Hallo an alle. Ich habe einen Wohnwagen mit einer eigenen Stromversorgung ausgerüstet und zwei 12v 180Ah Batterien verbaut. Nun würde ich gerne die ladeleitung an meiner 13pol Steckdose nachrüsten. Aber wenn ich einfach nur ein kabel von der FZ Batterie zur Steckdose ziehe und von da wieder weiter direkt auf die wowa Batterien dann fließt ja bei großem ladungsunterschied sehr viel Strom über das Kabel was am Ende zum kabelbrand führen wird. Also würde ich gerne einen 10A Strombegrenzer verbauen, aber alles was ich gefunden habe sind poti gesteuerte PWM Regler. Ich glaube aber das die PWM Impulse meiner wowa Batterie auf dauer nicht gut tun. Außerdem ist mir das mit 30-50€ zu teuer wenn doch schon eine einfache glühbirne diesen Zweck erfüllen könnte. Aber das ist ja unterm Strich nonsens ?. Was habe ich für eine Möglichkeit einen ungetakteten 10A Strom fließen zu lassen? Ich möchte einfach nur meine Batterie und meine kabel nicht killen. Ich weiß auch nicht ob es 10A sein müssen aber mit ca 5m kabellänge und ca 2.5mm² denke ich mal so. Gruß Andreas
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Und was spricht gegen ein paar (Halogen-)Birnchen parallel? Jede ungetaktete Halbleiterlösung muss genauso viel Hitze losweden, darf aber nicht glühen um das effektiv zu tun.
Dafür gibt es Relais, die schalten aber nicht bei Überstrom ab, sondern sorgen dafür, dass der Wohnwagen beim Starten des PKW abgeklemmt wird. https://www.conrad.de/de/zweitbatterielader-ivt-18320-18320-12-v-856040.html Das darfst du aber nicht an 12 Steckdose anschließen, muss im Wohnwagen fest verkabelt werden.
Andreas G. schrieb: > ...und zwei 12v 180Ah Batterien verbaut... Mal davon abgesehen, daß die Spannung, die an den Akkus ankommt, ohnehin nicht zur Volladung ausreicht (auch ohne "Strombegrenzerbirne" nicht)... Bei leeren 360Ah und 10A Ladestrom müßtest du locker 36 Stunden fahren... Tip - google mal nach "Ladewandler". Ein Spannungswandler auf 220V an deinem Campingplatzladegerät würde evtl. auch gehen.
Beitrag #4932650 wurde von einem Moderator gelöscht.
Grober Unfug! schrieb: > So was nennt man Bradstiftung! Ich sage ja das dies nonsens ist. Also Quatsch. Oder unfug oder wie mans auch nimmt. Das will ich ja eben nicht. Und ich bin ja eben hier um zu erfahren was ich machen muss um eben keine Schäden zu verursachen. ASinus schrieb: > Andreas G. schrieb: > ...und zwei 12v 180Ah Batterien verbaut... > > Mal davon abgesehen, daß die Spannung, die an den Akkus ankommt, ohnehin > nicht zur Volladung ausreicht (auch ohne "Strombegrenzerbirne" nicht)... > Bei leeren 360Ah und 10A Ladestrom müßtest du locker 36 Stunden > fahren... > > Tip - google mal nach "Ladewandler". > Ein Spannungswandler auf 220V an deinem Campingplatzladegerät würde > evtl. auch gehen. Ich werde die Batterien bei Möglichkeit mit einem 230V 30A Ladegerät laden falls 230v zur Hand. Oder Solar falls sonne zu hand. Aber für den Fall das ich mal ne 10stunden fahrt vor mir habe dann könnte die ladeleitung 100Ah schon mal laden und evt macht Solar vor Ort dann den Rest. Außerdem heißt 360Ah Kapazität nicht das zwischen voll und leer (min. 10v) 360ah liegen, eher mal so die Hälfte. Vorrausgesetzt ich habe die Batterien vor Start nicht geladen, warum auch immer. Ist ja egal, ich will einfach nur keinen kabelbrand. Und auch keine glühbirne ?.
