Forum: PC Hard- und Software Grund für durchgebrannte netzbuchse


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von Ray M. (raymo)


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Hallo.
Ich habe leider nur sehr wenig ahnung von elektronik. Deshalb dachte 
ich, dass man mir hier vlt eine frage beantworten könnte.
Und zwar habe ich hier ein nitebook zu liegen bei dem die netzbuchse 
durchgebrannt ist. Ich habe einen blog gefunden auf dem jemand haargenau 
das selbe problem bei genau dem notebook hat und beschreibt wie man es 
reparieren kann.
Leider wird dort nicht erwähnt wieso die buchse durchgebrant sein 
könnte.

http://www.berlin-repariert.de/medion-erazer-x6819-netzbuchse-durchgebrannt/

Wenn ich jetzt die neue netzbuchse einlöte, bin ich mir nicht sicher ib 
es nicht wieder passiert weil das problem evtl von dem netzteil oder 
irgend etwas anderem kommt.

Also weiß jemand wie sowas pasieren kann? (es ist natürlich kein wasser 
o ä reingelaufen.

Vielen dank schon mal! Lg ray

: Verschoben durch Moderator
von Karl M. (Gast)


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Hallo,

WENN MAN ALLES NUR MIT KLEINEN BUCHSTABEN SCHREIBT UND DIE INTERPUNKTION 
VERNACHLÄSSIG, LIEST ES SICH SEHR SCHLECHT.

von Michael B. (laberkopp)


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Ray M. schrieb:
> Leider wird dort nicht erwähnt wieso die buchse durchgebrant sein
> könnte.

Weil man ständig am Kabel wackelt und zieht.

von Old P. (Gast)


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Ray M. schrieb:

> Also weiß jemand wie sowas pasieren kann? (es ist natürlich kein wasser
> o ä reingelaufen.

Ausgeleiert und damit beim Stromziehen warm geworden. Oder wackel-wackel 
und die Buchse aus Lötung ausgenuddelt. Danach beim Stromziehen.... 
(hatten wir ja schon)
Ähnliches ist wohl mit Deiner Shifttaste auch geschehen.

Old-Papa

von Der Andere (Gast)


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Old P. schrieb:
> Ähnliches ist wohl mit Deiner Shifttaste auch geschehen.

Die kann er ja gleich mit reparieren :-)

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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War mal ein häufiges Problem, als die Jungs in Notebooks viel zu fette 
CPUs und Peripherie eingebaut haben, die mehr Strom über den Hohlstecker 
zogen, als für ihn gut ist.
Das Problem findet man unter 'Melting Powerplug' im Netz - ich hatte 
selber mal so ein Dings hier von der Weltfirma ECS - ein Desknote mit 
P4, also ein Notebook ohne Akku nur für den Schreibtisch.

Ursache ist ein Fehldesign, weil so ein Hohlstecker (oder ein anderer 
Verbinder, manchmal mit 3 Pins oder so) eben nicht den Strom übertragen 
kann, den das Notebook zieht. Der wird wärmer und wärmer und irgendwann 
schmilzt er durch.

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Gast)


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Matthias S. schrieb:

> Ursache ist ein Fehldesign, weil so ein Hohlstecker (oder ein anderer
> Verbinder, manchmal mit 3 Pins oder so) eben nicht den Strom übertragen
> kann, den das Notebook zieht. Der wird wärmer und wärmer und irgendwann
> schmilzt er durch.

Ich kenn das ja auch, aber nur von Notebooks, die ich als Halbleiche auf 
den Tisch bekomme. Meine eigenen haben sowas noch nie gehabt. Eher, dass 
sich Netzteile verabschieden. Asus, HP, Gericom und Samsung haben mich 
alle irgendwann verlassen. Nur meine Dellnetzteile halten (bisher) seit 
Jahren durch.

