Ich möchte eine 12V und eine 24V Bleibatterie mit einen Step- up Wandler
mit Syncrongleichrichter verbinden. Durch den MosFet als Gleichrichter
kann der Wandler also in beide Richtungen arbeiten.
Nur - bei welcher Ansteuerung arbeitet der Wandler Aufwärts und wann
Abwärts?
mfg
Michael
Grob vereinfacht:
Step Up: T1 an, T1 aus, T2 an, Spulenstrom positiv
Step Down: T2 an, T2 aus, T1 an, Spulenstrom negativ
Bei 24V maximale Uds, Ugs beachten.
Es bleiben 2 Wandler die miteinander kombiniert werden. Den einen oder
den anderen anzusteuern gibt die Richtung vor. Wobei "Akku" als Ziel
eine Strombegrenzung für beide Richtungen erfordern dürfte.
Aber ich bin blind und sehe daher noch keinen Sinn dahinter.
Der Sinn ist nicht so schwer zu finden. Der Wandler sitzt bei einer
Batteriebank zwischen dem Mittelpunkt mit 12V und dem 24V Anschluss. Am
24V Anschluss sind mehrere Verbraucher Angeschlossen u.a. ein 2kW
Sinusinverter und ein Solarregler MPPT mit 3*80 Watt Panel. An 12V sind
ebenso Verbraucher Angeschlossen, sowie die Lichtmaschine des
Hauptmotors und des Generators. Die Bank hat 700Ah. Derzeit muss über
das Steuern mehrerer 12V Ladegeräte händisch die Balance gesteuert
werden, und würde ich gern Automatisieren.
mfg
Michael
Viel Glueck. Bei solchen Leistungen wuerd ich die Fet per Kuebel kaufen
bis es zuverlaessig laeuft. Und natuerlich schraub-, steck-, oder
klemmbar montieren.
Das was du suchst gibt es durchaus. Z.B. hier:
http://www.ti.com/product/LM5170-Q1
Kann zwischen einer 12V mit einer 24/48V Batterie Strom hin und her
schieben.
Der TI LM5170 sieht zwar ganz nett aus, aber das Evaluation Board ist 8
Lagig, kostet 200$ und ist für 48V. Ein Prozessor für die Ansteuerung
muss auch noch dran.
Ich dachte eher an einen 16F1786 und die Nutzung des schon recht
komplexen PCMC Moduls.
mfg
Michael
Michael Ohlhorst schrieb:> bei welcher Ansteuerung arbeitet der Wandler Aufwärts und wann> Abwärts?
Mal angenommen, die Spannungen sind exakt 12V und 24V und der Wandler
arbeitet verlustfrei, dann ist die Kippgrenze des Energieflusses genau
bei 50% Tastgrad. Genau diesen Versuch habe ich hier direkt vor mir
liegen ;)
fertige Ladungsausgleichsgeräte bzw. Batterie-Equalizer gibt es z.B.
unter der Bezeichnung PowerCheq (2Ah), Powercharge Battery Optimizer
(5Ah), etc.
Allerdings sind die eher dazu gedacht, Batterieen in Reihenschaltung auf
dem selben Spannungslevel zu halten und gemeinsam zu laden.
Bei 2 bzw. 5 A maximalem Ausgleichsstrom kann man damit zwar schon eine
ganze Menge "Unfug" machen, aber 95A von einer 12Volt Lichtmaschine sind
bei deinem Vorhaben doch etwas arg "grenzwertig".
Mir ist dein Gedanke mit dem Synchrongleichrichter bzw. dem Step- up
Wandler nur nicht so ganz klar.
Wie soll das denn funktionieren, was du da bauen willst?
ASinus schrieb:> Wie soll das denn funktionieren, was du da bauen willst?
Er meint vermutlich einen synchronen Step-Down, der statt einer Diode
einen zweiten Schalter besitzt. Dieser kann Energie in beide Richtung
schieben.
Ingo L. schrieb:> ASinus schrieb:>> Wie soll das denn funktionieren, was du da bauen willst?> Er meint vermutlich einen synchronen Step-Down, der statt einer Diode> einen zweiten Schalter besitzt. Dieser kann Energie in beide Richtung> schieben.
So weit, so gut.
Aber:
Michael Ohlhorst schrieb:> Ich möchte eine 12V und eine 24V Bleibatterie ... verbinden.
und
Michael_O schrieb:> An 12V sind ... die Lichtmaschine des> Hauptmotors und des Generators.
