Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 12 Volt Netzteil Audiostabil


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von Marc B. (ibm235)


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Hallo Leute,

ich suche für einen Kofferausbau ein Netzteil zur Versorgung von 3 Stück 
12 Volt Geräten: Effekte (TC Nova 300 mA/ Boss SE 50 1000 mA) und 
Minimixer (Citronic CM-10 Live 1000 mA).

Ich kann partout kein Gerät vergleichbar den üblichen Stromversorgern 
für 9 Volt Pedale finden, das mir diese Leistung bei noch möglichst 
galvanischer Isolierung bietet.
Möglicherweise hat ja einer hier Erfahrungen, ob man andere Geräte 
'umstricken' kann, Netzteile - die nicht speziell für Audiogeräte 
gedacht waren selber störungsunanfällig umzurüsten, oder aber die 
Leistung vorhandener 12 Volt Anschlüsse an einem professionellen 
Multi-Output Netzteil für Effekt-Pedale, die häufig bei 400 mA enden mit 
Tricks auf 1000 mA (oder mehr) zu erhöhen.

Eventuell ist sowas im mobilen Studio (Ü-Wagen / Tontechnik 'unterwegs' 
etc.) ja gebräuchlicher - Freue mich über jede Anregung.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Wenn ein Audio gerät nicht mit einem gewöhnlichen Steckernetzteil 
funktioniert, dann ist es eine Fehlkonstruktion. Und wenn es eine ist, 
dann müsste man genau wissen, welche besonderen Anforderungen das 
jeweilige Gerät an das Netzteil stellt, um ein passendes auszuwählen.

Alle Steckernetzteile sind Potentialgetrennt.

Steckernetzteile sind bis 2000mA völlig problemlos zu bekommen, zum 
Beispiel bei Conrad Elektronik.

China Netzteile für 1,50 Euro sind keine "gewöhnlichen" Netzteile - 
falls du damit schlechte Erfahrung gemacht hast.

Netzteile wirkungsvoll Umstricken ist teurer, als passende zu kaufen. 
Vor allem, wenn man für die Entwicklungsarbeit bezahlen muss, weil man 
es nicht selber kann oder will.

PS: Schreibe mal kürzere Sätze. Deine langen Bandwürmer verstehe ich 
kaum.

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von THOR (Gast)


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Wenn deine Audioausrüstung auf die Versorgungsspannung empfindlich 
reagiert, ist die halt Scheisse.

Stichwort: PSRR

Ergo: Bei Meanwell nach 12V Netzteilen gucken, einbauen, fertig.

von Marc B. (ibm235)


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Hallo. Danke für Deine Antwort. Werde mich beim Satzbau bemühen (bin da 
tatsächlich ausgewiesener ',.-' Fan).

Du schreibst: Alle Steckernetzteile sind Potentialgetrennt.

(Selber besitze ich leider nur gefährliches Halbwissen, was 
elektronische Schaltungen angeht. Ich konnte mir aber bisher mit 
entsprechenden Anleitungen helfen.)

Das gilt wahrscheinlich solange, wie auch nur ein Gerät angeschlossen 
ist. Sobald ich aber mehrere Geräte bspw. mit einem 'Daisy-Chain' Kabel 
hintereinanderfüge, erhöht sich sicher das Risiko von Einstreuungen, 
oder?

Konkret bräuchte ich für mein Köfferchen ein Netzteil, das:
- oben genannte Geräte parallel mit ausreichender Spannung versorgen 
kann
- ähnlich den Multiout-Netzteilen für Bodeneffekte f. Gitarre od. Bass 
einzelne galvanisch getrennte Ausgänge bietet
- an der schmalsten Seite 5 cm Bauhöhe nicht überschreitet
- und keine enorme Hitze entwickelt

Ich denk' idealerweise an etwas mit 5 einzelnen. isolierten 12 Volt und 
ca. 1,5 A Ausgängen.
Mehr Ampere an einem Gerät anzuschließen, als es eigentlich verbraucht 
ist doch ok, oder?

Ich habe bereits in einem Musiker-Forum mich umgehört, einen angehenden 
Elektro-Ingenieur interviewt und war im allerbesten Elektronik-Laden 
Köln's. Hätte nicht gedacht, daß mein Anliegen so exotisch ist.

von Marc B. (ibm235)


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Ok. Ich berichtige meine Anfrage.
Suche Netzteil für scheiß Audioausrüstung.
Aber wahrscheinlich bezog sich das wohl auf eine instabile 
Versorgungsspannung.

Meanwell habe ich mal eben draufgeschaut; da muß ich mich nachher mal 
(ohne die Geschäftsleitung im Nacken) etwas mehr reinlesen. Der erste 
Eindruck hat ehr mehr Fragen als Antworten erzeugt - ist eben noch 
Neuland für mich.

