Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Durch µC regelbare Strombegrenzung


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von Dirk R. (freak)


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Hallo,

ich habe eine Quelle mit 5V/2A.
Auf der anderen Seite den Verbraucher, der zwischen 0,1A und 1A 
konsumiert.

Ich möchte jetzt den maximalen Strom für den Verbraucher regelbar 
begrenzen können. Da gibt es doch sicher aus dem Bereich der Ladetechnik 
fertige Bausteine, die sowas können, oder?

Regelbar soll heißen, von meinem µC aus, nicht per Poti.

Viele Grüße
Dirk

von Der Andere (Gast)


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Dirk R. schrieb:
> Auf der anderen Seite den Verbraucher, der zwischen 0,1A und 1A
> konsumiert.

Was ist das für ein Verbraucher?
Was passiert, wenn man dem Verbraucher einfach den Strom begrenzt. Das 
geht nur indem die Spannung heruntergeregelt wird. Kann das der 
Verbraucher ab? Wenn in dem Verbraucher z.B. µC sitzt, würde der einen 
Reset durchführen.

von Dirk R. (freak)


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Hallo,

der Verbraucher ist ein Akku. Und ich möchte den maximalem Ladestrom 
begrenzen.

VG
Dirk

von Der Andere (Gast)


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Dirk R. schrieb:
> der Verbraucher ist ein Akku.

Dann nimm einen passenden Laderegler.
Je nach Akkutechnologie ist der Ladevorgang und vor allem das 
Abschaltkriterium völlig unterschiedlich.

von Dirk R. (freak)


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Der Andere schrieb:
> Dann nimm einen passenden Laderegler.

Mir geht es gerade um den Lerneffekt für folgende Projekte.
Da möchte ich genau nicht einen fertigen Laderägler nehmen.

VG

von Teo D. (teoderix)


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Bei den unterschiedlichen Akkutypen, geht es nicht nur um den Strom. 
Deshalb wird hier gefragt, was Du den da wirklich laden möchtest.
U.u. helfen sie dir sonst, ne kleine Brandbombe zu bauen.

von Holger (Gast)


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Dirk R. schrieb:
> Mir geht es gerade um den Lerneffekt für folgende Projekte.
> Da möchte ich genau nicht einen fertigen Laderägler nehmen.

Dann arbeite dich verdammt nochmal ein in die Materie!!!

von Dirk R. (freak)


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Die Anwendung am Akku ist nur ein Thema. Und die Ansprüche die ein Akku 
(in meinem Fall LiPo) hat, sind mir auch bekannt (min/max Zellspannung, 
max Ladestrom, Temperatur).

Aber mir ging es erstmal im allgemeinen darum: wie kriege ich den Strom 
regelbar begrenzt?

Ich hab z.B. das hier gefunden:
https://www.maximintegrated.com/en/app-notes/index.mvp/id/298

Dachte aber irgendwie immer, da muss es doch was "eleganteres" geben, 
als ein digitales Poti. Aber da die meisten Regler für Spannungen/Ströme 
den entsprechenden Pin für den Regelwiderstand haben, ist es wohl das 
naheliegendste.

VG

von Teo D. (teoderix)


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Du kannst Widerstände auch mit Transistoren brücken.
Im Dabla vom zB. LM317 sind Beispiele drin.

von Der Andere (Gast)


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Dirk R. schrieb:
> Die Anwendung am Akku ist nur ein Thema. Und die Ansprüche die ein Akku
> (in meinem Fall LiPo) hat, sind mir auch bekannt (min/max Zellspannung,
> max Ladestrom, Temperatur).

Nein, sonst würdest du gerade in dem Fall nicht versuchen da was selbst 
ohne Laderegler-IC zu frickeln.

Dirk R. schrieb:
> Auf der anderen Seite den Verbraucher, der zwischen 0,1A und 1A
> konsumiert.

Die Aussage passt auch nicht zu dem Szenario LiPo Akku laden

Dirk R. schrieb:
> Dachte aber irgendwie immer, da muss es doch was "eleganteres" geben,
> als ein digitales Poti.

Digitaler Poti ist das was am wenigsten dafür geeignet ist.
Was du vieleicht suchst ist ein "spannungsgesteuerte Stromquelle". Siehe 
z.B. auch hier im Forum unter Konstantstromquelle

Aber das ist NICHT geeignet um LiIon/LiPo Akkus zu laden. Wie das geht 
solltest du hier nachlesen:
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.21

von MaWin (Gast)


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Dirk R. schrieb:
> wie kriege ich den Strom regelbar begrenzt?

