Hallo,
gibt es fertige Elektronikmodule, die ein S0 Signal auswerten und in ein
0-10V Normsignal umrechnen?
Gegeben ist ein Drehstromwandlerzähler und hat einen eingestellten
Parameter von 0,1kWh/Imp.
Die Impulszahl kann geändert werden. Die feinste Auflösung wäre
0,01kWh/Imp. Ich möchte mich nicht zwingend mit dem Zähler
auseinandersetzen, um das S0 Signal anzupassen. Falls aber nötig, werde
ich es veranlassen.
Mögliche Leistungen sind 0kW und 15 - 40kW. Nun die Frage, gibt es da
einen passenden Wandler? Finde immer nur etwas für Frequenzen, was hier
aber bei der S0 falsch ist.
Hallo,
hab mal ein bisschen geschaut, weiß aber nicht ob ich damit richtig
liege.
Ich habe so einen Frequenzwandler gefunden. Preislich okay, aber
scheinbar erfordert er eine viel zu hohe Frequenz
http://shop.murrelektronik.com/Elektronik-im-Schaltschrank/Aktive-Interfacetechnik/Frequenzwandler/FREQUENZ-SPANNUNG-STROM-WANDLER-44275.html
INPUT: 0...1, 0...10, 0...100 kHz
Ich komme bei 0,1kWh/Imp bei zwischen 15 und 40kW auf 2,5-6,6Imp/min.
Mit 0,01kWh/Imp auf 25-66Imp/min. Das ganze kommt mir dann sehr "grob"
vor.
Eine Änderung innerhalb von einer halben Minute wäre schon sinnvoll.
Hi
Alle 9 Sekunden ist auch nicht wirklich hochauflösend, vor Allem, da Du
ja diese Zeitbasis auch noch etwas genauer haben musst, damit die
Zählerwerte bei gleichbleibender Leistung nur gering 'wackeln'.
Selbst bei Volllast hättest Du nur 3 Impulse in der angedachten Zeit.
Wenn das Timing steht, könnten wir bei jedem S0-Signal die vergangene
Zeit ermitteln und daraus die durchschnittliche Leistung zwischen den
letzten zwei S0-Signalen errechnen.
Selbst mit dem von Dir gefundenen Umwandler hast Du ja auch nur eine
andere Größe, Die interpretiert werden muß (selbst, wenn der Wandler für
diese Frequenzen gedacht wäre).
Irgendwas vorhanden?
Wie soll's später werden?
Wie viel Geld dürfen wir für Dich dabei ausgeben? ;)
MfG
Gegeben:
Verbrauch = 0 ... 40 kW
S0-Pulse = 1 Pulse / 0,01 kWh
40,00 kW * 1 Pulse / 0,01 kWh = 4000 Pulse/h = 1,111 Pulse/s
0,01 kW * 1 Pulse / 0,01 kWh = 1 Pulse/h = 1/3600 Pulse/s
Kannst du wohl vergessen, sowas als f-U-Wandler zu finden.
Mit einem Puls pro Stunde kannst du auch kein "Update" der
Anzeige im Sekundenabstand erwarten. Woher soll der Wandler denn
seine Information beziehen???
Ohne (sauber programmiertem) µC mit passender Pulsabstandsmessung
kann ich mir keine halbwegs brauchbare Anzeige vorstellen. Damit
ist sie gerade so gut, wie es die Messpulse erlauben - sonst KANN
sie nur mit VIEL MEHR Aufwand gleich gut - oder schlechter sein.
Jakob schrieb:> Kannst du wohl vergessen, sowas als f-U-Wandler zu finden.
Theoretisch kann man f-U-Wandler-ICs schon so dimensionieren.
Eine stabile Ausgangsspannung ist dann aber frühestens nach
dem 10. Impuls zu erwarten.
> Ohne (sauber programmiertem) µC mit passender Pulsabstandsmessung> kann ich mir keine halbwegs brauchbare Anzeige vorstellen.
Da solche Wünsche wie der des TEs selten sind, kommt man
um Selbstbau nicht herum. Ich würde dem TE empehlen, ein
zusätzliches Leistungsmeßmodul neben dem Zähler zu montieren.
Hallo Kabel,
Verstehe den Zweck nicht.
Diese Zählerschnittstellen sind genormt auf 12 Volt Signalpegel.