Korrekt wäre ein Battery 2 Battery Ladegerät. Wenn aber schon 50€ zu teuer sind bleibt wirklich nur eine Halogenbirne... Da wird der Akku nicht voll davon - aber er bekommt n' bissel was ab. 180Ah verlangen eigentlich so 40A Ladestrom wenn man es richtig machen will. Sind das wenigstens Zyklenakkus? (Solar/Gel/AGM) Warum bei der Ladeschaltung knausern wenn ein anständiger Akku locker 300€ kostet, willst die möglichst schnell verschleißen?
B2B schrieb: > Korrekt wäre ein Battery 2 Battery Ladegerät. Wenn aber schon 50€ > zu teuer sind bleibt wirklich nur eine Halogenbirne... > > Da wird der Akku nicht voll davon - aber er bekommt n' bissel was ab. > > 180Ah verlangen eigentlich so 40A Ladestrom wenn man es richtig machen > will. Sind das wenigstens Zyklenakkus? (Solar/Gel/AGM) Ich meinte 50€ für ne simple Schaltung die wahrscheinlich nicht mehr als 10bausteine hat. Alles im Verhältnis halt. Wenn ein Gerät auch was aufm Kasten hat darfs auch was kosten. Nur will ich halt nicht mehr kaufen als ich tatsächlich brauche. Sind zwei Panther AGM180 a 205€.
10A sind bei (worst case) 14,4V 144W. Drei Halogenlampen zu je 50W parallel begrenzen den maximal fliessenden Strom perfekt und brauchen im Stoerungsfall nicht ausgewechselt werden. Ausserdem gibt es die optische Stoerungsanzeige gratis dazu. ;-) Deren Kaltwiderstand geht gegen 0, so dass die zu ladende Batterie zum Schluss auf demselben Spannungslevel ist, wie die ladende. Was die natuerlich nicht koennen, ist den Ladestrom bis kurz vor "voll" auf 10A zu halten. wendelsberg
360Ah oder 2x 180Ah bedeutet auch genau das. Neu würde der Akku bei C/20 Entladung, was hier 18A wären, die 360 Ah abliefern bis zu Entladeschlußspannung. Das wäre dann ein Zyklus wenn man gleich danach wieder auflädt. Davon überleben Autoakkus so max. ~50, Zyklenakkus Gel/AGM so 300-500. Aller Bleiakkus Tod ist es entladen rumzustehen. Teilentladen ist auch nicht toll - das Beste ist sie nach jeder (Teil-)Entladung auch bald wieder voll laden. Dauernd Puffern - also aktiv voll halten ist auch nicht optimal, das haben inzwischen sogar die USV-Hersteller begriffen. Wenn man den Batterien für den Camper was gutes tun will kauft man sie überdimensioniert - so dass wie Entladetiefe geringer sein kann und man trotzdem die gewünschte Kapazität entnehmen kann. Bei 50% Entladetiefe leben die Akkus nämlich schon 3x so lange - bis zum Akkutod kann man also ca. 1,5x so viel Strom entnehmen. Halt 3x so viele Zyklen bei halber Entladung. Wenn man nur 30% entlädt, also auf 70% Ladung, dann wird es noch besser. Genaues dazu steht aber im Batteriedatenblatt. Mein Pa ist seit 2 Jahren mit 2x100Ah Solar-AGM im Mobile Home unterwegs und kommt damit auch autark und im Winter aus. Ist aber ein umgebauter Benz LKW, der liefert gut Ladestrom wenn er läuft - B2B ist 40A, Landstrom auch 40A und 400Wp Solar auf dem Dach. Wenn die Batterie schwach wird gibts halt 'ne Bewegungsfahrt...
Andreas G. schrieb: > ...ich will einfach nur keinen kabelbrand. Und auch keine glühbirne... Schon klar. Im ersten Ansatz solltest du evtl. den Kühlschrank während der Fahrt auf das Zugfahrzeug schalten. Das sind dann schon mal 5 Ampere "Verbrauch" weniger. Den Rest dann über einen kleinen Spannungswandler und ein kleines Ladegerät. Zumindest der Spannungswandler geht dann in einer Pause auch aus, wenn es mit deiner Starterbatterie (Zugfahrzeug) eng werden sollte. Alle anderen (mir bekannten) brauchbaren Lösungen sprengen dein Budget oder erfordern elektronische Fachkenntnisse. Ladewandler ist übrigens ein B2B.
