Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik [Bauteilsuche] unbekannter Drehpoti?


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von Daniel V. (voda) Benutzerseite


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Hallo liebes Forum,

bei meinem älterem Yamaha AV-Receiver RX395RDS sind die Drehpotis für 
den Bass, Hochton und Balance nicht mehr in Ordnung. Kennt einer die 
Bezeichnungen, Alternativen, oder hat sogar noch einer von diesen Potis?

Folgendes steht als Bezeichnung auf den Bauteilen:

Rechteck mit einem M, daneben: 932M MAL (20kOhmB)
Rechteck mit einem M, daneben: 923M MAL (100kOhmBH)

Danke und Gruß
Daniel

von hinz (Gast)


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Hersteller ist Matsushita (Panasonic).


Aber normalerweise reicht es die Potis auszubauen, zerlegen, reinigen, 
frisch fetten, zusammenbauen, wieder einlöten.

von Luca E. (derlucae98)


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hinz schrieb:
> Aber normalerweise reicht es die Potis auszubauen, zerlegen, reinigen,
> frisch fetten, zusammenbauen, wieder einlöten.

Sollte das nicht funktionieren, kannst du bei Yamaha mal anfragen, ob 
Ersatzteile lieferbar sind.
Die Teilenummer findest du im Service Manual:
https://elektrotanya.com/yamaha_rx-v395-rds_htr-5130rds.pdf/download.html

von MaWin (Gast)


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Stereopoti mit Anschlüssen in einer Reihe. Falls nicht mehr zu bekommen 
eben normale einbauen, Anschlüsse nach oben, und mit kurzen Drahtstücken 
verbinden.

von Nehama.net (Gast)


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> Bezeichnungen, Alternativen, oder hat sogar noch einer von diesen Potis?

Doppelpoti mit derart herausgeführten Anschlüssen?
Wenn irgendwo zu beschaffen dann als Original-Ersatzteil :/

von Daniel V. (voda) Benutzerseite


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hinz schrieb:
> Hersteller ist Matsushita (Panasonic).
>
> Aber normalerweise reicht es die Potis auszubauen, zerlegen, reinigen,
> frisch fetten, zusammenbauen, wieder einlöten.

Stimmt eigentlich. Danke euch :-)

Gruß
Daniel

von michael_ (Gast)


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Quatsch.
Einfach mal Tuner600 und danach Kontakt61 anwenden.
Meist reicht schon Kontakt61.

von Andreas B. (bitverdreher)


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michael_ schrieb:
> Quatsch.
> Einfach mal Tuner600 und danach Kontakt61 anwenden.
> Meist reicht schon Kontakt61.

Noch mehr Quatsch.
Nachdem dann die Pampe die Kontakte endgültig aufgelöst hat, die Potis 
nach einem jahr wegwerfen.

Gruß
Andreas

von Luca E. (derlucae98)


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Ich habe Potis und Schalter auch schon mit Ballistol gereinigt. 
Funktioniert gut, allerdings habe ich noch keine Langzeiterfahrung.

von michael_ (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Noch mehr Quatsch.
> Nachdem dann die Pampe die Kontakte endgültig aufgelöst hat, die Potis
> nach einem jahr wegwerfen.

Tuner 600 und Kontakt61 lösen keine Kontakte auf!

Langzeiterfahrung liegt vor :-)
Man kann natürlich auch Wellenschalteröl von 1960 nehmen, so man hat.

von Andreas B. (bitverdreher)


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michael_ schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Noch mehr Quatsch.
>> Nachdem dann die Pampe die Kontakte endgültig aufgelöst hat, die Potis
>> nach einem jahr wegwerfen.
>
> Tuner 600 und Kontakt61 lösen keine Kontakte auf!
>
> Langzeiterfahrung liegt vor :-)
> Man kann natürlich auch Wellenschalteröl von 1960 nehmen, so man hat.

Glaube ich nicht. Aus einem einfachen Grund: Eine Chemikalie (das wird 
i.A. eine Säure sein) die imstande ist, einen Kontakt ohne oder mit 
wenig mechanischer Einwirkung zu reinigen muß den Kontakt irgendwie 
anlösen. Das geht gar nicht anders.

