Simpler Zählrohraufbau mit LED

Gast #4911551
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Hallo,

habe versuchsweise die Schaltung im Anhang aufgebaut.

Die Idee:

bei jedem Zählimpuls leuchtet die LED kurz auf.

Das funktioniert in der Praxis allerdings nicht. Die LED ist zwar eine 
Low-Current-LED, aber auch in dunkler Umgebung ist mit bloßem Auge nicht 
das geringste Leuchten festzustellen.

(das verwendete Zählrohr SBM20 funktioniert und bringt etwa 25 Impulse 
pro Minute als Nullzählrate, habe es extra in einem anderen Aufbau 
getestet)

Sitzt bei dem LED-Aufbau irgendwo ein Denkfehler? Sind die Impulse zu 
kurz? Ist die Spannung an der LED zu niedrig?
Angehängte Dateien:
Gast #4911585
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Wenn man der LED einen 100nF oder 1uF Kondensator parallelschaltet, 
sieht man auch nichts...

Habe die LED durch eine empfindliche Mini-Glimmlampe ersetzt.
Die leuchtet jetzt hin und wieder mal auf (vermutlich, wenn zwei oder 
mehr Impulse in zeitlicher Nähe stattfinden).



Petra schrieb:
> Wenn ich richtig gerechnet habe, fließen bei einem Impuls max. 85µA.
> Da wird die LED nicht leuchten.

Wie hast du das berechnet?
Gast #4911591
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Wo ist das Problem statt der Diode die Basis-Emitter Strecke eines NPN 
zu nehmen und an dessen Kollektor die Led samt Vorwiderstand 
anzuschliessen?

Der immense Mehraufwand von 2 Widerständen und einem 
Kleinsignaltransistor?
Gast #4911627
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Der Andere schrieb:
> Der immense Mehraufwand von 2 Widerständen und einem
> Kleinsignaltransistor?

Korrektur 1 Widerstand plus Transistor. Da der Strom durch den 
Röhrenvorwiderstand begrenzt wird brauchts keinen Basisvorwiderstand.

Allerdings würde ich den 4M7 aus 2-3 Einzelwiderständen in Reihe 
aufbauen, ausser du hast einen speziellen HV Widerstand.
Gast #4911656
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Sogar schrieb:
> Wie viele Photonen (Größenordnung) werden in dieser Zeit von einer LED
> gesendet?

Rechne es dir aus.
Im wesentlichen ist die Röhre ein Kondensator, der auf 400V aufgeladen 
ist und sich bei einem Impuls entlädt und dann wieder über die 4M7 
auflädt.
Aus der geflossenen Ladung kannst du über den Wirkungsgrad der Led die 
Anzahl Photonen abschätzen.
Die Frage ist was nützt dir dann diese Zahl?
Gast #4911676
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Danke für die vielen Anregungen!

Ob man wohl die LED durch einen Optokoppler ersetzen könnte?



Der Aufbau ist wie gesagt nur experimentell. Später soll ein 
akkustischer Signalgeber über einen NPN- und einen nachgeschalteten 
PNP-Transistor angesteuert werden.
Außerdem soll ein Ausgang bereitgestellt werden, an den man einen 
Impulszähler (uC + LCD) anschließen kann.
Das ganze soll später entweder mit 1,5V laufen oder mit einem 
3,7V-LiIon-Akku.
Wobei das verwendete HV-Blitzmodul möglicherweise nur für 1,5V ausgelegt 
ist (Spannungsabsenkung durch vorgeschaltete Si-Dioden???).
Gast #4914219
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Hallo,

nach einigen Experimenten bin ich zu der Schaltung im Anhang gelangt.

Mit dem 74HCT14 hat man

-einen akkustischen Ausgang über einen Mini-Lautsprecher

-einen Ausgang für einen Impulszähler

-einen optischen Ausgang mit einer LED

Die Leuchtdauer der LED pro Puls lässt sich nun über C(L) einstellen 
(hier 330pF). Eventuell sollte man zu C(L) noch einen hochohmigen 
Widerstand parallel schalten (im Moment wird er über den Innenwiderstand 
des Eingangs des Gatters 6 entladen).

Sieht jemand noch etwas grundlegendes, das man verbessern könnte?
Angehängte Dateien:
Gast #4914380
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Danke für den Hinweis! Dann hat sich das geklärt.


Ich verstehe noch nicht, wie der Schaltungsteil rund um die LED 
funktioniert.

Wenn man C(L) einen Widerstand von 1M parallel schaltet, ist die rote 
LED dauerhaft an (also kein R parallel schalten!).

An der Katode von der 1N4148 liegt ja ein HI, wenn kein Klick vom 
Zählrohr kommt. Wenn ein Klick kommt, wird die Katode auf LO gelegt und 
C(L) entläd sich über die Diode. Gerät Pin 13 dann auf LO (weil der C(L) 
tief genug entladen ist), wird Pin14 HI und die rote LED leuchtet so 
lange, bis C(L) sich so weit aufgeladen hat, dass an Pin 13 wieder ein 
HI liegt.

Aber warum lad sich C(L) wieder auf???

Über irgendwelche Leckströme???

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