Also eine "normale" Autobatterie, vermutlich in einem Wohnmobil oder
Wohnwagen.
Michael_O schrieb:> Am 24V Anschluss sind ... ein Solarregler MPPT mit 3*80 Watt Panel.
Also zwei "Solarbatts" in Reihe.
Insgesamt also drei Bleibatts?
Michael_O schrieb:> Der Wandler sitzt bei einer> Batteriebank zwischen dem Mittelpunkt mit 12V und dem 24V Anschluss.
Also nur zwei Batts in einer Reihenschaltung unterschiedlicher
Batterietypen?
Und dann 700 Ah?
Oder doch drei? Eine im Zugfahrzeug und zwei im Wohnwagen?
Ich bin noch nicht mal bei Ladeströmen oder Spannungen.
Mir ist schon die Grundidee nicht klar.
ASinus schrieb:> Mir ist schon die Grundidee nicht klar.
Im Prinzip also ungefähr so, wie meine Balancer-Schaltung für zwei
Li-Zellen, nur eben in "Groß", für jeweils 12V, mit fetten MOSFETs und
ordentlichen Treibern, statt wie hier die PWM-Ausgänge des PICs (PWMA,
PWMB) direkt anzuschließen.
Wie Ingo schon schrieb, hat man bei 50% Tastgrad dann unten Masse, in
der Mitte 12V und oben 24V. Über den Shunt kann man den Strom in beide
Stromrichtungen messen, der muss aber mit einem DC-Offset an den
AD-Wandler angeschhlossen werden, damit man auch negative Ströme messen
kann. Und der AD-Wandler muß synchron zur PWM gestartet werden.
Selbst wenn das Ganze mit viel Aufwand mal halbwegs funktioniert, werden
die unteren Batterien der Bank schneller verschlissen als die oberen,
was wieder viel Aufwand macht --> für eine Batteriespannung entscheiden.
Michael_O schrieb:> An 12V sind> ebenso Verbraucher Angeschlossen, sowie die Lichtmaschine des> Hauptmotors und des Generators.
Also muss doch nur Strom von 12V in den 24V Zweig fliessen.
Im Prinzip bräuchtest du einen starken potentialfreine 12V/12V DC/DC
Konverter für die "obere" 12V Batterie.
Wie immer: Schaltungsprosa statt einem ordentlichen (Block)schaltbild.
Das ganze sitzt im Schiff. Die Batteriebänke bestehen aus je drei 12V
250Ah Blöcken parallel und das zwei mal in Reihe.
Nicht alles an Geräten ist für 24V verfügbar bzw. Bezahlbar.
Hauptmaschine ist ein mariniserter 6Liter LKW Moto von Ford mit
Turbolader und 180PS den auf 24Volt zu ändern würde etwa 3k€ kosten.
Beim Generator ist es ein 20PS Ruggerini bei dem ist es nahezu unmöglich
Lichtmschine und Anlasser sowie alle Instrumente auf 24V umzurüsten.
Wie groß der Strom ist, dee durch den Wandler gewürgt werden muss, kann
ich nicht sagen. Bei 30A wäre das Ziel aber mehr als erreicht.
Im wesentlichen soll die Solaranlage die obere Batteriebank nicht
grillen.
mfG
Michael
@batman
Wenn immer zeitnah für ein Balancing gesorgt wird erschließt sich mir
eine schnellere Alterung einer Batteriebank nicht.
Wie erklärst Du dass?
mfG
Michael
Mit der höheren Zyklenzahl und der unteren 12V-Bank. Diese wird sowohl
von den 12V als auch von den 24V Verbrauchen genutzt.
Mir erschließt sich noch nicht, wie du mit den ganzen 12V-Generatoren
und 30A eine 24V 750Ah Batterie sinnvoll lädst.
batman schrieb:> Der 24V-Ladestrom von den Panels muß auch in die unteren 12V geleitet> werden,
Jepp das mit den 24V Panels hatte ich übersehen. Aber das könnte man
auch mit dem potentialgetrennten DC/DC Wandler lösen, der aus der
unteren Bank Strom zieht und die obere zusättzlich lädt.
batman schrieb:> Mit der höheren Zyklenzahl und der unteren 12V-Bank. Diese wird sowohl> von den 12V als auch von den 24V Verbrauchen genutzt.
Dann soll er halt jedes Jahr die Bänke umklemmen, aus der oberen wird
die untere und umgekehrt.
