Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Bewerbung und aktuellen Arbeitgeber nicht angeben, Pro und Contra?


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von Mark K. (kremer)


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Hallo,

gebt ihr in Bewerbungen den aktuellen Arbeitgeber an?

Ich möchte weder meinen Ingenieurdienstleister noch das 
Kundenunternehmen angeben, denn bei Kenntnis der Bewerbung dürfte das 
Arbeitsverhältnis schneller enden als in einer Festanstellung.

Ich weiß aber noch nicht, wie ich das formuliere. Im Lebenslauf gebe ich 
natürlich an: ungekündigte Stellung, Branche, detaillierte Tätigkeit, 
Position und Region.

Wie seht ihr das?

MfG
Mark

: Bearbeitet durch User
von Berufsrevolutionär (Gast)


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Wenn Dir das Selbstvertrauen fehlt über deine aktuelle Arbeitsstelle zu 
sprechen dann lass es mit dem Bewerben ganz sein.

Keiner nimmt einen der nicht zu dem steht was er tut, keiner will einen 
der hinter seinem Arbeitgeber eine gegen ihn gerichtete Verschwörung 
vermutet.


Dienstleister umschreiben ihren Kunden gern, das ist akzeptiert. 
Minimalkonsens ist:

"Ich bein als Junior-Software-Entwickler bei dem Dienstleister xyz 
(beispielsweise Bertrandt,Porsche Engineering,..) tätig und seit 6 
Monaten bei einem mittelständischen Unternehmen mit Sitz am Münchner 
Ostbahnhof im Bereich Systemtest tätig. Diese befristetet Tätigkeit 
läuft zum ... aus und daher suche ih nach einer Anschlussbeschäftigung."

>denn bei Kenntnis der Bewerbung dürfte das
>Arbeitsverhältnis schneller enden als in einer Festanstellung.

Nö, nicht zwingend, Wenn Du gute Arbeit leistet wird der Dienstleister 
versuchen Dich zu halten und dir eine Projektzulage im dreistelligen 
Bereich anbieten.

von Alabama J. (alabamajack)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Nö, nicht zwingend, Wenn Du gute Arbeit leistet wird der Dienstleister
> versuchen Dich zu halten und dir eine Projektzulage im dreistelligen
> Bereich anbieten.

Wahnsinn. 100€ extra. Und meinst du ernsthaft, dass er das Monat für 
Monat bekommt wenn er gut ist? Wow, das macht dann natürlich die miese 
Bezahlung wieder wett.

von Cyblord -. (Gast)


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Arbeitgeber nennen, Kundenunternehmen nicht nennen (umschreiben ist ok).

von Cyborg (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> (umschreiben ist ok)

Das muss aber die Firma die jemanden einstellen will nicht okay finden.

von Johann L. (radiostar)


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Mark K. schrieb:
> gebt ihr in Bewerbungen den aktuellen Arbeitgeber an?

Auf gar keinen Fall.

von Cyborg (Gast)


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Johann L. schrieb:
> Auf gar keinen Fall.

Wie wird eine Firma darauf wohl reagieren?
Wird man Rechtsmittel wegen Ungleichbehandlung geltend machen können?
Die Sinnlosigkeit dieses Themas sollte doch wohl klar sein.

von Mark B. (markbrandis)


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Johann L. schrieb:
> Mark K. schrieb:
>> gebt ihr in Bewerbungen den aktuellen Arbeitgeber an?
>
> Auf gar keinen Fall.

Ohne Begründung ist diese Aussage völlig wertlos.

von Mark B. (markbrandis)


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Mark K. schrieb:
> Ich möchte weder meinen Ingenieurdienstleister noch das
> Kundenunternehmen angeben, denn bei Kenntnis der Bewerbung dürfte das
> Arbeitsverhältnis schneller enden als in einer Festanstellung.

Die Begründung ist wirr. Wer sollte wie und warum "Kenntnis der 
Bewerbung" erlangen?

von Cyblord -. (Gast)


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Cyborg schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> (umschreiben ist ok)
>
> Das muss aber die Firma die jemanden einstellen will nicht okay finden.

Es gibt Einsätze, da darf von Vertrags wegen schlichtweg nicht genannt 
werden für welchen Kunden man arbeitet. Die Info bekommt man dann auch 
gesteckt.

von waflija (Gast)


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> Es gibt Einsätze, da darf von Vertrags wegen schlichtweg nicht genannt
> werden für welchen Kunden man arbeitet. Die Info bekommt man dann auch
> gesteckt.

Und genau dafür gibt es umschreibungen. Wenn man für einen 
Automobilhersteller in Köln gearbeitet hat, weiß ja auch jeder was los 
ist. zumindest wenn er aus der Branche kommt. Die Details kann man dann 
ja im Gespräch klären. Eine grobe Umschreibung was man dort gemacht geht 
meist auch, im Zweifel hilft da aber der Anwalt.
Beispiel für so eine recht allgemeine Beschreibung 
"Elektronikentwicklung für embedded System und zusammenstellen eines 
passenden Betriebssystems".

Recht hat der TE schon, da vorsichtig zu sein. Hatte mal ein Erlebnis 
mit einem Vermittler der aus "ich habe für einen OEM gearbeitet der für 
X herstellt" gemacht hat, ich hätte mal ein Projekt für einen großen X 
direkt gemacht. Ein Vertreter von X fragte dann wenig später erstaunt 
nach für ein anderes Projekt wann und wo das gewesen sei und ich viel 
aus allen Wolken. Der Vermittler hat das so in das "System" eingetragen 
und das geistert jetzt so durch die Landschaft.
Worst case ist, dass einer auf die Idee kommt beim aktuellen AG 
anzurufen und nachzufragen warum der TE wechseln will...

von Dr. A. Fissur (Gast)


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waflija schrieb:
> Worst case ist, dass einer auf die Idee kommt beim aktuellen AG
> anzurufen und nachzufragen warum der TE wechseln will...

Deswegen sollte man den AG nicht erwähnen.
Alternativ kann man im Anschreiben erwähnen, dass die Bewerbung diskret 
behandelt werden soll.

von Cyblord -. (Gast)


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Dr. A. Fissur schrieb:
> Alternativ kann man im Anschreiben erwähnen, dass die Bewerbung diskret
> behandelt werden soll.

