Hallo Leute, vor Jahrzehnten hatte ich mal eine kleine Handsäge mit
extrem dünnem Sägeblatt. Genauer: eine Bügelsäge, in der ein nur 0,1mm
starkes HSS-Sägeblatt einGESPANNT war. Damit konnte man Holz/Kunststoffe
u.ä. in wirklich atemberaubender Schnelligkeit sägen, z.B. 4cm massives
Holz in ca. 5 Zügen. Andererseits gab es mit dieser Säge praktisch
keinen Verschnitt, man konnte die zersägten Hälften aneinanderfügen,
ohne daß der Schnitt überhaupt zu sehen war.
Habe eben mal nach den Puk-Sägen geschaut, diese haben nur Sägeblätter
mit 0,4mm Stärke. So eine Säge in der Art war das damals aber, evtl. von
einem anderen Anbieter. Kennt vielleicht noch jemand solche
Sägen/Sägeblätter und hat einen Link? Vielen Dank!
Die feinsten Metallaubsägeblätter wie z.B. "Goldschnecke" gibt es in
Stärke 0, das sind 0.28mm
0.1mm? Wird mit 'nem Laubsägeblatt schwer, das reißt ständig. Und 4cm
Holz würde ich auch mit 'ner 0er Goldschnecke nicht sägen wollen. Das
geht zwar mit viel Übung, aber nicht schnell (entsprechend zur Stärke
sind auch die Zähne solcher Sägeblätter hauchfein).
Ah, noch etwas feiner (0.16mm) ist das hier:
http://vampisol.de/index.php?a=121
Für Holz nehme ich nach einem Tip in der make jetzt Japansägen. Die sind
zwar auch nicht so dünn, sägen aber trotzdem sehr sehr sauber. Damit
kann man von einem dicken Ast Bierdeckel sägen und die Oberfläche ist
glatt wie ein Kinderpopo. Und gerade Schnitte bekommt man damit auch
hin.
Michael B. schrieb:> 0.1mm habe ich noch nie gesehen
0,1mm kenne ich nur als kleine Sägeklingen für den Modellbau die aus
Folie geätz wurden.
Die kann man wie Papier zerreissen, ich denke nicht, daß da brauchbare
Blätter für Bügelsägen draus gemacht werden können.
Hallo,
habe ich gerade durch, das hier gekauft:
http://www.ebay.de/itm/182159774143?_trksid=p2060353.m2749.l2649&var=483783761928&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
Im Foto ein 1mm Messingrohr aufgeschnitten (naja, eher aufgefiedelt...)
Eingespannt in einem (gefühlt) Hundert Jahre alten Laubsägebogen.
(Zum Größenvergleich auf einen DIL8 gelegt)
Geht gut. Ich habe 6.0 genommen (soll 0,16mm) der Verkäufer bieten noch
bis 0,14mm runter an.
Old-Papa
Hi
Proxxon bietet Trennsägeblätter aus Federstahl 0,1 mm dick an. Für
Kunststoff, Holz und NE-Metalle. Schaft Ø 2,35. Durchmesser 16, 19 und
22mm.
MfG Spess
Für Holz kann ich auch die Japansägen empfehlen. Ich hab so ein
Einsteiger Modell von Dictum, geht ab wie sonstwas. Meine Hände sind
auch scheinbar japanisch, ich kann mit etwas Übung in allen Achsen
winklig und sauber schneiden. Mit ner guten Gestellsäge habe ich das nie
geschafft. Seit ich die neue Säge habe bleibt die Kappsäge öfter aus.
Löter schrieb:> Für Holz kann ich auch die Japansägen empfehlen. Ich hab so ein> Einsteiger Modell von Dictum, geht ab wie sonstwas. Meine Hände sind> auch scheinbar japanisch, ich kann mit etwas Übung in allen Achsen> winklig und sauber schneiden. Mit ner guten Gestellsäge habe ich das nie> geschafft. Seit ich die neue Säge habe bleibt die Kappsäge öfter aus.
Japansäge mit 0,16mm? Der Satz, den ich habe, macht gut 1-2mm Schnitte.
Old-Papa
Rufus Τ. F. schrieb:> Old P. schrieb:>> Japansäge mit 0,16mm?>> Nix Japan, Laub.
Nö, der "löter" schrieb was von Japan ;-)
Unter 0,2mm fand ich bei Japan- und ähnlichen Sägen bisher nichts und
erst recht nicht um Metall zu sägen (will der TS ja)
Old-Papa
Old P. schrieb:> und> erst recht nicht um Metall zu sägen (will der TS ja)
das lese ich da nicht, eher Holz/Kunststoff. Und 4cm dickes Holz mit
einer Puk gerade zu sägen ist auch nicht einfach.
Johannes S. schrieb:> Old P. schrieb:>> und>> erst recht nicht um Metall zu sägen (will der TS ja)>> das lese ich da nicht, eher Holz/Kunststoff. Und 4cm dickes Holz mit> einer Puk gerade zu sägen ist auch nicht einfach.
Stimmt, da hatte ich ein anderes Forum im Kopf.
Old-Papa
Ja ich weiß auch das die Japansäge nicht genau ist was der TO sucht.
Aber wir wissen ja auch nicht was er genau vor hat. Auf möglichst dünn,
sauberer Schnitt, schnell und aktuell kaufbar trifft die Japansäge IMHO
am besten zu.
Herzlichen Dank erstmal für die vielen netten Beiträge ganz ohne
Beleidigungen!
Die Säge war eine Bügelsäge, vermutlich billigst und ähnlich wie die
Puk-Sägen. Das Blatt vielleicht 5mm hoch und gezahnt, kein klassischer
Laubsäge-Raspeldraht, der wäre viel langsamer. Das Blatt wurde natürlich
gespannt, sonst hätte man gar nicht sägen können.
Das Ding ging durch Holz wie durch Butter, eben weil kaum Material
abgetragen werden musste. Gerade waren die Schnitte natürlich weniger
und irgendwann hatte ich das Blatt dann doch verbogen.
Das Ätzen von dünnem Blech ist vielleicht eine gute Idee, kann ich durch
SMD-Schablonen gut. Allerdings müsste man da erstmal entsprechend
widerstandsfähiges Material irgendwo her bekommen. Olles Weißblech o.ä.
dürfte nicht so ideal sein und dünne Stahlbleche sind generell selten.
Japansägen sind wirklich einsame Klasse für größere Schnitte. Suche die
kleine, feine Säge für die Hosentasche, um diversen Kleinkram in
Sekunden ohne Kraftaufwand trennen zu können.