Macht man ja beim Reifenwechsel genauso damit sie gleich abgefahren
werden: Vorne <-> Hinten
Ok, ein schwimmendes Wohnmobil. Auch gut.
Kein großer Unterschied, wenn man nicht an Tupperschüsseln denkt.
3k€ für eine neue Lichtmaschine? 8-|
Das sind drei Schrauben und genormte Anschlüsse!
@Michael
Ich kenne dein Problem. Hatte ich auch mal.
Ist einfacher zu lösen, als du denkst.
Vorher aber noch ein paar kleine Fragen.
Der Anlasser des Motors
- der läuft über 12Volt?
Untypisch für einen so großen LKW-Motor (nicht wichtig).
- den Anlasser betreibst du über die "unteren" 12V aus der Batteriebank?
- der Generator desgleichen?
batman schrieb:> Ja bei Reifen läßt sich der Verschleißgrad auch leicht messen.
Völlig uninteressant. Wenn man regelmäßig tauscht minimiert man den
Unterschied. Das Tauschintervall darf nur nicht mit Zyklen vermehrter
und verminderter Nutzung korrelieren. Also eher einal pro Jahr als im
Herbst und im Frühjahr, wenn man das fahrzeug hauptsächlich im Sommer
benutzt.
Austausch der Batterieblöcke ist schon sportlich 55Kg mal 6 Stück am
langen Arm unter den Betten im Achterschiff.
Die 3k€ kosten setzen sich aus Lima, Anlasser, Drehzahlmesser,
Öldruckmessgerät, Vorschmierpumpe, Betriebsstundenzähler, Magnetventil
der Einspritzpumpe u.a. für zwei Fahrstände zusammen.
Es gibt natürlich eine Starterbatterie.
Die 12V Anlasser sind im Bereich der Sportboote sehr verbreitet bis etwa
6Liter Hubraum. Es gibt auch häufig Schaltungen, bei denen zum Starten
zwei Batteriebänke in Reihe geschaltet werden, Lima und Rest laufen mit
12V.
Wenn der Landanschluss gesteckt ist, gibt es mehrere 12V 50A und 24V 25A
Ladegeräte, die auch am Generator laufen können. Da die Hauptnutzung am
Wochenende stattfindet reicht die Solaranlage um in der Woche die Akkus
vollzubekommen.
Die Kombüse läuft vollständig mit Strom Herd, Mikrowelle,
Geschirrspüler, Waschmaschine etc.
mfg
Michael
Mit "Austausch der Batterieblöcke" ist wohl eher das Umklemmen der Kabel
gemeint. Rumschleppen der Klötze ergibt wenig Sinn.
Michael Ohlhorst schrieb:> ...Es gibt auch häufig Schaltungen, bei denen zum Starten> zwei Batteriebänke in Reihe geschaltet werden, Lima und Rest laufen mit> 12V...
Nicht nur bei Sportbooten.
War mal Stand der Technik bei "modernen" Lastwagen und ist ziemlich
unkaputtbar.
Michael Ohlhorst schrieb:> Es gibt natürlich eine Starterbatterie.
Sehr gut !
Wie wird die geladen, wenn du die Lichtmaschine auf die Versorgungsbank
geschaltet hast?
Warum gehst du nicht mit einem Ladewandler, also einem "Step-up" von den
12V (Starterbatterie) auf die 24V (Versorgungsbank)?
Natürlich nur, wenn die Antriebsmaschine läuft. (Schaltung über
Zündungsplus).
Desgleichen mit dem Generator (Erst Starterbatt voll machen, dann
Lockensab der Holden versorgen).
12V in der Versorgung bekommst du für ganz kleines Geld mit
"Step-down"-Wandlern hin.
Bis auf einen von den oben angesprochenen Equalizern, kannst du dir
damit alles andere ersparen.
Übrigens würde ich Positionsbeleuchtung, Notbeleuchtung und sonstige
lebenswichtigen System über eine zusätzliche, getrennte Batt. betreiben.
Ist aber meine persönliche Phobie. Entwickelt sich, wenn man länger kein
Land sieht...
Klingt für mich, als würde sich da eher ein 12V Netz anbieten, wenn
nicht gleich 230VAC. Wozu brauchst du die 24VDC. Von Solarpanels kann
man leicht abwärtswandeln und Aufwärtswandler für evt. 24V-Verbraucher
sind auch gut verfügbar.
batman schrieb:> ... Wozu brauchst du die 24VDC....
In der großen Hauptsache für große Verbraucher.
Ein 2000W Spannungswandler zieht auf 12 Volt knappe 200A.
