D/A - Wandler

#4909093
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Hallo,

ich würde gerne einen Digital-Analog-Wandler realisieren.
Zur Verfügung habe ich 18 Signale, die ich mir mit 18 Optokopplern 
(Abgriff)
einer Füllstandsanzeige (LED´s)bereitstelle.

Es ist nun so, daß 1 oder 5 oder eben 18 Signale anstehen können je 
nachdem
wie hoch das Wasser steht.

Nun bräuchte ich Euere Hilfe
Wie kann ich mit geringen Aufwand dies realisieren? gibt es Bauteile, 
die
das schon können? Bitte keinen Controller.

Danke für Euere Mühe
Frank
#4909106
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Ich gehe mal davon aus, dass die Signale 1-18 nacheinander geschaltet 
werden. Sprich maximaler Stand: 1-18 sind aktiv, minimaler Stand heißt 
kein Signal aktiv und mittlerer Stand heißt 1-9 sind aktiv?!

Wenn es unbedingt ohne µC sein soll:
74HC147 (Decimal to Binary Encoder), DA-Wandler mit parallelem Interface 
und dann einen NE555 oder was auch immer als Taktgeber für den 
DA-Wandler (sofern er keinen eigenen Taktgeber hat). Und dann noch ggf. 
einen OPV als Impedanzwandler.
#4909134
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Hallo,

@PeterII: ist ein Eigenbau einer Füllstandsanzeige und soll nun als 
Analog 0-10V in meine Siemens Logo rein zum verarbeiten.

@KeK: r2r ich will aber auch kein Widerstansgrab bauen.

@Stefan Schmidt: Interessant (gefällt mir)

@Jobst: das mit dem Spannungsteiler hatte ich auch probiert. Macht aber 
Probleme bei mehreren angesteuerten Stufen. Wie meinst Du das mit dem 
Puffern?
#4909587
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Hi

Man könnte doch einen OpAmp als Addierer nutzen - von jedem der 18 
Signale geht's über eine Diode (man weiß ja nie) und immer den gleichen 
Widerstand an den OpAmp.
Dieser muß nun am Out so viel Spannung 'erzeugen', daß der daraus 
generierte Strom die Eingangsströme 'wegfrisst'.
Diesen Out per OpAmp als Verstärker auf '10V' bei 18 aktiven Eingängen.

An welchen Eingang was muß - müsste ich jetzt erst suchen, reiner 
Gedanken-schnell-schuß.

MfG
#4909723
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Stefan S. schrieb:
> 74HC147 (Decimal to Binary Encoder), DA-Wandler mit parallelem Interface
> und dann einen NE555 oder was auch immer als Taktgeber für den
> DA-Wandler (sofern er keinen eigenen Taktgeber hat). Und dann noch ggf.
> einen OPV als Impedanzwandler.

Kann man machen, man kann aber auch einfach 17 passende Widerstände
nehmen ;-)

Die "krummen" Widerstände baut man sich günstigerweise durch Serien- 
oder Parallelschaltung von 2 Widerständen zusammen.
Angehängte Dateien:
Gast #4909749
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Wenn Mann diesen Analogmurx nicht will:
3 Schieberegister 74(HC/HCT/LVC/...)164 und das Zeug einfach
reinschieben. Auseinanderpuhlen kann das dann jeder 30ct-Controller.

Ein Priorityencoder waer zwar die "richtige" digitale Loesung,
solche mit 18 Eingaengen wachsen abaer leider nicht an Baeumen.
#4909759
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Achso 18, hab aus versehen 16 genommen.
Für 18 wären die Widerstände in Ohm:
170000, 151111, 133333, 116667, 101111, 86667, 73333, 61111, 50000, 
40000, 31111, 23333, 16667, 11111, 6667, 3333, 1111, 0

Für 6:
50000, 33333, 20000, 10000, 3333, 0

Widerstand nach GND ist immer 10K
Gast #4909828
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Vielleicht lässt du uns nicht nur raten, wass du da für LEDs
und Optokoppler verbaut hast. Erzähl doch mal lieber, wie der
Füllstand (so lichtmäßig!) auf die 18 LEDs und Optokoppler
wirkt! Oder ob die LEDs schon die Anzeige sein sollen?

Sieht man von hier aus nicht!

Eventuell gehts ohne Programmierung mit 18 + vielleicht
etwa 3 bis 6 weiteren Widerständen und zwei LM3914!
#4909833
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Fuellstand_5.jpg

wirft allerdings 2 Fragen auf:
- Wo ist der Kondensator nach dem Gleichrichter?
- Warum ist die eine Stabsonde mit PE/Wechselspannungseingang verbunden 
und nicht mit DC+?
- Bzw. ist die obere linke Diode des Gleichrichters gebrückt...
Irgendwas ist da jedenfalls falsch...
#4909877
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Werner H. schrieb:
> Aber nicht über die Widerstände Rb mit 15K. Rechne mal aus welcher Strom
> da fliesst.

0,75mA (pro Transistor).
Wenn ich das hier mal zu Grunde lege: 
http://www.chemie.de/lexikon/Elektrolyse.html

entstehen bei 1A in 1h 0,42 Liter Wasserstoff (Knallgas entsprechend 
mehr).
Bei 0,75mA wären das also 0,00031 l/h = 0,0075 l/Tag = 2,75 l/Jahr - pro 
Transistor. Wenn der Tank voll ist, sind das bei 18 Messstellen dann 
49,5 Liter (nur Wasserstoff).
Ich denke nicht, dass das ungefährlich ist...

Nachtrag: achso, ich habe den Widerstand des Wassers vergessen...
Trotzdem, damit der Transistor einigermaßen leitet, kann der 
Basiswiderstand ja nicht beliebig groß werden, und selbst wenn nur 2 
Liter pro Jahr entstehen ist das bedenklich.
#4909914
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Joe F. schrieb:
> ich habe den Widerstand des Wassers vergessen...

Es geht um die Elektrolytische Leitfähigkeit von Leitungswasser, die 
beträgt ca. 0,005 S/m. Ausserdem kommt noch die Elektronegativität des 
Elektrodenmaterials und die Elektrodenfläche in die Rechnung.

Joe F. schrieb:
> Trotzdem, damit der Transistor einigermaßen leitet....

Kann man hochohmig detektieren und verstärken. Das die Schaltung des TO 
Mist ist sollte klar sein.
#4909939
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Und hier noch ein Vorschlag ohne Optokoppler

Nochmal wegen dem Knallgas, ich gehe davon aus das es sich um ein 
offenes System handelt. Wassrstoff auch im Gemisch, ist extrem flüchtig.

Und wenn es eine Regentonne sein sollte also Regenwasser, so ist die 
Leitfähigkeit desselben extrem gering, so das die Geschichte mit der 
einfachen Transistorstufe wohl Geschichte sein dürfte.
Angehängte Dateien:
#4909947
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Joe F. schrieb:
> Frank Z. schrieb:
>> ich dachte Elektrolyse kann nur mit Gleichspannungsquelle entstehen?!
>
> wenn du H und O2 getrennt auffangen willst empfiehlt sich gleichstrom.
> für knallgas taugt beides (ac/dc)

1. Das
2. Sind da ganz viele Dioden in Reihe.


Edit: Ich würde noch immer die kapazitive Messung nutzen. Man muss nicht 
18 Verstärker-Optokoppler-DAC Schaltungen aufbauen.
Frequenz dran, Strom messen. Man hat gleich eine analoge Größe, wie 
gewünscht. Und auch noch kontinuierlich, nicht diskret.


Gruß

Jobst

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