Hallo,
derzeit plane ich den Umbau meiner drei Hilti Akkuschrauber (12V) auf
Li-Ionen-Akkus. Dabei bin ich zunächst durch das Netz gestolpert um
praktische Tipps zu Ladeschaltungen Balancer und BMS zu finden.
Beim YT hüpften mir gute und kuriose Anleitungen über den Bildschirm,
gleich bei der ersten stand mir aber der Mund offen! Zum Einen, weil er
das so gemacht hat, zum Anderen aber auch, weil er sich traut diesen
Schrott noch als Video ins Netz zu stellen.
https://youtu.be/ejuZm3cLtG4
Old-Papa
Ich dachte schon mein Umbau ist grenzwertig, aber das? Ich habe den Akku
eines 14.4V Makita Schraubers geöffnet, die originalen NiMH entfernt und
durch US18650V3 ersetzt. Zum Laden hängt ein XT60 und ein
Balancerstecker heraus, geladen wird mit einem Modellbaulader.
Tiefentladeschutz gibt es keinen. Man merkt deutlich daß die Leistung
nachlässt und dann haben alle Zellen locker noch über 2,5V. Ist aber
nicht idiotensicher, man sollte den Akku beispielsweise nicht ins
originale Ladegerät stecken ;)
Falk B. schrieb:> AUA!!! Das ist wirklich gemeingefährlich! Sowohl die offenen Kontakte> der Akkuverdrahtung als auch die archaische Lademethode.
Und was ist da das Problem? Berührungsgefährlich sind die Spannungen
ja nicht und zu einem Kurzschluss müsste man die Kontakt an beiden
Enden einer Zelle überbrücken. Klar entspricht das nicht der Norm,
aber wo der Autor von dem Video lebt ist ja gar nicht erkennbar.
In Südafrika kann das vollkommen okay sein. Man kann es ja als
abschreckendes Beispiel nehmen. ;-b
Cyborg schrieb:>> Und was ist da das Problem? Berührungsgefährlich sind die Spannungen> ja nicht
Das stimmt...
> und zu einem Kurzschluss müsste man die Kontakt an beiden> Enden einer Zelle überbrücken.
Damit man das gut bewerstelligen kann, hat er ja ganz bequem die beiden
Hauptlötstellen oben gut erreichbar hochstehen lassen.
> Klar entspricht das nicht der Norm,> aber wo der Autor von dem Video lebt ist ja gar nicht erkennbar.> In Südafrika kann das vollkommen okay sein. Man kann es ja als> abschreckendes Beispiel nehmen. ;-b
Auch in Südafrika brennen kurzgeschlossene Akkupacks mitunter wunderbar.
Old-Papa
Und dazu noch dieses jämmerliche "drrrr drrrr drrr" wenn der bit mal
wieder in den Kreuzschrauben durchdreht.
Torx!
Kreuzschrauben sind das Allerletzte!
(meine Meinung)
Old P. schrieb:> Auch in Südafrika brennen kurzgeschlossene Akkupacks mitunter wunderbar.
Mitunter!
Auf der Welt gibts bestimmt 15 bis 20 Milliarden Akkuzellen. Allein im
letzten Jahr wurden über 4 Milliarden hergestellt. Wieviel davon brennen
ab?
Von den ca. 40 Millionen Autos in D brennt jeden Tag mindestens eins.
MfG Klaus
@ Klaus (Gast)
>Auf der Welt gibts bestimmt 15 bis 20 Milliarden Akkuzellen. Allein im>letzten Jahr wurden über 4 Milliarden hergestellt. Wieviel davon brennen>ab?
Einige. Und es wären um GRÖßENORDUNGEN mehr, wenn man die nicht mit
einger gewissen Vorsicht und Respekt behandeln wüde.
>Von den ca. 40 Millionen Autos in D brennt jeden Tag mindestens eins.
Der Antifa und dem Kabelbrand sei Dank ;-)
Mike B. schrieb:> Und dazu noch dieses jämmerliche "drrrr drrrr drrr" wenn der bit mal> wieder in den Kreuzschrauben durchdreht.