Auch Ballistol enthält, wenn auch nicht viel, Säure.

Gruß
Andreas

von michael_ (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Das geht gar nicht anders.

Du machst es dir zu einfach.
Methanol, Äthanol, Propanol ... sind bei dir da wohl auch Säuren?

Es ist doch nur Dreck, der weg muß.

Mit welcher Seife wäschst du dich?
Es gibt welche die basisch, sauer oder neutral reagiert.

Meschanisch kriegt man den auch weg.
Eine Stunde davorsetzen und immer hin und her drehen.
Schon gemacht.

von Andreas B. (bitverdreher)


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michael_ schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Das geht gar nicht anders.
>
> Du machst es dir zu einfach.
> Methanol, Äthanol, Propanol ... sind bei dir da wohl auch Säuren?

Nein, das sind Alkohole, aber damit bekommst Du oxidierte Kontakte nicht 
frei. Alte Kontakten sind oft versilbert. Da ist dann eine AgS Schicht 
drauf.

>
> Es ist doch nur Dreck, der weg muß.

Nein, das wäre ja einfach. Ok, kommt manchmal vor. Dann hast Du Glück 
gehabt.

> Mit welcher Seife wäschst du dich?
> Es gibt welche die basisch, sauer oder neutral reagiert.

Seifen enthalten Detergentien. Das funktioniert aber auch nur mit 
mechanischer Einwirkung.

> Meschanisch kriegt man den auch weg.
> Eine Stunde davorsetzen und immer hin und her drehen.
> Schon gemacht.

Da mag für manche Zwecke genügen. Ich würde dies aber nicht als 
generelle Empfehlung aussprechen.

Wenn es sich um seltene Schätze handelt, wo man die Potis nicht mehr 
bekommt und den Originalzustand erhalten will, hilft nur 
auseinanderbauen und mit Papier/Leder o.ä. reinigen und anschließend 
Kontaktfett drauf. Das ist das einzige was eine lange Haltbarkeit 
garantiert. (falls die Schleiferbahn nicht schon durchgescheuert ist)

Bei 08/15 Potis/Geräten sprühe ich auch Kontakspray rein und hoffe daß 
es eine Weile hält. Da ist es aber auch egal.

Gruß
Andreas

von michael_ (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Nein, das sind Alkohole, aber damit bekommst Du oxidierte Kontakte nicht
> frei. Alte Kontakten sind oft versilbert. Da ist dann eine AgS Schicht
> drauf.

Aha, du hast also Potis mit Silberschicht!

Andreas B. schrieb:
>> Meschanisch kriegt man den auch weg.
>> Eine Stunde davorsetzen und immer hin und her drehen.
>> Schon gemacht.
>
> Da mag für manche Zwecke genügen. Ich würde dies aber nicht als
> generelle Empfehlung aussprechen.

Nichts für Weicheier und Leute mit Tennisarm.

von Andreas B. (bitverdreher)


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michael_ schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Nein, das sind Alkohole, aber damit bekommst Du oxidierte Kontakte nicht
>> frei. Alte Kontakten sind oft versilbert. Da ist dann eine AgS Schicht
>> drauf.
>
> Aha, du hast also Potis mit Silberschicht!

Nein, aber Schleifkontake aus Silber. Kommt aber nur bei alten Potis 
vor.

>
> Andreas B. schrieb:
>>> Meschanisch kriegt man den auch weg.
>>> Eine Stunde davorsetzen und immer hin und her drehen.
>>> Schon gemacht.
>>
>> Da mag für manche Zwecke genügen. Ich würde dies aber nicht als
>> generelle Empfehlung aussprechen.
>
> Nichts für Weicheier und Leute mit Tennisarm.

OK, sagst mir dann Bescheid, wenn Du die Widerstandsbahn durchgescheuert 
hast. Aber dann gibt es ja Kohlespray dafür...

Gruß
Andreas

von michael_ (Gast)


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Die kriegst du eigentlich nicht kaputt. Das ist Hartkohle.
Nur einmal erlebt, bei einem ZK-120 Tonband aus Polen.
Vor 45 Jahren.

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