Welle im Wasser lagern

Gast #4912896
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Hallo,

ich muss eine 5mm-Welle (max 400 U/min) im (Teich-)Wasser lagern.
Welches Lager benötigt dabei den geringsten Wartungsaufwand bzw. hält am 
Längsten durch?
Ein wasserdichter Aufbau der Welle/Lager ist nicht möglich.
Es gibt ja "wartungsfreie" Kunststofflager, da werden wohl 
Verschmutzungen das Hauptproblem sein.
Gast #4912924
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Boatman schrieb:
> ich muss eine 5mm-Welle (max 400 U/min) im (Teich-)Wasser lagern.
> Welches Lager benötigt dabei den geringsten Wartungsaufwand bzw. hält am
> Längsten durch?
> Ein wasserdichter Aufbau der Welle/Lager ist nicht möglich.
> Es gibt ja "wartungsfreie" Kunststofflager, da werden wohl
> Verschmutzungen das Hauptproblem sein.

Kauf eine Teichpumpe, da ist die Lagerung dabei.

gtzbnuii
#4912927
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Boatman schrieb:
> Welches Lager benötigt dabei den geringsten Wartungsaufwand bzw. hält am
> Längsten durch?

Die üblichen Pumpen (konventionelle Laugenpumpe von Waschmaschine, alte 
KFZ Hilfswasserpumpen) verwenden Gummimanschetten um eine polierte 
glatte (Edelstahl oder Messing)achse.

Wenn es wirklich ewig halten soll, macht man gar keine Durchführung, 
sondern koppelt die Welle mit dem Antrieb durch Magnetkraft 
(Heizungspumpe, moderne KFZ Hilfswasserpumpen, BLDC Laugenpumpe).

Boote verwenden Stevenrohre, also lange Rohre in denen Fett ein 
Eindringen von Wasser verhindern soll mit Gleitlagern. Gelegentlich wird 
Fett nachgepresst.
Gast #4913079
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Als robust und preiswert haben sich Standart-Simmerringe bewährt. Sie 
haben zwar mehr Reibung und sind größer, aber auch sehr viel 
unempfindlicher gegen Wellenverlagerung oder rauhe Wellen als Lippringe 
oder Teflon-Mini-Dichtungen. Daher läßt er sich notfalls sogar ohne 
extra Drehteil auf ein Stevenrohr aufkleben.
Ab 4mm WellenØ haben die Dichtungen eine Spiralfeder aus Stahl. Der 
Federeinbauraum muß mit Fett gefüllt werden, um sie vor Rost zu 
schützen. Oder man entfernt sie und nimmt die verringerte Robustheit in 
kauf.
http://modelluboot.de/Zubehoer/Dichtungen.html#WDR
Gast #4913440
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UBoot-Stocki schrieb:
> Als robust und preiswert haben sich Standart-Simmerringe bewährt.
> Sie
> haben zwar mehr Reibung und sind größer, aber auch sehr viel
> unempfindlicher gegen Wellenverlagerung oder rauhe Wellen als Lippringe
> oder Teflon-Mini-Dichtungen. Daher läßt er sich notfalls sogar ohne
> extra Drehteil auf ein Stevenrohr aufkleben.

Preiswert? Ja!
Robust? Sicher nicht!!!

Wenn es robust werden soll, nimmt man eine nachstellbare Stopfbuchse und 
presst regelmäßig Fett oder Öl rein.
Gegen Verschleiß kann man mittels Flammspritzen eine Hartmetallschicht 
auf der Welle auftragen, anschließend schleifen und polieren
Gast #4913699
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Fettgefüllte Stevenrohre gibt's ab nur noch historisch wie auf meinem 
Schiff. Moderne Schiffe benutzen Wassergschmierte Stevenrohre mit 
Gummieinsätzen und Keramische Gleitringe auf der Innenseite. Ein kleiner 
Teil des Kühlwassers wird durchs Stevenrohr gepumpt.
Magnetisch gekuppelte Pumpen brauchen leider auch mindestens ein Lager 
für den Läufer und diese sind einfache Gleitlager im Wasser. Bronzelager 
mit Edelstahlwellen können sehr alt werden im Wasser.

mfg
Michael

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