Forum: Fahrzeugelektronik 12v strombegrenzung gegen kabelüberlastung


von Andreas G. (gindler)


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Hallo an alle. Ich habe einen Wohnwagen mit einer eigenen 
Stromversorgung ausgerüstet und zwei 12v 180Ah Batterien verbaut. Nun 
würde ich gerne die ladeleitung an meiner 13pol Steckdose nachrüsten. 
Aber wenn ich einfach nur ein kabel von der FZ Batterie zur Steckdose 
ziehe und von da wieder weiter direkt auf die wowa Batterien dann fließt 
ja bei großem ladungsunterschied sehr viel Strom über das Kabel was am 
Ende zum kabelbrand führen wird. Also würde ich gerne einen 10A 
Strombegrenzer verbauen, aber alles was ich gefunden habe sind poti 
gesteuerte PWM Regler. Ich glaube aber das die PWM Impulse meiner wowa 
Batterie auf dauer nicht gut tun. Außerdem ist mir das mit 30-50€ zu 
teuer wenn doch schon eine einfache glühbirne diesen Zweck erfüllen 
könnte. Aber das ist ja unterm Strich nonsens ?. Was habe ich für eine 
Möglichkeit einen ungetakteten 10A Strom fließen zu lassen? Ich möchte 
einfach nur meine Batterie und meine kabel nicht killen. Ich weiß auch 
nicht ob es 10A sein müssen aber mit ca 5m kabellänge und ca 2.5mm² 
denke ich mal so.

Gruß Andreas

: Verschoben durch Moderator
von Grober Unfug! (Gast)


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So was nennt man Bradstiftung!

von Grober Unfug! (Gast)


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So was nennt man Brandstiftung!

von Planlos (Gast)


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Und was spricht gegen ein paar (Halogen-)Birnchen parallel?

Jede ungetaktete Halbleiterlösung muss genauso viel Hitze losweden, darf 
aber nicht glühen um das effektiv zu tun.

von Stefan F. (Gast)


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Dafür gibt es Relais, die schalten aber nicht bei Überstrom ab, sondern 
sorgen dafür, dass der Wohnwagen beim Starten des PKW abgeklemmt wird.

https://www.conrad.de/de/zweitbatterielader-ivt-18320-18320-12-v-856040.html

Das darfst du aber nicht an 12 Steckdose anschließen, muss im Wohnwagen 
fest verkabelt werden.

von ASinus (Gast)


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Andreas G. schrieb:
> ...und zwei 12v 180Ah Batterien verbaut...

Mal davon abgesehen, daß die Spannung, die an den Akkus ankommt, ohnehin 
nicht zur Volladung ausreicht (auch ohne "Strombegrenzerbirne" nicht)...
Bei leeren 360Ah und 10A Ladestrom müßtest du locker 36 Stunden 
fahren...

Tip - google mal nach "Ladewandler".
Ein Spannungswandler auf 220V an deinem Campingplatzladegerät würde 
evtl. auch gehen.

Beitrag #4932650 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Andreas G. (gindler)


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Grober Unfug! schrieb:
> So was nennt man Bradstiftung!

Ich sage ja das dies nonsens ist. Also Quatsch. Oder unfug oder wie mans 
auch nimmt. Das will ich ja eben nicht. Und ich bin ja eben hier um zu 
erfahren was ich machen muss um eben keine Schäden zu verursachen.

ASinus schrieb:
> Andreas G. schrieb:
> ...und zwei 12v 180Ah Batterien verbaut...
>
> Mal davon abgesehen, daß die Spannung, die an den Akkus ankommt, ohnehin
> nicht zur Volladung ausreicht (auch ohne "Strombegrenzerbirne" nicht)...
> Bei leeren 360Ah und 10A Ladestrom müßtest du locker 36 Stunden
> fahren...
>
> Tip - google mal nach "Ladewandler".
> Ein Spannungswandler auf 220V an deinem Campingplatzladegerät würde
> evtl. auch gehen.