Das dachte ich auch erst, doch die Schraube sieht nicht genuddelt aus.
Ich vermute es liegt nicht am Fett in seinem Maschienengetriebe.
> Torx!>> Kreuzschrauben sind das Allerletzte!> (meine Meinung)
Ja, weil 99% der User PH und PZ verwechseln. Mit den jeweils richtigen
Bits gehts über Jahre gut.
Torx hat den Vorteil, dass man bei Schrauben imner schön den Kopf
abscheren kann. Ich verwende aber auch lieber Torx...
Old-Papa
Old P. schrieb:> Ja, weil 99% der User PH und PZ verwechseln. Mit den jeweils richtigen> Bits gehts über Jahre gut.
Einmal kurz im Schraubenkopf geknattert und schon ist der ausgenuddelt.
Und immer mit ordentlich Kraft randrücken, macht sich in allen
Situationen vortrefflich...
Bei Torx brauchst du nur einmal die richtige Größe und musst immer nur
mit minimal Kraft nachführen.
> Torx hat den Vorteil, dass man bei Schrauben imner schön den Kopf> abscheren kann. Ich verwende aber auch lieber Torx...
Abscheren?
Höchsten mit der Bohrmaschine.
Wofür gibts ne Drehmoment-Begrenzung am Akku-Dreher?
hab ich aber, soweit ich mich erinnern kann, noch nicht geschafft...
Mike B. schrieb:> Einmal kurz im Schraubenkopf geknattert und schon ist der ausgenuddelt.
Ich glaube der Trick dabei besteht darin einfach gänzlich darauf zu
verzichten jemals im Schraubenkopf zu knattern. Dann nudelt der auch
nicht aus.
Bernd K. schrieb:> Ich glaube der Trick dabei besteht darin einfach gänzlich darauf zu> verzichten jemals im Schraubenkopf zu knattern. Dann nudelt der auch> nicht aus.
kann man glaube ich gar nicht ausschliessen
Wenn nämlich die Anpresskraft nicht ausreicht, z.B. wegen ungünstigem
Winkel, beengtem Platz oder beschränkter Armlänge, wird man unweigerlich
immer mal einen Kopf rundnudeln.
Oder wenn die Schraube in einen Knorren treibt und der Widerstand
plötzlich zunimmt.
Wenn ich auf ein und derselben Plattform Katzenvideos und Anleitungen
zum Einbohren von Klinkensteckern in teure Smartphones finde, dann ist
das mit dem Akku-Umbau schon hohe Kunst. Und den Thread mit Torx zu
kapern ist auch ziemlicher Luxus. Ich sag nur: Vielrund statt
Kreuzschlitz.
Bernd K. schrieb:> Ich glaube der Trick dabei besteht darin einfach gänzlich darauf zu> verzichten jemals im Schraubenkopf zu knattern. Dann nudelt der auch> nicht aus.
Knattern mag kein Bit. Es gibt auch gute Diamant-Bits von Wiha, die
halten ein paar Jahre länger wenn man sie nicht mißhandelt.
Mike B. schrieb:> Bei Torx brauchst du nur einmal die richtige Größe und musst immer nur> mit minimal Kraft nachführen.
Torks greifen gut. Aber bei übermäßiger Kraft kann man auch diese Bits
abdrehen wie manchen schächlichen Schraubenkopf.
Mike B. schrieb:> Und dazu noch dieses jämmerliche "drrrr drrrr drrr" wenn der bit mal> wieder in den Kreuzschrauben durchdreht.
Kennst du die Maschine? Woher weisst du, dass das nicht die
Drehmomentbegrenzung/Rutschkupplung des Schraubers ist?
Wolfgang schrieb:>> Kennst du die Maschine? Woher weisst du, dass das nicht die> Drehmomentbegrenzung/Rutschkupplung des Schraubers ist?
Ich denke auch, die Maschine macht das Geräusch. Und am Fett kann es
nicht liegen, ist keins drinn... ;-)
Old-Papa
> Youtube-Video "UNTERVERTEILER AP FEUCHTRAUM VERDRAHTEN INSTALLIEREN von...
