PT100 Messchaltung

Gast #4906784
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hey,

ich möchte eine pt100 messchaltung aufbauen. messbereich soll zwischen 
0-180°C sein und soll nachher an den adc des arduino's.

Ich habe mir mal eine Schaltung in LTspice simuliert wo ich bei 0°C 2,9V 
anliegen habe und bei 180°C 4,8V. Als OP hab ich bei Conrad einen OP07 
besorgt und das ganze ausprobiert. Ich hab jedenfalls 3V anliegen aber 
wenn ich den PT100 erhitze geht mein adc max bis 3,5V. hab auch schon 
die verstärkung geändert aber ich komm auf keine werte die annähernd zu 
meiner simulation passen. Könnt ihr mir helfen stehe auf dem schlauch 
:-D


Ist die Schaltung so in Ordnung und der OP auch? oder würdet ihr es 
anders machen?
Angehängte Dateien:
#4906790
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j4n1337 schrieb:
> Ist die Schaltung so in Ordnung

Im Prinzip ja, aber man kann mit einem zusätzlichen Widerstand den 
Nullpunkt anpassen und mit noch einem zusätzlichen Widerstand 
linearisieren und denk dran, daß du 0.1% Widerstände brauchst.

http://www.ti.com/general/docs/lit/getliterature.tsp?baseLiteratureNumber=slyt442
http://www.ti.com/lit/an/slyt437/slyt437.pdf (Seite 21 mit
RTD_Linearization_v7.xls aus slyt442.zip auch als Dreidrahtanschluss)
http://www.bramcam.nl/Diversen/RTD_Linearization_v7.xls
http://www.linear.com/docs/1544 (letzte Seite, auf 0.1 GradC einstellbar 
genau)
http://de.wikibooks.org/wiki/Linearisierung_von_resistiven_Sensoren/_Pt100

> und der OP auch?

Nein, der OP07 läuft nicht mit 5V.
Man sollte einerseits einen Rail-To-Rail OpAmp nehmen, und andererseits 
eine mit geringer Offsetspannung (wie der OP07), da gäbe es TS507 oder 
MCP6V11 oder AD8551.
Gast #4906872
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Michael B. schrieb:
> Nein, der OP07 läuft nicht mit 5V.

Selbst wenn er mit 5V laufen würde, käme er nicht auf 4.8V 
Ausgangsspannung.

Im Datenblatt auf S.2 findet man unter Electrical Characteristics bei 
+/-15V Betriebsspannung unter Output Voltage Swing im (so gut wie) 
unbelasteten Zustand maximal +/-13V, i.e. einen Abstand von 2V zwischen 
Ausgang und Versorgungsspannung.

Conrad wird aber froh sein, dieses Auslaufmodell los zu sein.
Gleich auf der ersten Seite vom Datenblatt schreibt MAXIM
"Not Recommended for New Designs".
#4907031
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j4n1337 schrieb:
> okay also brauch ich nen anderen OP und muss die verstärkung anpassen um
> nicht an die Aussteuerungsgrenze vom OP zu kommen richtig?
>
> problem ist das ich das alles auf einem Breadboard aufbaue und
> dementsprechend nicht diese kleinen smd ops nehmen kann. Gibts da was
> passendes? oder soll ich löten?
>
> lg

Besteht denn die Möglichkeit den OpAmp anders(passend) zu versorgen?
Wenn ja, dann hinter den OpAmp noch einen Widerstand und zwei 
Schottky-Dioden (+ C falls noch etwas gefiltert werden muss/soll) um die 
Ausgangsspannung im Fehlerfall für den ADC zu begrenzen

http://www.analog.com/en/analog-dialogue/articles/op-amp-input-overvoltage-protection.html)
Gast #4907193
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Präzise Rail to Rail als DIP sind selten. Es gibt aber immerhin 
single-supply OPs so dass man etwa im Bereich 0-3 V arbeiten kann. Auf 
Anhieb wüsste ich da LTC1050, LT1006/LT1013, ICL7650, alles recht teure 
Ausführungen.

Wenn es nicht ganz so genau sein muss könnte man mit etwa einem MCP600x 
oder MPC60x klar kommen.

Bei der Schaltung vom Anfang fehlt noch ein Widerstand vom (-) Eingang 
zur positiven Ref. Spannung.

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