Guten Abend,
in den Kühlschrank meiner Oma soll statt dem funzeligen 5W-Birnchen, das
aktuell provisorisch drin ist (rein gehören 25W, war aber nichts anderes
da) eine LED-Birne rein.
Retrofit eben. Glücklicherweise (oder dämlicherweise) hat der Hersteller
sehr viel Platz um die originale Birne gelassen, sodass eine normale
E14-Birne im Kerzenkleid reinpasst.
Also wollte ich (damit es schön hell wird, da meine Oma ohnehin schon
schlecht sieht) eine LED-Retrofitlampe einsetzen. Im Baumarkt habe ich
mir dann eine mit "Glühfäden" gekauft, da diese als Markenware (Philips)
sowohl die beste Effizienzklasse als auch den günstigsten Preis hatte
und das Temperaturproblem bei den Fäden im Kühlschrankeinsatz weniger
gravierend sein sollte.
An normaler Netzspannung (also an 230V aus der Steckdose) funktioniert
das Teil wunderbar.
Im Kühlschrank dagegen nur ein wildes Rumgeblitze im takt von ca. 0,5
Hz. Blitzt für ca. 50-100 ms auf (habe nicht gemessen) und geht dann
wieder aus.
Eine andere LED-Birne (mit weißem "Vorbau") funktioniert anstandslos,
Glühobst sowieso.
Was kann das sein? Ich vermute mal, dass es irgendwas mit der Versorgung
ist, kann mir aber keinen rechten Reim drauf machen...
Weiß jemand was?
Danke
Die beiden LEds haben vermutlich unterschiedliche Stromquellen. Die
retrodit-Teile haben in der Regel ein Kondensatornetzteil. Kann sein,
dass sich das mit dem Kompressor beißt.
enkel schrieb:> in den Kühlschrank meiner Oma
Mit Gefrierfach?
Dann müssen die 25 W rein für das Erreichen der Froststerne.
enkel schrieb:> rein gehören 25W
hinweisender schrieb:> Mit Gefrierfach?> Dann müssen die 25 W rein für das Erreichen der Froststerne.
Nur zu meinem erquicken.
Gibt's da auch welche mit extra Heizung?
enkel schrieb:> in den Kühlschrank meiner Oma soll statt dem funzeligen 5W-Birnchen, das> aktuell provisorisch drin ist
Gibt es sowas überhaupt für 230V?
Ein 5W-Birnchen im E14? Aber sicher, so eins steckt grad drin und
leuchtet.
Ob die noch hergestellt werden - keine Ahnung.
25W gibts auch neu noch, liegt im Baumarkt beim Glühobst für 1,69 die
Birne rum.
enkel schrieb:>> 25W gibts auch neu noch, liegt im Baumarkt beim Glühobst für 1,69 die> Birne rum.
Na, dann mach die mal brav da wieder rein.
Alternativ kannst Du die LEDs wieder reinmachen und einen 2k7 25W
Widerstand parallel dazu. ;-)
Gruß
Andreas
michael_ schrieb:> enkel schrieb:>> in den Kühlschrank meiner Oma soll statt dem funzeligen 5W-Birnchen, das>> aktuell provisorisch drin ist>> Gibt es sowas überhaupt für 230V?
Es sind die über 60W (oder so) welche verboten wurden, nicht die
unter...
Marcus H. schrieb:> Ist mir schlecht!> Was hier getrieben wird um ein paar Cent in der Fertigung zu sparen ist> - mir fehlen druckreife Worte.
Geiz ist halt geil.
Es gibt auch Kühl-Gefrier Kombinationen, die 2 Kältekreisläufe haben.
enkel schrieb:> Im Kühlschrank dagegen nur ein wildes Rumgeblitze im takt von ca. 0,5> Hz. Blitzt für ca. 50-100 ms auf (habe nicht gemessen) und geht dann> wieder aus.