Wir haben ein Fraron B2B40M12V - das ist eine 24zu12V Variante, wegen dem 24V-LKW-Bordnetz. Ich würde aber stark empfehlen die Leistung entsprechend der Leistung die die Lichtmaschine übrig hat zu wählen. Die haben zwar auch eine Erkennung ob das Spendernetz überlastet ist - aber die würde ich lieber nicht in Anspruch nehmen, gell?
Bau eine 30A Automobilsicherung ein und nimm einige als Ersatz mit. Im besten Fall hast Du 0,1 Ohm Leitungswiderstand, der dir den Strom ausreichend begrenzt. Viel Ladestrom wird eh nicht fließen. Du kannst Dich mit einer Stromzange davon überzeugen.
Andreas G. schrieb: > Und auch keine glühbirne ?. Und was genau ist das Problem an Glühbirnen. Bei einem Kurzschluss leuchten sie und es passiert nichts weiter. Wenn der Strom niedrig ist, bleiben sie kalt und stellen nur einen unwesentlichen Widerstand dar.
Andreas G. schrieb: > dann fließt sehr viel Strom über das Kabel was am > Ende zum kabelbrand führen wird. Machs wie alle: Setze eine zum Kabelquerschnitt passende Sicherung ein.
Harald W. schrieb: > Andreas G. schrieb: > >> dann fließt sehr viel Strom über das Kabel was am >> Ende zum kabelbrand führen wird. > > Machs wie alle: Setze eine zum Kabelquerschnitt passende Sicherung ein. Und die Steckverbindung nicht vergessen, die kann/darf auch nur xx Amp. Kurt
Ich weiß, das Thema ist sehr alt, aber es wurde keine echte Lösung präsentiert, dabei ist es eigentlich ganz einfach (Habe ich selber so umgesetzt): Einfach ein Solarladeregler kaufen, gibt es für kleines Geld. Ich habe bei meinem Setup ein 10Ah Gerät gekauft, das gibt es ja aber in jeglicher Auslegung. Einfach die Fahrzeugbatterie als "Solarzelle" anschließen. Die Ladung wird begrenzt auf die Stromstärke des Solarladereglers und eine saubere Batterieladung bekommt man damit auch hin. Mit dem Regler hat man meist sogar noch einen Lastausgang, welcher gesteuert wird und einen Unterspannungsschutz hat um die geladene Batterie zu schützen! Was ich noch zusätzlich integriert habe um die Autobatterie zu schützen (Da die Anhängerdose ja sofort bestromt wird sobald die Zündung an ist!): Einen Zeitbaustein angeschlossen und auf 10Minuten eingestellt. Damit wird beim kurzen Rangieren, Kurzstrecke oder auch nur mal Radio hören, nicht gleich die 10A Ladeleistung von der Fahrzeugbatterie abgegeben.
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Markus schrieb: > Einfach ein Solarladeregler Lebensgefährlicher Schwachsinn. Die meisten 12V Solarregler schliessen den Eingang kurz wenn der Akku voll ist, haben eine Diodenspannung Ladespannungserlust, und begrenzen nie den Ladestrom weil Solarmodule Stromquellen sind. Trollst du mit Absicht, weil du einfach nur blöd bist, oder weil du schadenfreudig anderen Leuten Schlechtes willst ? Die Lösung die damals fehlte ist ein Victron Orion wie https://online-batterien.de/a/victron-orion-tr-smart-dc-dc-ladebooster-12-12-18a-220w-isoliert/9883173 der nicht nur den Strom begrenzt, den Zweitakku voll bekommt sondern auch nur lädt wenn der Motor läuft. Aber der war ihm ja zu teuer. Andreas G. schrieb: > Außerdem ist mir das mit 30-50€ zu teuer
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Achtung die meisten PV Laderegler regeln im Massepfad, also MUSS die Masse getrennt sein.
Das Zauberwort lautet: "ideale diode" Damit nur Ladestrom nach hinten fließt und keiner beim Anlassen wieder zurück. Beispeilsweise mit LM74700 + Mosfet Gibt es da für den Wohnanhängerbereich nicht auch noch Spannungshochsteller? Der soll die Ladespannung anheben damit durch den Spannungsabfall des langen Kabels die hintere Batterie noch richtig geladen wird. Außendem haben doch moderne Fahrzeuge auch noch ein Batteriemangement, welches die Lichtmachine abschaltet wenn Fahrzeugbatterie voll und keine großen Verbraucher aktiv sind.