Ich werde die Batterien bei Möglichkeit mit einem 230V 30A Ladegerät 
laden falls 230v zur Hand. Oder Solar falls sonne zu hand. Aber für den 
Fall das ich mal ne 10stunden fahrt vor mir habe dann könnte die 
ladeleitung 100Ah schon mal laden und evt macht Solar vor Ort dann den 
Rest. Außerdem heißt 360Ah Kapazität nicht das zwischen voll und leer 
(min. 10v) 360ah liegen, eher mal so die Hälfte. Vorrausgesetzt ich habe 
die Batterien vor Start nicht geladen, warum auch immer. Ist ja egal, 
ich will einfach nur keinen kabelbrand. Und auch keine glühbirne ?.

von B2B (Gast)


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Korrekt wäre ein Battery 2 Battery Ladegerät. Wenn aber schon 50€ zu 
teuer sind bleibt wirklich nur eine Halogenbirne...

Da wird der Akku nicht voll davon - aber er bekommt n' bissel was ab.

180Ah verlangen eigentlich so 40A Ladestrom wenn man es richtig machen 
will. Sind das wenigstens Zyklenakkus? (Solar/Gel/AGM)

Warum bei der Ladeschaltung knausern wenn ein anständiger Akku locker 
300€ kostet, willst die möglichst schnell verschleißen?

von Andreas G. (gindler)


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B2B schrieb:
> Korrekt wäre ein Battery 2 Battery Ladegerät. Wenn aber schon 50€
> zu teuer sind bleibt wirklich nur eine Halogenbirne...
>
> Da wird der Akku nicht voll davon - aber er bekommt n' bissel was ab.
>
> 180Ah verlangen eigentlich so 40A Ladestrom wenn man es richtig machen
> will. Sind das wenigstens Zyklenakkus? (Solar/Gel/AGM)

Ich meinte 50€ für ne simple Schaltung die wahrscheinlich nicht mehr als 
10bausteine hat. Alles im Verhältnis halt. Wenn ein Gerät auch was aufm 
Kasten hat darfs auch was kosten. Nur will ich halt nicht mehr kaufen 
als ich tatsächlich brauche.

Sind zwei Panther AGM180 a 205€.

von wendelsberg (Gast)


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10A sind bei (worst case) 14,4V 144W.
Drei Halogenlampen zu je 50W parallel begrenzen den maximal fliessenden 
Strom perfekt und brauchen im Stoerungsfall nicht ausgewechselt werden.
Ausserdem gibt es die optische Stoerungsanzeige gratis dazu. ;-)

Deren Kaltwiderstand geht gegen 0, so dass die zu ladende Batterie zum 
Schluss auf demselben Spannungslevel ist, wie die ladende.

Was die natuerlich nicht koennen, ist den Ladestrom bis kurz vor "voll" 
auf 10A zu halten.

wendelsberg

von B2B (Gast)


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360Ah oder 2x 180Ah bedeutet auch genau das. Neu würde der Akku bei C/20 
Entladung, was hier 18A wären, die 360 Ah abliefern bis zu 
Entladeschlußspannung. Das wäre dann ein Zyklus wenn man gleich danach 
wieder auflädt. Davon überleben Autoakkus so max. ~50, Zyklenakkus 
Gel/AGM so 300-500. Aller Bleiakkus Tod ist es entladen rumzustehen. 
Teilentladen ist auch nicht toll - das Beste ist sie nach jeder 
(Teil-)Entladung auch bald wieder voll laden. Dauernd Puffern - also 
aktiv voll halten ist auch nicht optimal, das haben inzwischen sogar die 
USV-Hersteller begriffen.

Wenn man den Batterien für den Camper was gutes tun will kauft man sie 
überdimensioniert - so dass wie Entladetiefe geringer sein kann und man 
trotzdem die gewünschte Kapazität entnehmen kann. Bei 50% Entladetiefe 
leben die Akkus nämlich schon 3x so lange - bis zum Akkutod kann man 
also ca. 1,5x so viel Strom entnehmen. Halt 3x so viele Zyklen bei 
halber Entladung. Wenn man nur 30% entlädt, also auf 70% Ladung, dann 
wird es noch besser. Genaues dazu steht aber im Batteriedatenblatt.