Das ist eine Nullnummer. Normale Firmen machen das auch ohne das man sie 
darauf extra hinweist, somit unterstellst du der Firma gleich im 
Anschreiben unseriös zu arbeiten, kommt sicher gut an.
Beschissene Firmen scheißen im Zweifel auf so einen Nullsatz und machen 
eh was sie wollen.

von Ordner (Gast)


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waflija schrieb:
> Worst case ist, dass einer auf die Idee kommt beim aktuellen AG
> anzurufen und nachzufragen warum der TE wechseln will...

Das ist aber nicht nur bei den besseren Jobs inzwischen die Regel. Man 
bittet den Bewerber um das Einverständniss bei den vorhergehenden 
Arbeitgeber nachzufragen - nennt sich Referenzen einholen.

Amerikanische Unternehmen fragen auch bei deutschen Bewerbern bei den 
letzten 3 Arbeitgebern und bei der Hochschule nach ob die Angeben 
bezüglich Abschluss und Tätigkeit der Wahrheit entsprechen.
Das durch Verheimlichen des Arbeitgebers zu vermeiden, kommt nicht gut 
an. Das ist für viele Personaler erst Recht ein Grund im bisherigen 
Karriereverlauf nachzustochern.


http://www.karrierehandbuch.de/index.php5?con=291010058&lng=de&clt=kh

https://www.weka.ch/themen/personal/personalplanung-und-rekrutierung/personalauswahl/article/referenzauskunft-professionell-und-rechtssicher-vorgehen/

https://towerconsult.de/bewerberblog/2012/04/referenz-einholen-rufen-personaler-wirklich-beim-alten-chef-an/

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Ordner schrieb:

> Amerikanische Unternehmen fragen auch bei deutschen Bewerbern bei den
> letzten 3 Arbeitgebern und bei der Hochschule nach ob die Angeben
> bezüglich Abschluss und Tätigkeit der Wahrheit entsprechen.

Bei Amerikanern ist Jobwechsel nichts besonderes. Der Wettbewerber 
bietet 10$ mehr und hat ne Krankenversicherung? -> weg.
In Deutschland ist Wechsel immer mit dem Gestank des Verrats behaftet. 
Höchstens im Vertrieb ist es fast normal. Es ist nicht dumm erstmal 
seine Karten verdeckt zu spielen. Man weiß auch daß Personaler 
Labertaschen sind und sich an keine informelle Abmachung halten.

von Ordner (Gast)


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Michael X. schrieb:
> Bei Amerikanern ist Jobwechsel nichts besonderes. Der Wettbewerber
> bietet 10$ mehr und hat ne Krankenversicherung? -> weg.
> In Deutschland ist Wechsel immer mit dem Gestank des Verrats behaftet.

Quatsch, jeder kann verstehen wenn man von einem Dienstleister mit 
monatlich wechselenden Einsatzorten zu einem Job in Festanstellung 
wechseln möchte.

Berufliche Veränderung ist kein Verrat sondern typisch für einen 
Arbeitsmarkt, in dem nicht nur die Arbeitnehmer um gute Jobs konkurieren 
sondern auch die Arbeitrgeber um gute Fachkräfte.

von abde (Gast)


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Mark K. schrieb:
> gebt ihr in Bewerbungen den aktuellen Arbeitgeber an?

Ich gebe den aktuellen Arbeitgeber nie an. Hatte noch nie Probleme 
damit.

von Cyblord -. (cyblord)


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waflija schrieb:
>> Es gibt Einsätze, da darf von Vertrags wegen schlichtweg nicht genannt
>> werden für welchen Kunden man arbeitet. Die Info bekommt man dann auch
>> gesteckt.
>
> Und genau dafür gibt es umschreibungen. Wenn man für einen
> Automobilhersteller in Köln gearbeitet hat, weiß ja auch jeder was los
> ist. zumindest wenn er aus der Branche kommt.

Es spielt rechtlich gesehen überhaupt keine Rolle ob man den AG mit 
Namen einfach nennt oder so viele Tipps gibt, bis der Gegenüber ihn 
erraten kann. Wir sind nicht im Kindergarten, das wird dir der Richter 
dann auch erklären. Ganz ohne Umschreibung!

von andy (Gast)


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Ordner schrieb:
> Berufliche Veränderung ist kein Verrat sondern typisch für einen
> Arbeitsmarkt, in dem nicht nur die Arbeitnehmer um gute Jobs konkurieren
> sondern auch die Arbeitrgeber um gute Fachkräfte.

Wau, das wäre mir neu. Die Aussage mit dem "Gestank des Verrats" kann 
ich so auch aus persönlicher Erfahrung bestätigen.

Dass die deutschen Arbeitgeber einsehen, dass deren Mitarbeiter das 
Recht auf eine berufliche Veränderung haben... gib mir einen Tipp, wo du 
arbeitest, da will ich auch hin.

Was bei uns Alltag ist, dass unsere Arbeitgeber meinen, dass man als 
Arbeitnehmer froh sein sollte, bei denen arbeiten zu dürfen. Diese 
Erfahrung habe ich mittlerweile bei Mittelständlern, aber auch bei 
Konzernen gemacht.

von Ordner (Gast)


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andy schrieb:
> Dass die deutschen Arbeitgeber einsehen, dass deren Mitarbeiter das
> Recht auf eine berufliche Veränderung haben... gib mir einen Tipp, wo du
> arbeitest, da will ich auch hin

Beispielsweise mehrere Hundert Kilometer von Heimatort weg, also bspw. 
Kölscher Jung in München.

Oder in einem Konzern indem grad Entwicklungsarbeiten nach China 
ausgelagert werden, da verstehts auch jeder wenn man dorthin wechselt wo 
das persönliche KnowHow noch vor Ort gebraucht wird. Und freuen sich 
wenn man nach dem Scheitern des Chinaprojektes wieder zurück kehrt.

Oder Konzern-Traineeprogramme für künftiges Führungspersonal, da 
schicken dich die Chefs quer durch den Konzern um alles kennenzulernen.


> Was bei uns Alltag ist, dass unsere Arbeitgeber meinen, dass man als
> Arbeitnehmer froh sein sollte, bei denen arbeiten zu dürfen.

Also ich bemüh mich den Eindruck zu hinterlassen, das die froh sind mal 
mit mir gearbeitet zu haben. Bei "deinen Arbeitgeber" wär ich nach einer 
"Anstandsfrist" weitergezogen.

von Relais (Gast)


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Ich habe 3 mal den AG gewechselt und in keiner Bewerbung den alten AG 
angegeben. Und auch im Vorstellungsgespräch hat mich auch keiner nach 
dem AG gefragt. Es wurde nur mal gefragt warum ich wechseln will.

von kremer (Gast)


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Hallo,

ich sehe, dass das Thema sehr kontrovers ist und ich mit meinen Bedenken 
nicht allein bin.