Eine Mikrowelle hat schon mal eben 1200Watt. Eine Induktionskochplatte
auch.
Mach mal Spagetti mit Tomatensauce mit 2000 Watt...
Der selbe Spannungswandler auf 24Volt kostet schlicht die Hälfte.
Wenn du dann noch einen "richtigen" Sinus haben willst, ist die
Preisspanne noch übler (ok, braucht man zu Kochen nicht unbedingt).
Dazu kommt auch noch die Feuchtigkeit und die potenziert sich bei den
"unbenutzen" Sportbooten.
Zum Glück ist er nicht in Salzwasser unterweg.
Dazu kommt auch noch der Seegang.
Hat schon seinen Grund, warum Bootsbauer bei 10mm Stahlplatten noch von
Blech reden.
Gammelnde Gasleitungen im geschlossenen Rumpf?... Neee
Spirituskocher bei Seegang?...Ähhh.... Neee
Lärmender Generator für eine heiße Tasse Tee?....
Gibt noch ein paar Kleinigkeiten. Ankerwinde, Querstrahlruder...
Die 24Volt ergeben also schon einen gewissen Sinn.
Ansonsten, mein lieber batman, hast du völlig Recht.
Das gesamte "Hühnerfutter" ist normalerweise Stangenware auf 12Volt.
ASinus schrieb:> In der großen Hauptsache für große Verbraucher.> Ein 2000W Spannungswandler zieht auf 12 Volt knappe 200A.
Genauso wie ein 4000W Wandler auf 24V. Für eine Schiffsküche braucht man
aber eher dreimal so viel, also dann 600A @ 24VDC? Merkste watt? :)
Es nützt nichts, wenn man wirtschaftlich einzelne Posten optimiert und
über die Gesamtkosten (was man real über die Jahre für die
Stromversorgung zahlt) hinwegsieht.
Auf hoher See wird auch die Zuverlässigkeit der Anlage eine Rolle
spielen. Da darf die Wartung nicht zu kompliziert sein, u.a. der
Verschleiß möglichst sicher einzuschätzen.
Michael_O schrieb:> ...u.a. ein 2kW Sinusinverter...
Die 2kW sind nicht mein Vorschlag. Scheint aber das Größte zu sein, was
Michael zu betreiben hat.
batman schrieb:> Auf hoher See wird auch die Zuverlässigkeit der Anlage eine Rolle> spielen...Michael Ohlhorst schrieb:> Da die Hauptnutzung am Wochenende stattfindet...
Nett formuliert, batman.
Das ist ein Sportboot. Ein Wochenendhäuschen mit "Wassergrundstück".
Damit geht niemand freiwillig aufs offene Meer.
Aber vielleicht sagt Michael ja noch mal etwas zu seiner
Elektroinstallation und seiner Idee.
Der Gedanke an sich, ist ja nicht verkehrt. Die Umsetzung birgt einige
Fallstricke und macht das ganze etwas "uneinfach".
Das soll Michael aber selber erzählen.
Michael Ohlhorst schrieb:> Die 12V Anlasser sind im Bereich der Sportboote sehr verbreitet bis etwa> 6Liter Hubraum.
Hmm, was haben die denn dann für eine Leistung? M.E. müssten
das dann schon einige kW sein, die dann einige 100A ziehen.
Wie weit ist der Anlasser vom Bett entfernt?
Harald W. schrieb:> was haben die denn dann für eine Leistung?
Geh mal von 2 bis 3 kW Nennleistung bei 12Volt aus.
Die Anlasser für LKW liegen bei 4,5 kW aufwerts, dann aber bei 24Volt.
ASinus schrieb:> Mach mal Spagetti mit Tomatensauce mit 2000 Watt...
Geht mit jedem Campingkocher.
Praktisch jedes Restaurant hat eine Gasküche, zum Teil auch mit
FLaschengas betrieben.
Da explodiert auch nicht jede Woche eins.
Aber das wäre vieleicht zu einfach :-)
Im Restaurant gibt es eine Entlüftung in Fussbodenhöhe, wo entwichenes
Gas entweichen kann. In meinem Maschinenraum ist es recht unpraktisch
eine Entlüftung an der tiefsten Stelle anzubringen ;-)
Daher gibt es kein Gas an Board und wird es auch nie geben.
Wenn es mehr als Spagetti gibt schafft der große Generator 8kW Drehstrom
das reicht meinem E-Herd recht locker.
