Handsäge mit extrem dünnem Sägeblatt?

Gast #4937624
Hallo Leute, vor Jahrzehnten hatte ich mal eine kleine Handsäge mit 
extrem dünnem Sägeblatt. Genauer: eine Bügelsäge, in der ein nur 0,1mm 
starkes HSS-Sägeblatt einGESPANNT war. Damit konnte man Holz/Kunststoffe 
u.ä. in wirklich atemberaubender Schnelligkeit sägen, z.B. 4cm massives 
Holz in ca. 5 Zügen. Andererseits gab es mit dieser Säge praktisch 
keinen Verschnitt, man konnte die zersägten Hälften aneinanderfügen, 
ohne daß der Schnitt überhaupt zu sehen war.

Habe eben mal nach den Puk-Sägen geschaut, diese haben nur Sägeblätter 
mit 0,4mm Stärke. So eine Säge in der Art war das damals aber, evtl. von 
einem anderen Anbieter. Kennt vielleicht noch jemand solche 
Sägen/Sägeblätter und hat einen Link? Vielen Dank!
Persönliche Seite
Die feinsten Metallaubsägeblätter wie z.B. "Goldschnecke" gibt es in 
Stärke 0, das sind 0.28mm

0.1mm? Wird mit 'nem Laubsägeblatt schwer, das reißt ständig. Und 4cm 
Holz würde ich auch mit 'ner 0er Goldschnecke nicht sägen wollen. Das 
geht zwar mit viel Übung, aber nicht schnell (entsprechend zur Stärke 
sind auch die Zähne solcher Sägeblätter hauchfein).

Ah, noch etwas feiner (0.16mm) ist das hier:

http://vampisol.de/index.php?a=121
Gast
Für Holz nehme ich nach einem Tip in der make jetzt Japansägen. Die sind 
zwar auch nicht so dünn, sägen aber trotzdem sehr sehr sauber. Damit 
kann man von einem dicken Ast Bierdeckel sägen und die Oberfläche ist 
glatt wie ein Kinderpopo. Und gerade Schnitte bekommt man damit auch 
hin.
Der Dreckige Dan schrieb:
> Kennt vielleicht noch jemand solche Sägen/Sägeblätter

Im Goldschmiedebedarf findest du Sägebögen mit feinen Sägeblättern,
10/0 sind aber bloss 0.14mm. 0.1mm habe ich noch nie gesehen, ich
nehme an, dein Augenmass ist dejustiert.

https://www.amazon.de/HERKULES-Laubs%C3%A4gebl%C3%A4tter-Herkules-Verpackungseinheit-dutzendgebunden/dp/B00A3SGX7S

http://www.schmuckclub.de/schmuckwerkzeug/saegen-feilen/saegebogen-fix-100.php
Gast
Michael B. schrieb:
> 0.1mm habe ich noch nie gesehen

0,1mm kenne ich nur als kleine Sägeklingen für den Modellbau die aus 
Folie geätz wurden.
Die kann man wie Papier zerreissen, ich denke nicht, daß da brauchbare 
Blätter für Bügelsägen draus gemacht werden können.
Gast
Hallo,
habe ich gerade durch, das hier gekauft: 
http://www.ebay.de/itm/182159774143?_trksid=p2060353.m2749.l2649&var=483783761928&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT

Im Foto ein 1mm Messingrohr aufgeschnitten (naja, eher aufgefiedelt...)
Eingespannt in einem (gefühlt) Hundert Jahre alten Laubsägebogen.
(Zum Größenvergleich auf einen DIL8 gelegt)

Geht gut. Ich habe 6.0 genommen (soll 0,16mm) der Verkäufer bieten noch 
bis 0,14mm runter an.

Old-Papa
Angehängte Dateien:
Gast
Hi

Proxxon bietet Trennsägeblätter aus Federstahl 0,1 mm dick an. Für 
Kunststoff, Holz und NE-Metalle. Schaft Ø 2,35. Durchmesser 16, 19 und 
22mm.

MfG Spess
Gast
Für Holz kann ich auch die Japansägen empfehlen. Ich hab so ein 
Einsteiger Modell von Dictum, geht ab wie sonstwas. Meine Hände sind 
auch scheinbar japanisch, ich kann mit etwas Übung in allen Achsen 
winklig und sauber schneiden. Mit ner guten Gestellsäge habe ich das nie 
geschafft. Seit ich die neue Säge habe bleibt die Kappsäge öfter aus.
Gast
Löter schrieb:
> Für Holz kann ich auch die Japansägen empfehlen. Ich hab so ein
> Einsteiger Modell von Dictum, geht ab wie sonstwas. Meine Hände sind
> auch scheinbar japanisch, ich kann mit etwas Übung in allen Achsen
> winklig und sauber schneiden. Mit ner guten Gestellsäge habe ich das nie
> geschafft. Seit ich die neue Säge habe bleibt die Kappsäge öfter aus.

Japansäge mit 0,16mm? Der Satz, den ich habe, macht gut 1-2mm Schnitte.

Old-Papa
Gast
Ja ich weiß auch das die Japansäge nicht genau ist was der TO sucht. 
Aber wir wissen ja auch nicht was er genau vor hat. Auf möglichst dünn, 
sauberer Schnitt, schnell und aktuell kaufbar trifft die Japansäge IMHO 
am besten zu.
Gast
Herzlichen Dank erstmal für die vielen netten Beiträge ganz ohne 
Beleidigungen!

Die Säge war eine Bügelsäge, vermutlich billigst und ähnlich wie die 
Puk-Sägen. Das Blatt vielleicht 5mm hoch und gezahnt, kein klassischer 
Laubsäge-Raspeldraht, der wäre viel langsamer. Das Blatt wurde natürlich 
gespannt, sonst hätte man gar nicht sägen können.
Das Ding ging durch Holz wie durch Butter, eben weil kaum Material 
abgetragen werden musste. Gerade waren die Schnitte natürlich weniger 
und irgendwann hatte ich das Blatt dann doch verbogen.

Das Ätzen von dünnem Blech ist vielleicht eine gute Idee, kann ich durch 
SMD-Schablonen gut. Allerdings müsste man da erstmal entsprechend 
widerstandsfähiges Material irgendwo her bekommen. Olles Weißblech o.ä. 
dürfte nicht so ideal sein und dünne Stahlbleche sind generell selten.

Japansägen sind wirklich einsame Klasse für größere Schnitte. Suche die 
kleine, feine Säge für die Hosentasche, um diversen Kleinkram in 
Sekunden ohne Kraftaufwand trennen zu können.

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