LED Netzteil, Erfolgsaussicht Reparatur?

#4944881
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Ich habe mit meinem Haus einen Spiegel im Bad mit LED Beleuchtung und 
Uhr übernommen. Eigentlich ein ganz schönes Teil und zu schade zum 
Wegwerfen. Es geht aber nichts mehr. Das Netzteil versorgt scheinbar ein 
Uhrenmodul und die LEDs mit einer einzigen Spannung.

Am Eingang auf der Platine war in Schrumpfschlauch ein Teil was aussieht 
wie ein bedrahteter Widerstand mit Farbcode. Der ist hochohmig und laut 
Platinenaufdruck eine Sicherung. Des Weiteren habe ich einen JCS4N65VB 
Baustein gefunden, bei dem sich die Grundplatte vom Gehäuse gelöst hat. 
Ansonsten sieht alles optisch erst mal in Ordnung aus. Was denkt ihr, 
wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Netzteil nach Tausch des 
JCS4N65VB und der Sicherung wieder läuft? Das ist ein etwas nicht so 
geläufiges IPAK-S1 Gehäuse. Alternativtypen habe ich noch nicht 
gefunden. Bei Alibaba kann man ab 100 Stück zu 0,01 US$/Stück bestellen, 
aber die Paketdienste sind ja unbezahlbar. Bei Aliexpress und Ebay habe 
ich leider nichts gefunden.

Die Fragen sind einfach:
- welchen Ersatztyp könnte ich nehmen?
- wo könnte ich den identischen bekommen?
- wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass es dann läuft?
- Erfahrungswerte was sonst noch defekt sein könnte? Elko ist scheinbar 
ok.

Irgendwie ist so etwas echt nervig. Warum muss ich den ganzen Spiegel 
wegwerfen? Können die sich nicht mal auf Standards einigen?! Das ist 
eine ganz unschöne Entwicklung. Meine Eltern wollen eine LED Leuchte 
fürs Esszimmer kaufen, das ist dann genau das gleiche Drama. Warum muss 
ich die ganze Leuchte wegwerfen, nur weil die KSQ oder die LED kaputt 
sind?!
Gast #4944891
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Stephan S. schrieb:
> Warum muss
> ich die ganze Leuchte wegwerfen, nur weil die KSQ oder die LED kaputt
> sind?!

Weil der Hersteller der Leuchte diese zum Verbrauchsgegenstand erklärt 
hat um der Umwelt zu liebe mehr zu verkaufen. Siehe auch Hersteller 
U-Elektronik etc.

Ich würde statt reparieren ein anderes Netzteil nehmen. Das erfordert 
natürlich das herausfinden der benötigten Spannung. Das sollte aber 
möglich sein.
Gast #4945069
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Datenblatt vergleichen und Ersatz beschaffen garantiert nicht immer 
gleich Erfolg. Oft ist noch etwas mehr kaputt und Katze beißt sich 
wieder in den Schwanz. Deshalb wäre ein neues, passendes Netzteil der 
schnellere Weg.
Gast #4945106
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Stephan S. schrieb:
> Wenn das ein Netzteil für LED ist, müsste ich vermutlich erst mal den
> Strom wissen, nicht die Spannung. Die Spannung wäre dann nur relevant in
> dem Moment wenn die LED abgeschaltet sind und die Uhr damit versorgt
> wird ohne die Last der LEDs...

In der Kombination an einer Energiequelle ist Stromquelle 
unwahrscheinlicher als Spannungsquelle. Es gibt aber doch genug 
Möglichkeiten, die eine oder die andere Ansicht dazu mit kleinen 
Hilfsmitteln und etwas Überlegung zu untermauern.
#4945288
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Nun, ich stelle mir das so vor: die LEDs brauchen doch eine 
Konstantstromquelle. Jede Konstantstromquelle kann diesen ja aber nicht 
bis zu einer beliebig hohen Spannung treiben, sondern geht irgendwann 
spannungsmäßig in eine Begrenzung. Und ich vermute mal, dass mit dieser 
Leerlaufspannung die Uhr läuft so lange die LEDs ausgeschaltet sind.

Ich werde das heute Nachmittag mal abfotografieren dass man sich ein 
Bild vom Aufbau machen kann.

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