Hallo Mikrocontroller.net, ich möchte von einem Litiumionen Akku (Samsung 25R) die Kapazitär beim Laden errechnen. Wenn ich einen Konstanten Ladestrom von 1A annehme, ist es kein Problem. Dann kann man die Kapazitär über Q = I x Sicherheitsfaktor x t berechnen. Aber sobald sich der Akku seiner Ladeschlusspannung von 4.2V nähert nimmt der Strom über das Ladegerät natürlich ab, bis er unter 100mA gefallen ist. Dann ist der Akku "voll". Diesen letzten bereich in dem sich I ständig ändert, kann ich nicht wie den Konstanten Strom in die Formel übernehmen. Wie kann ich auch über den letzten Bereich die Nennkapazität errechnen? Ausgeschlossen ist natürlich eine Restladung im Akku. Diese würde ich für die Rechnung gerne vernachlässigen wollen. Vielen Dank für Hilfe Patrick
Du musst halt kürzere Zeiteinheiten nehmen. Dann geht deine Formel auch...
Wenn du im Mikrocontroller Forum fragst... Dann empfehlen wir dir: Baue das Messgerät mit einem Mikrocontroller. Der kann 1000 mal die Sekunde die Stromstärke messen und nebenbei aufsummieren. Da kannst du einfach so tun, als wäre die Stromstärke innerhalb der 1/1000 Sekunde konstant.
Was macht ein Kapazitätsangabe ohne Berücksichtigung der vorhandenen Ladung für einen Sinn? Du weißt zwar jetzt, das Du 1 Liter Wasser gebraucht hast um die Blumenvase voll zu bekommen ab ob sie 1nen Liter Wasser fasst oder 2000 Liter entzieht sich völlig Deiner Kenntnis. mfg Michael
Am nützlichsten finde ich die Kapazität zwischen Ladeschluss- und Entladeschluss-spannung. Wofür willst du die Ladung unterhalb der Entladeschlussspannung wissen?
Unterhalb des Entladeschlusses gibt es Lithium meiner Erfahrung nach nur das sehr schnelle Ablegen. Was will man da messen❔ mfg Michal
Patrick E. schrieb: > Sicherheitsfaktor > ... > Ausgeschlossen ist natürlich eine Restladung im Akku. Diese würde ich > für die Rechnung gerne vernachlässigen wollen. Naja, so genau scheinst Du es ja nich nehmen zu müssen. > Diesen letzten bereich in dem sich I ständig ändert, kann ich nicht wie > den Konstanten Strom in die Formel übernehmen. Da muss man halt ab und an mal messen, wenn sich was ändern kann.
Patrick E. schrieb: > Wie kann ich auch über den letzten Bereich die Nennkapazität errechnen? Eigentlich genauso wie bei dem konstanten Strom: Integrieren, auf gut deutsch auch Aufsummieren genannt. Schau mal nach numerischer Integration ;)
Michael Ohlhorst schrieb: > Was macht ein Kapazitätsangabe ohne Berücksichtigung der vorhandenen > Ladung für einen Sinn? Es macht schon Sinn: Die Kamera meldet "Akku leer", also laden. Wenn man jetzt abschätzen kann, welche Menge nachgeladen wurde, erlaubt das eine Aussage über den Zustand des Akkus. > Du weißt zwar jetzt, das Du 1 Liter Wasser gebraucht hast um die > Blumenvase voll zu bekommen ab ob sie 1nen Liter Wasser fasst oder 2000 > Liter entzieht sich völlig Deiner Kenntnis. Falsch, das Fassungsvermögen ist aufgedruckt.
Was Draufsteht ist eigentlich bei Akkus recht irrelevant. Bei Firepro steht 5000mAh drauf und drin ist bestenfalls etwas über 1000mAh. Bei neuen Akkus sind die angaben auch gern mal etwas geschönt und bei alten Akkus haben die Aufgedruckten Werte keinerlei Aussagekraft mehr. Dazu weißt Du nicht ob die Camera bei 1% Rest, bei 5% oder vielleicht sogar schon bei 25% Restladung abschaltet, da den meisten Geräten eine vernünftige Temperaturkompensation und fast alle Akkuparameter fehlen die die eine richtige Abschaltschwelle möglich machen. mfG Michael
Der Strom ändert sich nur relativ langsam. Die Änderung in z.1 oder ach 5 Sekunden kann man vereinfqacht als linear anschauen. Also hat man am Anfang des Messintervall I1, und am Ende I2. Die übertragene Ladung ist dann: (I1 + I2)/2 * delta-t Das ist Physik 8. Klasse
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