Viele vermuten hier den Zusammenhang mit
http://de.etc.haushalt.narkive.com/m3npqEmZ/a-kuhlschrank-oder-wer-kuhlen-will-musz-heizen
enkel schrieb im Beitrag #4935017 aber auch
>> Eine andere LED-Birne (mit weißem "Vorbau") funktioniert anstandslos,> Glühobst sowieso.>
Ich vermute daher ein Problem der erstgenannten LED Lampe mit Kälte und
v.a. Feuchtigkeit!
Erst vor wenigen Wochen habe ich versucht, eine sehr helle Osram LED
Lampe neuester Bauart in einem Vorratskeller im Nebengebäude
einzusetzen.
Es ergab sich derselbe Effekt: Anlaufschwierigkeiten beim Einschalten,
"Rumgeblitze", genau das!
Zweites Exemplar derselben Lampe: Identisches Ergebnis.
Hingegen geht diese im normalen Hauskeller, sogar in der Garage bei
starken Frost, einwandfrei. Die Lampe ist also nicht defekt gegangen.
Es ist der Zusammenhang mit Feuchtigkeit, Kondensation, Betauung.
Diese Feuchtigkeit verhindert irgendwie das ordentliche Starten der
betroffenen Lampen. Die im Lampensockel bebaute Elektronik ist ja nicht
abgedichtet.
Wie ich recherchiert habe, gibt es für den Ausseneinsatz an
Lichterketten spezielle LED Lampen, die abgedichtet sind.
Die sind aber E27 und für Dekozwecke eben sehr schwach.
https://www.lampenwelt.de/E27-05W-LED-Tropfen-Outdoor-fuer-Lichterketten.html
Für Kühlschrank gib es auch spezielle LED Lampen
https://lampen-kontor.de/blog/lampen-tipps/kuehlschrank-lampe-wechseln/
zu finden mit GOOGLE: Paulmann LED E14 "1W" Kühlschrank
Ist aber sehr teuer.
Da kann die Oma eine 15 Watt herkömliche Lampe schier 1000 Stunden
brennen lassen... solange steht die Küglschranktür nicht offen,
normalerweise.
Von Kühlschränken, welche die interne Beleuchtung zum Heizen nutzen
einmal abgesehen, bei aufblitzenden LED-Fadenleuchten liegt das Problem
eher an anderer Stelle:
Die Stromaufnahme dieser Teile ist oft lächerlich klein. Wir reden hier
über 10 - 50 mA. Diese geringen Ströme reichen für viele (ältere)
Schaltkontakte einfach nicht aus, damit diese niederohmig genug sind.
Ich hatte kürzlich das Problem in einer kleinen Tischleuchte, die mein
Wohnzimmer abends nur leicht erhellen soll. Die Kombination aus
Kabelschalter der Leuchte und dem Relais der Funksteckdose haben
gereicht eine schöne Discobeleuchtung zu etablieren. :)
Im Gegensatz dazu arbeiten zwei baugleiche E14-Leuchten in der
Dunstabzugshaube unter widrigsten Bedingungen (heiß, keine Konvektion,
hohe Luftfeuchtigkeit) absolut problemlos...
Viele Grüße!
Sven
Spezielle Glühlampen wie Backofen- und Kühlschranklampen sind vom
Glühlampenverbot meines Wissens nach sowieso ausgenommen, unabhängig von
der niedrigen Leistung.
Idealerweise auch tatsächlich eine Kühlschranklampe einbauen,
Backofenlampen sind teurer und für ca. 200K höhere Temperatur, aber
vermutlich non-condensing ausgelegt.
MfG, Arno
Andreas I. schrieb:> aber warum wird im Kühlschrank mit der Beleuchtung absichtlich geheizt?
Das wird in Einkreisgeräten mit Gefrierfach oder -Abteil gemacht. Das
Einkreisgerät hat nur ein Thermostat, und das befindet sich im Kühlteil.
Um das Gefrierfach stärker als normal zu kühlen (wenn man beispielsweise
größere Mengen einfrieren möchte), muss der Thermostat im Kühlteil
überlistet werden. Das geschieht, indem dem Thermostaten eine höhere
Temperatur vorgegaukelt wird - die Kühlschrankinnenbeleuchtung (nicht
ohne Grund im gleichen Gehäuse wie der Thermostat untergebracht) wird
dazu nicht abgeschaltet, sondern entweder ganz angelassen oder mit einer
Diode halbwellengleichgerichtet "gedimmt".