Es reicht ja schon, wenn ich mit der neuen Firma über Gehalt, Befristung 
oder Zielvereinbarungen nicht einig werde und absagen muss. Spätestens 
dann rächen die sich mit einem Anruf beim aktuellen Arbeitgeber.

Wenn der Kunde dies erfährt, meldet der mich sofort ab und der 
Dienstleister wird kein neues Projekt suchen und mir kündigen. Es ist ja 
keine Festanstellung, wo der eigene AG vielleicht noch nachbessert und 
den AN halten will.

Wie klingt das im LL?

Ingenieurdienstleister in Bundesland x mit folgenden Kundeneinsätzen
- Tätigkeit 1 in Branche 1 in Region y
- 3 Stichpunkte zur Tätigkeit

- Tätigkeit 2 in Branche 2 in Region z
- 3 Stichpunkte zur Tätigkeit


MfG
Mark

von Daniel (Gast)


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Ich geb den aktuellen Arbeitgeber immer an und es ist in all den Jahren 
noch nie passiert, dass potenzieller Arbeitgeber mit aktuellem 
Arbeitgeber gesprochen hat.

Ich persönlich wüsste auch gar nicht, was sowas bringen soll. Wenn man 
sieht, was für ein Geschrei um Arbeitszeugnisse gemacht wird, wird sich 
jeder Chef, der halbwegs bei Verstand ist, hüten, einfach so am Telefon 
irgendwelche Auskünfte zu geben.

von Mark B. (markbrandis)


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kremer schrieb:
> Hallo,
>
> ich sehe, dass das Thema sehr kontrovers ist und ich mit meinen Bedenken
> nicht allein bin.
>
> Es reicht ja schon, wenn ich mit der neuen Firma über Gehalt, Befristung
> oder Zielvereinbarungen nicht einig werde und absagen muss. Spätestens
> dann rächen die sich mit einem Anruf beim aktuellen Arbeitgeber.

Quatsch. So etwas wäre extrem unprofessionell. Die allermeisten Firmen 
werden das nicht tun.

: Bearbeitet durch User
von Ich (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Arbeitgeber nennen, Kundenunternehmen nicht nennen (umschreiben ist ok).

Das mache ich meistens auch so.
Zumindest was den aktuellen Kunden angeht.
Ältere Projekte gebe ich an.

Aufgabenbeschreibung so, das das Bewerbungsunternehmen weiß, was ich so 
alles gemacht habe, bzw. aktuell mache.

von Ich (Gast)


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Ergänzung, je mehr das mit der "neuen" Tätigkeit zu tun hat um so 
ausführlicher die Tätigkeitsbeschtreibung

von Stefan (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Wenn Dir das Selbstvertrauen fehlt über deine aktuelle Arbeitsstelle zu
> sprechen dann lass es mit dem Bewerben ganz sein.

Selten sowas dummes gelesen. Es gibt wirklich Leute, die scheinen ein 
paar Neurotransmitter zuviel an der falschen Stelle zu haben.

@TO:
Dienstleister nicht nennen, Kunde nicht nennen. Aber detailliert 
umschreiben.
Beim Vorstellungsgespräch: Wenn die Stelle für dich in Frage kommt: 
mündlich Vertraulichkeit vereinbaren, dann beide nennen. So einfach ist 
das.

von Cyborg (Gast)


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Stefan schrieb:
> So einfach ist das.

Ne, naiv ist das.

von Klapperstorch (Gast)


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Wer Dein aktueller Arbeitgeber ist, ist doch ein offenes Geheimnis. Ob 
Du den jetzt nennst oder nicht. Du hast ihn an anderer Stelle öffentlich 
gemacht. So what? Du wirst eine neue Stelle bekommen bei einem anderen 
Arbeitgeber und gut ist. Ich habe immer die Namen der aktuellen 
Arbeitgeber angegeben und hatte dadurch nie Probleme.

von Mark K. (kremer)


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Klapperstorch schrieb:
> Wer Dein aktueller Arbeitgeber ist, ist doch ein offenes Geheimnis. Ob
> Du den jetzt nennst oder nicht. Du hast ihn an anderer Stelle öffentlich
> gemacht.

An welcher anderen Stelle öffentlich gemacht?
Falls xing o.ä. gemeint ist, dort bin ich nicht angemeldet.
MfG

von Cyborg (Gast)


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Klapperstorch schrieb:
> Ich habe immer die Namen der aktuellen
> Arbeitgeber angegeben und hatte dadurch nie Probleme.

Hast du nie eine Absage gekriegt? Jeder hat das und deshalb ist deine
Aussage unglaubwürdig.

Daniel schrieb:
> Ich geb den aktuellen Arbeitgeber immer an und es ist in all den Jahren
> noch nie passiert, dass potenzieller Arbeitgeber mit aktuellem
> Arbeitgeber gesprochen hat.

Das bedeutet gar nichts, weil du vielleicht so gut und empfehlenswert
bist, dass man dir nichts nachteiliges nachsagen kann, auch keinen
bitteren Beigeschmack beim Weggang. Das Extrem "Gestank des Verrats"
wäre dann nur die Spitze des Eisbergs.

> Ich persönlich wüsste auch gar nicht, was sowas bringen soll.

Es bringt dem Arbeitgeber etwas, wenn er damit seine Entscheidung
sicherer, verlässlicher machen kann. Opfer solcher Machenschaften
werden dann in den Sozialsystemen abgeladen.

> Wenn man
> sieht, was für ein Geschrei um Arbeitszeugnisse gemacht wird, wird sich
> jeder Chef, der halbwegs bei Verstand ist, hüten, einfach so am Telefon
> irgendwelche Auskünfte zu geben.

Und du weisst über alle Telefonate deiner Chefs, alt wie neu, Bescheid?
Du willst uns wohl verkohlen? Über Menschen in Spannungsverhältnissen
wird IMMER gesprochen. Ob gut oder schlecht, ist dann die Frage.

von Mark B. (markbrandis)


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Cyborg schrieb:
> Klapperstorch schrieb:
>> Ich habe immer die Namen der aktuellen
>> Arbeitgeber angegeben und hatte dadurch nie Probleme.
>
> Hast du nie eine Absage gekriegt? Jeder hat das und deshalb ist deine
> Aussage unglaubwürdig.