Habs zuwar nur im Schnelldurchlaf angesehen, aber wo ist eigendlich euer
Problem. Vielleicht hatte ich auch nur Tomaten auf den Augen...!
Was hab ich verpasst?
LG.
Als Gast hier schrieb:> Habs zuwar nur im Schnelldurchlaf angesehen, aber wo ist eigendlich euer> Problem.
Feuchtraum?
(aber 14 minuten sind mir auch zu lang ums anzuschauen, kann natürlich
noch anderer Mist drin sein)
T.roll schrieb:> Youtube-Video "UNTERVERTEILER AP FEUCHTRAUM VERDRAHTEN> INSTALLIEREN von DAVE IT WORK IT">> Ich lass das mal so stehen...
Meine Elektroinstallation ist schon vom zusehen abgebrannt.
Als Gast hier schrieb:> Habs zuwar nur im Schnelldurchlaf angesehen, aber wo ist eigendlich euer> Problem. Vielleicht hatte ich auch nur Tomaten auf den Augen...!> Was hab ich verpasst?
Wirklich? Der Bursche schickt 4 Stück LS mit 16A über einen
Schukostecker, der mit 10A vermutlich am Rande seiner Stromtragfähigkeit
ist. Dann schliesst er unflexibles NYM Kabel mit (wenn ich das richtig
sehe) 3x1,5mm² an den Schukostecker an - das ist das nächste NoGo.
Abgesehen davon sind 1,5mm² nicht in der Lage, 16A zu tragen, geschweige
denn, 4 x 16A.
Keine Durchführungen, so das das Kabel, was zur Festverlegung gedacht
ist, sich am Gehäuse scheuert. Ich habs nur bis zur Hälfte geguckt, weil
mir das zuviel wurde.
Nun schrieb:> Feuchtraum?
Das schlägt dem Fass noch die Krone ins Gesicht :-P
Kein Wunder, das er Kommentare nicht zulässt.
Matthias S. schrieb:> Kein Wunder, das er Kommentare nicht zulässt.
Dafür sind die anderen Videos von ihm von gleicher Qualität.
Es lebe Youtube.
Ich hab aber ein Video gesehen, der hat das so gemacht ...
T.roll schrieb:> https://www.youtube.com/watch?v=nZr5yeCS2Fo
Hehe, der ist schon gut. Vor allem immer mit seiner "Masse" (statt
Schutzleiter oder Erde).
Mir erschließt sich auch überhaupt nicht der Sinn der ganzen
Konstruktion. Was bringt es mitten rein dieses "Ding" zu setzen? Es ist
ja nichtmal ein FI, sondern nur ein zusätzlicher (zu groß
dimensionierter wie schon angemerkt wurde) LS-Schalter.
Völlig sinnloser "Bastelwahnsinn", Thema verfehlt, 6 setzen.
Wolfgang schrieb:> Mike B. schrieb:>> Und dazu noch dieses jämmerliche "drrrr drrrr drrr" wenn der bit mal>> wieder in den Kreuzschrauben durchdreht.>> Kennst du die Maschine? Woher weisst du, dass das nicht die> Drehmomentbegrenzung/Rutschkupplung des Schraubers ist?
Im Moment des Knatterns dreht das Bohrfutter noch...
Jemand schrieb:> Matthias S. schrieb:>> Abgesehen davon sind 1,5mm² nicht in der Lage, 16A zu tragen>> Wie kommst du denn darauf?
Gemäß DIN VDE 0298 kann bei freier Verlegung einer zweiadrigen
Kupferleitung mit einem Querschnitt von 1 qmm eine maximale
Strombelastbarkeit von 10A erwartet werden. Wir haben hier aber keine
freie Verlegung und unser Youtube Held plant ja 4 * LS 16A an diese
Leitung zu hängen.
Matthias S. schrieb:> Gemäß DIN VDE 0298 kann bei freier Verlegung einer zweiadrigen> Kupferleitung mit einem Querschnitt von 1 qmm eine maximale> Strombelastbarkeit von 10A erwartet werden.