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Die Lösung die ich geschrieben habe, habe ich selber immer noch im Einsatz (Seit 2009), mit einer kurzen Pause dazwischen. Dass Solarregler direkt durchschalten wäre mir neu, habe ich auch noch nirgends gelesen. Und selbst wenn schon: Ich setzt voraus, dass das Kabel zum Anhänger entsprechend abgesichert ist (in meinem Fall mit 15A). Der OP hat ein 2,5mm² (Lustigerweise dasselbe wie ich), da ist eine 15A Sicherung schon sehr sicher. In meinem Falle habe ich eine KFZ Sicherung welche sogar eine Rückstellung erlaubt. Ist also nicht mal mit extra kosten verbunden wenn die durch geht. (Sowas in der Richtung: https://www.conrad.de/de/p/hansor-circuit-breaker-standard-type-3-manual-reset-15a-cbe3-series-15a-sicherungsautomat-standard-flachsicherung-15-2104545.html kann ich echt empfehlen) Was die Masse betrifft: Ich kenne keinen Wohnwagen welcher das Minus der Batterie auf das Fahrgestells legen würde...warum auch? Ist meist nur der Rahmen aus Metal, rest ist heutzutage aus Plastik... Jemand hier "trollen" zu unterstellen und das auch noch recht aggressiv finde ich etwas daneben. Und ja, es gibt heutzutage auch bessere Lösungen, aber vermutlich nicht zu dem Preis eines billigen Solarladereglers (auf Aliexpress inklusive Versand für 3,05 EUR...)
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Torsten R. schrieb: > Das Zauberwort lautet: "ideale diode" > Damit nur Ladestrom nach hinten fließt und keiner beim Anlassen wieder > zurück. Beispeilsweise mit LM74700 + Mosfet Auch gut, aber das habe ich nicht damit gemeint (Rückfluss). Wäre aber bei einem Solarlader eh schon integriert. Mir geht es bei der Zeitverschiebung bis zum einschalten darum, dass eine eventuell eh schon schwache Batterie nicht noch zusätzlich mit 10A belastet wird, wenn der Anlasser sich vielleicht eh schon abmüht zu drehen. So hat die Fahrzeugbatterie, so lange die Zweitbatterie noch nicht geladen wird, schon etwas Ladung abbekommen damit auch ein weiteres Starten problemlos funktioniert.
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von Andreas G. schrieb:
>würde ich gerne die ladeleitung an meiner 13pol Steckdose nachrüsten.
Man klemmt ja nicht die Ladeleitung direkt an die Autobatterie,
sondern geht über eine Sicherung, und schon ist das Problem
gelöst. Die Strombegrenzung hast du allein schon durch die
lange Leitung bis zum Wohnwagen.
Michael B. schrieb: > Lebensgefährlicher Schwachsinn. Die meisten 12V Solarregler schliessen > den Eingang kurz wenn der Akku voll ist, haben eine Diodenspannung > Ladespannungserlust, und begrenzen nie den Ladestrom weil Solarmodule > Stromquellen sind. Zu meinem gerade geschriebenen: Da hatte ich irgendwie "durchgeschalten" gelesen, anstatt "kurzgeschaltet". Warum sollte die Solarzelle kurzgeschaltet werden??? Das wäre bei entsprechend großer Solarzelle ja wirklich eine Brandgefahr/ Leitungsheizung... https://www.youtube.com/watch?v=wXtBCt5aCMQ
Markus schrieb: > Das wäre bei entsprechend großer Solarzelle ja wirklich eine > Brandgefahr/ Leitungsheizung... Die Leitung muss ohnehin für den maximalen Strom der Solarzelle geeignet sein. Der Kurzschlussstrom ist nicht größer.
Moin, zur Überlegung: vergleicht man zwei identische Solarpanele am gleichen Standort , (A) gibt Leistung ab mit (B),das entweder kurzgeschlossen ist oder leer läuft, dann ist das Energie-abgebende Panel immer kälter als das andere. Die Sonne strahlt auf beide Panels gleich ein.
Wolfgang D. schrieb: > dann ist das Energie-abgebende Panel immer kälter als das andere. Na klar, ein kurzgeschlossenes Solarpanel kann ebenso wie ein nicht belastet keine elektrische Energie abgeben. Also wird es die eingestrahlte Energie in Wärme umsetzen. Mann kann die Energie auch in einem fetten Transistor mit Kühlkörper und Lüfter verheizen. Nur was nützt das? Ich bezweifle, dass es die Lebensdauer vom Solarpanel großartig beeinflusst.