: Bearbeitet durch User
von Peter M. (r2d3)


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Marc B. schrieb:
> Ich denk' idealerweise an etwas mit 5 einzelnen. isolierten 12 Volt und
> ca. 1,5 A Ausgängen.

5 einzelne 12Volt-Netzteile mit 1,5A Ausgangsstrom lösen Dein Problem.

> Mehr Ampere an einem Gerät anzuschließen, als es eigentlich verbraucht
> ist doch ok, oder?

Ja.

>
> Ich habe bereits in einem Musiker-Forum mich umgehört, einen angehenden
> Elektro-Ingenieur interviewt und war im allerbesten Elektronik-Laden
> Köln's. Hätte nicht gedacht, daß mein Anliegen so exotisch ist.

Was ist bitte der beste Elektronik-Laden Köln's?

Ich vermute, Du hast ein Rauschproblem mit Deinem Saiteninstrument und 
glaubst, Du könntest das auf diese Weise lösen.

Wieso bist Du nicht mal zum musicstore gegangen?

Maximal 5cm Bauhöhe an der schmalsten Seite?
Geht es um ein Element für Rackeinbau?

Ansonsten kann ich mich dem Ratschlag von Stefan nur anschließen:

Stefan U. schrieb:
> PS: Schreibe mal kürzere Sätze. Deine langen Bandwürmer verstehe ich
> kaum.

: Bearbeitet durch User
von Marc B. (ibm235)


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Danke - nein keine Klampfe - rein elektronische Klangerzeugung auf Basis 
einer MPC 4000 mit 8 Einzelausgängen an 8 Eingänge eines Mischpultes, 
wobei diverse Effektgeräte (meist 9 Volt) diese jeweils klanglich 
mitgestalten. Die 9 Volt Versorgung ist über ein Multiout Netzteil (Fame 
Chrome Tank CT-10) gelöst (ohne Rauschen & Brummen). Koffer sollte 
transportabel sein - liegt jetzt schon bei >40 kg. Zu 5 einzelnen 
Netzteilen á x Gewicht gibt's keine ähnliche Alternative wie im 9 Volt 
Bereich?

Elektronik Van der Meyden seit 1961.
Musicstore bietet da auch leider nix; lediglich ein Multiout-Netzteil 
(T-Rex), daß die Möglichkeit hat, zwei 12 Volt 300 mA Ausgänge zu 
bündeln - reicht aber nicht.

Was wiegt denn so ein versorgungsspannungsstabiles Netzteil, daß Du oben 
vorschlägst?

von Tomas (Gast)


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Wo ist da jetzt das Problem ein starkes Meanwell zu nehmen und an die 
einzelnen Geräte zu verteilen?

von Sven D. (Gast)


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Marc B. schrieb:
> Was wiegt denn so ein versorgungsspannungsstabiles Netzteil, daß Du oben
> vorschlägst?

https://www.reichelt.de/Schaltnetzteile-bis-150-W/2/index.html?ACTION=2&LA=2&GROUPID=7300

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Tomas schrieb:
> Wo ist da jetzt das Problem ein starkes Meanwell zu nehmen und an die
> einzelnen Geräte zu verteilen?

Das kann man nicht machen, solange unklar ist, ob nicht manche der 
Geräte z.B. Plus an Masse haben oder durch eine gemeinsame Masse eine 
Brummschleife entsteht - immerhin sind die ja auch noch durch Audiokabel 
untereinander verbunden.
Das ist ja der Sinn der Stompboxen Versorgungen, die liefern die 9V/-zig 
mA galvanisch getrennt an jedes der Treterchen.

Peter M. schrieb:
> Wieso bist Du nicht mal zum musicstore gegangen?

Frage ich mich auch. Wer in Köln Mucke macht, sollte diesen Laden 
kennen.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Wenn du deine Geräte miteinander verkettest, bekommst du Masseschleifen. 
Das führt zu Brummen und Störgeräuschen.

Das Problem hast du sowohl auf der Audio-Leitung als auch bei der 
Stromversorgung.

Eigentlich sollen alle Masseverbindungen sternförmig an einem Punkt 
zusammen laufen. Bei Bühnentechnik mit langen kabeln ist das aber nur 
schiwerig umzusetzen.

Für jedes Gerät ein eigenes Potentialfreies Netzteil zu verwenden, 
entschäft das Problem erheblich. Was du suchst, ist ein paket separater 
Netzteile, die in ein Gehäuse zusammen gepackt sind. Ich glaube nicht, 
dass es dafür viele Händler gibt. Und wenn, dann sicher für einen 
Schweinepreis.

Also kaufe Dir lieber einzelne Netzteile. Eventuell als offene Platine, 
wo du selbst ein Gehäuse drumerhum baust. Ist aber nicht ungefährlich.

von Peter M. (r2d3)


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Marc B. schrieb:
> Was wiegt denn so ein versorgungsspannungsstabiles Netzteil, daß Du oben
> vorschlägst?