Hmmm. Hier:
https://library.e.abb.com/public/a6d7a9f5a041ca8cc12579cf00217542/2CDC401002D0106_viewfile.pdf
gibt's die Daten aus der Ausgabe 2013, und da finde ich für freie
Verlegung bei 25° Umgebungstemperatut und 1,5mm² Querschnitt einen max.
Bemessungsstrom von 20A...
Oder worauf beziehst du dich?
Dass das ganze Gebastel abenteuerlich ist, ist aber keine Frage.
Matthias L. schrieb:> da finde ich für freie> Verlegung bei 25° Umgebungstemperatut und 1,5mm² Querschnitt einen max.> Bemessungsstrom von 20A.
Das heißt nicht, daß die Leitung dauerhaft mit 20A belastet werden darf.
In der Praxis wirst du nirgendwo eine fachmännische Installation finden,
wo 1,5mm² Kabel mit mehr als 16A abgesichert sind.
Icke ®. schrieb:> as heißt nicht, daß die Leitung dauerhaft mit 20A belastet werden darf.> In der Praxis wirst du nirgendwo eine fachmännische Installation finden,> wo 1,5mm² Kabel mit mehr als 16A abgesichert sind.
Ja, das mag ja alles sein. Und wo steht das nun in der DIN VDE 0298?
Zur Diskussion stand übrigens eine Absicherung von 1,5mm² MIT 16A...
Matthias L. schrieb:> Zur Diskussion stand übrigens eine Absicherung von 1,5mm² MIT 16A...
Nö, zur Diskussion stand ein krude zusammengestöpselter Akkuschrauber
nebst Nebengeräuschen.
Macht doch für euren Kabelbrand einen eigenen Thread auf! ;-)
Old-Papa
Cyborg schrieb:> Falk B. schrieb:>> AUA!!! Das ist wirklich gemeingefährlich! Sowohl die offenen Kontakte>> der Akkuverdrahtung als auch die archaische Lademethode.>> Und was ist da das Problem?
Ich weiß nicht was ihr wollt? Unser neuer Forenchef und selbsternannter
Universal-EXPERTE Cyborg hat es doch für gut befunden ...
otto schrieb:> Was ist euer Problem mit dem Video....>> Sind wir Deutschen zu Hochnäsig geworden....ja...sind wir : perfekt ,> teuer und funktionslos...
Ist zwar alles schon gefragt worden, nur nicht von Dir....
Old-Papa
Ich bin auch kein großer Fan stümperhaft umgesetzter Basteleien. Aber
nimm dir halt das Sinnvolle raus, mach es besser und stell ein eigenes
Video ein, damit es andere in Zukunft besser machen können.
Also wenn ich keinen Akku für meinen Schrauber hätte und zwingend
gerade einen brauche ist die Lösung immer noch besser als mit dem
Schraubendreher von Hand eindrehen.
Stellt sich noch die Frage wie alt unser Bastler ist.
Schlimm wäre es eher wenn es ein Gerät ist was ohne Aufsicht läuft.
Matthias W. schrieb:> ist die Lösung immer noch besser als mit dem> Schraubendreher von Hand eindrehen.
Viel Ahnung von Handwerk hat unser Kind noch nicht.
Matthias L. schrieb:> Icke ®. schrieb:>> as heißt nicht, daß die Leitung dauerhaft mit 20A belastet werden darf.>> In der Praxis wirst du nirgendwo eine fachmännische Installation finden,>> wo 1,5mm² Kabel mit mehr als 16A abgesichert sind.>> Ja, das mag ja alles sein. Und wo steht das nun in der DIN VDE 0298?>> Zur Diskussion stand übrigens eine Absicherung von 1,5mm² MIT 16A...
Man kann das so machen, aber die Frage ob es sinnvoll ist stellt sich
noch.
Es gibt leider genügend Elektriker die meinen dass es so okay wäre, aber
sie rechnen eben nicht mit dem Spannungsabfall der Leitung und zum
Schluss schwächelt die Kreissäge am anderen Ende wegen solch einer "geht
schon-Mentalität".