Old-papa

PS: Wenn man dann noch sieht, dass ein Notebook mit gestecktem 
Powerstecker so wie in der Werbung im Bett, auf dem Schoß, auf der Wiese 
oder weiß der Geier wo noch, gehalten werden, dann ist (teilweiser) 
Bruch der Lötstelle vorprogrammiert.

von Cyclotron (Gast)


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Und 9,5 Ampere max sind schon ne Hausnummer für ein Laptop. Mein FSC 
S7220 begnügt sich mit nur 4,22A max.

von Michael B. (laberkopp)


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Old P. schrieb:
> dann ist (teilweiser)
> Bruch der Lötstelle vorprogrammiert.

Bessere Notebooks haben die Buchse auch nicht auf die Platine gelötet, 
sondern im Gehäuse extra montiert und per flexiblem Kabel zur Platine 
geführt.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Es könnte natürlich auch eine Unterlegscheibe irgendwo im Gerät 
herumvagabundieren. Vor dem Einschalten erst mal schütteln in 
verschiedene Richtungen und hören ob es klappert.
Aber die Überhitzung durch zu großen Übergangswiderstand ist sehr 
wahrscheinlich. Der wird durch die Hitze allmählich größer, das 
beschleunigt die Entwicklung.

von Old P. (Gast)


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Michael B. schrieb:

> Bessere Notebooks haben die Buchse auch nicht auf die Platine gelötet,
> sondern im Gehäuse extra montiert und per flexiblem Kabel zur Platine
> geführt.

Also, ich schreibe gerade auf einem "besseren" (2009 noch teuren) 
Notebook, Buchse ist selbstverständlich auf der Platine.
Ich habe schon einige Dutzend NBs zerlegt/repariert (manche auch 
geschrottet), nirgends war die Buchse extra.
Zeig doch mal ein Bild.

Technisch wäre dass die bessere Lösung, wirtschaftlich für den 
Hersteller nicht.

Old-Papa

von Notebookbastler (Gast)


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Also am Ende ist es fast immer eine Kombination aus mechanischer und 
elektrischer Be- bzw. Überlastung.

Pfleglicher Umgang wie mit rohen Eiern hilft da die Lebensdauer zu 
verlängern. Meine Elektrokleingeräte sehen meist nach Jahren noch besser 
aus als die von meinem alten Hernn nach wenigen Monaten...
Und dann kommt er und lässt sich von mir eine neue Buchse in den Laptop 
oder inzwischen auch Handy löten. Ich sollte Geld dafür nehmen, aber was 
tut man nicht alles für die liebe Familie?

Dass es so verschmort aussieht liegt daran, dass es ein mit der Zeit 
fortschreitendeer Prozess ist. Meist wird durch mechanische 
Wechselbelastung ein Anriss an der Lötstelle entstehen, der dann weiter 
wächst und den leitenden Querschnitt verringert bis die Lötstelle 
abreißt und man dann den Wackelkontakt hat. Das kann sich auch gern mit 
der Erwärmung durch Unterdimensionierung bzw. hohe Ströme gegenseitig 
unterstützen. Der Wackelkontakt hat dann einen netten 
Übergangswiderstand und brutzelt schön vor sich hin bis alles verschmort 
ist und kein Kontakt mehr möglich ist.

Der unbedarfte Benutzer unterstützt das gebrutzel dann gern noch mit am 
Stecker wackeln: "Oh, Wackelkontakt - na dann müssen wir nur mal dran 
wackeln wird sich von selbst beheben!)" - Nein, dadurch wird alles noch 
mehr verbrutzelt und dann schwerer zu reparieren. Besser man behebt 
schon dann das Problem, bevor es schlimmer wird...

