Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Makefile Fehlermeldungen beim Compilieren


von simon (Gast)


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Hallo zusammen,

ich bekomme neuerdings "Makefile" Fehlermeldungen (s. Anhang).

Ich habe eigentlich gar nichts am Quelltext geändert. Eben hat er noch
alles Fehlerlos kompiliert. Weiß jemand, was das ist?

Compiler: XC8
PIC: 18F2550

Gruß

Simon

(sorry für den Doppelpost, habe mich im Unterforum vertan)

von S. R. (svenska)


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Logs postet man als Textdateien, nicht als Screenshot. Lerne es!

Dein Screenshot sagt, dass xc8.exe mit einem Rückgabewert von 1 (= 
Fehler) endet. Vollkommen überraschend wertet make diesen Wert aus und 
stellt die weitere Verarbeitung ein. Ein Zwischenschritt ist schließlich 
misslungen.

Vielleicht findest du irgendwo auch die Ausgaben des Compilers. Da 
könnte vielleicht sogar drinstehen, warum er einen Fehler zurückgibt.

von simon (Gast)


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S. R. schrieb:
> Logs postet man als Textdateien, nicht als Screenshot. Lerne es!
>
> Dein Screenshot sagt, dass xc8.exe mit einem Rückgabewert von 1 (=
> Fehler) endet. Vollkommen überraschend wertet make diesen Wert aus und
> stellt die weitere Verarbeitung ein. Ein Zwischenschritt ist schließlich
> misslungen.
>
> Vielleicht findest du irgendwo auch die Ausgaben des Compilers. Da
> könnte vielleicht sogar drinstehen, warum er einen Fehler zurückgibt.

Hi svneska,

danke für die schnelle Antwort. Könntest du mir etwas genauer 
beschreiben, wie ich vorgehen kann? Wo finde ich die Ausgabe des 
Compilers?

von S. R. (svenska)


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simon schrieb:
> Könntest du mir etwas genauer beschreiben, wie ich vorgehen kann?

Nein, weil ich deinen Compiler, deine IDE und PIC-Microcontroller selbst 
nie benutzt habe. Da können dir andere vermutlich direkt sagen, wo du 
schauen musst.

Notfalls gibst du den Befehl in einer Eingabeaufforderung (vorher ins 
richtige Verzeichnis wechseln) ein und schaust, ob dabei was 
verwertbares rauskommt. Oder du schaust dir mal alle Dateien an, die 
irgendwie nach Logdateien aussehen.

von Bernd K. (prof7bit)


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Ich würde damit anfangen nach dem Fehlercode 908 zu googeln oder im 
Handbuch nachzuschauen was der bedeutet.

von simon (Gast)


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Bernd K. schrieb:
> Ich würde damit anfangen nach dem Fehlercode 908 zu googeln oder
> im
> Handbuch nachzuschauen was der bedeutet.

Dieser Fehler bedeutet, dass ein Unterprogramm nicht ausgeführt werden 
kann.
Ich glaube das liegt an dieser Zeile:

nbproject/Makefile-PICDEM_FSUSB.mk:180: recipe for target 
'build/PICDEM_FSUSB/production/_ext/300881143/main.p1' failed
make[2]: Leaving directory 
'C:/microchip/mla3/v2016_11_07/apps/usb/device/cdc_basic/firmware/picdem 
_fs_usb.x'

Aber was sagt mir das? Ich finde die Datei "main.p1" gar nicht. Nur eine 
Datei Namens "main.pre". Fehlt dort was?

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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simon schrieb:
> Ich finde die Datei "main.p1" gar nicht.

Natürlich kannst Du diese Datei nicht finden. Genau das hat Dir doch 
Dein Computer mitgeteilt.

von simon (Gast)


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Es wird wieder alles kompiliert!!!

Aus irgendwelchen Gründen (die ich immernoch nicht kenne) verwandeln 
sich meine Quelltextkommentare in Kauderwelsch (s. Screenshot).

Nachdem ich alle Kommentare gelöscht habe, kompiliert er wieder...

Ist das ein Compiler Problem?

von HG (Gast)


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Eher ein Zeichensatzproblem, vermutlich hat die IDE die Dateien in UTF-8 
gespeichert, und der Compiler mag da nicht.

von Bernd K. (prof7bit)


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simon schrieb:
> Ich glaube das liegt an dieser Zeile:

simon schrieb:
> Ich glaube das liegt an dieser Zeile:
>
> nbproject/Makefile-PICDEM_FSUSB.mk:180: recipe for target
> 'build/PICDEM_FSUSB/production/_ext/300881143/main.p1' failed

Nein, das ist das Symptom. Die Ursache geschieht immer vor der 
Wirkung, das hat schon Einstein erkannt, deshalb steht die Ursache im 
Logfile immer weiter oben als die Wirkung.

von Nop (Gast)


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HG schrieb:
> Eher ein Zeichensatzproblem, vermutlich hat die IDE die Dateien in UTF-8
> gespeichert, und der Compiler mag da nicht.

