Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Erklärung Schaltplan


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von Manuel F. (manu200)


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Hallo,

Ich hätte ein Problem und zwar mit dem beigefügtem Schaltplan. Ich 
verstehe ihn nämlich nicht wirklich.

Wie man sehen kann handelt es sich um einen Briefkasten-Postmelder, den 
ich mir als Projekt für die Schule ausgesucht habe. So wie ich es 
verstehe wird der T3 Transistor durchgeschalten, je nachdem welchen 
Widerstand der LDR. Wie es aber dann mit den rückführenden NAND-Gattern 
weitergeht und was die Siebensegmentanzeigen machen ist mir 
schleierhaft.

Wäre echt nett, wenn einer so gnädig wäre und mir diesen Schaltplan 
erklären könnte.

von Christian M. (Gast)


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Normalerweise werden doch in der Elektor alle Schaltungen auch für Laien 
verständlich erklärt...?!

Gruss Chregu

von Erdowahn (Gast)


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Manuel F. schrieb:
> Wie es aber dann mit den rückführenden NAND-Gattern
> weitergeht

Hier gehts weiter:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/dig/0209302.htm

von Joe F. (easylife)


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Manuel F. schrieb:
> und was die Siebensegmentanzeigen machen ist mir
> schleierhaft

"NONE" oder "POSt" anzeigen.

Für ne 1+ wäre deine Aufgabe jetzt herauszufinden, wie man die Schaltung 
so ändert, dass "LEEr" und "POSt" angezeigt wird.

: Bearbeitet durch User
von Ralf (Gast)


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Sobald ein Brief zwischen der Lampe und dem LDR durch den 
Briefkastenschlitz eingeworfen wird, wird das RS-Flip-Flop gesetzt und 
T1 wird angesteuert und an der 7-Segmentanzeige wird der Schriftzug 
"POST" vervollständigt. Falls jetzt noch weitere Briefe eingeworfen 
werden, bleibt die Anzeige auf POST, weil das RS-Flip-Flop bereits den 
ersten Impuls gespeichert hat. Beim Öffnen der Briefkastenklappe wird 
das RS-Flip-Flop über den Microschalter (Taster) S1 zurückgesetzt und T2 
wird jetzt angesteuert. Die Anzeige zeigt jetzt "NONE" (Briefkasten 
leer). Da bei den Wörtern POST und NONE teilweise die selben Segmente 
leuchten müssen, können diese auch direkt über die Widerstände R1 bis R4 
mit +5V verbunden werden.

von hä? (Gast)


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Manuel F. schrieb:
> Wie man sehen kann handelt es sich um einen Briefkasten-Postmelder, den
> ich mir als Projekt für die Schule ausgesucht habe.

Ähm, wo sieht man das?

von Ralf (Gast)


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Für die Anzeige LEEr müssen evtl. auch noch die Widerstände R1 bis R4 
geändert werden, damit alle Segmente wieder auf fast die gleiche 
Leuchtstärke kommen.

von Ralf (Gast)


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Man erkennt das an dem Dateinamen der Bilddatei!

von Joe F. (easylife)


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Ralf schrieb:
> Für die Anzeige LEEr müssen evtl. auch noch die Widerstände R1 bis R4
> geändert werden

Ja, und R5 und R6 auch.

Damit es nicht zu schwer wird:
2 LEDs: 180 Ohm
8 LEDs: 47 Ohm
Die anderen Werte kann man aus dem Schaltplan herauslesen.

von Thomas B. (thombde)


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Christian M. schrieb:
> Normalerweise werden doch in der Elektor alle Schaltungen auch für Laien
> verständlich erklärt...?!

Nur meckern geht auch nicht :)
Aber von  Elektor hat man damals wenigstens gelernt, wie man vernünftige 
Schaltpläne zeichnet. Bei einigen hier im Forum vermisse ich das.

: Bearbeitet durch User
von Christian M. (Gast)


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Thomas B. schrieb:
> Nur meckern geht auch nicht :)

Ich habe nicht gemeckert :-)) Habe nur an der Art des Plans gemerkt, 
dass die Schaltung aus der Elektor ist! Wahrscheinlich der von 1980.

Gruss Chregu

Edit: Man ich glaub's ja wirklich nicht. Für den (konstruktiven) 
Hinweis, dass aus der Elektor (Raub-)kopiert wurde, -2!

von Elektrofan (Gast)


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> Ich hätte ein Problem und zwar mit dem beigefügtem Schaltplan. Ich
> verstehe ihn nämlich nicht wirklich.
Elektor-Schaltungen braucht man nicht zu verstehen.
Es genügt völlig, wenn sie funktionieren!             ;-)

von Cyborg (Gast)


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Elektrofan schrieb:
> Es genügt völlig, wenn sie funktionieren!             ;-)

Wenn man die NACHLESE mit liest. ;-b

Die Schaltung ist doch so was von Retro.
Ein Atmega und ein Alphadisplay ist Zeitgemäß.

von Ralf (Gast)


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Natürlich ist das zeitgemäßer, aber ein 7400 oder ein 4093 müssen nicht 
erst noch programmiert werden.

Beitrag #4952323 wurde vom Autor gelöscht.
von Patrick J. (ho-bit-hun-ter)


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Hi

Also mir gefällt das Projekt, herrlich altbacken.
Wobei mir der 'nOnE'-Stromverbrauch nicht gefällt - da wäre ein µC mit 
Anbindung ins Haus deutlich moderner.

Trotzdem, schönes Projekt

MfG

von Ralf (Gast)


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Solarzelle auf den Briefkasten aufkleben  Goldcap rein  
Nadelimpulserzeuger mit 4093 aufbauen (wegen des geringen 
Stromverbrauchs), der einmal pro Stunde für ca. 10 Sekunden den µC 
einschaltet und auf 433MHz das Signal ins Haus sendet. Ein RS-Flip-Flop 
erübrigt sich dann, weil am Briefkastenboden direkt ermittelt werden 
kann, ob Post gekommen ist.

von Thomas B. (thombde)


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Ralf schrieb:
> Solarzelle auf den Briefkasten aufkleben  Goldcap rein
> Nadelimpulserzeuger mit 4093 aufbauen (wegen des geringen
> Stromverbrauchs), der einmal pro Stunde für ca. 10 Sekunden den µC
> einschaltet und auf 433MHz das Signal ins Haus sendet. Ein RS-Flip-Flop
> erübrigt sich dann, weil am Briefkastenboden direkt ermittelt werden
> kann, ob Post gekommen ist.

Kommt darauf an was der TO vor hat.
Wenn es nur um Elektronik geht, wäre das Ding von Elektor vielleicht 
besser für ein Schulprojekt geeignet.

Mit dem µC, Solarzelle und drahtlosen Übertragung ist auch interessant, 
aber vielleicht etwas zeitintensiv und auch teurer.

Die Bauteile für die Elektor-Schaltung kann man sich sogar aus 
Elektronikschrott  besorgen. Oder kosten auch neu nur 3-4 Euro.

Edit:
Sorry, ich muss koregieren.
8-10 Euro.

: Bearbeitet durch User
von Ralf (Gast)


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Du hast recht. Der TO muss natürlich in erster Linie sein Schulprojekt 
verfolgen. Die Geschichte mit den 433MHz könnte er später mal für seine 
Bachelorarbeit verwenden.

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