Fazit - aufmachen und nachschauen wenn Wackelkontakt und gleich die 
Lötstelle nachlöten. Wenn schon verbrutzelt durch den Wackelkontakt 
reinigen und nachlöten oder auch Buchse tauschen. Im schlimmsten Fall 
wenn Busche und Leiterbahn total weggebrannt sind kann man auch ein 
Kabel anlöten und nach draußen führen um dort dann das Netzteil 
anzuschließen - aber das ist die wenig professionelle Bastel-Notlösung.

von Thomas (Gast)


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Der Fehler ist bekannt und betrifft alle MSI Laptops dieser Baureihe. Ja 
dein Medion ist von MSI. Ursache ist eine Strombuchse die nur für 6 
Ampere spezifiziert ist. Zusätzlich ist der Isolationsring in den 
Innenlagen auf dem Mainboard zu klein. Dies führt irgendwann zu einem 
Kurzschluss in den Innenlagen. Der Tausch der Strombuchse allein reicht 
nicht aus, zumal diese in aller Regel auch nicht defekt ist.
Der Kurzschluss muss beseitigt werden.
Am einfachsten ist es den innenstift vom Mainboard zu entfernen und die 
Eingangsferite zu entfernen. Danach kann man mit einem Draht den Stift 
hinter den Feriten anschliesen.
Die Stabilität der Buchse leitet dadurch leider etwas.
Für Leute die mit ihrer Elektronik grob umgehen ist die Lösung nur 
vorübergehend.
Thomas

von Thomas (Gast)


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Old P. schrieb im Beitrag #49
>
> Also, ich schreibe gerade auf einem "besseren" (2009 noch teuren)
> Notebook, Buchse ist selbstverständlich auf der Platine.
> Ich habe schon einige Dutzend NBs zerlegt/repariert (manche auch
> geschrottet), nirgends war die Buchse extra.
Nun er meint damit die Thinkpads und manche Dell Laptops.
Diese haben eine gesteckte Strombuchse. Das ist auch eine Kostenfrage 
und wird nur bei hochwertigen Geräten gemacht da das Gehäuse dann 
verstärkt werden muss.
Thomas

von Ray M. (raymo)


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Hallo thomas. Danke für deine antwort. ( und natürlich auch ein "danke" 
an die anderen ... Zumindest denen, die es lesen können ^^)

Ich weiß leider nich was du mit ferite und dem innenstift meinst. Kannst 
du dass bitte näher erklähren?
Würde es auch ausreichen es so wie in der anleitung zu reparieren und 
danach ein 6 ampere netzteil zu benutzen? Oder würde die leistung des 
notebooks sehr darunter leuden?

Ps: ich weiß, das dass ein msi board is.... Steht ja drauf ;)

Danke schonmal

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ray M. schrieb:
> danach ein 6 ampere netzteil zu benutzen

Wenn das Netzteil original 9,5A liefert, dann hat das sicher den Grund, 
das das Notebook auch so viel benötigt. Ein 6A Netzteil wird also nicht 
reichen, günstigenfalls springt es nicht an, schlimmstenfalls raucht es 
ab. Du musst also in den sauren Apfel beissen, die Buchse tauschen und 
das Originalnetzteil wieder benutzen. Denkbar wäre auch, wie oben 
erwähnt, ein Kabel mit einem dicken Verbinder aus dem Notebook hängen zu 
lassen, der den Strom verträgt, das ist aber nicht so einfach, weil 
solche Verbinder gar nicht so häufig sind. Deswegen haben die MSIs ja so 
einen ungeeigneten Stecker überhaupt benutzt.

: Bearbeitet durch User
von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Matthias S. schrieb:
> Wenn das Netzteil original 9,5A liefert, dann hat das sicher den Grund,
> das das Notebook auch so viel benötigt. Ein 6A Netzteil wird also nicht
> reichen

Bessere Geräte verwenden hier mehrpolige Steckverbinder mit einer 
Signalisierung, welche Leistung das Netzteil hat. Das Notebook (genauer: 
dessen Ladeelektronik) passen ihr Ladeverhalten daran an.

Das macht beispielsweise Dell so, und auch Apple mit dem 
MagSafe-Stecker, denn für beide gibt es auch "Reise-Adapter" für den 
Betrieb in Flugzeugen, die dann nur etwa 40..60 Watt Leistung haben, 
währenddem das "richtige" Netzteil bei eher 90 Watt liegt.

Mit einem simplen Hohlstecker ist diese Signalisierung natürlich nicht 
möglich.