135g pro Ausgang.

http://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/D500/SNT_1500_12V.pdf

Die Dinger gehen auch gerne mal kaputt, Du kannst also gleich mal eins 
mehr kaufen.

Ein Fachmann könnte Dir auch fünf Stück von den folgenden in ein Gehäuse 
verbauen:

https://www.reichelt.de/index.html?ACTION=3;ARTICLE=57466;SEARCH=snt%20MW25-12

Mit einer Bauhöhe von 35mm passt es ganz gut.
Falls der Ausgang zu wellig ist, kann man auch die 15V-Variante mit 
einem nachgeschalteten Spannungsregler für 12V kombinieren.
Auf die Frontseite des Gehäuses kommen dann die typischen 
Niederspannungsbuchsen als Ausgang.

von Axel R. (Gast)


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Ich würde was lineares nehmen, eben keine Schaltnetzteile.

StromTuner

von Peter M. (r2d3)


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Wenn Du Gigs hättest?, wäre Dein PA-Verleih auch ein Ansprechpartner, 
die müssen sich damit auskennen.

Wenn Du musicstore nicht kennst, sollte ich Dich auch auf musikproduktiv 
und Thomann hinweisen. Die musst Du kennen.

Alternativ lässt sich das ganze auch mit Flachtrafos realisieren (in 
Anlehnung an den Vorschlag von Axel R.).
Wenn Du bereit bist, jemand im Forum dafür zu bezahlen (nicht mich!)

https://www.buerklin.com/de/print-transformator/p/34c569

mit jeweils einer Primär- und Sekundärsicherung zu kombinieren und 
dahinter einen Gleichrichter, Spannungsregler 12V und die passenden 
Kondensatoren mit passenden Kühlkörper zu setzen, hast Du etwas 
Zuverlässiges. Das wird dank richtigem Trafo und Metallgehäuse dann 
etwas schwerer werden.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Marc B. schrieb:

> Ich habe bereits in einem Musiker-Forum mich umgehört, einen angehenden
> Elektro-Ingenieur interviewt und war im allerbesten Elektronik-Laden
> Köln's. Hätte nicht gedacht, daß mein Anliegen so exotisch ist.

"Exotisch" ist wohl nur die Annahme, das sog. Fachleute auch über ein
solides Fachwissen verfügen. Ich würde allerdings zumindest im
Vorverstärkerbereich möglichst auf Schaltnetzteile verzichten.

von Marc (Gast)


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Danke, soviele brauchbare Ideen. Da es auch am Liebsten weltweit 
bühnentauglich sein sollte, spare ich auf die Selbstbau-Variante von 
r2d3 und erkunde mal einen Preis im Elektronikgeschäft meines 
Vertrauens. Die letzten Links schaue ich mir gleich mal an.
Hat denn einer hier ein Gefühl dafür, was genannte Komponenten für sich 
circa kosten würden?

...'mit Flachtrafos realisieren - Primär- und Sekundärsicherung zu 
kombinieren und dahinter einen Gleichrichter, Spannungsregler 12V und 
die passenden Kondensatoren mit passenden Kühlkörper'... + 110 Volt 
"Eingangsspannungswahlschaltung" klingt wirklich vertrauenserweckend!

PS: Schon vor 30 Jahren war der musicstore mein Lieblings-Sex-Shop. Zur 
Auflistung ist der Bax Shop noch zu nennen.

von Marc B. (ibm235)


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Und eine Frage hätte ich zu dem genannten Print-Transformator. Ist der 
denn jetzt linear und/oder kein Schaltnetzteil? Sorry für die Nachhilfe 
auf Anfängerniveau.

von Peter M. (r2d3)


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Marc B. schrieb:
> Und eine Frage hätte ich zu dem genannten Print-Transformator. Ist
> der
> denn jetzt linear und/oder kein Schaltnetzteil? Sorry für die Nachhilfe
> auf Anfängerniveau.

Der Trafo ist nicht "linear" in dem Sinne.
Es braucht auch noch ein paar Komponenten mehr und alles zum Thema 
"elektrische Sicherheit" habe ich ausgelassen - auch mangels 
Detailwissen! Ich bastele als fortgeschrittener Anfänger fast nur mit 
Niederspannung.

Deine Begeisterung in allen Ehren, aber DAS sollte nicht Dein erstes 
Projekt werden.

Deine bisherigen Fragen legen sehr stark nahe, dass Du Dich mit dem 
Projekt überschätzt, und das ist nicht herablassend gemeint.

Es war mein Fehler, diese Schaltungsvariante überhaupt zu erwähnen.

von Marc B. (ibm235)


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Wirklich, hätte ich mir jetzt auch niemals abgefordert. Es gibt aber 
vllt. jemanden, den ich beauftragen könnte - gezielter jetzt auf jeden 
fall.

von Marc B. (ibm235)


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Ich fürchte, wenn man es vernünftig haben will - eben mit notwendigen 
Sicherheitsbestandteilen liegt man beim Material wohl Richtung 200 Euro 
für 5 getrennte 'Versorger', oder. Vorerst werden dann wohl 3 klobige 
Wandwarzen inkl. Mehrfachsteckleiste in den Stauraum verbastelt.

