Sperrwandler Übertrager für kleine Spannungen

Gast #4944744
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Hallo liebe Elektronikfreunde,

zur Zeit beschäftige ich mich mit Schaltreglern.
Einen einfachen Boost-Converter mit Transistor und Spule, Kondensatoren 
habe ich bereits gebaut, daher dachte ich mir, ich probiers mal mit 
einem Sperrwandler.

Zur Zeit scheitere ich aber daran, einen vernüftigen Übertrager zu 
finden.
Selber wickeln möchte ich nicht unbedingt, nur im Notfall.

Mein Ziel ist es von 2V auf 12V bei 0,5A zu kommen, die Übertrager von 
Würth Electronics sind aber alle auf mindestens 3V ausgelegt.

Kennt ihr eventuell andere gute Hersteller oder sollte ich es mal mit 
einem von Würth versuchen?

Viele Grüße
Max
Persönliche Seite #4944784
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Max T. schrieb:
> Mein Ziel ist es von 2V auf 12V bei 0,5A zu kommen, die Übertrager von
> Würth Electronics sind aber alle auf mindestens 3V ausgelegt.
Es kommt doch viel mehr drauf an, ob die induktivitäten zum Eingangs- 
und Ausgangsspannungsbereich bei gegebener Frequenz passen. Wieso sollte 
eine Spule auf mindestens 3 V ausgelegt sein? Die wirst du garantiert 
auch mit 1 V betreiben können, aber dann unter anderen Bedingungen. 
Außerdem regelt dein PWM-Controller doch auf die Ausgangsspannung.
#4944805
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Max T. schrieb:
> Mein Ziel ist es von 2V auf 12V bei 0,5A zu kommen, die Übertrager von
> Würth Electronics sind aber alle auf mindestens 3V ausgelegt.

Das macht nichts, weniger darfst du nehmen, nur bei mehr werden die 
Verluste höher.

Also 3V/18V nur mit 2V betreiben geht und liefert 12V.

Um allerdings denselben Strom zu bekommen, darf die Schaltfrequenz dann 
nur 66% betragen.
Gast #4945265
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Michael B. schrieb:
> Um allerdings denselben Strom zu bekommen, darf
> die Schaltfrequenz dann nur 66% betragen.

Korrekt. Damit es über die längere Einschaltdauer überhaupt zu dem 
gewünschten Stromfluß kommt. (Dieser wird ja von der Primärinduktivität
bestimmt/begrenzt, die "für 3V" höher ist - und eben von 
Eingangsspannung und Einschaltdauer.)

Solltest Du (warum auch immer) auf eine bestimmte Frequenz festgelegt 
sein, kannst Du, um einen Überträger für min. 3V V(in) (bei jener 
Frequenz festgelegt) für 2V zu benutzen, aber auch einen für etwas 
höhere Leistung nehmen.

(Die Primärinduktivität ist ebenfalls geringer dann, und V(out) ist in 
der gleichen Weise wie oben genannt beeinflußt.)

Du kannst ja Deine Speichertrafo-Wahl dann hier absichern lassen. 
Allerdings hast Du jetzt schon ein paar Sachen erfahren, die einem auch 
beim "selbst wickeln" nützen.
#4945272
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Hallo,

um von 2 V auf 12 V 0,5 A zu kommen, müßte am Eingang ein mittlerer 
Strom von 3 A, eher 3,5 A mitsamt Verlusten, fließen. Da an der Spule 
sich ein ansteigender Stromverlauf ausbildet, dürfte ein Maximum von 7A 
entstehen, bei dem sich die gewünschte Ausgangsspannung unter dieser 
Belastung einstellt. Die Primärseite des Trafos müßte genügend 
niederohmig ausgelegt sein, ebenso müßte der schaltende Transistor 10A 
locker übertragen können bei niedrigem Innenwiderstand. Um 
beispielsweise einen FET steuern zu können, bietet es sich an, die 2V 
mittels Ein-Transistor-Sperrwandler oder einer Ladungspumpe auf eine 
höhrere Spannung zu bringen, auf der ein Regel-IC gut funktioniert und 
auch der FET niederohmig durchgesteuert werden kann. Auf eine wirksame 
Strombegrenzung auf der Primärseite sollte man nicht verzichten.

Diese Ideen hier
http://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap7/Kapitel7.html
sind eher nicht für 2 Volt direkt verwendbar, können aber als Anregung 
dienen.

Das wird sicher ein interessantes Bauprojekt...

mit freundlichem Gruß
Gast #4945360
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Max T. schrieb:
> Mein Ziel ist es von 2V auf 12V bei 0,5A zu kommen, die Übertrager von
> Würth Electronics sind aber alle auf mindestens 3V ausgelegt.

Vergiss das mal und rechne selber.

Welche ich hierfür empfehlen kann:
http://katalog.we-online.de/en/pbs/WE-FLEX

Durch parallel / Reihenaschaltung von Wicklungen kann man viel 
erreichen.

Übrigens lässt sich das wunderbar simulieren :-)

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