Zeitverzögerung Taster Schaltung

Gast #4931279
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Hallo, ich suche krampfhaft nach einer einfachen Taster 
Zeitverzögerungsschaltung. Also in der Art: ich drücke den Taster (kurz) 
und nach 5-10 sekunden leuchtet ein Lämpchen bzw . Led kurz auf. Hab mir 
da schon nen Wolf gesucht- aber was wirklich einfaches nicht gefunden.
#4931312
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1
int main(void)
2
{
3
  DDRB |= (1 << 1);
4
  PORTB |= (1 << 0);
5
  while(1)
6
  {
7
    if(!(PINB & (1 << 0)))
8
    {
9
      _delay_ms(5000);
10
      PORTB |= (1 << 1);
11
      _delay_ms(250);
12
      PORTB &= ~(1 << 1);
13
  }
14
}


Taster und Led mit passendem Vorwiderstand jeweils gegen GND an PORTB0 
bzw. PORTB1 eines beliebigen AVR, der über einen PORTB verfügt. 
Stützkondensator nicht vergessen.

Macht zusammen 5* Bauteile, inkl. Taster und Led. Wer bietet weniger?


* Verwendet man einen AVR mit mehreren Versorgungsanschlüssen, erhöht 
sich sich die Anzahl der Stützkondensatoren um die Anzahl der 
Versorgungsanschlüsse -1.
Gast #4931834
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Thomas E. schrieb:
> Macht zusammen 5* Bauteile, inkl. Taster und Led. Wer bietet weniger?

Nicht weniger,dafuer aber auch  fuer uC ungeuebten Bastlern eine 
Moeglichkeit mit Standardbauteilen etwas aufzubauen:

Wenn mir kein Fehler unterlaufen ist,muesste es so funktionieren - siehe 
Anhang.
1.Verwendet wird ein Fensterdiskriminator
2.Befindet sich die Ladespannung am Elko zwischen 2V und 2.5V sind beide 
Augaenge der Komparatoren LOW.In allen anderen Faellen ist immer einer 
der Komparatoren HIGH.(Die Dioden verhindern,dass sich die Komparatoren 
nicht gegenseitig kurzschliessen)Bei LOW wird der Transistor nicht mehr 
angesteuert und gibt die Led frei.
3.Mit den berechneten Werten,passiert folgendes:
   Bei Tastendruck wird Elko entladen - Led bleibt dunkel
   Nach 5s erreicht die Ladespannung 2V - Led wird aktiv
   Nach weiteren 2s Ladezeit liegt die Ladespannung bei 2.5V - Led 
dunkel
4.Die Schaltung liesse sich verbessern ,sollte Batteriebetrieb 
erwuenscht sein...
5.Die Hoehe der Betriebsspannung spielt keine Rolle
6.Verbesserungen,Ideen und Korrekturen sind stets willkommen ?
Angehängte Dateien:
Gast #4931839
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Michael schrieb:
> Hallo, ich suche krampfhaft nach einer einfachen Taster
> Zeitverzögerungsschaltung.

Um das Ausufern der Vorschläge etwas einzudämmen: Lösungen gibt es 
genug. Die Frage ist, was dir persönlich liegt. Von wilden 
Analogschaltungen über sich gegenseitig sperrende Digitalschaltungen bis 
zu kleinen Mikrocontrollern mit einer reinen Softwarelösung kann man 
viele Varianten verwenden.

Je weniger gebräuchlich eine Funktion ist, um so geringer sind die 
Chancen, dass du eine genau passende Lösung per Copy&Paste übernehmen 
kannst. Da ist dann ggf. Transferleistung und Kombination verfügbarer 
Lösungen gefragt.
#4931870
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Thomas E. schrieb:
> Taster und Led mit passendem Vorwiderstand jeweils gegen GND an PORTB0
> bzw. PORTB1 eines beliebigen AVR, der über einen PORTB verfügt.
> Stützkondensator nicht vergessen.
>
> Macht zusammen 5* Bauteile, inkl. Taster und Led. Wer bietet weniger?

Neben dem geringen Aufwand bei Verwendung eines (8-poligen! uC) ergibt 
sich ein weiterer Vorteil. Die Zeiten können softwaremäßig angepasst 
werden. Bei einer "Analoglösung" müssten RC-Kombinationen durch löten 
verändert werden.



Günter Lenz schrieb:
> Tobi schrieb:
>>Toxic: Pfusch! Geht nicht diese Schaltung!
>
> Begründe mal warum, meiner Meinung nach müßte es funktionieren.

Kann er nicht. Er will nur spielen?
Gast #4931892
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Tobi schrieb:
> Toxic: Pfusch! Geht nicht diese Schaltung!

LM393 liefern keine Spannung, sondern schalten nur nach Masse.

Der fubktionierende Ausgang ist dadurch einfacher:
1
--|+\      LED
2
  |  >--+--|<|--R-- +5V
3
--|-/   |
4
        |
5
--|+\   |
6
  |  >--+
7
--|-/

Der Taster entlädt den 100uF über 100R aber nicht unmittelbar, ein 
winziger Impuls entsteht also auch zu Beginn.