Nein, ist sie nicht. Der Grund für die Absage kann - und sehr 
wahrscheinlich auch: wird - etwas anderes gewesen sein.

Der Themenersteller macht hier ein Problem aus einer Sache, die im 
Grunde genommen gar kein Problem ist.

: Bearbeitet durch User
von Mark B. (markbrandis)


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Mark K. schrieb:
> An welcher anderen Stelle öffentlich gemacht?
> Falls xing o.ä. gemeint ist, dort bin ich nicht angemeldet.
> MfG

Gerade an XING oder Linkedin kann man sehen, dass hier überhaupt kein 
Problem existiert:

1.) Viele Menschen sind bei Linkedin, XING und anderen Plattformen 
angemeldet. Regelmäßig steht dort auch der aktuelle Arbeitgeber im 
Profil mit drin.
2.) Jedes Jahr wechseln viele Leute den Job, darunter auch viele die bei 
XING usw. ein Profil haben.
3.) Wenn also ein Jobwechsel für Leute mit Profilen in beruflichen 
Netzwerken problemlos möglich ist, dann kann es auch kein ernsthaftes 
Problem darstellen den aktuellen Arbeitgeber in einer Bewerbung zu 
nennen.

Quod erat demonstrandum.

von Cyborg (Gast)


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Mark B. schrieb:
> Nein, ist sie nicht. Der Grund für die Absage kann - und sehr
> wahrscheinlich auch: wird - etwas anderes gewesen sein.

Was der Bewerber in der Regel nie erfährt. Sicher ist die Erde in
deiner Vorstellungswelt auch keine Kugel, sondern eine Scheibe.

> Der Themenersteller macht hier ein Problem aus einer Sache, die im
> Grunde genommen gar kein Problem ist.

Im Grunde sind solche Schönfärbereien ein Hinweis darauf, dass es
bequemer ist, die Wahrheit zu negieren.

Mark B. schrieb:
> 1.) Viele Menschen sind bei Linkedin, XING und anderen Plattformen
> angemeldet. Regelmäßig steht dort auch der aktuelle Arbeitgeber im
> Profil mit drin.

Das wird wohl an der Doktrin liegen, die alle Arbeitnehmer
gleich schalten soll. Gleichbehandlung findet so NIE statt,
dafür sorgt schon die Auslese. AN sind halt alle Sklaven des Kapitals.
Die Wirtschaft kann auf dem Arbeitsmarkt schalten und walten wie
sie will. Die lausigen Gesetze sind leicht zu umgehen.

> 2.) Jedes Jahr wechseln viele Leute den Job, darunter auch viele die bei
> XING usw. ein Profil haben.

Die Menge an Karteileichen, wo sich rein gar nichts ändert, dürfte
vergleichbar hoch sein.

> 3.) Wenn also ein Jobwechsel für Leute mit Profilen in beruflichen
> Netzwerken problemlos möglich ist, dann kann es auch kein ernsthaftes
> Problem darstellen den aktuellen Arbeitgeber in einer Bewerbung zu
> nennen.

Das redest du dir schön zurecht, spiegelt jedoch nicht die Realität
wieder. Die hohe Zahl an Sozialhilfeempfänger in den Statistiken
spricht für sich. Lt. Jobbörse sind das z.Zt. noch ca. 2,8 Millionen.

> Quod erat demonstrandum.

Bewiesen hast du rein gar nichts.

von Daniel (Gast)


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Cyborg schrieb:
>> Wenn man
>> sieht, was für ein Geschrei um Arbeitszeugnisse gemacht wird, wird sich
>> jeder Chef, der halbwegs bei Verstand ist, hüten, einfach so am Telefon
>> irgendwelche Auskünfte zu geben.
>
> Und du weisst über alle Telefonate deiner Chefs, alt wie neu, Bescheid?
> Du willst uns wohl verkohlen? Über Menschen in Spannungsverhältnissen
> wird IMMER gesprochen. Ob gut oder schlecht, ist dann die Frage.

Nein, aber meine Arbeitsweise sind Betriebsinterna, die er nicht einfach 
so ohne meine Zustimmung nach außen geben darf. Den meisten normalen 
Menschen ist sowas bewusst. Idioten gibt es überall, für die würde ich 
aber auch nicht arbeiten wollen.

von Cyborg (Gast)


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Daniel schrieb:
> für die würde ich
> aber auch nicht arbeiten wollen.

Nur dumm, dass sich solche Idioten gut verstellen können, weil sie
deine Arbeitsleistung haben wollen. Wenn du denen überdrüssig bist,
wirst du deren wirklichen Charakter erkennen und dann ist es zu spät.
Alle, bei denen ich das Thema in meinem privaten Umfeld mal ansprach
haben das erlebt. Was will man auch von der Herrenrasse durch ihr
Besitzstandsdenken erwarten?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Cyborg schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> (umschreiben ist ok)
>
> Das muss aber die Firma die jemanden einstellen will nicht okay finden.

Beim VG wird sich sicherlich einer wohl herablassen und fragen bei 
welcher Hütte man "aktuell" als "Sklave" werkelt!

von Cyborg (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Beim VG wird sich sicherlich einer wohl herablassen und fragen bei
> welcher Hütte man "aktuell" als "Sklave" werkelt!

Wenn du rechtliche Bedenken als Antwort gibst, was dann?

von Claus M. (energy)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Diese befristetet Tätigkeit
> läuft zum ... aus und daher suche ih nach einer Anschlussbeschäftigung."

Wow, das ist sowas von schlecht... Du suchst also jemanden der dich 
"beschäftigt". Und wenn deine Tätigkeit nicht befristet wär, dann 
würdest du dich gar nicht bewerben.

Mit solchen Formulierungen wundert es mich nicht wenn Leute hier keinen 
neuen Job finden.

von Qwertz (Gast)


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Claus M. schrieb:
> Wow, das ist sowas von schlecht... Du suchst also jemanden der dich
> "beschäftigt". Und wenn deine Tätigkeit nicht befristet wär, dann
> würdest du dich gar nicht bewerben.