Dafür spricht der andere Kommentar dort, "// DRUCK". Wer auf deutsch 
Kommentare setzt, der verwendet dabei dann auch noch Umlaute. Mit Pech 
knallt die IDE dann auch noch eine byte order mark in die ersten drei 
Zeichen der Textdatei.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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HG schrieb:
> Eher ein Zeichensatzproblem, vermutlich hat die IDE die Dateien in UTF-8
> gespeichert, und der Compiler mag da nicht.

Oder gar noch schlimmeres... Vor etlichen Jahren musste ich mit zwei 
eher lernresistenten Kollegen (SW-Entwickler!) eine Diskussion darüber 
führen, dass Word bzw. Wordpad nicht die geeigneten Werkzeuge für die 
Bearbeitung von Quelltexten sind. Deren Argumentation bestand darin, 
dass sie doch sonst auch alles mit den o.a. Programmen machten und sich 
nicht extra in einen anderen Editor einarbeiten wollten. Außerdem könne 
man doch so die Quelltexte viel besser formatieren. Ich fand deren 
Quelltexte sogar ziemlich unleserlich, da es kein Syntax-Highlighting 
gab und die Texte in einer sehr schmalen Proportionalschrift formatiert 
waren. schauder

Naja, wenigstens gehörten die beiden nicht zu der anderen Fraktion, die 
auf einem völlig veralteten Quellcodestand arbeitet und von diesem aus 
munter Dateien eincheckt, die sich dann auf keinem anderen System 
kompilieren lassen. Mit solch einem Mitarbeiter eines Kunden musste ich 
mich auch einmal über längere Zeit herumschlagen.

von Bernd K. (prof7bit)


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Andreas S. schrieb:
> und die Texte in einer sehr schmalen Proportionalschrift formatiert
> waren. schauder

Ich hab das mal ne Zeitlang mit Python unter SciTE so gehabt 
(Proportionalschtrift). War eigentlich ganz angenehm. Den Einrückungen 
links tut die Proportinalschrift ja keinen Abbruch und rechts dovon 
interesierts eh kaum, dort muss man im Wesentlichen nur gut lesen 
können.

Ich muss das gelegentlich mal mit C ausprobieren.

Aber leider können viele Texteditoren keine Proportionalschrift sonst 
wär das bestimmt wesentlich verbreiteter.

von Bernd K. (prof7bit)


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Andreas S. schrieb:
> Kollegen (SW-Entwickler!) eine Diskussion darüber
> führen, dass Word bzw. Wordpad nicht die geeigneten Werkzeuge für die
> Bearbeitung von Quelltexten sind

Das waren keine Softwareentwickler. Da hast Du bestimmt was verwechselt.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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In der deutschen Übersetzung der Ur-Ausgabe des K&R waren die 
Codebeispiele in einer Proportionalschrift gesetzt.

Das war damals schon komplett unbrauchbar.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Bernd K. schrieb:
> Das waren keine Softwareentwickler. Da hast Du bestimmt was verwechselt.

Nein, die eine war Diplominformatikerin, der andere Elektrotechniker mit 
Schwerpunkt Technische Informatik. Beide kamen (so wie ich) frisch von 
der Uni und hatten (im Gegensatz zu mir) keinerlei Projekterfahrung. 
Beide waren bei dem Unternehmen als reine Softwareentwickler eingestellt 
worden.

von Bernd K. (prof7bit)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> In der deutschen Übersetzung der Ur-Ausgabe des K&R waren die
> Codebeispiele in einer Proportionalschrift gesetzt.

im C++ von Stroustrup auch (und zwar absichtlich)

> Das war damals schon komplett unbrauchbar.

Warum?

von Bernd K. (prof7bit)


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Andreas S. schrieb:
> Beide kamen (so wie ich) frisch von
> der Uni und hatten (im Gegensatz zu mir) keinerlei Projekterfahrung.
> Beide waren bei dem Unternehmen als reine Softwareentwickler eingestellt
> worden.

Also waren es tatsächlich wie ich vermutete keine SW-Entwickler sondern 
bestenfalls frische SW-Entwickler-Azubis. Warum werden 
SW-Entwicklerstellen mit ungelernten und noch vollkommen ahnungslosen 
Azubis besetzt? Jeder weiß doch daß ein SW-Entwickler im Schnitt 35 bis 
50+ Jahre alt ist? Das fällt doch normalerweise sofort auf wenn 
derjenige noch keine Falten auf der Stirn und unter den Augen hat, haben 
die sich etwa falsche Bärte angeklebt und die Haare grau gefärbt, oder 
wie sind die da reingekommen?

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