Forum: Offtopic pakadoo? jemand erfahrungen?


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von Vlad T. (vlad_tepesch)


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Bei uns soll ein pakadoo-point eingerichtet werden, damit mitarbeiter 
Pakete von Arbeit empfangen können.
Ich verstehe den Sinn dahinter nicht. Das sollte doch auch so gehen, 
ohne dritten.

Vor allem frage ich mich, wie denn der business case für pakadoo 
aussieht, auch wenn ich mir die Antwort schon vorstellen kann.

Habt ihr Erfahrungen/Meinungen dazu?

: Bearbeitet durch User
von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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> Das sollte doch auch so gehen, ohne dritten.

Kommt auf die Größe des Unternehmens an, und darauf, ob der Arbeitgeber 
der Ansicht ist, daß die Poststelle auch Privatsendungen entgegennehmen 
darf/soll.

Das kann auch versicherungstechnische Aspekte haben --- was geschieht, 
wenn ein Mitarbeiter der Poststelle eine Sendung unterschlägt?

Vieles wird ja ohne "Tracking Code" des Paketlieferanten als Brief oder 
Päckchen zugestellt.
Da so eine Sendung nicht von der Firma bestellt wurde, existiert kein 
Lieferschein, keine Rechnung, kein "Paper Trail", und der eigentliche 
Empfänger hat nichts in der Hand.

von Vlad T. (vlad_tepesch)


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da ja dennoch alles über die Mitarbeiter an der normalen Annahme 
bearbeitet (und mit der Pakadoo app gescannt - zumindest hab ich das so 
auf deren Webseite verstanden) wird, besteht ja genauso wie vorher die 
Möglichkeit, das Paket zu unterschlagen

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Hmm. Wenn das wirklich so abläuft ... dann ist Deine Frage 
gerechtfertigt.

Welches Problem lösen die?

Aber: Das wichtigste haben sie geklärt, nämlich einen Namen mit zwei "o" 
drin. Das ist Kult, das ist Google, das ist Naboo, das ist Naidoo, das 
ist ...

von Bernd F. (metallfunk)


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Ich denke, es ist in der heutigen Zeit angebracht, dass die
Firma einen Annahmepunkt für die Online-Bestellungen einrichtet.

Im Kleinunternehmen geht das auch problemlos und sorgt für
Freude bei den Mitarbeitern.

Keine Ahnung, wie man das bei 100, oder mehr Mitarbeitern
lösen könnte.

Die Zeiten haben sich halt geändert. Den Mitarbeiten ist diese
Paketannahme wichtiger, als die Weihnachtsfeier :)

Grüße Bernd

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Bernd F. schrieb:
> Im Kleinunternehmen geht das auch problemlos und sorgt für
> Freude bei den Mitarbeitern.

Es sorgt aber nicht immer für Freude beim eh überlasteten 
Wareneingang...

von Dirk D. (dicky_d)


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Bernd F. schrieb:
> Ich denke, es ist in der heutigen Zeit angebracht, dass die
> Firma einen Annahmepunkt für die Online-Bestellungen einrichtet.
>
> Im Kleinunternehmen geht das auch problemlos und sorgt für
> Freude bei den Mitarbeitern.
>
> Keine Ahnung, wie man das bei 100, oder mehr Mitarbeitern
> lösen könnte.

Wir haben +- 100 Mitarbeiter, bei uns ist das gang und gebe das Private 
Pakete hier ankommen.
Neben an, bei der Mutter arbeiten ca 700 Mitarbeiter, die machen das 
genau so, nur das es da neben dem Empfang nen Extra raum für Pakete 
gibt.

Soweit ich weiß macht das kaum Mehrarbeit, der Paketbote liefert die 
Pakete ab, Leute hohlen sich ihre Pakete ab, alles gut.

Wir verlassen uns aber auch darauf das da keiner Unsinn macht.
Es wäre ein Leichtes einfach Fremde Pakete einzustecken, macht halt 
keiner.