Gibt es eventuell hilfreiche (+ verständliche) Beschreibungen (mit 
Audioaspekt) für die Unterschiede zwischen den (linear  Schalt-  
Trafo-) Netzteil Typen?

von Marc B. (ibm235)


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Stefan U. schrieb:
> Für jedes Gerät ein eigenes Potentialfreies Netzteil zu verwenden,
> entschäft das Problem erheblich. Was du suchst, ist ein paket separater
> Netzteile, die in ein Gehäuse zusammen gepackt sind. Ich glaube nicht,
> dass es dafür viele Händler gibt. Und wenn, dann sicher für einen
> Schweinepreis.
>
> Also kaufe Dir lieber einzelne Netzteile. Eventuell als offene Platine,
> wo du selbst ein Gehäuse drumerhum baust. Ist aber nicht ungefährlich.

Richtungsweisend erfasst - aufzeichnen, wie das geht bedarf 
wahrscheinlich eines Vordiploms in Elektrotechnik.

von 2⁵ (Gast)


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Marc B. schrieb:
> Citronic CM-10

Bitte aufpassen: Das Teil will 12V AC. Kann zwar sein, dass es mit 12 V 
DC auch funktioniert, aber da es Phantomspeisung hat mit 48V besteht die 
Möglichkeit, dass aus den 12 V AC intern 48 V gemacht werden und evtl. 
das mit DC nicht funktioniert.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Wirklich, kaufe Dir lieber einzelne fertige Netzteile und packe sie 
zusammen in einen Kasten. Alles andere ist für Dich im Eigenbau zu 
gefährlich und wenn du jemanden dafür bezahlen würdest dann sehr teuer.

Wir reden hier von ein paar hundert Euro alleine für die 
Entwicklungsarbeit und Monatge. Oder spiel gedl für Dich keien Rolle? 
kann ja sein, obwohl eher selten.

von Marc B. (ibm235)


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Finanziell betrachtet kann ich das gegenwärtig nicht umsetzen - und 
darüberhinaus muß sich in der Praxis zeigen, ob der Aufwand wirklich 
lohnt, so ein Gerät (mit Unikatscharakter) zu entwickeln und zu bauen.

Tatsächlich etwas hilflos stehe ich jetzt dem unüberschaubaren Angebot 
an 'Fertiglösungen' gegenüber - und was dabei zu beachten ist - und was 
etwas Qualität mehr da bietet; ich würde da gerne Eure Ratschläge 
nochmal konkret erbitten.

Ein Stecknetzteil wie dieses vorgeschlagene 
(http://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/D500/SNT_1500_12V.pdf) 
passt nur sehr knapp in den vorgesehenen Platz, die werden 
erfahrungsgemäß auch manchmal recht warm; was wäre da Eurer Meinung nach 
qualitativ gut & sicher (Welligkeit, Kurzschluß, Überhitzungsschutz, AC 
& DC, verschiedene Eingangsspannungen möglich etc.)


Dann dieses genannte geschlossene Schaltnetzteil 
(https://www.reichelt.de/index.html?ACTION=3;ARTICLE=57466;SEARCH=snt%20MW25-12) 
wäre sicherlich prima (zumindest bei <=3 Stück) einzubauen, ich habe 
aber keine Erfahrung, wie warm soetwas wird und ob es qualitativ besser 
geeignet ist - und wie 2hoch5  anmerkt auch 12 Volt AC liefert für das 
Citronic Mischpult.

Lange Rede, kurzer Sinn: Was würdet Ihr als Profi an meiner Stelle 
kaufen?

von Peter M. (r2d3)


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Marc B. schrieb:
> Lange Rede, kurzer Sinn: Was würdet Ihr als Profi an meiner Stelle
> kaufen?

Ich würde gar nichts kaufen, solange ich nicht sicher bin, welches Gerät 
mit Gleich- und welches mit Wechselspannung versorgt werden muss und ich 
noch nicht mal zwei Datenblätter durchlesen kann.

von Marc B. (ibm235)


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Message received and understood

von waflija (Gast)


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Marc B. schrieb:
> Message received and understood

Also mit den Effekten ist das Erfahrungsgemäß immer schwierig. Die 
besten Ergebnisse haben wir bis jetzt damit gemacht einfach Batterien zu 
verwenden, wenn die Geräte das konnten. Musst du dann natürlich vor dem 
Gig immer wechseln.