Nun immerhin ist es ehrlicher als dieses widerliche Rumgeschleime, man 
bewerbe sich beim besten und interessantesten Unternehmen der Welt und 
könnte sich das Paradies mit 72 Jungfrauen nicht schöner vorstellen.

von Niemand (Gast)


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Mark Brandis (markbrandis)
kremer schrieb:
>> Hallo,
>> ich sehe, dass das Thema sehr kontrovers ist und ich mit meinen Bedenken
>> nicht allein bin.
>> Es reicht ja schon, wenn ich mit der neuen Firma über Gehalt, Befristung
>> oder Zielvereinbarungen nicht einig werde und absagen muss. Spätestens
>> dann rächen die sich mit einem Anruf beim aktuellen Arbeitgeber.

> Quatsch. So etwas wäre extrem unprofessionell. Die allermeisten Firmen
> werden das nicht tun.
Es tun ja auch nicht die Firmen prinzipiell, sondern die spießigen 
Personaler darin. Wenn man nicht nach deren Regeln pariert, fühlen die 
sich doch zu tiefst gedemütigt!

Klapperstorch
> Ich habe immer die Namen der aktuellen Arbeitgeber angegeben und hatte
> dadurch nie Probleme.
Ein bischen sehr wenig Info dazu, erklären ließe sich das bei dir schon, 
nur hast du dazu ja nun nichts weiter erklärt.

Mark Brandis (markbrandis)
Cyborg
>> Hast du nie eine Absage gekriegt? Jeder hat das und deshalb ist deine
>> Aussage unglaubwürdig.

> Nein, ist sie nicht. Der Grund für die Absage kann - und sehr
> wahrscheinlich auch: wird - etwas anderes gewesen sein.
Welche seltsame Gabe hast du denn nun schon wieder im Einsatz - 
Hellseherei?
> Der Themenersteller macht hier ein Problem aus einer Sache, die im
> Grunde genommen gar kein Problem ist.
Na aber klar doch, er ist nur überängstlich weil man ihm ja kündigen 
könnte deswegen. Was du natürlich viel besser weißt!?

Mark Brandis
> Gerade an XING oder Linkedin kann man sehen, dass hier überhaupt kein
> Problem existiert:
Ja und, da stehen auch sämtliche Pesonaler meist öffentl. sichtbar drin, 
da weiß ich doch gleich welchen Werdegang der durch hat. Unstimmigkeiten 
hat man da auch schon sehr viele gefunden, noch dazu ist das dort nicht 
wirklich verbindlich anzusehen, weiter sind Xing-Profile ein Zeichen 
dafür, dass Derjenige wohl auch ständig am Suchen nach Verbesserung ist!

Cha-woma M. schrieb:
> Beim VG wird sich sicherlich einer wohl herablassen und fragen bei
> welcher Hütte man "aktuell" als "Sklave" werkelt!
Herablassen war der richtige Ausdruck, dann sollte man sich dazu 
durchringen, nach dem Grund dafür zu fragen?

Mit Peronalern sollte man die Spielchen nur bis zu einem gewissen Grade 
führen, wenn die übermäßig dreist werden > Nachfrage bei der 
Fachabteilung ob die Bewerbungsprofis oder echte Fachleute suchen?

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Stefan schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Wenn Dir das Selbstvertrauen fehlt über deine aktuelle Arbeitsstelle zu
>> sprechen dann lass es mit dem Bewerben ganz sein.
>
> Selten sowas dummes gelesen. Es gibt wirklich Leute, die scheinen ein
> paar Neurotransmitter zuviel an der falschen Stelle zu haben.

Ja, die gibt es, mglw .stammt der erste Beitrag in diesem Thread von 
einem solchen.

Es klingt schon etwas gaga, wenn da einer schreibt, er will von seiner 
Firma weg, die Firma soll aber nicht davon erfahren, weil dann wird ihm 
(fristlos) gekündigt.

Die neue Firma wird sich auf frage, ob sie einen Bewerber einstellen 
möchte, den seine alte Firma nach eigenem Bekunden los werden will. Wenn 
der Bewerber mit seiner Befürchtung recht hat dann ist er wahrscheinlich 
fachlich ungeeignet, auch im neuen Job.
Wenn das nicht stimmr und der Bewerber nur in mit der Schnappsidee lebt, 
man will ihn los werden - dann besteht die Gefahr das er weiter mit 
seiner Schnappsidee lebt und in zwei Jahren wieder wechselt, weil er 
immer noch denkt die Arbeitgeber wollen im böses.

von waflija (Gast)


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Zum Thema Anrufe beim alten AG: Soetwas passiert sehr häufig. 
Normalerweise bekommt ihr als AN das aber nicht mit. Ich kenne einige 
Personaler persönlich von daher fasse ich das mal so zusammen: Beide 
Seiten wissen, dass diese Gespräche nie stattgefunden haben. Für beide 
fallen wertvolle Infos dabei raus. (Für den aktuellen: AN will wechseln 
und wohin / warum und für den neuen AG: Wie hat sich den AN bis lang 
verhalten)

Genau deshalb gab / gibt es ja klassische Headhunter die quasi als 
Treuhänder dienen und genau so etwas verhindern sollen.

Niemand schrieb:
> Mit Peronalern sollte man die Spielchen nur bis zu einem gewissen Grade
> führen, wenn die übermäßig dreist werden > Nachfrage bei der
> Fachabteilung ob die Bewerbungsprofis oder echte Fachleute suchen?

Personaler spielen diese "Spielchen" den ganzen Tag. Da musst du schon 
ein Naturtalent sein, sonst schlagen die dich mit Erfahrung.

Berufsrevolutionär schrieb:
> Es klingt schon etwas gaga, wenn da einer schreibt, er will von seiner
> Firma weg, die Firma soll aber nicht davon erfahren, weil dann wird ihm
> (fristlos) gekündigt.
> Die neue Firma wird sich auf frage, ob sie einen Bewerber einstellen
> möchte, den seine alte Firma nach eigenem Bekunden los werden will. Wenn
> der Bewerber mit seiner Befürchtung recht hat dann ist er wahrscheinlich
> fachlich ungeeignet, auch im neuen Job.
> Wenn das nicht stimmr und der Bewerber nur in mit der Schnappsidee lebt,
> man will ihn los werden - dann besteht die Gefahr das er weiter mit
> seiner Schnappsidee lebt und in zwei Jahren wieder wechselt, weil er
> immer noch denkt die Arbeitgeber wollen im böses.

