Hallo miteinander
Ich habe da einen Idee - aber keine Ahnung wie ich die umsetzen kann.
Ich bin nämlich Mechaniker und habe keine Ahnung von Elektronik :-)
Ich sollte einen (Schritt-)Motor haben, der anhand zweier Messwerte
(Potentiometer und Drehzahl) einen programmierbaren Winkel positioniert.
Der Winkel sollte dann veränderbar/programmierbar sein.
Ich habe hier ein Excel mit einer Tabelle so wie ich mir das vorstelle
angehängt. Cool wäre, wenn man das am PC anschließen und direkt
programmieren könnte.
Wie macht man so was? Gibt es hier jemanden, der das gegen Bezahlung
umsetzt?
Würde mich freuen, wenn sich jemand findet, der mir erklärt wie so was
gemacht wird. Noch besser wäre, wenn dann jemand die Steuerung für mich
baut. Ist mir klar, dass das nicht mit 100 Euro erledigt ist....
Grüße Günther
https://www.mikrocontroller.net/articles/Schrittmotoren
Könnte man machen, aber der Weg bis zum Erfolg ist steinig. Es gibt
tausende verschiedene Schrittmotoren unterschiedlicher Leistung. Da
wirst Du noch etwas genauer bescheiben müssen ob es für eine
Hühnerklappe oder ein Atomkraftwerk sein soll. :-)
Das Problem liegt näher bei der Hühnerklappe als beim Atomkraftwerk :-)
Der Schrittmotor soll eine Kurvenscheibe betätigen. Die dazu benötigte
Leistung ist minimal, allerdings sollte das ziemlich flott passieren
(<1Sek.).
Idealerweise baut der Schrittmotor nicht zu groß. Aber es ist bestimmt
genügend Platz für einen ausreichend starken Motor vorhanden.
Schlussendlich möchte ich damit eine mechanische Benzineinspritzung
eines Oldtimers digitalisieren.
Grüße Günther
1.Einfach wirds wohl nicht.
2.Deine Schrittmotoren werden etwas mehr als Deine 12V brauchen und
einen ständigen kleineren Haltestrom. Außerdem könnte durch Bastelei die
Betriebserlaubnis erlöschen. Aufwand wahrscheinlich > Nutzen?
12V wären am einfachsten, aber nötigenfalls können die auch mit 24V
funktionieren???
Betriebserlaubnis ist kein Problem. Es handelt sich um ein Sportgerät
ohne Straßenzulassung.
Günther schrieb:> Würde mich freuen, wenn sich jemand findet, der mir erklärt wie so was> gemacht wird. Noch besser wäre, wenn dann jemand die Steuerung für mich> baut. Ist mir klar, dass das nicht mit 100 Euro erledigt ist....
Man mißt die Drehzahl, den Winkel vom Poti und interpoliert aus der
Tabelle den dazugehörigen Winkel. Technisch sehe ich da keine Probleme,
auch nicht mit den vorhandenen 'nur' 12 V.
Du brauchst allerdings jemanden vor Ort, der Zugriff auf die
vorhandene Mechanik hat. Auf dem Tisch mag es funktionieren, aber ohne
Test im realen Umfeld kann die Sache sehr mühselig werden.
Wenn das auf dem Tisch funktioniert krieg ich das auch im Auto zum
funktionieren. Einzig die Drehzahl muss beim Test auf dem Tisch
irgendwie simuliert werden (Elektromotor???)
Kannst du das und möchtest du was verdienen?
Servus,
es ist nicht das erste mal passiert, dass ein Sieg in der Letzten Runde
bei DTM vereitelt wurde Aufgrund eines defekten Motors für die
Drosselklappe.
Hier muss man also erstmal den richtigen Motor aussuchen + die
Temperatur mitbetrachten. Wenn ein potentiometer vorhanden ist, dann
würde ich eventuell eine Regelung + ein mini Motor mit Getriebe in
Betracht ziehen.
Wo ist den diese Kurvenscheibe, an der Stirnseite vor den Kühler?
Man müsste halt gucken wie warm es dort wird und ggf. einen Motor mit
erweiterten Temperatur wählen.
Ist schon Interessant.
Günther schrieb:> Kannst du das und möchtest du was verdienen?
Auf Entfernung ist damit nichts zu verdienen, es sei denn, man möchte an
Erfahrung reicher werden.
Brauchst du wirklich eine Kurvenscheibe, oder letztlich eine
Libearbewegung? Dann würde ich gleich einen Linearaktuator nehmen.
Die Drehzahl kommt als variable Frequenz nehme ich an? Wie groß ist die
max. Frequenz?
Je nachdem, wie komplex die Berechnungen sind, könnte man das recht
einfach über eine programmierbare Schrittmotorsteuerung erschlagen.
Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann
Wäre für die Anwendung nicht ein Servo besser geeignet? Ich sehe hier
mal das Problen der schnellen Reaktionszeit. Zumal der Schrittmotor evtl
nicht zuverlässig positioniert (Schritte verliert), besonders in einer
Umgebung mit starken Vibrationen. Vorteil eines Servo ist dass man am
Anfang nicht einen Refernzpunkt anfahren muss um die Position zu
erkennen, sondern sofort eine eindeutige Position anfahren kann.
Das Problem mit dem zu geringen Drehwinkel eines Servos wäre mechanisch
durch ein Getriebe zu lösen. Im übrigen wäre ein Servo auch mit 12 V
zufrieden und hat dann auch noch genügend Kraft bei wesentlich kleinerer
Bauart.
Du meinst vermutlich einen Modellbauservo? Das könnte auch eine Lösung
sein, wenn man was ordentliches nimmt. Das Problem der Ansteuerung
bleibt aber ungelöst.
Aber warum meinen immer alle, Schrittmotoren würden dauernd Schritte
verlieren? Das passiert nur dann, wenn die Auslegung auf Kante genäht
ist.
Die Positionsmessung sollte hier kein Thema sein. Einmal bei Zündung an
die DK ganz auffahren (auf Anschlag, wie früher beim Diskettenlaufwerk)
und fertig. Das funktioniert bei Zeigerinstrumenten,
Scheinwerfer-Höhenverstellung etc. ganz wunderbar.
Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann
Hallo Thorsten
letztlich benötige ich tatsächlich eine Linearbewegung. Allerdings wird
die Linearbewegung auch im Original über einen Raumnocken (so eine Art
3D Kurvenscheibe)erzeugt. Meine Kurvenscheibe ist zweidimensional, die
dritte Dimension soll die Elektronik übernehmen.
Dort wo die Linearbewegung benötigt wird, sind die Platzverhältnisse
sehr beengt. Zudem läuft der Regelnocken im Öl.
Die Lösung mit Schrittmotor und Kurvenscheibe ist mechanisch einfach zu
realisieren. Außerhalb der Pumpe ist auch ausreichend Platz für den
Schrittmotor.
Hast du Interesse so was zu realisieren? Falls ja, schreib mich doch
bitte per Mail an. info(ät)scheel.ch
Grüße Günther