Mein guter alter Ford hat 6Liter Hubraum, 6 Zylinder, Turbolader und
Seewassergekühlten Ladeluftkühler. Bringt 180PS bei 2400U/min.
Binnengewässer sind nicht so sehr unseres, weil doch viele Brücken nicht
für 4m Durchfahrhöhe gemacht sind - ist mir auch zu weit weg von der
Küste. 15 Jahre Elbe und Nordsee und eben solange Ostsee, Bornholm und
Schweden sind so mehr unser Geschmack.
Tiefgang liegt bei 1,6m Länge ist 14,5m.
Die Lichtmaschine vom Ford schafft etwa 80 Ampere, die vom Generator
schafft 45 Ampere. Die Solaranlage schafft fast 10A bei 24Volt.
Bei vollem Boardbetrieb laufen ein 12Volt Kühlschrank, ein
Gefrierschrank 230Volt und ein Kühlbox an 24 Volt rund um die Uhr dazu
Licht mit bis zu 200Watt Navigation, Autopilot Boardrechner, Fernseher
und einige Kleinigkeiten.
mfg
Michael
Also ich habe eine Unterdruckentwässerung nach unten
und wegen der möglichen Methanentwicklung der Kläranlage eine
Gebläseentlüftung nach oben.
Bei deiner Bootsgröße ist für solche Systeme natürlich kein Platz.
Die Fäkalspuren hinter den kleinen Freizeitbooten finde ich ziemlich
eckelig, das ist aber ein anderes Thema.
Gas habe ich auch nicht. Kann und will ich auch nicht. Ist aber auch ein
anderes Thema.
Was suchst du jetzt eigentlich?
Wenn ich das richtig gerechnet habe, dann hast du bei Motorbetrieb rund
150A Ladestrom in eine 12V 700Ah Batterie.
Diese Ladeleistung willst du über eine Elektronik auf eine zweite 12V
Volt Batterie weitergeben/aufteilen um in der Reihe 24 Volt für einen
2kw Wechselrichter zu haben, wobei alle anderen System über die 12V
weiterlaufen.
Solarladung geht auf die 24Volt, also muß auch eine Rückverteilung
eingeplant sein.
Wenn du zum Kochen richtig Strom brauchst, nimmst du den 8kw-Generator.
Wie betreibst du eigentlich noch so sm Nebensächlichkeiten wie
Ankerwinde, Querstrahlruder, Positionsbeleuchtung...
Alles aus den 12Volt?
Sorry, aber ich verstehe das Konzept hinter deiner Energieversorgung
nicht.
Vielleicht nimmst du dir mal ein bischen Zeit und liest hier im Forum
mal mit.
In einem parallelen Tread reden wir z.B. gerade über eine
bedarfsorientierte Reihen- bzw. Parallelschaltung von Akkus...
Hast du eigentlich ein Feuerlöschsystem an Bord?
Ist bei den kleinen Sportbooten ja auch nicht üblich.
Feuerlöschsystem habe ich nicht nur mehrere 5kg Löscher.
Bug und Heckstrahlruder habe und brauche ich nicht dank gesundem
Verhältnis der Segelfläche (Bordwand) zu den 23to Eigengewicht.
Positionslampen laufen derzeit mit 12 Volt über Reedrelails
Stromüberwachung müsste alle Reedrelais für 24V neu Wickeln wird aber
wahrscheinlich durch LED ersetzt.
Ankerwinde hat eine eigene 12V 200Ah Batterie.
Das Konzept ist auch nicht als Plan am grünen Tisch entstanden sondern
hat sich seit Kiellegung 1975 bis heute so dahin evolutioniert...
mein aktuelle Problem entstand eher aus Mangel an Lebensdauer der bisher
genutzten Batterien durch z.B. geklaute Landanschlusskabel mit
ungewolltem Tiefentladung der Akkus. Sowie durch zu viel Aufmerksamkeit
die die Überwachung der Balance erfordert.
mfG
Michael
Währe es da nicht einfacher per 2 poliger verriegelter Schalter z.b. per
Schützmatrix die 3 AKKU_Bänke beliebig ins Netz schaltbar zu machen.
Das wäre zumindest mein Ansatz und ginge verlustärmer auch
rechnerüberwacht und gesteuert.
Namaste
Michael Ohlhorst schrieb:> oder habe ich Deinen Ansatz jetzt nicht verstanden?
ja, hast du nicht verstanden.
Ist ein Verweis auf den Thread, auf den ich dich gestern Abend schon
hingewiesen hatte.