Hallo, ich arbeite zum ersten mal mit Motoren und wollte fragen, ob ich das bisher richtig verstanden habe. Ich habe einen Motor der eine Leerlaufdrehzahl von 5000 U/min hat, dass macht nach meiner Rechnung 83,3 U/s = 83,3 Hz. Diese Frequenz müsste doch auch die PWM-Frequenz sein, mit der ich den Motor ansteuere? Wenn dies die optimale PWM-Frequenz ist, müsste doch auch in der kurzen Zeit 1/83,3Hz = 12ms, der Motor seine Maximale Geschwindigkeit erreichen? Liege ich mit meinen Überlegungen bisher richtig?
Nein. Bei einem Bürstenmotor kann man die PWM Frequenz ruhig recht hoch wählen. Und die braucht sich auch nie nicht zu ändern.
Willi schrieb: > Liege ich mit meinen Überlegungen bisher richtig? Nein, vollkommen daneben. Die "richtige" Frequenz ist von der Bauart des Motors abhängig. Bei einem unbekannten Motor muß man das einfach austesten. Außerdem ist der Sinn und Zweck einer PWM die Steuerung der Drehzahl.
Hi Wenn Du dem Motor 'Dauer-Saft' gibst (F=0), dreht er mit 100% Drehzahl. Wenn Du den Motor laufend an und ausschaltest (F>0), wird Er bei AN beschleunigen (bis max 5000) und bei AUS langsam auslaufen. Je mehr 'AN-Zeit' gegenüber der 'AUS-Zeit' Du hast, desto schneller läuft der Motor. Du kennst Akku-Schrauber? Das Fiepen ist die PWM-Frequenz - also F ist hier viel größer als 0 :) MfG
@ Willi (Gast) >Leerlaufdrehzahl von 5000 U/min hat, dass macht nach meiner Rechnung >83,3 U/s = 83,3 Hz. Ja. > Diese Frequenz müsste doch auch die PWM-Frequenz >sein, mit der ich den Motor ansteuere? Nein. Die optimale PWM-Frequenz hängt von vielen Dingen ab, in erster Linie von der Motorinduktivität. Die kennst du nicht. Also musst du testen. Bei hochdynamischen Motoren mit schnellen Drehzahländerungen (Servos) wird man eher eine recht hohe Frequenz wählen (müssen), bei einfachen, schweren DC-Motoren kann man auch sehr niedrig gehen, 50 Hz und weniger. >Wenn dies die optimale PWM-Frequenz ist, müsste doch auch in der kurzen >Zeit 1/83,3Hz = 12ms, der Motor seine Maximale Geschwindigkeit >erreichen? Nein, das ist ein Irrtum. Er erreicht in einer PWM-Periode im Normalfall nicht mal den vollen Strom und damit das volle Drehmoment, das dauert mehrere Perioden. Und dann ist er noch LAAAAANGE nicht auf voller Drehzahl, das dauert je nach Motor und Ansteuerung viele hundert bis tausende PWM-Perioden. >Liege ich mit meinen Überlegungen bisher richtig? Nö ;-) Motoransteuerung mit PWM
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