Personenwaage und Dehnungsmeßstreifen.

Gast #4948277
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Hallo,
bitte korrigiert mich falls ich falsch liege.

Ich habe allen Grund der Annahme, dass meine Personenwaage nicht mehr 
genau wiegt.
Die digitale Personenwaage wird durch eine 3V Knopfzelle 2032 gespeist. 
An einer neuen Batteie messe ich eine Spannung von 3,2 Volt, an einer 
älteren Batteie nur 2,9 Volt.
Als Meßumformer müsste doch in der Waage ein Präzisionsspannungsteiler 
aus einem Festwiderstand und einem Dehnungsmeßstreifen verbaut sein. 
Parallel an dem Dehnungsmeßstreifen ist vom Prinzip ein 
Digitalmultimerter angeschlossen welches den Spannungsabfall an dem 
Dehnungsmeßstreifen in ein Gewicht umrechnet. Der Dehnungsmeßstreifen 
ist vom Prizip ein veränderbarer Widerstand.
Je weniger Spannung an dem Präzisionsspannungsteiler anliegt, um so 
ungenauer wird das Meßergebnis. Oder mit anderen Worten: Die Waage zeigt 
zu wenig Gewicht an, da eine Korrektur der Batteriespannung nicht 
stattfindet.

Liege ich mit meiner Annahme richtig?

MfG. Zeinerling
Gast #4948292
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Sebastian schrieb:
> Wenn der Dehnungsmeßstreifen Teil einer Brückenschaltung ist, wird der
> Abfall der Batteriespannung dadurch kompensiert.

Wenn der Präzisionsspannungsteiler als Wheatstonesche Meßbrücke 
ausgefürt ist, mag das vielleicht sein. Aber ich kann in die Elektronik 
nicht hinein sehen, da das alles vergossen ist.

MfG. Zeinerling
Gast #4948308
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Das ist Unfug.
keiner wird ein batteriebetriebenes Messgerät so blöd designen, dass das 
Messergebnis direkt von der Versorgungsspannung abhängt, auch kein 
Chinese oder Taiwaner. Denn das würde bei Batterien ja einen Fehler von 
über +-10% zwischen neuer und fast leerer Batterie ausmachen.

Wie man das macht wurde dir ja schon gesagt: Ratiometrische Messung, 
Messbrücke.

Aber wenn du uns nicht glaubst ersetze die Batterie durch ein 
(Labor)Netzteil und messe dein Gewicht einmal bei 2,8V und einmal bei 
3,2V
Aber Achtung, keine zu hohe Spannung, sonst misst die Waage gar nichts 
mehr!
Gast #4948337
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Werner F. schrieb:
> Bei einer alten Batteie von 2,9 Volt wiege ich 58,1 kg, und bei einer
> neuen Batterie von 3,2 Volt wiege ich 58,8 kg.

Also ist der Einfluss (wenn überhaupt) deutlich geringer.

Aber um das genauer sagen zu können müsstest du zum einen die Spannung 
entsprechend genau messen, und du müsstest dich nicht einmal sondern 
mindestens je 10 mal wiegen und den Mittelwert daraus nehmen.
Denn die 0,7kg dürften schon im Bereich der Messungenauigkeit der Waage 
liegen.
#4948349
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Werner F. schrieb:
> Schon probiert:
> Bei einer alten Batteie von 2,9 Volt wiege ich 58,1 kg, und bei einer
> neuen Batterie von 3,2 Volt wiege ich 58,8 kg.

Das sind keine 2% Unterschied.
Achtundfuffzigeinhalb und gut ist. Lass dich von deiner Waage nicht 
verrückt machen, das ist OK.

Ich denke, du verstehst, wie ich das meine. Das Thema hier weiter 
auszubreiten, steht mir nicht zu.
#4948358
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Werner F. schrieb:
> Bei einer alten Batteie von 2,9 Volt wiege ich 58,1 kg, und bei einer
> neuen Batterie von 3,2 Volt wiege ich 58,8 kg.

