Schaltung Zur Pumpensteuerung, LED

Gast #4909950
Moin liebe Gemeinde.

Ich habe eine Frage zu angehängter Schaltung. Zunächst möchte ich den 
Zweck erklären damit der Aufbau etwas verständlicher wird.

In dem Haus in welchem die Schaltung installiert ist gibt es eine 
Ölheizung und einen wasserführenden Ofen. Wenn der Ofen angefeuert ist 
sollen beide Umwälzpumpen (Warmwasser und Heizung) dauerhaft laufen. 
Allerdings soll es in diesem Fall möglich sein beide Pumpen abzuschalten 
falls sie nicht mehr benötigt werden. Im Ölbetrieb soll die Steuerung 
von der Ölheizung übernommen werden. Das ganze wurde mit 2 Relais 
gebaut, ein Schließer und ein Doppel-Wechsler. Diese werden von 2 
Schaltern gesteuert die an einem gut zugänglichen Ort im Wohnbereich 
angebracht sind. Zur Kontrolle sind 2x 230V LEDs angebaut worden die den 
Schaltzustand anzeigen. Das alles funktioniert genau so wie es soll.

Problem dabei: Die LED für den Holzbetrieb funktioniert ganz normal, die 
LED für den Heizungsbetrieb leuchtet im "inaktiven" Zustand ganz leicht 
nach, was sehr leicht falsch interpretiert werden kann. Die Besitzerin 
hat mich gefragt ob ich eine Idee für eine Lösung habe.

Meine erste Vermutung war, dass der Wechsel-Schalter (Eltako ER12 002 
UC) diesen Effekt erzeugt, sicher bin ich mir dabei allerdings nicht. 
Was ich noch nicht testen konnte ist, ob ein Vertauschen der 
Schaltzustände Abhilfe bringt. Ich bin nicht mehr ganz sicher, aber ich 
meine der Zustand Holz wäre der mit anliegender Spannung am 
Steuereingang. Könnte das das Problem lösen? Technisch würde es ja 
keinen Unterschied machen in welche Richtung geschaltet wird.

Kann mir jemand Helfen? Bevor ich mehrfach alles umbaue und keinen 
Erfolg erziele :-)
Vielen Dank schon mal im Voraus!

Viele Grüße,

Arne
Angehängte Dateien:
#4909962
Arne schrieb:
> Kann mir jemand Helfen?

Versuche parallel zur LED einen Widerstand zu schalten. Denn der einzige 
erklärbare Weg wäre es, daß die Spule des Relais sich induktiv oder 
kapazitiv Störungen einfängt.

Zum ausprobieren reicht eine (40W) Glühlampe die du abgedenkelst 
irgendwo hin legst und parallel zur LED anschlesst.

Wenn das das Leuchten verhindert, besorge einen Widerstand.

Da du offenbar 230V LEDs mit eingebauter Anpassung an 230V hast, musst 
du den Widerstand für 230V auslegen. 40W wäre viel. Sagen wir 0.5W. Also 
ein 100k Ohm Widerstand (mit 2 Watt damit er nicht zu warm wird und 
ausserdem weil die Bauform 230V auch länger aushält). Reicht das nicht, 
dann 10k und 11 Watt.
Gast #4909964
Moin Michael,

Vielen Dank für die schnelle und kompetente Antwort.

Den Gedanken einen Widerstand parallel zu schalten hatte ich auch schon, 
wollte mich aber nicht gleich zu weit aus dem Fenster lehnen. :-)
Zumal ich keine Erfahrungswerte habe in welcher Größenordnung ich einen 
solchen hätte ansiedeln sollen.

Am Mittwoch bin ich vor Ort und werde natürlich berichten ob ich Erfolg 
hatte.

Praktischerweise arbeitet der Mann der Besitzerin bei Conrad, ich werde 
ihn also damit beauftragen eine kleine Auswahl zu besorgen.

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