Ansonsten helfen tatsächlich nur die Multi-out Netzteile oder eine 
entsprechende "Schirmung" der einzelnen Ausgänge. In der Regel reicht 
eine schnelle Diode + Spule und Kondensator. Wenn man ein "normales" 
Netzteil nimmt und einfach alles dran klemmt, stören sich die Effekte 
sehr schnell gegenseitig. In jedem Fall braucht es einiges an tüfteln 
bis die Tretminen alle zusammen an einem Netzteil laufen auf dem 
Effektbrett.

Nicht unwichtig ist aber der Unterschied Gleich- / Wechselspannung. 
Einige Effekte laufen nur mit DC, andere 12V AC Effekte auch mit 12V DC, 
wieder andere andere AC Effekte brauchen dann aber 15V DC statt 12V AC 
und einige brauchen unbedingt AC.
Also als erstes sortieren. Bei günstigen kann man einfach mal 
ausprobieren. bei teuren Effekten würde ich das lassen, den die falsche 
Spannung kann den Effekt beschädigen.

PS: MS und THM sind in diesem Punkt wenig hilfe. da ist sehr, sehr viel 
halbwissen unterwegs. Ich habe schon genug Bands nach der "Beratung" 
dort brummen hören.

Eine etwas gefrickelte Alternative wäre die mitgelieferten Netzteile der 
Effekte / Mischer auseinander zu nehmen und alles in einem einzigen, 
kleineren Gehäuse zu verstauen. Dann solltest du aber wissen wie das mit 
Isolation, Schutzerdung usw. funktioniert und einen "Profi" drüber 
schauen lassen.

von Marc (Gast)


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Alle noch bedürftigen benötigen 12 Volt Wechselstrom.

nova delay: 100 to 240 VAC, 50 to 60 Hz (auto-select) AC wall adapter, 
<5 W.

Citronic CM10-Live: 12 Vac 1000mA.

Boss SE-50: 12 V AC, 1 A

von Marc B. (ibm235)


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Marc schrieb:




> Alle noch bedürftigen benötigen 12 Volt Wechselstrom.
    Muß mich berichtigen; im Manual vom Nova Delay steht: das 
Steckernetzteil liefert 12 V Gleichstrom.

Also berichtigt:

> nova delay: 100 to 240 VAC, 50 to 60 Hz (auto-select) AC wall adapter,
> 12 Volt DC, 0,3 A <5 W.
>
> Citronic CM10-Live: 12 Vac 1000mA.
>
> Boss SE-50: 12 V AC, 1 A

Sorry, also brauche ich aktuell noch die Netzteile für's Boss & 
Citronic...

von Marc B. (ibm235)


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... und gefunden habe ich nur dieses:

   Universal-Wechselspannungs-Netzteil


   Eingangsspannung: 230V~

   AC - Ausgangs-Wechselspannung:

   9V~  12V~  15V~  18V~  24V~ AC


   Ausgangsstrom max.

   1000mA  (gleich 1Ampere)
   max.   24VA




   Ein Spannungswahlschalter befindet sich auf der Geräterückseite,

   ein Hohlstecker (2,1mm x 5,0mm) ist an dem ca. 1,7m langem

   Kabel vormontiert.

Bedeutet ja, bei 12 Volt gäbe es 2 Ampere ab. Liege ich mit dem Netzteil 
falsch? ( 
Ebay-Artikel Nr. 130283807565 
)

Stark umkämpft scheint der Markt da nicht zu sein, oder ich such unter 
den falschen Begriffen.
Und Danke, daß ihr mich auf Wechsel- und Gleichstrom noch hingewiesen 
habt.

von Peter M. (r2d3)


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Marc B. schrieb:
> Ausgangsstrom max.
>
>    1000mA  (gleich 1Ampere)
>    max.   24VA

Marc B. schrieb:
> Bedeutet ja, bei 12 Volt gäbe es 2 Ampere ab.

Nein. Das Gegenteil hast Du doch gerade oben geschrieben.

> Liege ich mit dem Netzteil
> falsch? (

Ich erlaube mir dazu kein Urteil mehr.

Marc B. schrieb:
> Stark umkämpft scheint der Markt da nicht zu sein, oder ich such unter
> den falschen Begriffen.

Wechselspannungsnetzteile sind weniger gebräuchlich.

von Homo Habilis (Gast)


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Peter M. schrieb:
> Ich erlaube mir dazu kein Urteil mehr.

Dafür kann man durchaus Verständnis haben.
Ohne belastbare Tatsachen.

Also (mal angenommen, die Daten stimmen jetzt):

Ein Netzteil (ob AC oder DC), bei dem steht "Maximalstrom 1A", wird 
nicht plötzlich trotzdem mit 2A belastbar sein. Ich vermute, Du 
dachtest:

"Aha... 1A bei 24V~ - und halt Belastbarkeit von 24VA.

Müßte (!) dann doch beim 12V~ - Ausgang auf 2A rauslaufen ..."

Kurz: Nein. Hier gilt der angegebene Maximalstrom.