Markus schrieb: > Warum sollte die Solarzelle kurzgeschaltet werden??? > Das wäre bei entsprechend großer Solarzelle ja wirklich eine > Brandgefahr/ Leitungsheizung.. Dir scheint der Unterschied zwischen einer (nahezu idealen) Spannungsquelle wie einem Akku und eine (nahezu idealen) Stromquelle wie einem PV Modul nicht bekannt zu sein, aber du phantasierst munter drauf los. Was bei einer Spannungsquelle das abschalten durch Unterbrechen ist wodurch egal welche Spannung ein Strom von 0 fliesst, ist bei einer Stromquelle das abschalten durch kurzschliessen wodurch bei egal welchem Strom eine Spannung von 0 ergibt. Die üblichen kleinen Solarladeregler für Bleiakkus arbeiten so:
1 | MOSFET Diode |
2 | +-------+--------|>|-------+ |
3 | | | | |
4 | Solar I|-- Steuerung Akku |
5 | | S| | |
6 | +-------+------------------+ |
Keine Strombegrenzung, Kurzschliessen, ein Diodenspannungsabfall Verlust. Es gibt aber durchaus unterschiedlich konstruierte Solarregler bis hin zu buck/boost step up/step down Schaltregler mit MPPT Steuerung aber KEIN SCHWEIN weiss welchen du eingesetzt hast weil du NATÜRLICH seine Typenbezeichnung nicht dazu geschrieben hast.
Moin, woll'n mal die Erkenntnisse fortsetzen: Schliesst man eine Gruppe von Solarzellen kurz (bei weitergehender Bestrahlung), so wird ein Teil dieser Zellen weiter im Generatorbetrieb laufen, während eine oder mehrere Zellen in Sperrichtung beaufschlagt werden und damit Sperrstrom fliesst und sie damit als Verbraucher im Kreis wirken. Die umgesetzte Verlustleistung erwärmt diese Zelle(n) dann übermässig und kann durchaus schaden. Abhilfe wäre: je Solarzelle eine Bypassdiode. Wird aber - soweit ich weiss - nicht praktiziert (Platzgründe....).
Michael B. schrieb: > Markus schrieb: >> Warum sollte die Solarzelle kurzgeschaltet werden??? >> Das wäre bei entsprechend großer Solarzelle ja wirklich eine >> Brandgefahr/ Leitungsheizung.. > > Dir scheint der Unterschied zwischen einer (nahezu idealen) > Spannungsquelle wie einem Akku und eine (nahezu idealen) Stromquelle wie > einem PV Modul nicht bekannt zu sein, aber du phantasierst munter drauf > los. Wolfgang hat dies besser beschrieben. Ich bleibe bei meinem punkt: Solarzelle, einzelne zellen auf dem panel, werden heißer, potentielle Schäden. > Was bei einer Spannungsquelle das abschalten durch Unterbrechen ist > wodurch egal welche Spannung ein Strom von 0 fliesst, ist bei einer > Stromquelle das abschalten durch kurzschliessen wodurch bei egal welchem > Strom eine Spannung von 0 ergibt. Spannung mag zwar am Kabel gegen 0 gehen, je nach kabellänge aber trotzdem ein Strom fliesen. Kann gerne auf ein Video dazu verweisen wenn ich am PC bin. Auf dem Solarpanel entstehen potentiell schädliche hotspots. > > Die üblichen kleinen Solarladeregler für Bleiakkus arbeiten so: > >
1 | > MOSFET Diode |
2 | > +-------+--------|>|-------+ |
3 | > | | | |
4 | > Solar I|-- Steuerung Akku |
5 | > | S| | |
6 | > +-------+------------------+ |
7 | > |
> > Keine Strombegrenzung, Kurzschliessen, ein Diodenspannungsabfall > Verlust. Ich werde jetzt nicht anfangen, meine Laderegler, welcher unter dem Wohnwagen verbaut ist aus zu bauen, auseinander zu nehmen um diesen daraufhin zu überprüfen... In der ersten Stufe, 2009 rum, hatte ich ihn am Zigarettenanzünder über ein kurzes kabel angeschlossen (Fahrzeugbatterie und zweitbatterie hinter Beifahrersitz mit je 60Ah) Zweitbatterie minus war nicht an Karosse. Wäre das ohne Strombegrenzung, wäre meine Sicherung (15A) sicherlich schnell durchgebrannt, bzw mein Zigarttenanzündstecker verschmort.... > > Es gibt aber durchaus unterschiedlich konstruierte Solarregler bis hin > zu buck/boost step up/step down Schaltregler mit MPPT Steuerung aber > KEIN SCHWEIN Dieser Ton ist unangebracht und fehl am Platz. Viele Regler auf Aliexpress funktionieren nach dem MPPT prinzip und haben ein Trennrelais für den Lastausgang. Also schon ein bischen aufwendiger als