwie begründen?

Viele Grüße

Tim

Autor: Tim (Gast)
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Hmm, starten wir einen neuen Versuch...
Im Anhang findet ihr noch ein Bild. Die Kondensatoren haben auch wieder 
330pF und 500V. Kann man da etwas über die Toleranz sagen?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Tim (Gast)

>Im Anhang findet ihr noch ein Bild. Die Kondensatoren haben auch wieder
>330pF und 500V. Kann man da etwas über die Toleranz sagen?

Wo sind die Dinger denn eigebaut? Was für ein Gerät? Welche Funktion 
haben Sie im Gerät?

Wenn sie nur zu Entkoppluing, Entstörung etc. genutzt werden, sind 10% 
vollkommen unkritisch.

MFG
Falk

Autor: Tim (Gast)
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Das ist ja das Ding. Ich weiß gar nicht, welche Funktion diese 
Verschaltung hat. Es werden Pulse erzeugt, wahrscheinlich ist es eine 
RC-Kombination.

Sie ist kaputt und ich will sie reparieren.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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und wieso vermutest du das da ein Kerko kaputt sein könnte? Elektrisch 
sind die doch sehr robust ... hast du Brandspuren oder ähnliches 
bemerkt, oder sind die Kondensatoren meschanisch beschädigt?

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> hast du Brandspuren oder ähnliches bemerkt, oder sind die
> Kondensatoren meschanisch beschädigt?

Nanu? Eben erst wach geworden?

Beitrag "Re: Keramikkondensator - Ganz Dringend!"

Autor: Michael (Gast)
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Einige von Euch sind doch vollkommen von der Rolle!!
Wenn man einen Kondensator mit unbekannter Bezeichnung hat, dann mißt 
man einfach die Kapazität und vergleicht sie mit dem Aufdruck.
Jedes zeitgemäße Multimeter kann das.
Die befragten Kerkos haben von Haus aus sehr große Toleranz (ca. +/- 
20%), welche auch noch stark temperaturabhängig ist.
Außerdem haben diese eine geringe Güte, somit geeignet zur Kopplung oder 
Abblockung.
Für frequenzbestimmende Anwendung also nicht geeignet.
Man muß bei Ersatz, wie oben erwähnt, aus der Funktion schließen. Die 
Kodierung ist da nebensächlich, und von Herstellern unterschiedlich.
Bei SMD wird überhaupt nicht mehr gekennzeichnet!
>  Tim
Der abgebildete C in dieser Größe hält sicher nicht 500V aus!?

Entschuldigt, wenn ich am Anfang etwas bissig war!

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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@Autor:  Magnus Müller (magnetus)

Dein Link verweist genau wieder auf diesen Thread, also war mir erst mal 
nicht bewußt was du mir damit sagen willst. Dann dachte ich: Bist du ne 
Frau oder wieso "sprichst du so um die Ecke" und sagst nicht klar das 
was du siehst oder weißt?

[Meine Frau deutete neulich vor dem Schaufenster des Schmuckladens auf 
ein bestimmten Ring und meine "ist der nicht schön?". Meine Antwort war 
"ja". Das war auch irgendwie so um die Ecke gesprochen. Ich vermute sie 
wollte von mir nicht nur ein Urteil über die Ästhetik des Ringes 
haben....]


---> Mit nochmal scharf hinsehen hab ich bei dem zweiten Bild in dem 
roten Fixierzeugs einen Kondensator gesehen, bei dem eine Ecke 
abgebrochen war.

Meinst du dieses mit deinen "verstecketen Hinweis"?

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> [Meine Frau deutete neulich vor dem Schaufenster des Schmuckladens auf
> ein bestimmten Ring und meine "ist der nicht schön?". Meine Antwort war
> "ja". Das war auch irgendwie so um die Ecke gesprochen. Ich vermute sie
> wollte von mir nicht nur ein Urteil über die Ästhetik des Ringes
> haben....]

Tja, das alte Thema: was Frauen sagen und was sie in Wirklichkeit 
meinen...

> ---> Mit nochmal scharf hinsehen hab ich bei dem zweiten Bild in dem
> roten Fixierzeugs einen Kondensator gesehen, bei dem eine Ecke
> abgebrochen war.
>
> Meinst du dieses mit deinen "verstecketen Hinweis"?

Mein Link verwies eigentlich auf den darüber liegenden Beitrag...
Autor: Tim (Gast) 
Datum: 24.07.2009 10:56 
Dateianhang: capacitor.jpg (115,5 KB, 87 Downloads) 

Das dort angehängte Bild zeigt einen etwas übel mitgenommenen Kerko 
(Friede seiner Brösel).

Die angeknackste Ecke des anderen Kerkos im darauffolgenden Bild hab ich 
auch erst später gesehen.

Autor: Tim (Gast)
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Lieber Michael,
ist ja schön, dass du hier so tolle Sachen raushaust, davon ist jedoch 
nur wenig wahr...

Die Kondensatoren halten ganz sicher 500V aus, es gibt viele Kerkos mit 
diesen Abmessungen, die das können.

Auch haben Kerkos nicht zwingend eine hohe Toleranz. Ich kann dir 
problemlos einen Kerko mit einem super Temperaturkoeffizienten und einer 
Toleranz von nur 1% vorlegen.

Es ist hier wichtig, dass der Kapazitätswert genau eingehaltet wird, da 
mit einer Zeitverzögerung von Signalen gearbeitet wird. Zu diesem Zweck 
waren die Kondensatoren auch eingegossen und sollten sich bei schnellen 
Temperaturschwankungen nicht sofort erhitzen.

Weiterhin will ich auch nicht wissen, wie groß die Kapazität ist, das 
weiß ich doch schon! Es geht mir rein um den Werkstoff und die Toleranz.

Und: Sie sollen ausgetauscht werden, da jemand sie ausgebaut und dabei 
beschädigt hat.

Man man man, dieses "Ich sag mal was, weil ich ein geiler Bastler bin" 
ist nervig.

Danke an alle, die vernünftige Beiträge geliefert haben!

Autor: Jens G. (jensig)
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@ Tim
>Es ist hier wichtig, dass der Kapazitätswert genau eingehaltet wird, da
>mit einer Zeitverzögerung von Signalen gearbeitet wird. Zu diesem Zweck
>waren die Kondensatoren auch eingegossen und sollten sich bei schnellen
>Temperaturschwankungen nicht sofort erhitzen.

vorher sagtest Du mal
>Ich weiß gar nicht, welche Funktion diese Verschaltung hat.

plötzlich ist es eine Zeitverzögerung?
Trotzdem ist der Begriff "Zeitverzögerung" nicht unbeding 
gleichbedeutend mit "genau" (oft sind etliche 10% genau genug). Zweitens 
bedeutet "eingegossen" auch nicht, daß diese vor schnellen 
Temp-Schwankungen geschützt werden sollen. Kann vielleicht eher 
bedeuten, daß die vor Vibrationen geschützt werden sollen ???

Autor: Arno H. (arno_h)
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Der Nachfolger von Philips/Valvo Ist offensichtlich BCEsud:
http://www.bcesud.com/?id=products
Siehe Anhang.

Arno

Autor: Arno H. (arno_h)
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Datenblatt der 500V-Typen. Leider gibts hier keine Farbkennzeichnung des 
TK mehr, sondern ein Code aus Ziffer-Buchstabe-Ziffer.

Arno

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