Lang:

AC-Netzteil mit mehreren Ausgangsspannungen und nur einer
einzigen Angabe für den Betriebsstrom ist vermutlich ein simpler
Netz-Transformator, Sekundärwicklung mit mehreren Anzapfungen.

(Welch durch den Wahlschalter an- und abgeklemmt werden.
Und halt das Drumherum schon komplett, fachgerecht, sicher.
Also nicht, wie es ein "völlig Unwissender" machen würde.)

Die Sekundärwicklung ist hier wohl mit einer durchgehend gleich-
bleibenden Drahtstärke gewickelt. Mehr Strom geht also nicht.

Außerdem sind (würde man nun zwei der Anzapfungen mit zusammen unter 1A 
belasten) die Ausgänge auch nicht galvanisch voneinander getrennt.

von Marc B. (ibm235)


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Well - wieder neue Erkenntnisse über Netzteile gewonnen, und daß der 
simple Volt/Watt/Ampere-Umrechner bei Sekundärwicklung mit 
gleichbleibender Drahtstärke nicht mehr greift.
Ich hätte da ohnehin jedem der beiden Geräte jeweils ein Netzteil 
spendiert um es isoliert zu halten, fürchte aber jetzt, daß es mit nur 
1A etwas knapp kalkuliert sein könnte - etwas 'headroom' ist bestimmt 
vorteilhaft.

Gut, wenn sich dann alle mit 'Augenrollen' - 'Kopfschütteln' - 
'Facepalming' Ihrer technischen Überlegenheit befriedigend vergewissert 
haben, mag ja vielleicht doch eine barmherzige Seele Licht ins Dunkel 
bringen und kann ein knorke Wechselspannungsnetzteil benennen. Merci

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Warscheinlich kann das netzteil bei 12V kurzzeitig 2A liefern, weil die 
Primärspule und der Eisenkern für 24W ausgelegt sind.

Aber die Primärspule verträgt warscheinlich langfristig maximal 1A. Bei 
2A für mehr alls ein paar Sekunden wird sie heiß und geht kaputt.

von waflija (Gast)


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Was ist den mit den Netzteilen passiert, die dazu gehören?

von Marc B. (ibm235)


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waflija schrieb:
> Was ist den mit den Netzteilen passiert, die dazu gehören?

Das nova delay Netzteil werde ich benutzen. Der Citronic Mixer kam aus 
GB mit entsprechendem Stecker; der + Adapter auf Euro + Mehrfachstecker 
passt nicht mehr  rein und wird bisserl warm, also unsexy. Das Netzteil 
vom Boss SE-50 ist (zu)groß + schwer.

Zur Not baue ich alles auseinander und integriere es in ein passendes 
Gehäuse. Lieber wäre eine Netzteil-Zweit-Ausrüstung; so daß die 
Originale im Studio verbleiben.

von Peter M. (r2d3)


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Marc B. schrieb:

> 1A etwas knapp kalkuliert sein könnte - etwas 'headroom' ist bestimmt
> vorteilhaft.

Meinst Du "Reserve" oder was?

> Gut, wenn sich dann alle mit 'Augenrollen' - 'Kopfschütteln' -
> 'Facepalming' Ihrer technischen Überlegenheit befriedigend vergewissert

Denglisch ist toll, weil Newbies instrackten so viel Spaß macht und 
denen ihre Future schäypen voll thrillt.
Immer schön die Hand schlagen, die einen füttert, vielleicht kommt dann 
noch mehr Futter heraus.

> haben, mag ja vielleicht doch eine barmherzige Seele Licht ins Dunkel
> bringen und kann ein knorke Wechselspannungsnetzteil benennen. Merci

Ich weiß nicht, wie und wo Du suchst,  aber mit dem Suchbegriff 
"Wechselspannungsnetzteil" bei Ebay war der erste Treffer schon ein 
Volltreffer unter der Voraussetzung, dass Du ein 
Wechselspannungsnetzteil mit 12V Ausgang, der 1,5A liefern kann, suchst.

Marc B. schrieb:
> waflija schrieb:
>> Was ist den mit den Netzteilen passiert, die dazu gehören?
>
> Das nova delay Netzteil werde ich benutzen. Der Citronic Mixer kam aus
> GB mit entsprechendem Stecker; der + Adapter auf Euro + Mehrfachstecker
> passt nicht mehr  rein und wird bisserl warm, also unsexy.

Gibt es da kein deutsches Netzteil vom Hersteller dafür?
Ist vielleicht doch sicherer, für ein paar Euro mehr das wirklich 
passende Netzteil zu haben?

> Das Netzteil
> vom Boss SE-50 ist (zu)groß + schwer.

Warum wohl?!!!
Eben schriebst Du noch, dass Du befürchtest, ein Netzteil sei mit 1A zu 
schwach dimensiert und wolltest etwas für höheren Strom. Mehr Leistung 
geht bei gleicher Bauart auch einher mit höherem Gewicht.
Alles gleichzeitig optimieren geht nicht, Du musst Dich schon 
entscheiden.