Diese "stärker kühlen"-Funktion wird auch "Superfrost" genannt und mit
einem häufig sogar unbeschrifteten Schalter im Geräteinneren (neben dem
Thermostat untergebracht) eingeschaltet.
Rufus Τ. F. schrieb:> Um das Gefrierfach stärker als normal zu kühlen
Nicht nur das. Gekühlt wird bei Einkreisanlagen nur das Gefrierfach.
Die Temperatur des restlichen Kühlschranks ergibt sich quasi wie bei
einem Spannungsteiler durch die Wärmewiderstände zwischen Gefrierfach
und Kühlschrankinnerem und zwischen Kühlschrankinnerem und
Aussentemperatur.
man will aber sowohl im Gefrierfach als auch im restlichen Kühlschrank
einen bestimmten Temperaturbereich.
Da man nicht getrennt die Kühlleistung regeln kann legt man den
Kühlschrank so aus, daß man das Gefrierfach sicher auf mindestens -8°C
(-12°C?) regelt, und falls der Kühlteil dadurch zu kalt wird den wieder
ein bischen heizt.
Ansonsten könnte es passieren, daß im Kühlteil < 0°C erreicht werden.
Ist doch 'ne clevere Idee.
Ich stell mir jedoch gerade die Diskussion im Kickoff-Meeting vor...
Der arme Kerl, der das damals vorschlug. Aber er hat sich durchgesetzt!
(Da müssen ja dann auch alle mitmachen, bei so einer unkonventionellen
Idee)
StromTuner
Axel R. schrieb:> Der arme Kerl, der das damals vorschlug.
Warum armer Kerl? Der hat eher eine dicke Prämie für die "Verbesserung"
bekommen.
Das sich immer das technisch bessere durchsetzt ist schon lange
widerlegt.
Sonst hätten PCs heute Motorola Prozessoren mit einer "68" im Namen.
Der Andere schrieb:> Nicht nur das. Gekühlt wird bei Einkreisanlagen nur das Gefrierfach.
Nein. Was Du beschreibst, ist ein Kühlschrank mit innenliegendem
Gefrierfach. Bei diesen Geräten ist der innere Wärmetauscher
gleichzeitig das Gefrierfach.
Es gibt aber auch Kühl-Gefrierkombinationen (Geräte mit zwei
übereinander angeordneten Türen) als Einkreisanlagen, und das sogar mit
untenliegendem Gefrierteil. Diese Geräte haben offensichtlich zwei
Wärmetauscher, einen im Kühl- und einen im Gefrierteil.
Und trotzdem wenden diese Geräte, wenn sie einfach konstruiert sind, die
Thermostatheizungsmethode an.
Rufus Τ. F. schrieb:> Es gibt aber auch Kühl-Gefrierkombinationen (Geräte mit zwei> übereinander angeordneten Türen) als Einkreisanlagen, und das sogar mit> untenliegendem Gefrierteil. Diese Geräte haben offensichtlich zwei> Wärmetauscher, einen im Kühl- und einen im Gefrierteil.
Stimmt, ich hatte eher den Kühlschrank mit innen liegendem 3 Sterne
Gefrierfach vor Augen.
Wobei nicht klar ist welches Gerät jetzt der TO hat.
Der Andere schrieb:> Stimmt, ich hatte eher den Kühlschrank mit innen liegendem 3 Sterne> Gefrierfach vor Augen.
Die haben auch zwei Wärmetauscher.
Das von dir beschriebene, kenne ich nur von Kühlschränken mit Eisfach.
Rufus Τ. F. schrieb:> Das> Einkreisgerät hat nur ein Thermostat, und das befindet sich im Kühlteil.> Um das Gefrierfach stärker als normal zu kühlen, muss der Thermostat im Kühlteil> überlistet werden.
Rufus, weisst du das, oder ist das deine Interpraetation? Oder kann es
auch sein, dass deine Beschreibung nur fuer aeltere Geraete gilt?