Mein Pa ist seit 2 Jahren mit 2x100Ah Solar-AGM im Mobile Home unterwegs 
und kommt damit auch autark und im Winter aus. Ist aber ein umgebauter 
Benz LKW, der liefert gut Ladestrom wenn er läuft - B2B ist 40A, 
Landstrom auch 40A und 400Wp Solar auf dem Dach. Wenn die Batterie 
schwach wird gibts halt 'ne Bewegungsfahrt...

von ASinus (Gast)


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Andreas G. schrieb:
> ...ich will einfach nur keinen kabelbrand. Und auch keine glühbirne...

Schon klar.
Im ersten Ansatz solltest du evtl. den Kühlschrank während der Fahrt auf 
das Zugfahrzeug schalten. Das sind dann schon mal 5 Ampere "Verbrauch" 
weniger.
Den Rest dann über einen kleinen Spannungswandler und ein kleines 
Ladegerät.
Zumindest der Spannungswandler geht dann in einer Pause auch aus, wenn 
es mit deiner Starterbatterie (Zugfahrzeug) eng werden sollte.

Alle anderen (mir bekannten) brauchbaren Lösungen sprengen dein Budget 
oder erfordern elektronische Fachkenntnisse.
Ladewandler ist übrigens ein B2B.

von B2B (Gast)


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Wir haben ein Fraron B2B40M12V - das ist eine 24zu12V Variante, wegen 
dem 24V-LKW-Bordnetz. Ich würde aber stark empfehlen die Leistung 
entsprechend der Leistung die die Lichtmaschine übrig hat zu wählen. Die 
haben zwar auch eine Erkennung ob das Spendernetz überlastet ist - aber 
die würde ich lieber nicht in Anspruch nehmen, gell?

von Christian K. (Gast)


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Bau eine 30A Automobilsicherung ein und nimm einige als Ersatz mit. Im 
besten Fall hast Du 0,1 Ohm Leitungswiderstand, der dir den Strom 
ausreichend begrenzt. Viel Ladestrom wird eh nicht fließen. Du kannst 
Dich mit einer Stromzange davon überzeugen.

von Wolfgang (Gast)


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Andreas G. schrieb:
> Und auch keine glühbirne ?.

Und was genau ist das Problem an Glühbirnen. Bei einem Kurzschluss 
leuchten sie und es passiert nichts weiter. Wenn der Strom niedrig ist, 
bleiben sie kalt und stellen nur einen unwesentlichen Widerstand dar.

von Harald W. (wilhelms)


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Andreas G. schrieb:

> dann fließt sehr viel Strom über das Kabel was am
> Ende zum kabelbrand führen wird.

Machs wie alle: Setze eine zum Kabelquerschnitt passende Sicherung ein.

von Kurt B. (kurt-b)


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Harald W. schrieb:
> Andreas G. schrieb:
>
>> dann fließt sehr viel Strom über das Kabel was am
>> Ende zum kabelbrand führen wird.
>
> Machs wie alle: Setze eine zum Kabelquerschnitt passende Sicherung ein.

Und die Steckverbindung nicht vergessen, die kann/darf auch nur xx Amp.

 Kurt

von Markus (marwerno)


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Ich weiß, das Thema ist sehr alt, aber es wurde keine echte Lösung 
präsentiert, dabei ist es eigentlich ganz einfach (Habe ich selber so 
umgesetzt):
Einfach ein Solarladeregler kaufen, gibt es für kleines Geld. Ich habe 
bei meinem Setup ein 10Ah Gerät gekauft, das gibt es ja aber in 
jeglicher Auslegung.
Einfach die Fahrzeugbatterie als "Solarzelle" anschließen. Die Ladung 
wird begrenzt auf die Stromstärke des Solarladereglers und eine saubere 
Batterieladung bekommt man damit auch hin. Mit dem Regler hat man meist 
sogar noch einen Lastausgang, welcher gesteuert wird und einen 
Unterspannungsschutz hat um die geladene Batterie zu schützen!
Was ich noch zusätzlich integriert habe um die Autobatterie zu schützen 
(Da die Anhängerdose ja sofort bestromt wird sobald die Zündung an 
ist!):
Einen Zeitbaustein angeschlossen und auf 10Minuten eingestellt. Damit 
wird beim kurzen Rangieren, Kurzstrecke oder auch nur mal Radio hören, 
nicht gleich die 10A Ladeleistung von der Fahrzeugbatterie abgegeben.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Markus schrieb:
> Einfach ein Solarladeregler

Lebensgefährlicher Schwachsinn. Die meisten 12V Solarregler schliessen 
den Eingang kurz wenn der Akku voll ist, haben eine Diodenspannung 
Ladespannungserlust, und begrenzen nie den Ladestrom weil Solarmodule 
Stromquellen sind.

