Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Stahlteile "isoliert" verbinden


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von Patrick B. (p51d)


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Hallo allerseits

Ich plage mich momentan etwas in der Firma mit einer Problemstellung 
herum. Und da wir werder das nötige Know-How haben, noch wissen wo man 
wen fragen muss, mache ich es mal hier.

Zur Problemstellung:
Es sollen 2 Stahlteile (ca. 1.5cm auf 1.5cm) elektrisch isoliert 
miteinander verbunden werden. Aktuell ist das über zwei Rohlinge aus 
Stahl, einem Keramikplätchen (0.5mm) und etwas Epoxidkleber gelöst. 
Weill die Endmasse und Planheit sehr genau sein müssen, muss das Ganze 
im Anschluss nachbearbeitet werden.
Die Klebestelle wird leider auf Zug- sowie auf Scherung beansprucht.

Aktuell wird das ganze in einer Vakuumröhre verklebt, damit das Epoxy 
richtig haftet (eigentlich ist es ein Prepreg-Plätchen, das 
"missbraucht" wird).

Aufgrund der vielen Arbeitsschritte ist das ganze nicht sonderlich 
billig.

Hat jemand vileicht einen Tip, wo man "Prozess"-Spezialisten findet, die 
beim optimieren helfen könnten? Oder hat jemand von euch eine zündende 
Idee?

Besten Dank,
Gruss
Patrick

: Bearbeitet durch User
von Bernd F. (metallfunk)


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Eine kleine Skizze und Angaben der zu übertragenden Kräfte?
Dazu noch spätere Einsatzbedingungen.
( Temperatur, Feuchtigkeit, Spannungsfestigkeit, usw...)

Macht es einfach leichter.

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
von Schreiber (Gast)


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Patrick B. schrieb:
> Hat jemand vileicht einen Tip, wo man "Prozess"-Spezialisten findet, die
> beim optimieren helfen könnten? Oder hat jemand von euch eine zündende
> Idee?

1. gründlich entfetten
2. oberflächen anschleifen
3. Keramikplatte durch eine GFK-platte ersetzen
4. Keine Vakuumkammer, den Kleber als Klecks in der mitte auftragen und 
zusammenpressen

von Patrick B. (p51d)


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Also: Es soll eine auswechselbare "Prüfspitze" isoliert angebracht 
werden (wird aktuell über eine M3 Schraube fixiert). Die 
Durchschlagsfestigkeit soll bei 2kV liegen. Das Problem ist hier, dass 
eine maximale Kapazität von ~100pF entstehen soll.

Feuchtigkeit und Temperatur sind kein Problem (Industriehalle bei ca. 
20°C).

von Tr (Gast)


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Muss das denn genau so aussehen?
Prüfspitzen sind doch meistens rund. Kannst du da nicht einen 
Durchmesser festlegen und die in eine PTFE Buchse einstecken?

von Bernd F. (metallfunk)


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Warum so kompliziert?

Einspannen in einen Stahlhalter ( mit Isolierung),
Referenzpunkt anfahren und Abweichungen wegrechnen.

Grüße Bernd

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