Bei einer sehr kurzen Strecke ist das vielleicht okay, aber sonst nutze
ich dafür immer 2,5mm².
Mike J. schrieb:> Es gibt leider genügend Elektriker die meinen dass es so okay wäre, aber> sie rechnen eben nicht mit dem Spannungsabfall der Leitung und zum> Schluss schwächelt die Kreissäge am anderen Ende wegen solch einer "geht> schon-Mentalität".>> Bei einer sehr kurzen Strecke ist das vielleicht okay, aber sonst nutze> ich dafür immer 2,5mm².
Ein ordentlicher Elektriker ist nicht nur der Meinung das es so okay
wäre, sondern liefert hierzu auch das entsprechende Messprotokoll dazu.
In Deutschland ist ein Spannungsabfall von bis zu 5% erlaubt. Im
Vergleich hierzu darf das Netz um ±10% schwanken. Somit hat der
Spannungsabfall auf der Leitung weniger Einfluss auf die Leistung von
Verbrauchern als das Netz selbst.
Um dein Beispiel mit der schwächelnden Kreissäge zu entschärfen:
Selbst die dickste Festool Kreissäge mit 2,3kW würde ca 500 Meter (=
250m Leitungslänge) 1.5mm² benötigen um 1/4 ihrer Nennleistung zu
verlieren.
Natürlich muss man zu groß dimensionieren, wenn man keine Ahnung davon
hat wie man den benötigten Querschnitt bestimmt.
Der Fachmann misst und berechnet sich den notwendigen Querschnitt.
Je nach Netzimpedanz im Verteilerkasten sind bei einem Querschnitt von
1.5mm² ca. 20m Leitungslänge drin.
Was die Akkuschrauber angeht 4s4000 aus dem Modellbaubereich gehen für
die alten Makitas genial.
Goldkontakt verpolsicher und mit Panzertape unten quer in die alte
Halterung.
Als Lader einen Hyperion oder so was als Schnelllader.
Damit haben wir 120m2 Holzfassade mit Unterkonstruktion geschraubt (80mm
lange Schrauben). Man glaubt nicht wieviele Kilo Edelstahlschrauben so
eine Fassade schluckt, es sind ja effektiv 3 Schichten mit Unterlattung.
4 LiPo Packs, zwei alte Makita und ein weiterer Makita mit 14,4 im
Dauereinsatz.
Die alten Makitas haben das problemlos von der Belastung her mitgemacht.
Der neue 14,4 war gefühlt nicht besser, aber besser in der Hand
ausbalanciert.
Die Modellbaupacks und Goldkontakt lagen rum, mit den NiMhs haben die
Alten Makitas 5 Schrauben reinbekommen, mit den LiPos ging die Post ganz
anders ab.
Zwei zusätzliche neue 14,4er hätten bös ind Budget reingehauen...
Ich mußte dabei unwillkürlich an den "African Welder" denken, das
DIY-Schweissgerät aus Afrika.
http://mackys.livejournal.com/838591.html
Wobei ich DA wenigstens sagen muss, dass ich echt tiefen Respekt davor
hab womit dort gearbeitet werden kann. Wenn der DAMIT schweißen kann,
will ich gar nicht wissen welche Kunstwerke der mit einem echten Gerät
zuwegebrächte.
Heinz L. schrieb:> Ich mußte dabei unwillkürlich an den "African Welder" denken, das> DIY-Schweissgerät aus Afrika.>> http://mackys.livejournal.com/838591.html>> Wobei ich DA wenigstens sagen muss, dass ich echt tiefen Respekt davor> hab womit dort gearbeitet werden kann. Wenn der DAMIT schweißen kann,> will ich gar nicht wissen welche Kunstwerke der mit einem echten Gerät> zuwegebrächte.
Das Schweißgerät ist natürlich bemerkenswert. Der Bursche schweißt
aber ohne Augenschutz ( Verdunkelungsscheibe).
Damit wird es dann absurd. Entweder zerstört er seine Augen in wenigen
Tagen, oder er schweißt nach Gehör ( mit zusammen gekniffenen Augen)
Das Schweißen nach Gehör geht durchaus.
