OPV Schaltung.kurze Frage zur virtuellen Masse

OP #4953372
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Hi,
ich habe eine kurze Verstädnisfrage zum OPV. Leider kann ich mir nicht 
vorstellen, wie sich der OPV nun verhalten würde.

Ich versorge einen OPV über eine künstliche Masse bipolar. Dies erfolgt 
mithilfe zweier Dioden, die aus 12VDC +3,3V und -3,3V "erzeugen". Nun 
nehme ich an, dass ich den OPV so verschalte, dass er eine Verstärkung 
von 2 aufweist.

Fall 1:
-Lege ich nun 1V (auf 12V-GND bezogen) an den Eingang an, ist die 
Spannung, die am OPV anliegt -2,3V auf den (OPV-GND bezogen), 
richtig/falsch?

-Am Ausgang erwarte ich nun 0V auf den OPV-GND bezogen (sättigung), 
richtig/falsch?

-Am Ausgang erwarte ich nun was genau auf den 12V-GND bezogen?

Fall2:
-Lege ich nun 2,7V (auf 12V-GND bezogen) an den Eingang an, ist die 
Spannung, die am OPV anliegt -1V auf den (OPV-GND bezogen), 
richtig/falsch?

-Am Ausgang erwarte ich nun -2V auf den OPV-GND bezogen, richtig/falsch?

-Am Ausgang erwarte ich nun was genau auf den 12V-GND bezogen?

Beste Grüße
OP #4953415
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Der Andere schrieb:
> Sim J. schrieb:
>> Ich versorge einen OPV über eine künstliche Masse bipolar. Dies erfolgt
>> mithilfe zweier Dioden, die aus 12VDC +3,3V und -3,3V "erzeugen".
>
> Das geht nicht.
> Schaltplan zeigen.

M.A. S. schrieb:
> Sim J. schrieb:
>> Ich versorge einen OPV über eine künstliche Masse bipolar. Dies erfolgt
>> mithilfe zweier Dioden, die aus 12VDC +3,3V und -3,3V "erzeugen".
> Sehr seltsam. Ein Schaltplan Deines Vorhabens wäre sehr hilfreich.

Das war ein Denkfehler meinerseits!
Denkt euch bitte diese Aussage weg. Denkt euch das bitte so:

"Ich versorge einen OPV über eine künstliche Masse bipolar. Dies erfolgt
durch eine Diode, welche an 12V angelegt wird. In Sparrichtung liegen 
nun an der Diode 6,6V an. Mithilfe zweier Widerstände, wird die Spannung 
nun geteilt und es werden +3,3V und -3,3V abgegriffen."

6.6V
 |
 |
 R1
 |
 |
OPV-GND
 |
 |
 R1
 |
 |
0V (12V-GND)

Entschuldigt bitte. Der Schaltplan besteht nur in meinem Kopf. Offenbar 
eben noch mit einem Denkfehler :D
Gast #4953426
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Sim J. schrieb:
> "Ich versorge einen OPV über eine künstliche Masse bipolar. Dies erfolgt
> durch eine Diode, welche an 12V angelegt wird. In Sparrichtung liegen
> nun an der Diode 6,6V an. Mithilfe zweier Widerstände, wird die Spannung
> nun geteilt und es werden +3,3V und -3,3V abgegriffen."

Das ist doch alles Unfug. Ein Op hat keinen konstanten Widerstand. Also 
kann man mittels Vorwiderstand oder auch Spannungsteiler keinen feste 
Versorgungsspannung einstellen.
Mach einen Schaltplan!

Und wenn du dir selbst einen Gefallen tun willst versorge für Versuche 
zum Verständnis den Op symmetrisch.
Beitrag #4953458 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #4953644
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Alle Spannungen die Du zwischen Eingang und OPV-GND anlegst kommen 
genauso auch wieder am Ausgang raus (Ausgang und OPV-GND). Eine 
Verdoppelung der Spannung würdest Du dadurch erreichen, in dem Du den 
Widerstand R7 verdoppelst.
Gast #4953935
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F. F. schrieb:

> Possetitjel schrieb:
>> meinetwegen auch die kuenstliche
>> Masse.
>>
>> Eine "virtuelle Masse" gibt es in dieser Schaltung nicht.
>
> Haare spalten?

Eigentlich nicht. Begriffliche Klarheit foerdern.

Eine virtuelle Masse ist ein Punkt in der Schaltung, der
zwar Masse-Potenzial hat, aber nicht leitend mit der
Masse verbunden ist. Das tritt i.d.R beim invertierenden
Verstaerker am Minus-Eingang des OPV auf.

Ein irgendwie verschobener Bezugspunkt fuer den OPV ist
deshalb noch keine virtuelle Masse, sondern nur ein
verschobener Bezugspunkt.

Es stoert mich, wenn Begriffe, die eine praezise Bedeutung
haben, sinnwidrig verwendet werden.

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