Liegt sicher im Toleranzbereich. Ich habe festgestellt, daß alte 
mechanische Personenwaagen (ADE und ähnlich deutsche 'Qualität') stark 
abhängig waren vom Untergrund auf dem sie standen, Fliesen vs. Parkett 
vs. kurfloriger Teppich machte locker 10% Unterschied aus.
Gast #4948383
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S. K. schrieb:
> Das ist leider noch heute so. Auf meiner elektronischen Billigwaage
> nehme ich je nach Untergrund bis zu 1,5kg zu.

Es ist noch viel schlimmer, es hängt auch davon ab, wieviel Wasser unter 
der Waage ist. Auf Kreuzfahrtschiffen wird bei den Gästen immer ein viel 
zu hoher Wert angezeigt. Ist aber eine Fehlmessung, wegen dem vielen 
Wasser unter der Waage.

MfG Klaus
Gast #4948390
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Klaus schrieb:
> Es ist noch viel schlimmer, es hängt auch davon ab, wieviel Wasser unter
> der Waage ist. Auf Kreuzfahrtschiffen wird bei den Gästen immer ein viel
> zu hoher Wert angezeigt. Ist aber eine Fehlmessung, wegen dem vielen
> Wasser unter der Waage.

Also solange du für diese Aussage keine schlüssige physikalische 
Erklärung geben kannst würde ich sie doch in das Reich der Fabel 
verweisen.
Gast #4948406
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Der Andere schrieb:
> Also solange du für diese Aussage keine schlüssige physikalische
> Erklärung geben kannst würde ich sie doch in das Reich der Fabel
> verweisen.

Jeder Kreuzfahrtdirektor wird dir das bestätigen. So auch, daß 
zerbrochene Kekse keine Kalorien haben, die laufen an der Bruchstelle 
aus.

MfG Klaus

PS auf welcher Taste ist eigentlich das Smiley?
Gast #4948448
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Werner F. schrieb:
>
> Ich habe allen Grund der Annahme, dass meine Personenwaage nicht mehr
> genau wiegt.

Diesen Verdacht habe ich bei meiner Waage auch häufiger ;-)

> Wenn der Dehnungsmeßstreifen Teil einer Brückenschaltung ist, wird der
> Abfall der Batteriespannung dadurch kompensiert

Würde mich sehr wundern, wenn das nicht so wäre.
Gast #4948583
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Sebastian schrieb:
> Wenn der Dehnungsmeßstreifen Teil einer Brückenschaltung ist, wird der
> Abfall der Batteriespannung dadurch kompensiert.

Glaube ich zunächst mal nicht.
Das gilt nur, wenn man durch Verändern eines zweiten Widerstands die 
Brücke auf Null abgleicht.
Ansonsten geht die Versorgungsspannung U0 direkt ein.
Udiff = U0 * (R1*R4-R2*R3)/((R1+R2)*(R3+R4))

Trivialer Beweis: bei U0 = 0 müsste dann ja auch eine Differenz zu 
messen sein ...
Gast #4949108
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Werner F. schrieb:
> Ich habe allen Grund der Annahme, dass meine Personenwaage nicht mehr
> genau wiegt.
> Die digitale Personenwaage wird durch eine 3V Knopfzelle 2032 gespeist.
Der Heimplunder misst irgendwas, ähnlich dem Körpergewicht. In meinem 
Fall ein "Markenprodukt" von Beurer.

Ich bin auf die Scheißidee gekommen, mich zu wiegen, bevor und nachdem 
ich auf dem Klo war. Je nach Tageslaune und Wetterlage bin ich nach dem 
Schiss 300g schwerer, was keinesfalls sein kann.

Freunde Dich mit dem Gedanken an, dass die Dinger um 1kg Differenz 
zeigen!

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