Zumindest im Gleichspannungsbereich kriegst Du bei Netzteilen eine 
Gewichtsersparnis nur mit Schaltnetzteilen hin, eventuell auf Kosten der 
Audioqualität. Du kannst nicht gleichzeitig Gewichtsreduktion und 
Qualitätssteigerung erzielen.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Korrektur:
> Aber die Primärspule verträgt warscheinlich langfristig maximal 1A

Soll heissen:
Aber die Sekundärspule verträgt warscheinlich langfristig maximal 1A

von Marc B. (ibm235)


Angehängte Dateien:

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'Reserve'; braucht man - braucht man nicht? Stefanus schreibt ja: 
Warscheinlich kann das netzteil bei 12V kurzzeitig 2A liefern, weil die
Primärspule und der Eisenkern für 24W ausgelegt sind.

Wäre man damit rechnerisch 'sicher, bei einem Gerät, was 1A saugt?

Anbei ein Bild zur Verdeutlichung meines Koffer-Projekts.

von Peter M. (r2d3)


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Marc B. schrieb:
> 'Reserve'; braucht man - braucht man nicht? Stefanus schreibt ja:

Wenn das vom Hersteller gelieferte Netzteil bisher nicht ausgefallen 
ist, braucht man keine zusätzliche Reserve.
Wenn das Thema so kritisch ist, baut man sich mit einem Stecker und 
einer Buchse einen Messadapter und misst den Strom mit einem Multimeter.

> Warscheinlich kann das netzteil bei 12V kurzzeitig 2A liefern, weil die
> Primärspule und der Eisenkern für 24W ausgelegt sind.
>
> Wäre man damit rechnerisch 'sicher, bei einem Gerät, was 1A saugt?

Ja.

>
> Anbei ein Bild zur Verdeutlichung meines Koffer-Projekts.

Die Luftzufuhr oben ist ungünstig.
Besser wäre eine Zufuhr oben und unten um so eine Art Kamineffekt zur 
schnelleren Wärmeabführung zu erzielen.
Im Zweifelsfall musst Du die Netzteilerwärmung im stationären Betrieb zu 
hause und im Koffer unter Einsatzbedingungen nachmessen.

Maximal zulässige Temperaturen stehen auch im Datenblatt.
Bedenke aber, dass Du vermutlich nur die niedrigere 
Oberflächentemperatur des Netzteils messen kannst.

von Homo Habilis (Gast)


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Beim Strom wenige 10% über original liegend wäre möglich, aber nicht 
nötig. Nötig wäre Kühlung über einen kleinen Lüfter. Denn unter den 
Platten kommt es trotz der seitlichen Lücken zum Stau.

Dabei Trennwände einziehen, um einen möglichst schnellen/starken 
Luftstrom über die (wenn möglich sogar nebeneinander im Luftstrom 
liegenden) Netzteile zu führen.

Ist das DC-Netzteil denn kein Schaltregler? OK - gut gemacht geht obig 
genanntes auch mit linearen DC-Netzteilen (sind ja keine 
"Höchstlasten"). Dann eben mit Kühlkörper. Platz scheint ein wenig 
vorhanden - wie tief ist's denn unter den Multiplex?

von Homo Habilis (Gast)


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Homo Habilis schrieb:
> Nötig

Gut, das weiß man (noch) nicht bestimmt. Eine Lösung via Kamin-Effekt 
kommt auch in Frage. Aber mit ausreichendem Lüfter ginge es halt 
sicher.

von waflija (Gast)


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Marc B. schrieb:
> 'Reserve'; braucht man - braucht man nicht? Stefanus schreibt ja:
> Warscheinlich kann das netzteil bei 12V kurzzeitig 2A liefern, weil die
> Primärspule und der Eisenkern für 24W ausgelegt sind.
>
> Wäre man damit rechnerisch 'sicher, bei einem Gerät, was 1A saugt?
>
> Anbei ein Bild zur Verdeutlichung meines Koffer-Projekts.

Probier es aus. Alles andere hilft nicht. Kaufen, einbauen erstmal 2 
Stunden einfach stehen lassen, danach mal 4-10 Stunden unter maximaler 
Last und unter Aufsicht(!) laufen lassen. Wenn es dann geht, gehts ;)

Tatsächlich must du mit der Temperatur der Netzteile in so "abgedeckten" 
Betrieb sehr aufpassen.

von Marc B. (ibm235)


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Ja, das (potentielle) Temperaturproblem ist mir auch ernst; Ihr seht da 
nochmal eine (der jeweils 4 Ecken pro Seite) im Detail, die Öffnungen 
sind zwar recht groß - aber Zirkulation entsteht dadurch ja auch nicht 
automatisch. An Lüfter hatte ich ursprünglich auch schon mal gedacht - 
in meiner fachlichen 'Unbeschwertheit' allerdings an sogenannte 
PC-Lüfter.