Möchtest du den Pegel absenken z.B. auf TTL reicht ein 100 Ohm
Widerstand in Reihe aus.
Was haben die Impulse damit zu tun?
Gruß
Wahrscheinlich möchte der TO ein E-Mobil über eine PV-Anlage laden
(keine Sonne = 0V, viel Sonne = 10V). Dafür gibt es von der Firma WAGO
die passenden Bauteile. Das Set kostet ca. 600 Euro.
Hallo Ralf,
na klar Spaß muss sein. Keine Sonne = 0 Imp. viel Sonne = viele Imp.
Ich würde einen Controller nehmen und den sagen was er aus die Impuls
machen soll.
Mit allem drum und dran könnten dann schon 10 Euro zusammen kommen.
Gruß
Fred
Hi
Jakob schrieb:> 40,00 kW * 1 Pulse / 0,01 kWh = 4000 Pulse/h = 1,111 Pulse/s
Bei 'maximum warp' haben wir knapp alle Sekunde einen Impuls - da kommt
von der Sonne aber schon fett was rein!!
Das kann man noch ohne große Anstrengungen visualisieren.
Schwierig wird es, wenn die Anlage bei einigen hundert Watt rumdümpelt.
Jakob schrieb:> 0,01 kW * 1 Pulse / 0,01 kWh = 1 Pulse/h = 1/3600 Pulse/s
Am Beispiel kann man erkennen, daß je 100 Watt nur 1 Impuls alle Stunde
kommt - und da wird es schon schwer dünn, da eine halbwegs sinnvolle
Anzeige draus zu machen.
Deshalb mein Gedankengang, daß man die vergangene Zeit seit dem letzten
Impuls mitzählt.
Wenn jetzt der neue Impuls kommt, hat man die vergangene Zeit und kann
daraus die vergangene Durchschnitts-Last berechnen.
Wenn es darum geht, Eigenverbrauch zu maximieren (also Wasser heizen
oder das Wohnmobil aufladen, wenn Strom 'über' ist), dürfte die
Auflösung des EVU-Zähler etwas gering sein.
Wenn Das nur für eine Anzeige ist 'aktuelle Leistung PV: 11,37kW' - Das
sollte sich realisieren lassen, da kommt Es auch nicht auf jedes
Fitzelchen an, wie beim Eigenverbrauch, wo jedes 'Zuviel' direkt Geld
kostet.
MfG
Hi
Wir haben als höchste Frequenz ca 1Hz (Das ist ungefähr ein
viertausenstel Deines Wertes).
Ich sehe das Problem in den 'tieferen Frequenzen' - nämlich alle Stunde
EINEN Impuls bei anliegenden 100W.
(Anmerkung: bei Weniger ist die Pause zwischen den Impulsen größer, nur
so nebenbei erwähnt)
Aber ja, dafür ist der µC flott genug - leider ist das Problem durch
schiere Geschwindigkeit nicht lösbar.
Du bist wieder dran
MfG
Ja, jetzt bin ich leider wieder dran. Ich wusste nicht, dass 1Hz schon
das Maximum ist. Die LED bei mir am Zähler blinkt bei starkem
Stromverbrauch manchmal so schnell, dass ich das mit dem Auge nicht mehr
erkennen kann (ab ca. 20kW). Aber der TO hat da wohl ein anderes Gerät.
Hallo Ihr beiden warum diese Diskussion. TO hat doch kein Interesse
mehr.
Bin mir auch zu 100% sicher die Angaben sind falsch.
Zitat:
Gegeben ist ein Drehstromwandlerzähler und hat einen eingestellten
Parameter von 0,1kWh/Imp.
Die Impulszahl kann geändert werden. Die feinste Auflösung wäre
0,01kWh/Imp.
Zitat Ende
Wird wohl 1000Imp./kWh sein.(Schreibweise)
Zitat:
Ich möchte mich nicht zwingend mit dem Zähler
auseinandersetzen, um das S0 Signal anzupassen. Falls aber nötig, werde
ich es veranlassen.
Zitat Ende
Na da verwechselt er Impulse mit Wandlerfaktor.
Dies habe ich auch als Spaß aufgefasst. Das Wort „Blödsinn“ möchte ich
nicht schreiben.
Bei allen bekannten Zähler mit S0- Schnittstelle die in Deutschland im
Einsatz sind, haben ich noch keinen gesehen die unter 250 Imp./kWh hat.