Erstmal musst du ihn messen, also einen shunt Messwiderstand in die 
Leitung oder einen Hall-Kompensationswandler drumrum.
Dann musst du begrenzen, entweder durch abscgalten oder herunterregeln. 
Beim herunterregeln entsteht bis 5Watt Verlustleistung, also ein 
Transistor auf Kühlblech.
Die Schaltung ist dann eher einfach:
1
+0.5V  +12V                     +--o Last
2
  |      |                      |
3
PC -----|+\                     |
4
  |     |  >--+--R6---+--------|I PowerMOSFET
5
  |  +--|-/   |       |         |S  auf KK
6
  |  |   |    Ci      |BC547    |
7
  |  |   |    |       >|--100R--+
8
  |  |   |    Rp     E|         |
9
  |  |   |    |       |         |
10
  |  +---(----+--Rx---(---------+
11
  |      |            |         |
12
  |      |            |       Shunt
13
  |      |            |         |
14
  +------+------------+---------+--o

von Dirk R. (freak)


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Der Andere schrieb:
> Digitaler Poti ist das was am wenigsten dafür geeignet ist.
> Was du vieleicht suchst ist ein "spannungsgesteuerte Stromquelle". Siehe

Der Poti ist auch nicht zum begrenzen des Stroms, sondern dient nur als 
Eingang für den Regler. Also genau das, was du meinst.

von Der Andere (Gast)


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Dirk R. schrieb:
> Der Poti ist auch nicht zum begrenzen des Stroms, sondern dient nur als
> Eingang für den Regler.

Dazu braucht man seit die Triode und der Transistor erfunden wurde 
KEINEN digitalen Potentiometer.
Ein Stichwort zum suchen und passende Links habe ich dir genannt, wenn 
du zu faul bist die zugehörigen Artikel durchzuarbeiten, dann kauf dir 
viele digitale Potis.

von hp-freund (Gast)


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Mal abgesehen davon ob das für Akkus Sinn macht, für die Entwicklung 
eines Labornetzgerätes gibt es eine schöne Reihe von eevblog:

Teil 1:

https://www.youtube.com/watch?v=CIGjActDeoM

von Harald W. (wilhelms)


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Dirk R. schrieb:

>> Dann nimm einen passenden Laderegler.
>
> Mir geht es gerade um den Lerneffekt für folgende Projekte.
> Da möchte ich genau nicht einen fertigen Laderägler nehmen.

Es gibt genug Schaltungen von Ladereglern im INet. Da kannst
Du Dich "austoben". "Durch µC regelbare Strombegrenzung" ist
meist nicht sinnvoll, da ein µC bei Kurzschluss zu langsam
reagiert.

von Dirk R. (freak)


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Harald W. schrieb:
> "Durch µC regelbare Strombegrenzung" ist
> meist nicht sinnvoll, da ein µC bei Kurzschluss zu langsam
> reagiert.

Der µC soll auch nicht derjenige sein, der den Strom regelt. Sondern nur 
einem anderen Baustein/Baugruppe sagt, auf was sie regeln soll.

Den LM317 hatte ich vorher schon im Auge. Mein ursprünglicher Gedanke 
war, dass es solche Bausteine vielleicht auch mit digitalen Eingängen 
gibt.

von Harald W. (wilhelms)


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Dirk R. schrieb:

> Der µC soll auch nicht derjenige sein, der den Strom regelt. Sondern nur
> einem anderen Baustein/Baugruppe sagt, auf was sie regeln soll.

...und warum schreibst Du es dann nicht so?

von Teo D. (teoderix)


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Harald W. schrieb:
> ...und warum schreibst Du es dann nicht so?

Hat er doch.

von Alexander S. (alex998)


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Dirk R. schrieb:
> Mein ursprünglicher Gedanke
> war, dass es solche Bausteine vielleicht auch mit digitalen Eingängen
> gibt.

Gibt es durchaus: LTC4099 
http://cds.linear.com/docs/en/datasheet/4099fd.pdf
Allerdings teuer und nur im QFN. Frage ist ob du das wirklich 
brauchst...

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