Der Zwischenraum oben ab Holz beträgt 55 mm, unten 75 mm.

Ich bin Euch Allen wirklich dankbar, daß Ihr Euch Zeit für mein Anliegen 
nehmt - ich denke, Ihr 'hext' ansonsten mit ganz anderen Kopfnüssen.

von Peter M. (r2d3)


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Marc B. schrieb:
> Ja, das (potentielle) Temperaturproblem ist mir auch ernst; Ihr
> seht da
> nochmal eine (der jeweils 4 Ecken pro Seite) im Detail, die Öffnungen
> sind zwar recht groß - aber Zirkulation entsteht dadurch ja auch nicht
> automatisch. An Lüfter hatte ich ursprünglich auch schon mal gedacht -
> in meiner fachlichen 'Unbeschwertheit' allerdings an sogenannte
> PC-Lüfter.

PC-Lüfter passen ganz gut, denn die werden ja typischerweise mit 12V 
Gleichspannung betrieben, fragt sich nur noch, ob die ein weiteres 
Netzteil brauchen...
Passende Lüfter findest Du in allen Abmessungen.
Nachteilig kann der höhere Geräuschpegel bei kleineren Lüftern sein, die 
schneller laufen, aber das dürfte bei dem Lautstärkepegel der Umgebung 
nicht ins Gewicht fallen.

von Marc B. (ibm235)


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Status Quo: 2 der Ebay-AC/AC-Netzteile sind geordert. Wie waflija 
richtig sagt, hilft nur ausprobieren, und die 40 Euronen würde ich 
überleben, wenn es ein Fehlschlag wäre. Ich werde Euch dann mitteilen, 
wie es mit der Abwärme der Geräte steht. Ein/zwei Lüfterchen würden mich 
aber grundsätzlich beruhigen, ist dann auch wieder weniger Holz. Da 
werde ich mir aber vorzugsweise was in 6 oder 9 Volt suchen, da hier 
noch Ports am CT-10 frei sind.

von Marc B. (ibm235)


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So. Ich konnte mir jetzt einen kuzen Eindruck von besagten AC/AC 
Netzteilen machen und zum Glück passen sie mit 55 mm Höhe gerade eben 
rein - macht aber einen Lüfter notwendig, der von unten Luft in die 
Stirnseiten bläst.

Offen liegend mit angeschlossenem Geräte konnte ich nach 6 Stunden 
maximal 30 Grad am Gehäuse messen und das Beste: Es rauscht noch 
weniger, als mit dem britischen Original - traumhaft.

Ohne die viele Hilfe hier wäre ich nie so schnell zu dieser Lösung 
gekommen, zumal mir fundamentale Unterschiede so gar nicht bewusst waren 
- Physik 7 Klasse wahrscheinlich. Nochmal Danke dafür.

von Peter M. (r2d3)


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Ich freue mich über die finale Rückmeldung, denn die fällt gerne unter 
den Tisch. Wenn es gut geklappt hat, umso besser!

von DJ Tinnitus aka Manno (Gast)


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Ich kann jetzt noch aus eigener leidvoller Erfahrung berichten und 
ergänzen:
Nimm einen Netzfilter, einen dicken Trafo, nach dem Gleichrichter 
nochmal dicke filtern, und dann einfach mehrere lm317, zur Not für jedes 
audio Gerät einen einzelnen.

Auf der Bühne hab ich schon die wüsteten Sachen erlebt. zB. lauter 
Kabeltrommeln hintereinander, und ein Verhau aus Mehrfachsteckdosen.
hat mein Audiointerface ordentlich durcheinandergebracht.
hatte zum Schluss alles über USB vom Laptop versorgt.
Klang Scheisse, aber war froh das auf die schnelle und nicht mehr ganz 
nüchtern überhaupt hin bekommen zu haben.

Schaltnetzteile sind der größte Mist im audio Bereich.
deswegen auch unbedingt die Stromversorgung filtern, sonst wird auch das 
unerwartete eintreten.
und sei es, dass du auf einmal 1a bayern3 empfängst und überträgst.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Nimm einen Netzfilter, einen dicken Trafo ...

Was soll den dieser Ratschlag? Er hat es doch längst fertig gebaut und 
ist damit zufrieden!

von Manno (Gast)


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Stefan U. schrieb:
> Nimm einen Netzfilter, einen dicken Trafo ...
>
> Was soll den dieser Ratschlag? Er hat es doch längst fertig gebaut und
> ist damit zufrieden!

Hast Recht.
Netzfilter würde ich trotzdem empfehlen.
Sonst ist am Ende die Zufriedenheit nach dem ersten Gig zu Ende.
Ihr glaubt wirklich nicht was auf so einer Bühne alles zu finden ist

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