Trollst du mit Absicht, weil du einfach nur blöd bist, oder weil du 
schadenfreudig anderen Leuten Schlechtes willst ?

Die Lösung die damals fehlte ist ein Victron Orion wie

https://online-batterien.de/a/victron-orion-tr-smart-dc-dc-ladebooster-12-12-18a-220w-isoliert/9883173

der nicht nur den Strom begrenzt, den Zweitakku voll bekommt sondern 
auch nur lädt wenn der Motor läuft.

Aber der war ihm ja zu teuer.

Andreas G. schrieb:
> Außerdem ist mir das mit 30-50€ zu teuer

: Bearbeitet durch User
von Rüdiger B. (rbruns)


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Achtung die meisten PV Laderegler regeln im Massepfad, also MUSS  die 
Masse getrennt sein.

von Torsten R. (tom365)


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Das Zauberwort lautet: "ideale diode"
Damit nur Ladestrom nach hinten fließt und keiner beim Anlassen wieder 
zurück. Beispeilsweise mit LM74700 + Mosfet

Gibt es da für den Wohnanhängerbereich nicht auch noch 
Spannungshochsteller?
Der soll die Ladespannung anheben damit durch den Spannungsabfall des 
langen Kabels die hintere Batterie noch richtig geladen wird.

Außendem haben doch moderne Fahrzeuge  auch noch ein Batteriemangement,
welches die Lichtmachine abschaltet wenn Fahrzeugbatterie voll und keine 
großen Verbraucher aktiv sind.

: Bearbeitet durch User
von Markus (marwerno)


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Die Lösung die ich geschrieben habe, habe ich selber immer noch im 
Einsatz (Seit 2009), mit einer kurzen Pause dazwischen.
Dass Solarregler direkt durchschalten wäre mir neu, habe ich auch noch 
nirgends gelesen. Und selbst wenn schon: Ich setzt voraus, dass das 
Kabel zum Anhänger entsprechend abgesichert ist (in meinem Fall mit 
15A). Der OP hat ein 2,5mm² (Lustigerweise dasselbe wie ich), da ist 
eine 15A Sicherung schon sehr sicher. In meinem Falle habe ich eine KFZ 
Sicherung welche sogar eine Rückstellung erlaubt. Ist also nicht mal mit 
extra kosten verbunden wenn die durch geht.
(Sowas in der Richtung: 
https://www.conrad.de/de/p/hansor-circuit-breaker-standard-type-3-manual-reset-15a-cbe3-series-15a-sicherungsautomat-standard-flachsicherung-15-2104545.html 
kann ich echt empfehlen)
Was die Masse betrifft: Ich kenne keinen Wohnwagen welcher das Minus der 
Batterie auf das Fahrgestells legen würde...warum auch? Ist meist nur 
der Rahmen aus Metal, rest ist heutzutage aus Plastik...
Jemand hier "trollen" zu unterstellen und das auch noch recht aggressiv 
finde ich etwas daneben.
Und ja, es gibt heutzutage auch bessere Lösungen, aber vermutlich nicht 
zu dem Preis eines billigen Solarladereglers (auf Aliexpress inklusive 
Versand für 3,05 EUR...)

: Bearbeitet durch User
von Markus (marwerno)


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Torsten R. schrieb:
> Das Zauberwort lautet: "ideale diode"
> Damit nur Ladestrom nach hinten fließt und keiner beim Anlassen wieder
> zurück. Beispeilsweise mit LM74700 + Mosfet

Auch gut, aber das habe ich nicht damit gemeint (Rückfluss). Wäre aber 
bei einem Solarlader eh schon integriert.
Mir geht es bei der Zeitverschiebung bis zum einschalten darum, dass 
eine eventuell eh schon schwache Batterie nicht noch zusätzlich mit 10A 
belastet wird, wenn der Anlasser sich vielleicht eh schon abmüht zu 
drehen.
So hat die Fahrzeugbatterie, so lange die Zweitbatterie noch nicht 
geladen wird, schon etwas Ladung abbekommen damit auch ein weiteres 
Starten problemlos funktioniert.