Nach der Beschreibung im oben genannten Link ist der Verbrauch bei
niedriger Aussentemperatur hoeher, d.h. die Heizfunktion wird nur bei
Bedarf zugeschalten, es muss also irgendwo eine Elektronik, vermutlich
Mikrocontroller, verbaut sein. Das Kuehlaggregat kuehlt dann das
Gefrierfach auf Solltemperatur und das dadurch unterkuhlte Kuehlfach
wird durch Heizen auf seiner Solltemperatur gehalten. So koennen beide
Faecher getrennt auf "beliebige" Temperaturen eingeregelt werden.
Technisch eigentlich genial, oekonomisch schlecht und moralisch eine
Katastrophe. Irgendwie erinnert das ein bisschen an den Abgasskandal,
Werte optimiert fuer den Pruefstand. Das Kuehlverhaeltniss laesst sich
naemlich so einrichten, dass bei 25 Grad gerade nicht geheizt werden
muss.
Ich hab da allerdings keine Insiderinformationen, hab mir das nur so
zusammengereimt.
Feldstecher schrieb:> Rufus, weisst du das, oder ist das deine Interpraetation? Oder kann es> auch sein, dass deine Beschreibung nur fuer aeltere Geraete gilt?
Hier im Büro steht ein vielleicht zehn Jahre altes Gerät von Bosch, eine
Kühl-Gefrier-Kombination mit untenliegendem Gefrierteil, bei der ist das
eindeutig so. Schaltet man den "Superfrost"-Schalter an und betätigt den
Türkontakt (der, der sonst zum Abschalten des Lichts führt), wird das
Licht gedimmt. Das ist eindeutig, und unabhängig von der
Außentemperatur. Da ist auch keinerlei Elektronik verbaut, sondern ein
mechanischer Thermostat mit Kapillarfühler.
Bei neueren elektronisch gesteuerten Geräten sieht die Situation anders
aus.
> Das Kuehlaggregat kuehlt dann das Gefrierfach auf Solltemperatur und> das dadurch unterkuhlte Kuehlfach wird durch Heizen auf seiner> Solltemperatur gehalten.
Das würde aber bedeuten, daß es Temperaturfühler gibt, mit denen die
jeweilige Kühl- und Gefrierraumtemperatur erfasst werden kann.
Ich habe mal einen Liebherr-Kühlschrank gesehen, der eine komplette
Seitenwand im Kühlteil heizt. Das Ding hatte eine elektronische Regelung
und dürfte von daher dem entsprechen, was Du beschreibst. Das Gerät war
ein für Liebherr-Verhältnisse etwas einfacheres (d.h. nur teuer, aber
nicht schweineteuer), und dürfte auch knapp 10 Jahre alt sein.
Rufus Τ. F. schrieb:> Hier im Büro steht ein vielleicht zehn Jahre altes Gerät von Bosch, eine> Kühl-Gefrier-Kombination mit untenliegendem Gefrierteil, bei der ist das> eindeutig so. Schaltet man den "Superfrost"-Schalter an und betätigt den> Türkontakt (der, der sonst zum Abschalten des Lichts führt), wird das> Licht gedimmt. Das ist eindeutig, und unabhängig von der> Außentemperatur. Da ist auch keinerlei Elektronik verbaut, sondern ein> mechanischer Thermostat mit Kapillarfühler.
Diese Variante, für den Ausnahmebetrieb, lasse ich mir noch angehen.
So gehts mir auch, die von Rufus beschriebene Variante lasse ich mir im
Rahmen einer mechanischen Regelung noch gefallen.
Dann weiss man auch wies zu so was kommen kann, die Entwickler und
Entscheider sinds vom Sonderfall schon gewohnt, das zum Standard zu
machen ist dann zwar undifferenziert aber konzequent.
Feldstecher schrieb:> So gehts mir auch, die von Rufus beschriebene Variante lasse ich mir im> Rahmen einer mechanischen Regelung noch gefallen.
Was willst du tun? Bei nur einem Kältekreislauf mit fester Verteilung
hast du immer das Problem daß bei gegebener Temperatur in dem einen Teil
je nach Aussentemperatur der andere variiert.