Und ja, das ist unglaublich viel Wert ich will das nicht missen.

von Lisa R. (Firma: Pakadoo) (lisa_r980)


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Hallo zusammen,

auch wenn die Diskussion zum Thema pakadoo bereits etwas länger her ist, 
möchten wir hierzu gerne ebenfalls Stellung nehmen. Für Unternehmen ab 
einer bestimmten Mitarbeiteranzahl ist eine Unterstützung beim Handling 
von (Privat)paketen oft unabdingbar. Zum einen, weil die Zahl der 
privaten Pakete nicht überschaubar ist und man nicht mehr alle Kollegen 
kennt. Und zum anderen, weil rechtliche Aspekte wie Haftung und 
Gefahrenübergang sowie Sicherheitsbedenken berücksichtigt werden müssen.

Ohne eine Unterstützung durch einen Software-Service, wie pakadoo ihn 
bietet, können Privatpakete nicht als solche identifiziert werden und 
müssen geöffnet oder an den Arbeitsplatz gebracht werden, was 
Zusatzaufwand verursacht. Hinzu kommt, dass Empfänger nicht automatisch 
benachrichtigt werden und Poststellenmitarbeiter dauernd Mails schreiben 
oder den Empfängern hinterhertelefonieren müssen.

Da der E-Commerce und damit auch der unkontrollierte Empfang privater 
Pakete im Unternehmen immer weiter zunehmen, benötigen viele Unternehmen 
daher Unterstützung beim Pakethandling.

pakadoo ist eine effiziente, professionelle und sichere Lösung für das 
Handling privater Pakete im Unternehmen. Diese werden schon bei der 
Zustellung eindeutig identifiziert und gelangen deshalb nicht 
unautorisiert ins Unternehmen, was vielen Unternehmen in Bezug auf die 
Sicherheit, sehr wichtig ist.

Durch die Möglichkeit, den Paketen mit der pakadoo Software einen 
Lagerplatz zuzuweisen, entfällt das Suchen bei der Abholung. Der 
Empfänger wird nach der Einlagerung automatisch benachrichtigt und weist 
bei der Abholung seine Identität bzw. Autorisierung sicher nach. Die 
Nachvollziehbarkeit und die Haftung für die Sendungen sind bei pakadoo 
klar geregelt.

Auch für die Nutzer bietet pakadoo eine Menge Vorteile. Er kann mit 
pakadoo nicht nur Lieferungen aller Paketdienstleister am Arbeitsplatz 
empfangen, sondern auch retournieren. Über mypakadoo.de oder die 
myPAKADOO-App lassen sich die eigenen Bestellungen jederzeit einsehen. 
Sollte es zu Problemen kommen, kann er sich jederzeit an die pakadoo 
Support-Hotline wenden, die sich um jedes Anliegen kümmert.

Unterm Strich bedeutet das, dass die meisten Unternehmen den Empfang von 
privaten Paketen nur dann der Belegschaft ermöglichen können, wenn sie 
von einem digitalen Service wie pakadoo unterstützt werden.

Wir freuen uns, dass wir in vielen Unternehmen diesen attraktiven 
Mitarbeiter-Service möglich machen können.

Liebe Grüße,
Euer pakadoo-Team

von Michael B. (laberkopp)


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Lisa R. schrieb:
> pakadoo ist eine effiziente, professionelle und sichere Lösung für das
> Handling privater Pakete im Unternehmen

Pakadoo ist zunächst mal eine teure Paketbox. Wobei sich die WebSeite 
voller Werebefilmchen und verquastem Marketinggequtsche vor allem um 
eines Drückt. Die Kosten. Von denen kann man dort nichts finden. 
Lediglich Lizenzgebühr und Einrichtungsgebühr aber ohne Preisangabe.

Wenn man statt hippem Marketing einfach mal nachdenken würde, sieht man 
schnell die Nachteile und die Gründe, warum sich so was nur schleppend 
verkauft, und das liegt nicht nur daran, daß gerade wegen Corona keiner 
im Büro arbeitet.