Aber die Aufgabenstellung ist eh zu unklar, als dass sich die Mühe 
lohnt. Soll der Ausgangsimpuls gleich breit wie der Eingangsimpuls sein 
? Was soll passieren wenn der Taster länger gedrückt wird, oder 
innerhalb der Zeitspanne zum zweiten Mal. Typisch schlechte 
Aufgabenstellung.
Gast #4931927
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MaWin schrieb:
> LM393 liefern keine Spannung, sondern schalten nur nach Masse.

Ja stimmt - hab ihn mit dem LM358 verwechselt...

MaWin schrieb:
> Der Taster entlädt den 100uF über 100R aber nicht unmittelbar, ein
> winziger Impuls entsteht also auch zu Beginn.

Auch das stimmt - inwiefern das visuell zu sehen ist muesste man testen.

MaWin schrieb:
> Der fubktionierende Ausgang ist dadurch einfacher:
> --|+\      LED
>   |  >--+--|<|--R-- +5V
> --|-/   |
>         |
> --|+\   |
>   |  >--+
> --|-/

Ich wollte zuerst einen Komparator mit "open collector" nehmen,aber 
einer der Komparatoren liegt immer auf LOW - die Led wuerde staendig 
leuchten.

===============
Wie du schon erwaehntest:ganz eindeutig ist die Aufgabenstellung nicht.
Inwiefern die Schaltung von Nutzen ist,muss der TO schon selbst 
erkunden...
#4931998
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Toxic schrieb:
> Wenn mir kein Fehler unterlaufen ist,muesste es so funktionieren - siehe
> Anhang.

Naja - Probleme der Schaltung:

- LED blitzt auch sofort beim Drücken des Tasters kurz auf,
- sehr kurzes Antippen des Tasters führt nicht zu vollständigem Entladen 
des Kondensators und führt zu einer undefinierten Verzögerung.

Ganz so falsch lag Gast Toby mit seinem Urteil also nicht...
(Angesichts der Form seiner Kritik sind die Minuspunkte allerdings schon 
gerechtfertigt)
Gast #4932175
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Forist schrieb:
> Aber kein Einheitenzeichen

Eine "Tasse" taucht in deiner Liste der Einheiten auch nicht auf, und 
trotzdem wissen die meisten welche Menge mit "eine Tasse Kaffee" gemeint 
ist.
Aber belehre uns bitte weiterhin mit sinnlosen Spitzfindigkeiten. Das 
hilft diesem Thread.
#4932265
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Forist schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Der Taster entlädt den 100uF über 100R ...
>
> Was soll "R" für eine Einheit sein? Hast du vielleicht keine "Ω" mehr?
>
> Hier hast du ein paar Ohm-Zeichen "Ω, Ω, Ω, Ω, Ω, Ω, Ω, Ω, Ω".

Forist? Wohl eher fLorist?

Hier, wenn Du Langeweile hast, damit Du dich bei Deinen Freunden nicht 
blamierst:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Widerstand_(Bauelement)

Hier guckst Du unter: "Alphanumerische Beschriftung"

Auszug aus dem Artikel (Quelle: Wikipedia):

###
Zur kompakten alphanumerischen Beschriftung von Widerstandswerten kann 
der Buchstabe „R“ als Dezimaltrennzeichen verwendet werden:

10R = 10 Ω
1R5 = 1,5 Ω
R005 = 0,005 Ω = 5 mΩ
Auf die gleiche Weise können auch die SI-Präfixe als Dezimaltrennzeichen 
verwendet werden. Der Wert des Präfix stellt dabei einen zusätzlichen 
Multiplikator dar:

10k = 10 kΩ
1M5 = 1,5 MΩ
0k5 = 0,5 kΩ = 500 Ω
Diese Darstellungsform wird vor allem in Schaltplänen eingesetzt.
###

Ich beschrifte nur noch so. Geht aber auch nicht anders, ich habe alle 
"Ω" gegen "R", "M", und "K" getauscht. War ein günstiges Angebot.
Beitrag #4932376 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #4932503
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Marc V. schrieb:
> Mit einem Tiny hättest du das gestern schon gelöst...
Muß man für jeden Scheiß einen µC verwenden, vielleicht auch, weil 
Grundkenntnisse der Digitaltechnik fehlen?

Gestern gab es einen Vorschlag, dem man nichts hinzufügen muß und das 
Thema damit erledigt gewesen wäre:

Joe F. schrieb:
> 74hc123 ist dein Freund.
> Triggereingang des 1. Monoflops an den Taster,
> Triggereingang des 2. Monoflops an den Ausgang des 1. Monoflops.

Man darf auch zwei 4528 oder 4538 oder 74121 verwenden. Mit etwas 
Frickelei geht das auch mit zwei NE555 oder einem NE556.

Wenn zufällig vorrätig, kann man das mit einer Kleinsteuerung "Logo" 
oder einem Raspberry machen, einem Arduino Uno oder einem STM32.

Alles Blödsinn, Joe F. hat die einzig sinnvollen Lösungen beschrieben - 
wer das nicht will, soll Holzroller bauen.
#4932536
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Kein Grund zur Schnappatmung. Es gibt für eine solche Aufgabe viele 
Lösungen, und wir haben Spass daran die Möglichkeiten von Transistor 
über Standard-IC bis Mikrokontroller durchzuspielen. Elektronik hat ja 
schliesslich auch einen kreativen Aspekt, und jeder nach seiner Façon 
sozusagen...
Im Kundenauftrag würde selbstverständlich ein sot23 attiny eingebaut, 
als Elektronikübung die Transistor Monoflops.

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