Das klingt alles recht Arrogant und abgehoben. - Du unterstellst Leuten 
die du nicht kennst und in deren Situation du scheinbar zum Glück noch 
nie warst verrückt zu sein. Dann wird erstmal fröhlich drauf los 
beleidigt und jede Kompetenz abgesprochen. Lösungen oder anderes 
Konstruktive fehlt auch völlig. An dieser Stelle würde ich gerne mal 
deine sozialen / Kommunikationsfähigkeit in Frage stellen.

-> Der TE hat Angst sofort rauszufliegen (was bei einem Verleiher keine 
Seltenheit ist) wenn er den Anschein erweckt nicht mehr mitspielen zu 
wollen. Dann würde er im Zweifel komplett ohne Job und Geld für 
unbestimmte Zeit da stehen. Ist es da so schwer nachzuvollziehen, dass 
er vorsichtig ist?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Cyborg schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Beim VG wird sich sicherlich einer wohl herablassen und fragen bei
>> welcher Hütte man "aktuell" als "Sklave" werkelt!
>
> Wenn du rechtliche Bedenken als Antwort gibst, was dann?

Das ist dein Problem!
Du willst doch den Job haben!

von Ordner (Gast)


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waflija schrieb:
> -> Der TE hat Angst sofort rauszufliegen (was bei einem Verleiher keine
> Seltenheit ist) wenn er den Anschein erweckt nicht mehr mitspielen zu
> wollen.

Blödsinn, auch Verleiher unterliegen den gesetzlichen Regelungen bzgl. 
Kündigungsfrist.


> Dann würde er im Zweifel komplett ohne Job und Geld für
> unbestimmte Zeit da stehen.

Komplett ohne Geld ist auch quatsch bzgl Arbeitslosengeld oder H4.
Und bzgl ohne Job -> er ist doch schon in der Bewerbungsphase und bei 
entsprechenden charakterlicher und Fachlicher Eignung dauert die 
Übergangsphase in den Job nur wenige Wochen.


> Ist es da so schwer nachzuvollziehen, dass
> er vorsichtig ist?

Das ist nicht Vorsicht, das ist Paranoia. Keiner fällt in .de in den 
sozialen Abgrund weil der AG erfährt, das sich der Mitarbeiter nach was 
anderem ausschaut.

von Gästchen (Gast)


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Ordner schrieb:
> Berufliche Veränderung ist kein Verrat sondern typisch für einen
> Arbeitsmarkt, in dem nicht nur die Arbeitnehmer um gute Jobs konkurieren
> sondern auch die Arbeitrgeber um gute Fachkräfte.

Das ist aber nichts weiter als deine subjektive Meinung, nicht dass ich 
sie für falsch halte, aber man muss hin und wieder die Realität sehen. 
Und dort wird der Wechsel nicht selten als eine Art Verrat angesehen. 
Die Geisteshaltung stammt noch aus sehr alten Zeiten, und weil es in 
Deutschland nie eine Revolution und Umgruppierung der Gesellschaft 
gegeben hat, werden alte Überbleibsel auch in heutiger Zeit gelebt.

Fazit: Für TE macht es durchaus Sinn mit Bedacht vorzugehen als alle 
unter dem Risiko auf die Nasse zu fallen Infos irgendwohin zu klatschen. 
Personaler sind nicht selten nicht gerade die Freunde der Bewerber.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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waflija schrieb:
> -> Der TE hat Angst sofort rauszufliegen (was bei einem Verleiher keine
> Seltenheit ist) wenn er den Anschein erweckt nicht mehr mitspielen zu
> wollen.
Ach, was willste damit sagen?
Gibt Firmen die haben an der Rezeption "Damen" sitzen, die quatschen 
alles über andere Leute aus (die in der Firma arbeiten).
Ein Anruf mit dem man sich z.b. als "Zollinspektor" gibt und wg 
Steuerhinterziehung sich über "den" oder "die" erkundigen will, und dann 
spudelt es nur so aus so "Einer" raus!
> Dann würde er im Zweifel komplett ohne Job und Geld für
> unbestimmte Zeit da stehen.
Nicht immer!
> Ist es da so schwer nachzuvollziehen, dass
> er vorsichtig ist?

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!


Aber oft wird bei der aktuellen Firma nur dann ein "Anruf" getätigt, 
wenn innerbetriebliche Konkurrenten potentielle Kandidaten mit Info`s 
aus der Firma (wo der Kandidat arbeitet) madig zu machen. Manchmal 
fallen da auch erst die Blender unter den Kandidaten auf. Oft ist es 
aber so, dass man unliebsame "Outsider" gegenüber den oberen Ebenen mit 
"Info`s" von den aktuellen Kollegen und AG`s einfacher "ausbremsen" 
kann.

von Ordner (Gast)


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Gästchen schrieb:
> Und dort wird der Wechsel nicht selten als eine Art Verrat angesehen.

Ja und? Bist du gesetzlich verpflichtet ewig beim gleichen AG zu 
bleiben? - Nein!
Gibt es eine moralische Verpflichtung einem AG lebenslang und den 
eigenen Interessen zuwiderhandelnd loyal zu sein -> Nein!


> Die Geisteshaltung stammt noch aus sehr alten Zeiten, und weil es in
> Deutschland nie eine Revolution und Umgruppierung der Gesellschaft
> gegeben hat, werden alte Überbleibsel auch in heutiger Zeit gelebt.

Mumpitz, es hat sehr wohl Revolutionen und Beseitigung sozialer Klassen 
in .de gegeben, aber das hat sogarnichts mit dem Thema zu tun. Wenn man 
solche alten Zöpfe wie geistige Versklavung durch Verratvorwurf 
abscgneiden will, dann muss man das einfach tun und nicht auf 
irgendwelche Umstürze hoffen.

Das Problem ist hier das zwanghafte Verhalten potentiele Konflikte durch 
Heimlichtuerei vermeiden zu wollen. Damit löst man aber den Konflikt 
nicht, es knallt dann eben später und womöglich lauter.


PS:
Und so alt ist diese Geisteshaltung nicht, grad mal 30 Jahre. In den DDR 
- Zeiten wurde alle die in den Westen gingen als Verräter an der Sache 
der Arbeiterklasse beschimpft.

von Niemand (Gast)


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> Und so alt ist diese Geisteshaltung nicht, grad mal 30 Jahre. In den DDR
> - Zeiten wurde alle die in den Westen gingen als Verräter an der Sache
> der Arbeiterklasse beschimpft.
Märchenstunde heute schon ... morgen ist doch erst Freitag, oder Äpfel 
mit Birnen?