Warum sollte sich eine Privatperson ein Paket in die Firma schicken 
lassen wenn sie dort doch nicht das Paket empfängt und in die Hand 
bekommt um es kontrollieren zu können oder Nachnahme/Zoll bezahlen oder 
persönlich den Empfang quittieren kann ?

Es hat nur den Nachteil, dass man das Paket oder die Pakete die man an 
einem Tag bekommen hat am Feierabend mit nach Hause schleppen muss, 
womöglich noch auf der Fahrt in der U-Bahn oder auf dem Fahrad (es soll 
Leute geben, die nicht mit dem Auto in die Firma fahren).

Der Empfänger hätte viel mehr davon, wenn die Paketbox bei ihm zu Hause 
steht. Erstens müsste er bei der Adressangabe während der Bestellung 
nicht drauf achten, wann das Paket vielleicht ankommt und ob er da in 
der Firma oder in Urlaub oder gar krank ist. Zweitens könnte das Paket 
zu Hause sogar die Frau oder das Kind früher aus der Paketbox nehmen an 
statt zu warten, bis sie es vom Besteller nach Feierabend mitgebraucht 
bekommt.

Zugegeben: Private Paketkästen kosten so 200 EUR, in der Firma wäre die 
Firma für die Aufstellung da. Aber billiger ist das auch nicht, die 
Zeche zahlt bloss jemand anderes, der gar keine Lust drauf hat.

von Lisa R. (Firma: Pakadoo) (lisa_r980)


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Hallo Michael B, pakadoo ist tatsächlich eine reine Softwarelösung für 
ein effizientes und sicheres Pakethandling in Unternehmen. Man kann die 
pakadoo Software auch als kleines „Warenmanagementsystem“ sehen. Wir 
empfehlen einen abschließbaren Raum oder Gitterwagen, Schrank oder 
Regal, um die Pakete sicher zu lagern. Unsere intelligenten 
Paketschränke können Unternehmen bei Bedarf in Kombination mit der 
Software einsetzen.

Wobei sich die Webseite voller Werebefilmchen und verquastem 
Marketinggequtsche vor allem um
eines Drückt. Die Kosten. Von denen kann man dort nichts finden.
Lediglich Lizenzgebühr und Einrichtungsgebühr aber ohne Preisangabe.

Welche Werbefilme meinen Sie denn konkret? Über Verbesserungsvorschläge 
freuen wir uns immer gerne! Leider ist es nicht möglich konkrete 
„Kosten“ zu veröffentlichen. Das liegt schlichtweg daran, dass wir 
individuelle Konzepte für Kunden erarbeiten. Wir haben eine feste 
Lizenzgebühr, die je nach Mitarbeiterzahl gestaffelt ist. Je nach 
Kundenwunsch übernehmen wir zudem die Haftung für Pakete, kümmern uns um 
eine Direktbelieferung oder bieten einen unserer Paketschränke an. Wie 
Sie sehen können, variieren die Kosten also mit den individuellen 
Wünschen der Kunden. Das Gute daran ist, dass Interessenten jederzeit 
ein Angebot, mit dem auf die Unternehmensgröße und die ganz 
individuellen Wünsche, zugeschnittenem Pricing erhalten können.

Wenn man statt hippem Marketing einfach mal nachdenken würde, sieht man
schnell die Nachteile und die Gründe, warum sich so was nur schleppend
verkauft, und das liegt nicht nur daran, daß gerade wegen Corona keiner
im Büro arbeitet.

Warum sollte sich eine Privatperson ein Paket in die Firma schicken
lassen wenn sie dort doch nicht das Paket empfängt und in die Hand
bekommt um es kontrollieren zu können oder Nachnahme/Zoll bezahlen oder
persönlich den Empfang quittieren kann ?

