Baumer als Arbeitgeber

Gast #4925663
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MisterX schrieb:
> Ich meine eher Süden, in Stokach bauen sie gerade ein
> Entwicklungszentrum auf.

Bei einem neuen Entwucklunszentrum auf der grünen Wiese wirst du kaum 
einen finden der da schon Erfahrung hat. Was soll den dort entwickelt 
werden? Die Optischen Sachen werden ja schon weiterhin von Radebergern 
gemacht.

Stockach ist nicht weit vom Firmenstammsitz Frauenfeld, da kommt sicher 
der Schweizer Dr. Chef einmal die Woche rum und hält die Zahnräder am 
Wirbeln. So hats er zumindest in Radeberg gehalten.
Die Baumer-Bude ist Inhabergeführt, heisst der Chef verspürt bei der 
kleinsten Lohnerhöhung einen Gewissensbiß in seinem Kaufmannsgehirn. Und 
auch unter den Schweizern finden sich Choleriker. Aber dieser hat Ahnung 
von Elektronik, zumindest benützt der seinen Tietze/Schenk nicht als 
Monitorunterlage.
Gast #4925753
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@Bitwurschtler:
Ja, vielleicht kann man Parallelen von Frauenfeld ziehen, darauf wollte 
ich hinaus. Arbeitest bei Baumer?

Keine Ahnung was da entwickelt wird. Im Internet steht 
Kommunikation/Industrie 4.0 und blabla...
Gast #4925846
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MisterX schrieb:
> @Bitwurschtler:
> Ja, vielleicht kann man Parallelen von Frauenfeld ziehen, darauf wollte
> ich hinaus. Arbeitest bei Baumer?

Nein, schon lange nicht mehr. Hab aber noch guten Kontakt zu derzeitigen 
Mitarbeitern und setz deren Produkte ein.


> Keine Ahnung was da entwickelt wird. Im Internet steht
> Kommunikation/Industrie 4.0 und blabla...

Habs mir angeschaut klingt nach Sensorintegration in Fertigungsstrassen. 
Die Frage ist - was für "Fertigungsstrassen". Für die Kameras hab ich 
bspw. Qualitätskontrolle in Medizinabfüllstationen gefunden. Für den 
Nicht-OptikKram fehlt mir grad jedes Beispiel.

Ich bin noch auf dieses Interview gestoßen:
http://www.aktuelletechnik.ch/Web/InternetAT.nsf/0/B8AB7CB2BCE603D9C1257A6800207EF1/

Daraus könnte man lesen, das man mit Stockach die Fachkräfte- und 
Währungsprobleme des Schweizer Standorts lösen will.

Wie Falk schon schrieb die verschiedenen Baumer Standorte sind sehr 
speziell, schlechte Erfahrung in dem einen muss nicht auf den anderen 
übertragbar sein oder anders gesagt in einer Ostbude herrscht 
Ost-Gerangel und in einer Schwabenbude regiert Schwabenmentilität.

Firmenweit gleich ist wohl das man sich nicht als 
Billigmassenmarkthersteller versteht aber dennoch ständig am 
prozessoptimieren ist (KANBAN) und Überstunden selbstverständlich sind. 
Vom Arbeitsinhalt sehr interessant und eigentlich eine gute Gelegenheit 
die Embedded-Branche breit kennenzulernen, also nicht so kleinklein 
spezialisierte Entwicklerjobs wie bei Konzernen. Gehaltsmäßig im 
ortsüblichen Rahmen, bei guten Umsatz warf der Chef schonmal ein 
variables Extra in jede Lohntüte. Fluktuationsrate/Stress war zumindest 
bei den (Jüngeren) Mitarbeitern an dem Oststandort hoch.

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