Sogar die billigen ungeeichten die im Baumarkt zu bekommen sind haben
oft 2000 Imp./kWh.
Na gut den Unterschied zwischen Impulse und Frequenzen könnten wir noch
diskutieren.
P.S. Habe schon ein Sackvoll solcher Abfragen(mit gewünschten
Auswertungen erstellt) bilde mir ein, etwas von dieser Materie zu
verstehen.
Letztes Projekt siehe Bild. Messung mit zwei Zähler einer für Erzeugung
und einer für Bezug.
Information von den Zählern natürlich mit S0- Schnittstelle.
Gruß
Fred
Hi
Sieht gut aus!
Ähnliches soll hier auch noch kommen, habe allerdings Smart-Meter, Die
alle Sekunde per IR sämtliche Werte raushauen, also keinen S0-Bus - wird
aber wohl noch etwas dauern.
MfG
Genau sowas werde ich in Zukunft tatsächlich brauchen. Eine 22kW
CEE-Steckdose habe ich bereits in der Einfahrt. Solarzellen sollen
später noch aufs Dach dazukommen. Ein Renault Zoe mit 22kW Ladeleistung
ist bereits bestellt. Einen 0-10V Eingang für das Ladegerät habe ich
bereits entwickelt. Es fehlt also nur noch der Controller von euch, am
besten mit Display, so wie Fred Red das realisiert hat. Ich bin auf
Patricks Lösung gespannt. Ich habe selber zu wenig Ahnung von
Controller.
Hi,
>Bin mir auch zu 100% sicher die Angaben sind falsch.>>Zitat:>>Gegeben ist ein Drehstromwandlerzähler und hat einen eingestellten>>Parameter von 0,1kWh/Imp.>>Die Impulszahl kann geändert werden. Die feinste Auflösung wäre>>0,01kWh/Imp.>>Zitat Ende
und schon waren wir 100% daneben, die Angaben sind richtig.
Bedeutet bei 1KW kommt aller 36s ein Impuls.
Zum Messen/Bestimmen der Momentanleistung also recht ungünstig.
Habe bei mir sogar die Grenze auf 2 KW gesetzt(KW = <2)weil das Ablesen
oder Verarbeiten sonst böse Zeiten annimmt.
Viel Erfolg, Uwe
Die Schnittstele S0 ist 1:1 als Berechnungsgrundlage für
Energieverbrauch und für die „Außenwelt“ gleichrangig. Na ja wenn Takt
„ungünstig“ ist, kannst du ja beim der Bundesbehörte eine Beschwerte
einreichen.
Gruß
Hi
Falls ihr für die Umwandlung der Impulse in eine Gleichspannung einen
Arduino verwendet, der am Ausgang nur Spannungen zwischen +0,3V bis
+3,3V liefert, hätte ich hier eine OP-Schaltung mit einem LM358P mit
einem Verstärkungsfaktor von 3,2. Dann kommt man am Ausgang schon auf
ca. +1V bis +10V. Die Schaltung kommt mit einer einfachen
Betriebsspannung aus. Durch das Fehlen der symmetrischen
Betriebsspannung, können Eingangsspannungen unter +0,1V nicht so genau
verstärkt werden. Das ist bei der Verwendung eines Arduinos auch nicht
so wichtig, da er am Ausgang sowieso nicht unter +0,3V gehen kann.
Die Versorgungsspannung für den LM358 kann auch direkt von 24V
Hutschienenkomponenten wie z.B. Siemens-Logomodul oä. abgenommen werden.
Der zweite integrierte OP in dem LM358 wird nicht benötigt und ist
deshalb als Spannungsfolger geschaltet, damit evtl. Schwingneigungen
durch offene Pins unterdrückt werden.
Bei der Fa. Ladesystemtechnik gibt es eine Ladesteuerung für
Elektroautos, die genau das 0-10V Signal für das Aufladen des
E-Fahrzeugs über eine PV-Anlage benötigt. Die Spannungs-Ladestromtabelle
von der Steuerung zeigt, das Eingangsspannungen unter 2V keine
Verringerung des Ladestroms ermöglichen, da ein Ladestrom unter 6A nicht
vorgesehen ist.
Die 12V Versorgungsspannung für den LM358 kann vermutlich auch von der
Steuerung abgenommen werden (rechts oben im Bild steht 12V).