: Bearbeitet durch User
von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Andreas G. schrieb:
>würde ich gerne die ladeleitung an meiner 13pol Steckdose nachrüsten.

Man klemmt ja nicht die Ladeleitung direkt an die Autobatterie,
sondern geht über eine Sicherung, und schon ist das Problem
gelöst. Die Strombegrenzung hast du allein schon durch die
lange Leitung bis zum Wohnwagen.

von Markus (marwerno)


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Michael B. schrieb:
> Lebensgefährlicher Schwachsinn. Die meisten 12V Solarregler schliessen
> den Eingang kurz wenn der Akku voll ist, haben eine Diodenspannung
> Ladespannungserlust, und begrenzen nie den Ladestrom weil Solarmodule
> Stromquellen sind.

Zu meinem gerade geschriebenen:
Da hatte ich irgendwie "durchgeschalten" gelesen, anstatt 
"kurzgeschaltet".

Warum sollte die Solarzelle kurzgeschaltet werden???
Das wäre bei entsprechend großer Solarzelle ja wirklich eine 
Brandgefahr/ Leitungsheizung...
https://www.youtube.com/watch?v=wXtBCt5aCMQ

von Nemopuk (nemopuk)


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Markus schrieb:
> Das wäre bei entsprechend großer Solarzelle ja wirklich eine
> Brandgefahr/ Leitungsheizung...

Die Leitung muss ohnehin für den maximalen Strom der Solarzelle geeignet 
sein. Der Kurzschlussstrom ist nicht größer.

von Wolfgang D. (blitz_f)


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Moin,
zur Überlegung:
vergleicht man zwei identische Solarpanele am gleichen Standort , (A) 
gibt Leistung ab mit (B),das entweder kurzgeschlossen ist oder leer 
läuft, dann ist das Energie-abgebende Panel immer kälter als das andere.
Die Sonne strahlt auf beide Panels gleich ein.

von Nemopuk (nemopuk)


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Wolfgang D. schrieb:
> dann ist das Energie-abgebende Panel immer kälter als das andere.

Na klar, ein kurzgeschlossenes Solarpanel kann ebenso wie ein nicht 
belastet keine elektrische Energie abgeben. Also wird es die 
eingestrahlte Energie in Wärme umsetzen.

Mann kann die Energie auch in einem fetten Transistor mit Kühlkörper und 
Lüfter verheizen. Nur was nützt das? Ich bezweifle, dass es die 
Lebensdauer vom Solarpanel großartig beeinflusst.

von Michael B. (laberkopp)


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Markus schrieb:
> Warum sollte die Solarzelle kurzgeschaltet werden???
> Das wäre bei entsprechend großer Solarzelle ja wirklich eine
> Brandgefahr/ Leitungsheizung..

Dir scheint der Unterschied zwischen einer (nahezu idealen) 
Spannungsquelle wie einem Akku und eine (nahezu idealen) Stromquelle wie 
einem PV Modul nicht bekannt zu sein, aber du phantasierst munter drauf 
los.

Was bei einer Spannungsquelle das abschalten durch Unterbrechen ist 
wodurch egal welche Spannung ein Strom von 0 fliesst, ist bei einer 
Stromquelle das abschalten durch kurzschliessen wodurch bei egal welchem 
Strom eine Spannung von 0 ergibt.

Die üblichen kleinen Solarladeregler für Bleiakkus arbeiten so:
1
        MOSFET    Diode
2
  +-------+--------|>|-------+
3
  |       |                  |
4
Solar     I|-- Steuerung   Akku
5
  |      S|                  |
6
  +-------+------------------+

Keine Strombegrenzung, Kurzschliessen, ein Diodenspannungsabfall 
Verlust.