> Personaler spielen diese "Spielchen" den ganzen Tag. Da musst du schon
> ein Naturtalent sein, sonst schlagen die dich mit Erfahrung.
Personaler sind das abartigste Gesocks nach RA und Polente, sowas muß 
man sich nicht zwangsläufig antun.
Immer schön dummtun und doof fragen, die meisten von denen haben keinen 
so langen Atem.
Bis man sie einsortiert hat, dann kann man den Spieß umdrehen, man ist 
ja in einer sicheren Position, nur der Personaler hat eben seine 
Vorgaben die man ihm um die Ohren hauen kann.

Den aktuellen Status will der AG über den Personaler doch nur haben, 
weil der der schriftl. Bewerbung nicht ganz traut. Und was bekommt der 
Bewerber im Gegenzug an sicheren Infos vom zukünftigen AG ... die Liste 
der Mitarbeiter in der Firm und deren private Kontaktdaten sicher nicht!
Also taktisch kluges Hinhalten und Prüfen wie wichtig man dem AG wäre, 
wenn das persönliche Verhalten mehr wert ist als fachliche Leistungen 
dann weiß man schon was dort läuft .... Bäumchen wechsel dich > 
Fluktuation!

von Berufsrevolutionär (Gast)


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waflija schrieb:

> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Es klingt schon etwas gaga, wenn da einer schreibt, er will von seiner
>> Firma weg, die Firma soll aber nicht davon erfahren, weil dann wird ihm
>> (fristlos) gekündigt.
>> Die neue Firma wird sich auf frage, ob sie einen Bewerber einstellen
>> möchte, den seine alte Firma nach eigenem Bekunden los werden will. Wenn
>> der Bewerber mit seiner Befürchtung recht hat dann ist er wahrscheinlich
>> fachlich ungeeignet, auch im neuen Job.
>> Wenn das nicht stimmr und der Bewerber nur in mit der Schnappsidee lebt,
>> man will ihn los werden - dann besteht die Gefahr das er weiter mit
>> seiner Schnappsidee lebt und in zwei Jahren wieder wechselt, weil er
>> immer noch denkt die Arbeitgeber wollen im böses.
>
> Das klingt alles recht Arrogant und abgehoben. - Du unterstellst Leuten
> die du nicht kennst und in deren Situation du scheinbar zum Glück noch
> nie warst verrückt zu sein. Dann wird erstmal fröhlich drauf los
> beleidigt und jede Kompetenz abgesprochen. Lösungen oder anderes
> Konstruktive fehlt auch völlig.


Doch, doch ich schreib da aus Erfahrungen ich hab mich mehmals von einer 
Firma zur anderedn wegbeworben. Da war auch mal ein backgroundcheck 
dabei, also der zukünftige AG ruft die bisherigen Chefs ein und erkundet 
sich nach dem Leumund. Wenn ich da keine Erfahrung hätte, hätt ich 
nichts geschrieben.
Formulierungshilfe beim Text hab ich bereits in meinem ersten post 
gegeben - scroll mal nach oben. Lösungsvorschlag ist auch gegeben - am 
Selbstvertrauen/-wertgefühl arbeiten.
Und meines Erachtens ist keine Beleidung sondern eben die ungeschminkt - 
schmerzende Wahrheit, jemanden der Zeichen eines (milden) 
Verfolgungswahn zeigt und sich deswegen Probleme bei der 
Karriereentwicklung aufschwatzt wo keine sind, genau das unverblümt zu 
sagen: Du zeigst Anzeichen von Verfolgsungswann/Zukunftsangst und tust 
dir damit schwerer als nötig mit der Fortentwicklung.

> An dieser Stelle würde ich gerne mal
> deine sozialen / Kommunikationsfähigkeit in Frage stellen.

Dann tut das doch - das kann ich aushalten.
Aus meiner Sicht bedeudet Sozialkompetenz nicht, das man sein Gegenüber 
in seinen charakterlichen Schwächen und weltfrenden Ansichten durch 
gutes Zureden bestärken soll.

> -> Der TE hat Angst sofort rauszufliegen (was bei einem Verleiher keine
> Seltenheit ist) wenn er den Anschein erweckt nicht mehr mitspielen zu
> wollen. Dann würde er im Zweifel komplett ohne Job und Geld für
> unbestimmte Zeit da stehen. Ist es da so schwer nachzuvollziehen, dass
> er vorsichtig ist?

Wie schon hier geschreiben, diese Schwarzmalerei ist völlig übertrieben 
und keineswegs hilfreich. Angst vor Veränderung und vor Konflikten ist 
verständlich, bringt dich aber im Übermaß nicht weiter.

von Gästchen (Gast)


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Ordner schrieb:
> Ja und? Bist du gesetzlich verpflichtet ewig beim gleichen AG zu
> bleiben? - Nein!
> Gibt es eine moralische Verpflichtung einem AG lebenslang und den
> eigenen Interessen zuwiderhandelnd loyal zu sein -> Nein!
Hast du vom Wort „Differenzieren“ jemals was gehört? Ich wette nicht: du 
wirfst alles in einen Topf rein als wäre es eine Biotonne.
Was heißt hier: na und? Was hat Gesetzgebung oder moralische 
Verpflichtung mit dem gängigen Handhaben der Situation zu tun? Nichts.

Ordner schrieb:
> Mumpitz, es hat sehr wohl Revolutionen und Beseitigung sozialer Klassen
> in .de gegeben, aber das hat sogarnichts mit dem Thema zu tun. Wenn man
> solche alten Zöpfe wie geistige Versklavung durch Verratvorwurf
> abscgneiden will, dann muss man das einfach tun und nicht auf
> irgendwelche Umstürze hoffen.
Wann und wo? Bitte keine Gender-Sitzdemos als Beispiel angeben. Und es 
hat sehr wohl was mit dem Thema zu tun, schau dir Frankreich an und den 
Spielraum der Streiks. Hat alles sehr wohl mit der französischen 
Revolution zu tun wo man den allgegenwärtigen Vorteil des Adels 
beseitigt hat. Jetzt schau dir Deutschland an und die typisch milde 
Strafen für Manager, vollkommen ungleiche Justiz.