Es ist natürlich jedem selbst überlassen, wohin er sich seine Pakete am 
liebsten liefern lässt. Klar ist, dass aktuell viel mehr Beschäftigte im 
Home-Office arbeiten als sonst. Man darf aber nicht diejenigen 
vergessen, denen das schlichtweg nicht möglich ist. Das betrifft alle 
Mitarbeiter, die mit Menschen arbeiten, im Einzelhandel, keinen 
„PC-Arbeitsplatz haben oder einen anderen systemrelevanten Beruf 
ausüben. Genau für die Menschen, die tagsüber eben nicht regelmäßig 
daheim sind oder einen Nachbar haben, der die Pakete immer annehmen 
kann, ist eine solche Lösung relevant. Mit pakadoo kann man sich dann 
den lästigen Weg zum Paketshop sparen und selbst einen Teil dazu 
beitragen, dass sich CO2-Emissionen verringern und die Umwelt geschont 
wird.

Es hat nur den Nachteil, dass man das Paket oder die Pakete die man an
einem Tag bekommen hat am Feierabend mit nach Hause schleppen muss,
womöglich noch auf der Fahrt in der U-Bahn oder auf dem Fahrad (es soll
Leute geben, die nicht mit dem Auto in die Firma fahren).


Der Empfänger hätte viel mehr davon, wenn die Paketbox bei ihm zu Hause
steht. Erstens müsste er bei der Adressangabe während der Bestellung
nicht drauf achten, wann das Paket vielleicht ankommt und ob er da in
der Firma oder in Urlaub oder gar krank ist. Zweitens könnte das Paket
zu Hause sogar die Frau oder das Kind früher aus der Paketbox nehmen an
statt zu warten, bis sie es vom Besteller nach Feierabend mitgebraucht
bekommt.

Das Argument können wir natürlich nachvollziehen und wir geben unser 
Bestes auch immer mehr öffentliche Paketstationen in Städten zu 
errichten, die in Ballungszentren liegen und nicht an Öffnungszeiten 
gebunden sind. Mit unseren aktuellen Smart City Projekten, wie auch in 
Reutlingen oder Ettlingen werden zukünftig noch mehr „öffentliche“ 
Paketstationen eröffnet. Dann kann man sein Paket mitnehmen, wenn man 
z.B. sowieso in der Stadt ist, um Einkäufe zu machen. Paketboxen direkt 
vor jeder Haustür wären sehr nutzerfreundlich. Hier entfallen allerdings 
auch die Vorteile für die Umwelt, die so nur bei einer gebündelten 
Paketausfuhr entstehen.

Zugegeben: Private Paketkästen kosten so 200 EUR, in der Firma wäre die
Firma für die Aufstellung da. Aber billiger ist das auch nicht, die
Zeche zahlt bloss jemand anderes, der gar keine Lust drauf hat.

Wir können dir versichern, dass ein zentraler Paketschrank im 
Unternehmen günstiger ist, als Paketkästen vor jeder Haustüre 😊 Viele 
unserer Kunden haben sich deshalb für pakadoo entschieden, weil sie 
damit Mitarbeitern Wertschätzung übermitteln können, ohne viel zu 
investieren. Um ganz ehrlich zu sein, zufriedene und entlastete 
Mitarbeiter können sich besser auf Ihren Job konzentrieren, sind 
produktiver und auch motivierter – so geht es doch uns allen? Zusätzlich 
können Arbeitgeber so auch ihre Attraktivität beim Recruiting steigern 
und sich von der Konkurrenz abheben.

Sie haben hier einige Argumente gegen pakadoo aufgebracht, die wir 
natürlich gerne annehmen. Wie wäre es denn, wenn wir uns einfach mal 
telefonisch dazu unterhalten? Auch wenn ein Gespräch face-to-face 
aktuell Corona bedingt schwierig ist, würden wir gerne besser verstehen, 
weshalb Sie so negativ gestimmt sind.

von Der Freundliche Gast X. (Firma: mc.net) (friendly_offtopic)


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Lisa R. schrieb:
> würden wir gerne besser verstehen,
> weshalb Sie so negativ gestimmt sind.

Michael B. (laberkopp) ist IMMER negativ gestimmt und zu allem und jedem 
grantelig.

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