oben dargestellt. weiss welchen du eingesetzt hast weil du NATÜRLICH seine > Typenbezeichnung nicht dazu geschrieben hast. Nochmal: Ich werde jetzt nicht anfangen, meine Laderegler, welcher unter dem Wohnwagen verbaut ist aus zu bauen um diesen daraufhin zu überprüfen. Mein Vorschlag darf gerne kritisiert werden und die Nachteile benannt werden. Aber bitte beim Thema bleiben und nicht beleidigend werden. Bei vielen Vorschlägen mögen Nachteile vorhanden sein, aber trotzdem für manche interessant sein. Nicht für jedem sind die Nachteile so schwerwiegend, dass man es nicht verwenden kann...
Markus schrieb: > Wolfgang hat dies besser beschrieben. Ich bleibe bei meinem punkt: > Solarzelle, einzelne zellen auf dem panel, werden heißer, potentielle > Schäden. Unsinn, der Betriebszustand, dass einzelne Zellen weniger Strom sls andere produzieren und daher verpolt werden, ist völlig normal im Solarbetrieb, da reicht ein Blatt, ein Vogelschiss. Das halten PV Module aus, Bypassdioden werden ca. alle 20 Zellen eingesetzt.
Wolfgang D. schrieb: > Schliesst man eine Gruppe von Solarzellen kurz (bei weitergehender > Bestrahlung), so wird ein Teil dieser Zellen weiter im Generatorbetrieb > laufen, während eine oder mehrere Zellen in Sperrichtung beaufschlagt > werden und damit Sperrstrom fliesst und sie damit als Verbraucher im > Kreis wirken. Die umgesetzte Verlustleistung erwärmt diese Zelle(n) dann > übermässig und kann durchaus schaden. Markus schrieb: > Ich bleibe bei meinem punkt: > Solarzelle, einzelne zellen auf dem panel, werden heißer, potentielle > Schäden. Die Zellen sind nur dann nicht im Generatorbetrieb, wenn sie keine Sonne bekommen. Da ihr Wirkungsgrad aber nur bei max. 25-30% liegt, können sie eigentlich im Rückwärtsbetrieb nie so heiß werden wie wenn sie in der Sonne sind und Strom produzieren. Ansonsten würde jede Teilverschattung das Solarmodul zerstören.
Markus schrieb: > Ich habe bei meinem Setup ein 10Ah Gerät gekauft Du hast nur so eine winzige Moped-Batterie im Wohnwagen? - https://www.amazon.de/dp/B0DG5S7XHK Merke: Ah ist nicht das selbe wie A. > Die Ladung wird begrenzt auf die Stromstärke des Solarladereglers Das würde mich sehr wundern. Es ist anders: du darfst niemals den Maximalstrom des Reglers überschreiten, sonst geht er kaputt. Markus schrieb: > Ich kenne keinen Wohnwagen welcher das Minus der Batterie auf das > Fahrgestells legen würde...warum auch? Mal einfach die Google-Suche nutzen und es bietet sich ein interessantes Bild: - https://www.google.com/search?q=wohnwagen+batterie+minus+fahrgestell Ich finde einen Gedanken recht spannend: wenn das Fahrgestell nicht mit Batterieminus verbunden wäre und es scheuert sich ein +12V Kabel auf das Fahgestell durch, dann liegen auf dem Fahrgestell +12V. Dann funkt es putzig, wenn das Ding an der Hängerkupplung Auto hängt und die Steckdose eingesteckt wird. Probier doch mal aus, ob eine Lampe leuchtet, wenn du sie zwischen die +12V und das Fahrgestell hängst. Überhaupt ist das Thema "Masse" wohl doch sehr komplex, weil es auf der Anhängerdose mehrere "Massen" gibt: - https://wohnwagen-forum.de/forum/thread/52587-batteriemasse-an-fahrgestell/?postID=667425#post667425 - https://www.rameder.de/magazin/produkte/die-anhaengersteckdose-fuer-ein-sicher-vernetztes-gespann/ - https://wohnwagen-forum.de/forum/thread/94583-minuspol-an-chassis-bei-autark-schaltung/ Markus schrieb: > Warum sollte die Solarzelle kurzgeschaltet werden??? > Das wäre bei entsprechend großer Solarzelle ja wirklich eine > Brandgefahr/ Leitungsheizung... Wie jede andere Stromquelle auch können Solarzellen gefahrlos kurzgeschlossen werden. Markus schrieb: > Ich bleibe bei meinem punkt: Solarzelle, einzelne zellen auf dem panel, > werden heißer, potentielle Schäden. Du fabulierst dir da ein Problem her, das theoretisch denkbar ist, real aber nicht existiert. Aberzigmilliarden Solarzellen funktionieren auch ohne lokale Bypassdioden.