Es gibt aber durchaus unterschiedlich konstruierte Solarregler bis hin 
zu buck/boost step up/step down Schaltregler mit MPPT Steuerung aber 
KEIN SCHWEIN weiss welchen du eingesetzt hast weil du NATÜRLICH seine 
Typenbezeichnung nicht dazu geschrieben hast.

von Wolfgang D. (blitz_f)


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Moin,
woll'n mal die Erkenntnisse fortsetzen:
Schliesst man eine Gruppe von Solarzellen kurz (bei weitergehender 
Bestrahlung), so wird ein Teil dieser Zellen weiter im Generatorbetrieb 
laufen, während eine oder mehrere Zellen in Sperrichtung beaufschlagt 
werden und damit Sperrstrom fliesst und sie damit als Verbraucher im 
Kreis wirken. Die umgesetzte Verlustleistung erwärmt diese Zelle(n) dann 
übermässig und kann durchaus schaden. Abhilfe wäre: je Solarzelle eine 
Bypassdiode.
Wird aber - soweit ich weiss - nicht praktiziert (Platzgründe....).

von Markus (marwerno)


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Michael B. schrieb:
> Markus schrieb:
>> Warum sollte die Solarzelle kurzgeschaltet werden???
>> Das wäre bei entsprechend großer Solarzelle ja wirklich eine
>> Brandgefahr/ Leitungsheizung..
>
> Dir scheint der Unterschied zwischen einer (nahezu idealen)
> Spannungsquelle wie einem Akku und eine (nahezu idealen) Stromquelle wie
> einem PV Modul nicht bekannt zu sein, aber du phantasierst munter drauf
> los.

Wolfgang hat dies besser beschrieben. Ich bleibe bei meinem punkt: 
Solarzelle, einzelne zellen auf dem panel, werden heißer, potentielle 
Schäden.


> Was bei einer Spannungsquelle das abschalten durch Unterbrechen ist
> wodurch egal welche Spannung ein Strom von 0 fliesst, ist bei einer
> Stromquelle das abschalten durch kurzschliessen wodurch bei egal welchem
> Strom eine Spannung von 0 ergibt.

Spannung mag zwar am Kabel gegen 0 gehen, je nach kabellänge aber 
trotzdem ein Strom fliesen. Kann gerne auf ein Video dazu verweisen wenn 
ich am PC bin.
Auf dem Solarpanel entstehen potentiell schädliche hotspots.


>
> Die üblichen kleinen Solarladeregler für Bleiakkus arbeiten so:
>
>
1
>         MOSFET    Diode
2
>   +-------+--------|>|-------+
3
>   |       |                  |
4
> Solar     I|-- Steuerung   Akku
5
>   |      S|                  |
6
>   +-------+------------------+
7
>
>
> Keine Strombegrenzung, Kurzschliessen, ein Diodenspannungsabfall
> Verlust.

Ich werde jetzt nicht anfangen, meine Laderegler, welcher unter dem 
Wohnwagen verbaut ist aus zu bauen, auseinander zu nehmen um diesen 
daraufhin zu überprüfen...

In der ersten Stufe, 2009 rum, hatte ich ihn am Zigarettenanzünder über 
ein kurzes kabel angeschlossen (Fahrzeugbatterie und zweitbatterie 
hinter Beifahrersitz mit je 60Ah)
Zweitbatterie minus war nicht an Karosse.
Wäre das ohne Strombegrenzung, wäre meine Sicherung (15A) sicherlich 
schnell durchgebrannt, bzw mein Zigarttenanzündstecker verschmort....


>
> Es gibt aber durchaus unterschiedlich konstruierte Solarregler bis hin
> zu buck/boost step up/step down Schaltregler mit MPPT Steuerung aber
> KEIN SCHWEIN

Dieser Ton ist unangebracht und fehl am Platz.

Viele Regler auf Aliexpress funktionieren nach dem MPPT prinzip und 
haben ein Trennrelais  für den Lastausgang. Also schon ein bischen 
aufwendiger als oben dargestellt.


weiss welchen du eingesetzt hast weil du NATÜRLICH seine
> Typenbezeichnung nicht dazu geschrieben hast.


