Hallo Leute, ich wollte mal wissen, ob ihr eine USB 3.0 zu SATA Bridge kennt, die zwei USB 3.0 auf einen SATA Port bridged. Zusammen wuerden sie ja 10 Gbit/s ergeben, was deutlich besser ist, als nur 5 Gbit/s. SATA III oder SATA Express waere super.
Philipp B. schrieb: > Zusammen wuerden sie ja 10 > Gbit/s ergeben, was deutlich besser ist, als nur 5 Gbit/s. Nö, auch zusammen nur 5 GBit/s. USB ist ein BUS, da teilen sich alle die Bandbreite. Für 10GBit/s bräuchte man 2 Hostcontroller - das haben nur Gaming Boards, und die dann auch meistens gleich USB 3.1 mit 10GBit/sec.
Jim M. schrieb: > da teilen sich alle die Bandbreite. Das muss zwar nicht so sein, man könnte einen separaten USB-Host-Adapter verwenden (d.h. in den PC eine PCIe-USB3-Karte stecken), aber die Anforderungen an die gewünschte "Kanalbündelung" wären so unendlich bizarr, daß es das nicht gibt und auch nicht geben wird. Warum auch, mit einem USB3.1-Hostadapter, der im 10GBit-Modus läuft, ist das Problem ja eleganter lösbarer. Noch eleganter (d.h. deutlich schneller) ist der Einsatz von Thunderbolt. Das kann in der aktuellen Inkarnation 40 GBit/sec im Vollduplex transportieren, was derzeit auch für etwas schnellere Massenspeicher genügen sollte.
Jim M. schrieb: > Philipp B. schrieb: >> Zusammen wuerden sie ja 10 >> Gbit/s ergeben, was deutlich besser ist, als nur 5 Gbit/s. > > Nö, auch zusammen nur 5 GBit/s. USB ist ein BUS, da teilen sich alle > die Bandbreite. > > Für 10GBit/s bräuchte man 2 Hostcontroller - das haben nur Gaming > Boards, und die dann auch meistens gleich USB 3.1 mit 10GBit/sec. Geht um den RK3399 (http://rockchip.wikidot.com/rk3399) Soweit ich bisher gesehen habe, sind das tatsaechlich zwei USB Controller.
MM schrieb: > Ist eSata zu einfach gedacht? Bisschen zu langsam, wenn man ueberlegt das heutige SSD an der 6 Gbit/s Marke kratzen. Die m.2 SSD brechen sie ja sogar.
Rufus Τ. F. schrieb: > Jim M. schrieb: >> da teilen sich alle die Bandbreite. > > Das muss zwar nicht so sein, man könnte einen separaten USB-Host-Adapter > verwenden (d.h. in den PC eine PCIe-USB3-Karte stecken), aber die > Anforderungen an die gewünschte "Kanalbündelung" wären so unendlich > bizarr, daß es das nicht gibt und auch nicht geben wird. > > Warum auch, mit einem USB3.1-Hostadapter, der im 10GBit-Modus läuft, ist > das Problem ja eleganter lösbarer. > > Noch eleganter (d.h. deutlich schneller) ist der Einsatz von > Thunderbolt. Das kann in der aktuellen Inkarnation 40 GBit/sec im > Vollduplex transportieren, was derzeit auch für etwas schnellere > Massenspeicher genügen sollte. Okay, dann bleibt wohl einfach nur USB 3.0 zu SATA. Aber ein RAID Controller waere dann noch ganz huebsch. Jemand ne Empfehlung?
Beitrag #4936419 wurde von einem Moderator gelöscht.
Es gibt diverse USB3-Festplattengehäuse mit integriertem RAID-Controller, willst Du das Rad neu erfinden oder was hast Du vor?
Philipp B. schrieb: > Die m.2 SSD brechen sie ja sogar Die sind ja auch über PCIe (NVME) angebunden, nicht über SATA. Zumindest wenn es schnelle sind. Also: Vergiss USB3.0 und SATA, nimm PCIe. Am einfachsten über Thunderbolt, da liegt das an der Buchse. Und, oh Wunder, es gibt auch fertige externe SSDs mit Thunderbolt-Interface, die dann auch 2.5 GB/sec über die Leitung jagen. Nimm sowas. Wenn dir dein Opel zu langsam ist, steigt du ja auch lieber auf einen Porsche um, anstatt zu versuchen eine extra Achse dazuzubasteln...
Εrnst B. schrieb: > Also: Vergiss USB3.0 und SATA, nimm PCIe. Am einfachsten über > Thunderbolt, da liegt das an der Buchse. Es scheint um die Anbindung an ein SOC von Rockchip zu gehen, da gibts kein PCIe und auch kein Thunderbolt.
