(S) tech. Daten, Leistungs-Daten Schaltnetzteil

Gast #4950787
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Hallo,

für das gezeigte Schaltnetzteil suche ich die technischen Daten,
besonders die Leistungsdaten.
Es werden die Spg. 5 V , 12V und -12V bereit gestellt.
Eingebaut war das Ding in einem mir unbekannten DVD Player

Wieviel Strom kann ich aus dem Ding gesamt und pro Spg. ziehen, ohne das 
es mir abraucht ?

Danke im voraus
Gruß Börge
Angehängte Dateien:
Gast #4950791
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Erwartest du im Ernst, dass hier jemand die technischen Daten eines 
unbekannten Produktes hellsehen kann?

Du könntest die Bleastbarkeit einfach ausprobieren. Wenn die 
Ausgangsspannung absackt, oder das Netzteil abschaltet oder es zu heiß 
wird, hast du es überlastet. Eine Wärmebildkamera kann dabei sehr 
hilfreich sein.

Beachte, dass die Kombination des Lastströme eine Rolle spielt. Wenn du 
jedem einzelnen Ausgang z.B. mit 2A belasten kannst, heisst das noch 
lange nicht, dass alle zusammen auch 2A schaffen.
Gast #4950823
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Netzteile aus Consumer-Geräten sind so gut wie nie auch im freien Handel 
erhältlich. Aber nur dann wäre auch ein Datenblatt wahrscheinlich zu 
finden.

In diesem Fall wird nur der Hersteller die Spezifikation kennen und noch 
der Hersteller des DVD-Players. Die Möglichkeit besteht, die Daten in 
dem Service-Manual des Players zu finden oder sich aus dem Schaltplan 
zumindest grob ableiten zu können. Aber wiederum ist sind viele 
Service-Manuals überhaupt nicht erhältlich oder es gibt gar keine, weil 
kein Service vorgesehen ist.

Die Bezeichnungen der Dioden (D10, D7 und die eine darunter, rechts 
neben dem Übertrager) an den Ausgängen können auf ein Datenblatt 
verweisen und der darin genannte Maximalstrom auf die zulässige 
Leistung. Ich denke mal, eine Sicherheitsmarge von 20-30% sollte 
mindestens eingehalten werden. Aber ACHTUNG: Der Diodenstrom ist nur 
einer von mehreren begrenzenden Faktoren; nicht der allein 
ausschlaggebende!

Die zuverlässigste Methode wird sein, die Ausgänge einmal mit einem 
Widerstand oder Potentiometer zu belasten und zu sehen, ab welchem Strom 
die Spannung zusammenbricht. Aber auch hier: ACHTUNG! Die Widerstände 
sollten sicherheitshalber einige 20W-30W vertragen.

Da nicht klar ist, ob das Netzteil eine Strombegrenzung oder 
Überstromabschaltung hat, kann es auch sein, dass es anfängt zu pfeifen 
oder das Netzteil sehr heiss wird. Das betrifft U3 und den Transistor 
U2. NICHT IM BETRIEB BERÜHREN! Wenn irgend möglich, Trenntrafo benutzen. 
Das ist nichts für Leute die keine Erfahrung mit Netzspannung haben.
Gast #4950956
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Hallo,

erstmal danke @all für die Hilfe.

Wenn ich die +12v mit 1k1 Ohm belaste, geht die Spannung bis auf 11,0 V 
runter. Also der 12 V Teil ist nicht so belastbar.

Bei dem 5V Anschluß konnte ich mit 3,3 Ohm Last immer noch eine Spg. von 
4,93V messen. das ist schon besser / brauchbar.

Gruss Börge
Gast #4950967
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Börge schrieb:

> Wenn ich die +12v mit 1k1 Ohm belaste, geht die Spannung bis auf 11,0 V
> runter. Also der 12 V Teil ist nicht so belastbar.
>
> Bei dem 5V Anschluß konnte ich mit 3,3 Ohm Last immer noch eine Spg. von
> 4,93V messen. das ist schon besser / brauchbar.

Das ist völlig normal, die 12V Schienen werden nicht geregelt, nur die 
5V.
Gast #4952037
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Hallo,

die Leerlaufspannung beträgt 5,15 V

Bei immer höher werdener Belastung geht die Spg. immer weiter runter, 
völlig normal.

Börge schrieb:
> Bei dem 5V Anschluß konnte ich mit 3,3 Ohm Last immer noch eine Spg. von
> 4,93V messen. das ist schon besser / brauchbar.

Gibt es einen Bereich, der definiert ab wann die 5V nicht mehr als 5V 
gelten?

Anders gefragt, ab wann fangen die meisten 5V Schaltungen an ungenau zu 
arbeiten, weil sie eine Unterspannung erhalten? Gibt es einen Richtwert 
?

Gruss Börge

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