EKULIT 1021 Buzzer(?) Datenblatt?

OP #4909192
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Hallo zusammen,

seit ca. 10 Jahren befinden sich EKULIT 1021 in meinem Fundus.
Die weisen eine Polung auf, jedoch kann ich nicht sagen, ob es sich 
dabei um einen Schallwandler, Piezo Buzzer, whatever handelt.
Frau Google mag keine Daten dazu raussuchen.
Es gibt bei Ekulit kein Datenblattarchiv.

Hat jemand von euch Ahnung was das ist und welche Werte es hat?
Angehängte Dateien:
Gast #4909227
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Alfred S. schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> seit ca. 10 Jahren befinden sich EKULIT 1021 in meinem Fundus.
> Die weisen eine Polung auf, jedoch kann ich nicht sagen, ob es sich
> dabei um einen Schallwandler, Piezo Buzzer, whatever handelt.
> Frau Google mag keine Daten dazu raussuchen.
> Es gibt bei Ekulit kein Datenblattarchiv.
>
> Hat jemand von euch Ahnung was das ist und welche Werte es hat?

Ich würde auf einen Summer/Buzzer tippen. Teste doch Mal mit 3-9V ob es 
'Summt'.
OP #4909368
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Bei angelegter einfacher Gleichspannung knackt es nur kurz.

Ich habe mal das +Beinchen an einen AVR Pin gehängt und das -Beinchen an 
GND. Per BASCOM mal schnell ein paar Beepsounds erzeugt. Funktioniert 
soweit, ist nur extrem leise. Ich möchte das Teil nicht beschädigen.

Nächste Stufe wäre ein Transistor oder FET zur Stromverstärkung, damit 
es lauter wird?
#4909428
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Alfred S. schrieb:
> seit ca. 10 Jahren befinden sich EKULIT 1021 in meinem Fundus.
> Die weisen eine Polung auf, jedoch kann ich nicht sagen, ob es sich
> dabei um einen Schallwandler, Piezo Buzzer, whatever handelt.
>
> Hat jemand von euch Ahnung was das ist und welche Werte es hat?

> Bei angelegter einfacher Gleichspannung knackt es nur kurz.

Dann hat es keine Elektronik eingebaut, sondern ist ein schlichter 
Schallwandler. Das (+) Zeichen deutet auf einen elektromagnetischen 
Wandler. Welchen Widerstand mißt du zwischen den Anschlüssen?

Elektromagnetische Wandler dieser Größe vertragen etwa 40mA, wenn es ein 
Piezo ist, dann 20..30Vpp. Die Gehäuse sind auf eine Resonanz im 
Hörbereich ausgelegt, meist zwischen 2 und 4kHz. Anwendung ist 
Signalisierung (viel laut mit wenig Energie), nicht Hifi.
#4909659
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Alfred S. schrieb:
> Selbst wenn ich am Multimeter den Widerstandsbereich auf "2000K"
> einstelle, erhalte ich keinen Messwert zwischen den Anschlüssen.

Ja, dann wird es ein Piezo-Wandler sein.

Hast Du die Möglichkeit, das Biest mit einer veränderlichen Frequenz 
anzusteuern? Ich hatte mal welche, die eine ganz scharfe Resonanzstelle 
hatten, drunter und drüber waren sie recht leise, aber bei der richtigen 
Frequenz flog Einem er Draht aus der Mütze.
:)
mfG Paul
#4909932
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Die PC-Quäken sind aber keine Piezos, sondern arbeiten elektrodynamisch.
> Wenn das hier ein Piezo ist, ist es keine PC-Quäke.

So ist das. PC-Quäken sind elektrodynamische Wandler und machen schon 
bei wenig Spannung ordentlich Krach.

Piezos brauchen mehr Spannung, damit man sie gut hört. Wenn man genug 
Pins hat, dann im Gegentakt zwischen zwei Ausgängen betreiben. Sonst was 
bauen mit ein paar CMOS-Invertern.

Für maximale Lautstärke bei kleinen Betriebsspannungen muß man einen 
kleinen (Spar)Trafo bauen. Transistor schaltet Drossel nach Vcc. Piezo 
dann parallel zur Drossel. Oder - Spartrafo - eine zweite Wicklung 
aufbringen, die mit der ersten Wicklung phasenrichtig in Reihe 
geschaltet wird. Transistor nach wie vor an Primärwicklung, Piezo 
parallel zur Gesamtwicklung. So machten früher Armbanduhren mit 1.5V aus 
einer Knopfzelle ein Wecksignal.
Persönliche Seite #4910228
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MM schrieb:
> Die gibt es auch in Piezo. Sowohl auf Mainboards verlötet als ich
> montiert im PC-Gehäuse.

Trotz Pittiplatsch:
Glaub' ich nicht. Ja, die PC-Quäken sind kleine zylindrische 
Plastikteile, die -fast- genauso aussehen wie das, um das es sich hier 
handelt, aber sie sind keine Piezos.

Dazu hab' ich schon genug von den Dingern in der Hand gehabt.
#4910441
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Alfred S. schrieb:
> Ich schaue mal ob ich das mit dem Transistor hinbekomme. Es stehen halt
> nur 3,3V zur Verfügung. Frequenzen um die 1 kHz, ok.

Beherzige auch, was Paul weiter oben schrieb: die Teile haben eine 
ausgeprägte Resonanz, meist um die 4kHz. Abseits dieser Frequenz sind 
sie deutlich leiser.

Ich betreibe einen ähnlichen Piezo zwischen zwei Pins eines AVR im 
Gegentakt bei 5V und recht genau bei seiner Resonanzfrequenz. Den hört 
mann dan durch die ganze Wohnung (es ist der "fertig" Ton meines 
Platinenbelichters)
Gast #4910446
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Dazu hab' ich schon genug von den Dingern in der Hand gehabt.

Aber doch nicht alle? Oder?

Leider habe ich das für dich nicht fotografieren können bevor sie meinem 
Zugriff entschwanden. Konnte ja nicht wissen das es noch mal wichtig 
sein könnte.

In der Art wie diese:

https://www.alibaba.com/product-detail/10-3-2mm-LPT1032W-3400hz-10mm_60232785226.html

aber höher mit Beinchen zum anlöten.

Und ja, der Erstkontakt war damals auch überraschend für mich.

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