Nochmal:
Ich werde jetzt nicht anfangen, meine Laderegler, welcher unter dem 
Wohnwagen verbaut ist aus zu bauen um diesen daraufhin zu überprüfen.


Mein Vorschlag darf gerne kritisiert werden und die Nachteile benannt 
werden. Aber bitte beim Thema bleiben und nicht beleidigend werden.
Bei vielen Vorschlägen mögen Nachteile vorhanden sein, aber trotzdem für 
manche interessant sein. Nicht für jedem sind die Nachteile so 
schwerwiegend, dass man es nicht verwenden kann...

von Michael B. (laberkopp)


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Markus schrieb:
> Wolfgang hat dies besser beschrieben. Ich bleibe bei meinem punkt:
> Solarzelle, einzelne zellen auf dem panel, werden heißer, potentielle
> Schäden.

Unsinn, der Betriebszustand, dass einzelne Zellen weniger Strom sls 
andere produzieren und daher verpolt werden, ist völlig normal im 
Solarbetrieb, da reicht ein Blatt, ein Vogelschiss.

Das halten PV Module aus, Bypassdioden werden ca. alle 20 Zellen 
eingesetzt.

von Udo S. (urschmitt)


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Wolfgang D. schrieb:
> Schliesst man eine Gruppe von Solarzellen kurz (bei weitergehender
> Bestrahlung), so wird ein Teil dieser Zellen weiter im Generatorbetrieb
> laufen, während eine oder mehrere Zellen in Sperrichtung beaufschlagt
> werden und damit Sperrstrom fliesst und sie damit als Verbraucher im
> Kreis wirken. Die umgesetzte Verlustleistung erwärmt diese Zelle(n) dann
> übermässig und kann durchaus schaden.

Markus schrieb:
> Ich bleibe bei meinem punkt:
> Solarzelle, einzelne zellen auf dem panel, werden heißer, potentielle
> Schäden.

Die Zellen sind nur dann nicht im Generatorbetrieb, wenn sie keine Sonne 
bekommen.
Da ihr Wirkungsgrad aber nur bei max. 25-30% liegt, können sie 
eigentlich im Rückwärtsbetrieb nie so heiß werden wie wenn sie in der 
Sonne sind und Strom produzieren.

Ansonsten würde jede Teilverschattung das Solarmodul zerstören.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Markus schrieb:
> Ich habe bei meinem Setup ein 10Ah Gerät gekauft
Du hast nur so eine winzige Moped-Batterie im Wohnwagen?
- https://www.amazon.de/dp/B0DG5S7XHK

Merke: Ah ist nicht das selbe wie A.

> Die Ladung wird begrenzt auf die Stromstärke des Solarladereglers
Das würde mich sehr wundern. Es ist anders: du darfst niemals den 
Maximalstrom des Reglers überschreiten, sonst geht er kaputt.

Markus schrieb:
> Ich kenne keinen Wohnwagen welcher das Minus der Batterie auf das
> Fahrgestells legen würde...warum auch?
Mal einfach die Google-Suche nutzen und es bietet sich ein interessantes 
Bild:
- https://www.google.com/search?q=wohnwagen+batterie+minus+fahrgestell

Ich finde einen Gedanken recht spannend: wenn das Fahrgestell nicht 
mit Batterieminus verbunden wäre und es scheuert sich ein +12V Kabel auf 
das Fahgestell durch, dann liegen auf dem Fahrgestell +12V. Dann funkt 
es putzig, wenn das Ding an der Hängerkupplung Auto hängt und die 
Steckdose eingesteckt wird. Probier doch mal aus, ob eine Lampe 
leuchtet, wenn du sie zwischen die +12V und das Fahrgestell hängst.

Überhaupt ist das Thema "Masse" wohl doch sehr komplex, weil es auf der 
Anhängerdose mehrere "Massen" gibt:
- 
https://wohnwagen-forum.de/forum/thread/52587-batteriemasse-an-fahrgestell/?postID=667425#post667425
- 
https://www.rameder.de/magazin/produkte/die-anhaengersteckdose-fuer-ein-sicher-vernetztes-gespann/
- 
https://wohnwagen-forum.de/forum/thread/94583-minuspol-an-chassis-bei-autark-schaltung/

Markus schrieb:
> Warum sollte die Solarzelle kurzgeschaltet werden???
> Das wäre bei entsprechend großer Solarzelle ja wirklich eine
> Brandgefahr/ Leitungsheizung...
Wie jede andere Stromquelle auch können Solarzellen gefahrlos 
kurzgeschlossen werden.

