OpAmp x1000 wird durch Oszi gestört

Gast #4899467
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Hallo,

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GND--1k-------|         |
                >------1M------OSC
          ----|
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1000x verstärkt. Wenn ich jetzt mit dem Oszi rangehe, oszilliert der 
OpAmp mit dem Netzbrummen. Das liegt offensichtlich an der 
Stromschleife. Wenn ich nämlich meine Finger in die Luftschleife lege, 
verschwindet es. Nehme ich die Massefeder, ist es stark abgeschwächt. 
Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich das ECHTE Signal am OpAmp 
Ausgang messen kann?
#4899619
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Es gibt so etwas wie "einfache" Mathematik!

Fast Nix mal 1000 ist einiges - man höre (im wahrsten Sinne des Wortes) 
und staune.

Das ganze noch "hinter" einem 1 MOhm Widerstand ist ein Kunstfehler. So 
hohe Verstärkungen würde ich keinem OP zumuten.
Ich würde so etwas auf 2 oder 3 OPs verteilen.
#4899641
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Aus dem Schaltbild geht nicht eindeutig hervor, auf welcher Seite des 
1-MOhm-Widerstandes gemessen wird.

Am Ausgang des OP sollte der Oszi-Einfluss eher gering sein, denn der 
OP-Ausgang ist sehr niederohmig und wird kapazitiv eingekoppelte 
Störungen klein halten.

Die Seite des Widerstandes, die mit dem (-)-Eingang verbunden ist, ist 
viel empfindlicher gegen Störungen (ist ja einer der Eingänge).

Genau genommen oszilliert der OP nicht, sondern er verstärkt eine 
Störung. In diesem Fall wird die Störung wohl kapazitiv aus 
netzspannungsführenden Strukturen eingekoppelt, zum Beispiel Netzkabel.

Wie oben erwähnt, Abstand ist immer gut. Erden an der richtigen Stelle 
auch.
Gast #4899793
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Jobst M. schrieb:
> Poti?

Hab ich mich auch gefragt.

Wenn es denn wirklich ein Poti ist und wenn die Verstärkung wirklich auf 
1000 eingestellt ist (also der Schleifer "ganz rechts"), dann misst 
Hannes nicht am Ausgang des OP sondern (genau wie von Pink Shell 
beschrieben) an dessen Eingang.

Hannes schrieb:
> Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich das ECHTE Signal am OpAmp
> Ausgang messen kann?

Klemme das Oszi an den Ausgang des OPV und nicht innerhalb dessen 
Rückkopplung.

Ansonsten: mach mal ein Bild von deinem Aufbau
Gast #4899837
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Ja, das ist ein Fehler in der Zeichnung. Ungenau. Es wird direkt am 
Ausgang gemessen. Hinter den 1M würde ich mit einem Oszi auch gar nichts 
messen können, da dort doch nur noch 1-2 mV anliegen. Es ist kein Poti, 
sondern ein Festwiderstand.

Es ist definitiv eingekoppelte Netzspannung am Eingang. Ich habe 
testweise die Schaltung mal mit Knopfbatterien betrieben. Das Rauschen 
ist aber gleich! Ich denke, der Strom fliesst jetzt über die Oszimasse 
ab. Gibts da einen Trick?
Gast #4899871
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Häng an den ausgang einen op mit verstärkung 1 (eingang- und ausgang 
verbunden) als imedanzwandler. Das ermöglicht dir dann sehr hochomige 
messungen. Der aufbau scheint trotzdem murks zu sein, sry. Poste mal ein 
foto!

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