Aber die Richtung halten,wird schwierig.
Grüße Bernd
Bernd F. schrieb:> Aber die Richtung halten,wird schwierig.
Dafür gibt es den Tastsinn :O
Ein 0-8-15 Schweiß-Trafo ist ja nun auch kein Hexenwerk.
Denke, der fehlende Schweißschirm wird mit dem Ort zusammenhängen, wo
der Gute wohl wohnt.
MfG
Testor schrieb:> In Deutschland ist ein Spannungsabfall von bis zu 5% erlaubt.
Also 11,5V.
Nach 32m mit 1,5mm² Zuleitung und 16A überschreiten wir den
Spannungsabfall schon.
Man merkt es aber schon bei einem geringeren Spannungsabfall deutlich,
man hört es auch an den Motoren.
Testor schrieb:> Um dein Beispiel mit der schwächelnden Kreissäge zu entschärfen:> Selbst die dickste Festool Kreissäge mit 2,3kW würde ca 500 Meter (=> 250m Leitungslänge) 1.5mm² benötigen um 1/4 ihrer Nennleistung zu> verlieren.
Bei 250m Zuleitung fließen nur noch 8A statt 10A rüber, 363W gehen am
Kabel verloren und 1472W am Motor. Du hast dann noch 64% der Leistung.
Da wünscht man sich dann doch eine ordentliche Zuleitung, nicht nur
2,5mm².
Mit 16A wird das dann noch mal um einiges kritischer.
Wer hat denn schon Lust die Leistung im Kabel zu verheizen?
... selbst wenn es zugelassen ist XD
Testor schrieb:> In Deutschland ist ein Spannungsabfall von bis zu 5% erlaubt.
Die DIN 18015 schneidet den Wert noch auf 3% nach dem Zähler bzw. die
TAB auf 0,5% (<=100kVA) vor dem Zähler runter.
@Bernd Funk (metallfunk)
>Das Schweißgerät ist natürlich bemerkenswert.
In der Tat, das gibt 12 Punkte auf der nach oben offenen McGyver Skala
;-)
Sowas hab ich auch mal in Kuba gesehen, da waren ein paar Windungen
Anlaßerkabel um einen Ringkern gewickelt. Das was fast schon HighTec im
Vergleich zu dieser Eisenoxidansammlung.
> Der Bursche schweißt>aber ohne Augenschutz ( Verdunkelungsscheibe).>Damit wird es dann absurd. Entweder zerstört er seine Augen in wenigen>Tagen, oder er schweißt nach Gehör ( mit zusammen gekniffenen Augen)
Es ist so oder so nur heldenhaft improvisierter Murks. Selbst ein 50
Jahre altes Schweißgerät aus Deutschland wäre 10mal besser als das Ding,
natürlich nur MIT Schweißschirm. Und einem Schweißerkurs, denn einfach
ne Elektrode ranhalten und zwei Metallteile verkleistern ist kein
Schweißen. Aber wem sag ich das ;-)
@Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
>Ein 0-8-15 Schweiß-Trafo ist ja nun auch kein Hexenwerk.>Denke, der fehlende Schweißschirm wird mit dem Ort zusammenhängen, wo>der Gute wohl wohnt.
Sicher. Aber sein Gesicht scheint ja einen natürlichen UV-Schutz zu
haben . . .
Seine Augen eher weniger. Da würde McGyver aber einfach ein Stück Glas
mit Ruß schwärzen, so hab ich damals die Sonnenfinsternis 1999
angeschaut, wenn gleich das nicht zur Nachahmung empfohlen ist.
Wo seht ihr da dass der keinen Augenschutz hat? Das Bild hört kurz unter
seiner Nase auf, wie ich die Lage dort einschätz hat der 'ne alte Brille
von Oma auf die vorher über'm Lagerfeuer gedunkelt wurde. :)
Ich dachte jetzt sehe ich einen Knüller...
Pustekuchen :-) Ist doch nur ein bisl gefrickle..., in einer sehr miesen
Videoqualität -.-
Evtl haben die Zellen ja auch schon eine Sicherheitsschaltung integriert