Rufus Τ. F. schrieb: > Es scheint um die Anbindung an ein SOC von Rockchip zu gehen, da gibts > kein PCIe und auch kein Thunderbolt Sicher? Ich finde zu dem RK3399:
1 | External Interfaces |
2 | 2x USB 3.0 ports with type-C support |
3 | PCIe 2.1, 4 lanes, 5Gbps per lane |
4 | 8 channels TX/RX audio for playback and record |
bzw
1 | PCIe: One PCIe port Compatible with PCI Express Base Specification Revision 2.1 |
Rufus Τ. F. schrieb: > Εrnst B. schrieb: >> Also: Vergiss USB3.0 und SATA, nimm PCIe. Am einfachsten über >> Thunderbolt, da liegt das an der Buchse. > > Es scheint um die Anbindung an ein SOC von Rockchip zu gehen, da gibts > kein PCIe und auch kein Thunderbolt. PCIe 2.0 x4 gibt es schon, aber kein Thunderbolt. Der Einwand mit dem RAID Controller in USB Festplatten ist gut. Wusste ich nicht, dass es die gibt. Dann besorg ich mir lieber so eine. Die PCIe moechte ich allerdings fuer etwas anderes verwenden. (Kommunikation mit anderen Boards)
Εrnst B. schrieb: > Philipp B. schrieb: >> Die m.2 SSD brechen sie ja sogar > > Die sind ja auch über PCIe (NVME) angebunden, nicht über SATA. Zumindest > wenn es schnelle sind. > Das ist mir klar. Der Satz war nur darauf bezogen die 1 gbit/s nicht noch mitzunehmen, wenn die SSDs das doch locker schaffen. Aber gut, dann suche ich mir SSDs, die nicht an den 6 gbit/s kratzen. Ist dann auch preislich etwas guenstiger. > Also: Vergiss USB3.0 und SATA, nimm PCIe. Am einfachsten über > Thunderbolt, da liegt das an der Buchse. Wie bereits erwaehnt, moechte ich das fuer die Kommunikation mit anderen Boards nutzen. Daher das Thema mit USB3.0. > > Wenn dir dein Opel zu langsam ist, steigt du ja auch lieber auf einen > Porsche um, anstatt zu versuchen eine extra Achse dazuzubasteln... Der Porsche ist aber deutlich zu teuer ;) Daher muss ich schauen, was ich mit dem alten, gebrauchten, 3er BMW so umsetzen kann :D Zu den externen Festplatten mit RAID Controller. Wie siehts mit RAID 0 aus?
Philipp B. schrieb: > Der Einwand mit dem RAID Controller in USB Festplatten ist gut. Wusste > ich nicht, dass es die gibt. Dann besorg ich mir lieber so eine. Ein Beispiel: https://www.wdc.com/de-de/products/external-storage/my-book-duo.html > Wie siehts mit RAID 0 aus? Ist bei o.g. Gerät der Default, kann auch zu RAID 1 oder JBOD geändert werden.
Hier gibt es noch ein paar mehr Beispiele: http://www.raidon.com.tw/RAIDON2016/all.php?main=SafeTANK Und die hier sind eigentlich auch zwei SanDisk Ultra II SSDs im Raid 0 (zumindest beim größten Modell): https://www.sandisk.com/home/ssd/extreme-900-ssd
Philipp B. schrieb: > Zu den externen Festplatten mit RAID Controller. Wie siehts mit RAID 0 > aus? Zuerst war dir 1× USB3.0->1× SATA zu langsam, und jetzt willst du 1× USB3.0->2× SATA Raid0? Damit werden deine USB-Bandbreitenprobleme doch eher mehr und nicht weniger. Wenn die beiden USB3-Ports am SoC wirklich unabhängig sind, und nicht per Root-HUB ihre Bandbreite sharen: An jedem Port einen eigenen USB3->SATA Wandler hängen, RAID0 in Software wäre eine Konfiguration, die sich m.M.n. auf jedenfall zu Testen lohnt.
Der Rockchip ist doch von Haus aus kein Rennpferd. Was nutzt da mehr als 6Gb an Plattendurchsatz wenn die beiden Cores nicht hinterherkommen?
Planlos schrieb: > Philipp B. schrieb: >> Zu den externen Festplatten mit RAID Controller. Wie siehts mit RAID 0 >> aus? > > Zuerst war dir 1× USB3.0->1× SATA zu langsam, und jetzt willst du 1× > USB3.0->2× SATA Raid0? > Damit werden deine USB-Bandbreitenprobleme doch eher mehr und nicht > weniger. > > Wenn die beiden USB3-Ports am SoC wirklich unabhängig sind, und nicht > per Root-HUB ihre Bandbreite sharen: > > An jedem Port einen eigenen USB3->SATA Wandler hängen, RAID0 in Software > wäre eine Konfiguration, die sich m.M.n. auf jedenfall zu Testen lohnt. Das war der Gedanke hinter dem RAID. Ich dachte man kann mit zwei Ports einen Hardware RAID 0 schalten. Aber das geht scheinbar nur ueber einen Software-RAID.
Michael X. schrieb: > Der Rockchip ist doch von Haus aus kein Rennpferd. Was nutzt da mehr als > 6Gb an Plattendurchsatz wenn die beiden Cores nicht hinterherkommen? Muesste man mal schauen. Rein theoretisch muessten der Prozessor das schon schaffen. 2x A72 2.0Ghz Kerne und 4x A53 1.5Ghz. Ich wollte nur wissen, was fuer Optionen es gibt. Werde sie alle mal austesten und schauen, welches Setup den moeglichst kleinsten Bottleneck erzeugt. Egal wo.
Philipp B. schrieb: > Planlos schrieb: >> An jedem Port einen eigenen USB3->SATA Wandler hängen, RAID0 in Software >> wäre eine Konfiguration, die sich m.M.n. auf jedenfall zu Testen lohnt. > > Das war der Gedanke hinter dem RAID. Ich dachte man kann mit zwei Ports > einen Hardware RAID 0 schalten. Aber das geht scheinbar nur ueber einen > Software-RAID. Bei RAID Level 0 ist es witzlos, über Hardware-Support auch nur nachzudenken. Blöcke einfach wechselweise von dem einen oder anderen Gerät zu lesen (bzw. drauf zu schreiben) ist nun wirklich gar kein merkbarer Overhead, wenn man es in Software macht. Nach meiner persönlichen Erfahrung/Überzeugung hat sich Hardware-RAID seit ca. 10 Jahren erledigt. Der einzige Grund, warum man das evtl. doch noch haben wollen würde, ist ein batteriegepufferter Schreibcache.
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