Ordner schrieb:
> Das Problem ist hier das zwanghafte Verhalten potentiele Konflikte durch
> Heimlichtuerei vermeiden zu wollen. Damit löst man aber den Konflikt
> nicht, es knallt dann eben später und womöglich lauter.
Wieder mal Biotonne anstatt Differenzierung. Außer „Heimlichtuerei“ gibt 
es noch Datenschutz und nur ein dummer wird brisante Infos einfach 
irgendwohin klatschen und auf Personaler-Gnade hoffen.

Ordner schrieb:
> PS:
> Und so alt ist diese Geisteshaltung nicht, grad mal 30 Jahre. In den DDR
> - Zeiten wurde alle die in den Westen gingen als Verräter an der Sache
> der Arbeiterklasse beschimpft.
Jetzt schweifst du aber komplett vom Thema ab.
Trotz der Mode DDR als Beispiel für alles Böse aufzuführen: die Menschen 
die heute in BRD zur Flüchtlingskrise andere Meinung haben, nennt man 
nicht nur Verräter sondern gleichNazis. Sie verlieren Jobs und werden 
von Medien fertig gemacht. Dein Beispiel mit DDR kannst du ruhen lassen.

PS: Geh zurück auf die Schulbank: die einzigen "Revolutionen" die es im 
Schland gegeben hat waren Bauernaufstände. Diese wurden aber blutig 
niedergeschlagen.

von Ordner (Gast)


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Gästchen schrieb:
> Ordner schrieb:
>> Ja und? Bist du gesetzlich verpflichtet ewig beim gleichen AG zu
>> bleiben? - Nein!
>> Gibt es eine moralische Verpflichtung einem AG lebenslang und den
>> eigenen Interessen zuwiderhandelnd loyal zu sein -> Nein!
> Hast du vom Wort „Differenzieren“ jemals was gehört? Ich wette nicht: du
> wirfst alles in einen Topf rein als wäre es eine Biotonne.
> Was heißt hier: na und? Was hat Gesetzgebung oder moralische
> Verpflichtung mit dem gängigen Handhaben der Situation zu tun? Nichts.


Gängiges Handhaben klingt bei dir wie "In die Hose machen sein, weil 
mich einer Verräter nennt (oder nennen könnte)". Das ist irrational.
Und egal ob  es für 9% oder 99% gängig Handhabe ist, die passende 
Vorgehensweise bei Verratsvorwürfe beim AG-Wechsel ist: Ignorieren.


> Ordner schrieb:
>> Das Problem ist hier das zwanghafte Verhalten potentiele Konflikte durch
>> Heimlichtuerei vermeiden zu wollen. Damit löst man aber den Konflikt
>> nicht, es knallt dann eben später und womöglich lauter.
> Wieder mal Biotonne anstatt Differenzierung. Außer „Heimlichtuerei“ gibt
> es noch Datenschutz und nur ein dummer wird brisante Infos einfach
> irgendwohin klatschen und auf Personaler-Gnade hoffen.

Wenn Du echt ein echtes Problem damit hast, deinen aktuellen AG bei 
einer Bewerbung hast, dann solltest du ernsthaft psychologische Beratung 
erwägen. Soziale Phobien sind behandelbar.

Gästchen schrieb:
> Trotz der Mode DDR als Beispiel für alles Böse aufzuführen: die Menschen
> die heute in BRD zur Flüchtlingskrise andere Meinung haben, nennt man
> nicht nur Verräter sondern gleichNazis. Sie verlieren Jobs und werden
> von Medien fertig gemacht. Dein Beispiel mit DDR kannst du ruhen lassen.
>
> PS: Geh zurück auf die Schulbank: die einzigen "Revolutionen" die es im
> Schland gegeben hat waren Bauernaufstände. Diese wurden aber blutig
> niedergeschlagen.

Dein Fall ist bedenklich, ich als Nichtmediziner bin hier raus.

von Cyborg (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Du willst doch den Job haben!

Gewöhnlich sollte das Hauptinteresse, nämlich Arbeitskräfte
zu benötigen, beim Arbeitgeber sein. Arbeitgeber bleiben Bittsteller.
Wenn der allerdings meint der Arbeitsmarkt ist unersättlich,
täuscht er sich und die Erkenntnis kommt zu spät.

Ordner schrieb:
> Keiner fällt in .de in den
> sozialen Abgrund weil der AG erfährt, das sich der Mitarbeiter nach was
> anderem ausschaut.

Das ist einer von vielen Gründen. Das Sprichwort:
"Der größte Lump in diesem Land ist der Denunziant"
dürfte für die meisten Arbeitgeber zutreffen.

Ordner schrieb:
> Wenn Du echt ein echtes Problem damit hast, deinen aktuellen AG bei
> einer Bewerbung hast, dann solltest du ernsthaft psychologische Beratung
> erwägen. Soziale Phobien sind behandelbar.

Krankheit geheilt, Patient tot. Tolle Therapie.

von Cyborg (Gast)


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Cyborg schrieb:
> Arbeitgeber bleiben Bittsteller.

Arbeitnehmer... meinte ich. Mein Fehler.

von Niemand (Gast)


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Der Ordner ist wohl ein ganz Schlauer ... entweder selber ein AG, mit 
hier fadenscheinigen Methoden zu werben, oder eben noch nicht so weit 
wie die Anderen hier.

Mit U30 kann man ja noch Einges probieren bis man lernt wie der Hase 
dummerweise läuft!

Das Thema ist ja auch nicht nur der vorherige oder aktuelle AG, sondern 
warum man dann überhaupt eine Bewerbung mit LV zusammenstellt, wenn 
daraus eh nur der aussagekräftige Teil als vorheriger AG gebraucht wird!

So weit wollen wie aber hier nicht den "loyalen" > zwecknaiven und 
"gscheiten" Ordner befragen, weil es noch mehr Probleme in dem 
Zusammenhang geben kann.

Ein Bsp. von ihm
Ordner schrieb:
> Keiner fällt in .de in den
> sozialen Abgrund weil der AG erfährt, das sich der Mitarbeiter nach was
> anderem ausschaut.
So richtig kapiert oder im Bilde ist er aber auch nicht, der Ablauf ist 
schon nicht ganz ohne, wenn man gekündigt wird und sich dann aus einer 
arbeits-suchenden Situation bewerben muß!
Da kommen dann immer so tiefsinnige Fragen wie: was machen Sie 
eigentlich gerade oder aktuell beruflich! Dies aber meist wenn man schon 
interessant für den AG geworden ist als der Versuch der Preis- aka 
Lohnaushandlung!

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