Guten Tag, ich würde gerne wissen, ob an einem Kleinleistungsgleichstrommotor eine Drehzahlerkennung im Eingangsstrom machbar ist und wie. Ich kann aus mechanischen Gründen keine Lichtschranke oder ähnliches anbringen. Ein Widerstand im Eingang ist unproblematisch. Gruss Robert
Du kannst den Strom messen und eine IxR Kompensation machen. Wenn du eine PWM machst kannst du in den Pausen der PWM die Spannung am Motor messen und ihn so als Tachogenerator nutzen.
Gast
#4907182
R. F. schrieb: > ich würde gerne wissen, ob an einem Kleinleistungsgleichstrommotor eine > Drehzahlerkennung im Eingangsstrom machbar ist und wie. Ja, alter Hut. So habe ich schon vor ~35 Jahren Kassettenrecorder-Motoren geregelt. Man kann die Umschaltvorgänge der Kollektorwicklungen durch Spannungssprünge an den Motoranschlüssen prima sehen. Je hochohmiger man den Motor steuert, desto höher die Sprünge. Die kann man kapazitiv abnehmen und mit einem Frequenz-Spannungs-Wandler in eine zur Drehzahl proportionale Spannung wandeln.
Kannst du das mal genauer erklären! Wenn der Motor belaste oder weniger belastet ist, wie willst du da die Drehzahl draus ermitteln? Wir hatte früher einen Tachogenerator im Getriebe.
Gast
#4907186
Es sollte mich wundern, wenn die Umschaltvorgänge beim Kommutator nicht im Stromverlauf erkennbar wären. Je nach Motoren-Modell kann das detektierte Signal am "Eingangswiderstand" aber sehr unterschiedlich ausfallen. Also: Mit - je nach Motor-Typ - angepasstem Aufwand ist das machbar!
ArnoR schrieb: > Die kann man kapazitiv abnehmen und mit einem Frequenz-Spannungs-Wandler > in eine zur Drehzahl proportionale Spannung wandeln. Was müssen wir doofe Ingenieure bei uns damals gehabt haben.
Gast
#4907201
Du kannst beim Motor die Generatorspannung messen. Diese ist proportional zur Drehzahl. Dazu schaltest du die Brückentreiber hochohmig und misst nach einer bestimmten Totzeit die EMK mithilfe eines ADC...
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