Also wie das Problem sonst billig lösen.
Ich hab in der Werkstatt so ein billig Ding stehen. Bei dem gibt es vom
oben liegenden Gefrierfach(?) zum restlichen Kühlraum einen manuel zu
betätigenden Schieber. Den könnte man über ein Bimetall, Wachspatrone ..
auf und zu fahren.
Der Andere schrieb:> Was willst du tun? Bei nur
einem Kältekreislauf mit fester Verteilung > hast du immer das Problem
daß bei gegebener Temperatur in dem einen Teil > je nach
Aussentemperatur der andere variiert.> Also wie das Problem sonst billig
lösen.Zum einen wuerde ich die Prioritaet auf den Kuehlteil legen, so
wie es die Gefrierkombies vor dem Heiztrick auch gemacht haben. Die
Temperatur im Gefrierfach ist dann halt unter Umstaende etwas hoeher.
Wenn mans weiss, ist das aber nicht schlimm, die Faecher sind so klein,
da lagert man normal nichts sehr lange.Wenn man dann wirklich auf solche
Tricks zurueck greift, muesste das m.E. in der Energieeffizienzklasse
beruecksichtigt sein. Alles andere ist Betrug am Kunden. Und ich bin der
Meinung, dass sich die Hersteller nicht auf der 25-Grad-Definition
ausruhen duerfen, da bei einem Kuehlschrank prinzipiell die Annahme
gilt, dass bei niedrigerer Umgebungstemperatur der Verbrauch niedriger
ist. Davon abzuweichen kann in einigen Faellen ja durchaus oekonomisch
sinnvoll sein, aber den Kuehlschrank dann unter der Klasse A+++ zu
verkaufen, darf doch nicht wahr sein.Bei uns in der Gegend werden von
gemeinnuetzigen Organisationen an Beduerftige Kuehlschraenke verschenkt,
in der Annahme, dass diese gegenueber alten Kisten ordentlich Energie
sparen. Ein Spareffekt ergibt sich vermutlich auch noch mit der
Trickschaltung, ist dann aber nicht mehr der berechnete Wert.
> Was willst du tun? Bei nur einem Kältekreislauf mit fester Verteilung> hast du immer das Problem daß bei gegebener Temperatur in dem einen Teil> je nach Aussentemperatur der andere variiert.> Also wie das Problem sonst billig lösen.
Zum einen wuerde ich die Prioritaet auf den Kuehlteil legen, so wie es
die Gefrierkombies vor dem Heiztrick auch gemacht haben. Die Temperatur
im Gefrierfach ist dann halt unter Umstaende etwas hoeher. Wenn mans
weiss, ist das aber nicht schlimm, die Faecher sind so klein, da lagert
man normal nichts sehr lange.Wenn man dann wirklich auf solche Tricks
zurueck greift, muesste das m.E. in der Energieeffizienzklasse
beruecksichtigt sein. Alles andere ist Betrug am Kunden.
Und ich bin der Meinung, dass sich die Hersteller nicht auf der
25-Grad-Definition ausruhen duerfen, da bei einem Kuehlschrank
prinzipiell die Annahme gilt, dass bei niedrigerer Umgebungstemperatur
der Verbrauch niedriger ist. Davon abzuweichen kann in einigen Faellen
ja durchaus oekonomisch sinnvoll sein, aber den Kuehlschrank dann unter
der Klasse A+++ zu verkaufen, darf doch nicht wahr sein.
Bei uns in der Gegend werden von gemeinnuetzigen Organisationen an
Beduerftige Kuehlschraenke verschenkt, in der Annahme, dass diese
gegenueber alten Kisten ordentlich Energie sparen. Ein Spareffekt ergibt
sich vermutlich auch noch mit der Trickschaltung, ist dann aber nicht
mehr der berechnete Wert.
Ich kenn das Heizen nur wenn die Umgebungstemperatur kleiner als (z.B.)
10°C ist. Da ist dann ein Schalter am Thermostat zum umschalten. Wenn es
denn kälter wäre, wäre der Kühlschrank ein Gefrierfach und das
Gefrierfach unterirdisch kalt (zu kalt).