Markus schrieb:
> Ich bleibe bei meinem punkt: Solarzelle, einzelne zellen auf dem panel,
> werden heißer, potentielle Schäden.
Du fabulierst dir da ein Problem her, das theoretisch denkbar ist, real 
aber nicht existiert. Aberzigmilliarden Solarzellen funktionieren auch 
ohne lokale Bypassdioden.

: Bearbeitet durch Moderator
von Markus (marwerno)


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Ich hatte eine 60Ah, also kleine Autobatterie, die übrig war. Mit Gerät 
meinte ich den Solarregler, sorry für die Verwirrung.
OK, der Regler kann 10A, nicht 10Ah, da ist mir in der Hektik beim 
schreiben das "h" noch reingerutscht.

Solarzellenüberhitzung ist real, auch der Stromfluss beim kurzschließen:
Hier ein Video dazu. Ich fabuliere also nicht:
https://www.youtube.com/watch?v=wXtBCt5aCMQ

In den Kommentaren findet sich auch Bestätigung, dass die Solarzellen 
dadurch zerstört werden können.


Wenn mein Solarlader die 10A als maximum belastbar gegeben wäre und 
durchschaltet und dadurch kaputtgehen würde, dann wäre dieser schon 
lange durchgebrannt. Hatte ich original ja an einem Zigarettenanzünder 
dran mit 15A Sicherung (Und auch diese wäre ja dann durchgebrannt). Also 
lässt MEIN Solarregler nur 10A durch und es brennt auch nichts durch 
(Der ist jetzt auch immerhin rund 17 Jahre alt, davon war er rund 12 
Jahre im Einsatz (und ist es immer noch)!
Die längste None-stop fahrt (also konstante Ladung) war rund 6 Std. Da 
wäre sicherlich was durchgebrannt wenn er überlastet wäre...da hatte ich 
noch keine Zeitverzögerung drin, sondern habe einfach das Kabel in den 
Zigarttenanzünder gesteckt wenn ich unterwegs war und die Batterie war 
lediglich an einem sehr kurzen Kabel angeschlossen (4x 2,5mm² (2x Minus, 
2x Plus, da wollte ich damals auf Nummer sicher gehen)
Und auch heute hängt meine 13-polige Anhängerdose an einem 6mm² Kabel 
(aber aktuell nur mit 15A abgesichert). Da hätte der Regler schon lange 
"Puff" gemacht wenn er nicht regelt sondern durchschaltet...

Was die Masse betrifft, so gibt es mehrere Massen an der 13-poligen 
Steckdose, für die Lichter, für Dauerplus und Zündungsplus (und bei mir 
sogar noch extra für die Rückahrkamera) ist mir voll bewusst. Und ja, 
das Fahrgestellt des WoWa ist eventuell indirekt über die Kupplung auch 
auf Masse. Aber bei einer Antischlingerkupplung mit den "Bremsbacken" 
dazwischen könnte das auch ein recht hoher Widerstand sein. Habe ich 
noch nie gemessen. War nicht notwendig. Die Batterie vom Wohnwagen ist 
aber garantiert NICHT auf Masse des WoWa geschaltet.


Wir drehen uns hier auch irgendwie im Kreis. Ich wollte eine Lösung 
anbieten und einen kurzen Kommentar dazu geschrieben. Hatte nicht vor so 
viel Energie da rein zu stecken...
Ich kann nur berichten was ich selber erlebt habe und es ist nicht aus 
theoretischer Überlegung raus sondern praktisch erfahren.
Auf die Gefahren hin zu weisen ist sicherlich richtig und gut, aber es 
gibt wohl Konstellationen wo alles nachweislich gut funktioniert.
Bei MIR funktioniert es, und das kann mir auch niemand mit 
theoretischen Überlegungen absprechen.

Die Engländer würden jetzt sagen: "Let's agree to disagree"

: Bearbeitet durch User
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