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Ich hatte eine 60Ah, also kleine Autobatterie, die übrig war. Mit Gerät meinte ich den Solarregler, sorry für die Verwirrung. OK, der Regler kann 10A, nicht 10Ah, da ist mir in der Hektik beim schreiben das "h" noch reingerutscht. Solarzellenüberhitzung ist real, auch der Stromfluss beim kurzschließen: Hier ein Video dazu. Ich fabuliere also nicht: https://www.youtube.com/watch?v=wXtBCt5aCMQ In den Kommentaren findet sich auch Bestätigung, dass die Solarzellen dadurch zerstört werden können. Wenn mein Solarlader die 10A als maximum belastbar gegeben wäre und durchschaltet und dadurch kaputtgehen würde, dann wäre dieser schon lange durchgebrannt. Hatte ich original ja an einem Zigarettenanzünder dran mit 15A Sicherung (Und auch diese wäre ja dann durchgebrannt). Also lässt MEIN Solarregler nur 10A durch und es brennt auch nichts durch (Der ist jetzt auch immerhin rund 17 Jahre alt, davon war er rund 12 Jahre im Einsatz (und ist es immer noch)! Die längste None-stop fahrt (also konstante Ladung) war rund 6 Std. Da wäre sicherlich was durchgebrannt wenn er überlastet wäre...da hatte ich noch keine Zeitverzögerung drin, sondern habe einfach das Kabel in den Zigarttenanzünder gesteckt wenn ich unterwegs war und die Batterie war lediglich an einem sehr kurzen Kabel angeschlossen (4x 2,5mm² (2x Minus, 2x Plus, da wollte ich damals auf Nummer sicher gehen) Und auch heute hängt meine 13-polige Anhängerdose an einem 6mm² Kabel (aber aktuell nur mit 15A abgesichert). Da hätte der Regler schon lange "Puff" gemacht wenn er nicht regelt sondern durchschaltet... Was die Masse betrifft, so gibt es mehrere Massen an der 13-poligen Steckdose, für die Lichter, für Dauerplus und Zündungsplus (und bei mir sogar noch extra für die Rückahrkamera) ist mir voll bewusst. Und ja, das Fahrgestellt des WoWa ist eventuell indirekt über die Kupplung auch auf Masse. Aber bei einer Antischlingerkupplung mit den "Bremsbacken" dazwischen könnte das auch ein recht hoher Widerstand sein. Habe ich noch nie gemessen. War nicht notwendig. Die Batterie vom Wohnwagen ist aber garantiert NICHT auf Masse des WoWa geschaltet. Wir drehen uns hier auch irgendwie im Kreis. Ich wollte eine Lösung anbieten und einen kurzen Kommentar dazu geschrieben. Hatte nicht vor so viel Energie da rein zu stecken... Ich kann nur berichten was ich selber erlebt habe und es ist nicht aus theoretischer Überlegung raus sondern praktisch erfahren. Auf die Gefahren hin zu weisen ist sicherlich richtig und gut, aber es gibt wohl Konstellationen wo alles nachweislich gut funktioniert. Bei MIR funktioniert es, und das kann mir auch niemand mit theoretischen Überlegungen absprechen. Die Engländer würden jetzt sagen: "Let's agree to disagree"
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