Was für ein perverses Notebook aber hat 9A Stromaufnahme bei typ. 19V 
Versorgungsspannung? Das ist so ein Kinderzimmerding mit 
Weltraummonsterkilleraliens in Ritterrüstungen und mindestens vier 
lauten Lüftern, oder?

von Old P. (Gast)


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Matthias S. schrieb:
>
> Wenn das Netzteil original 9,5A liefert, dann hat das sicher den Grund,
> das das Notebook auch so viel benötigt. Ein 6A Netzteil wird also nicht
> reichen, günstigenfalls springt es nicht an, schlimmstenfalls raucht es
> ab.

Das dachte ich bei meinem großen Asus auch. Originalnetzteil 19V/9,xA 
ist defekt, billiges NoName Ersatznetzteil lag im Schrank, bringt aber 
nur 19V/4,6A.... Egal, probieren kann man ja mal. Bingo! Es tut seit 
nunmehr 4-5 Jahren seinen Dienst, deutlich länger als das 
Originalmonster.

Old-Papa

von michael_ (Gast)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Mit einem simplen Hohlstecker ist diese Signalisierung natürlich nicht
> möglich.

Doch, DELL macht das so.

Old P. schrieb:
> billiges NoName Ersatznetzteil lag im Schrank, bringt aber
> nur 19V/4,6A.... Egal, probieren kann man ja mal. Bingo! Es tut seit
> nunmehr 4-5 Jahren seinen Dienst, deutlich länger als das
> Originalmonster.

Das kann gehen, muß aber nicht.
Ich habe ein Acer geerbt mit orig. NT.
Das scheint etwas müde zu sein. Wenn der Akku weniger als 50% hat, läuft 
der Laptop auf Batterie.
Bei mehr lädt er dann ganz normal.

Bei einem anderen stärkeren NT funktioniert alles normal.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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michael_ schrieb:
> Doch, DELL macht das so.

Dell verwendet üblicherweise keine simplen Hohlstecker. Das sind 
dreipolige Stecker, zwei koaxiale Zylinder, die von außen und innen 
kontaktiert werden, und ein dünner Stift in der Mitte - und der ist für 
die Signalisierung zuständig.

Ein simpler Hohlstecker ist zweipolig, und wird von Dell nur bei Geräten 
mit geringer Stromaufnahme eingesetzt.

Hier sieht man beide im direkten Vergleich:

http://media.bestofmicro.com/C/V/279103/original/dell_differentplug.png

von Ray M. (raymo)


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Naja... Auf der zugangsklappe steht ja 9,5A (max)  also sollten auch 
weniger ampere funktionieren. Ob prozessor, graka und so weiter dabei 
volle leistung bringen können weiß ich allerdings nich...?

Ich habe schon sehr oft netzteile mit weniger Ampere als angegeben an 
notebooks verwendet... Is noch nie abgeraucht. Meines wissens kann das 
auch nur bei zu viel ampere passiere...!?

Ja das is schon ein ganz schönes Monster. Allerdings nur ein lüfter mit 
vieelen heatpipes. Und einer leistungsstarken cpu und gpu. Is halt son 
aldi ding. Billig und viel leistung. :/

Wieso is das wichtig ob so ein flexkabel selten ist? Kann ich nich bloß 
zwei einfache aber dickere kabel nach draußen löten?

von MaWin (Gast)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Mit einem simplen Hohlstecker ist diese Signalisierung natürlich nicht
> möglich.

Doch, wäre es, siehe IEC USB Ladespezifikation.

von Thomas (Gast)


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Der Laptop nimmt unter Volllast etwa 7 - 8 Ampere auf. Gemessen mit 
Grafik Benchmark ohne Akku. Wenn du also ein 6 A Netzteil benutzt wird 
das irgendwann einfach wegen Überlast abschalten. Der Laptop läuft dann 
auf Akku oder geh aus wenn der Akku leer ist.
Der Akku Ladestrom sind nochmal 1.5 A. Dieser wird auch nicht reduziert 
wenn das Ding unter Volllast läuft daher das 9.5A Netzteil.
Nun zur Reparatur
Der Innenstift geht zum Mainboard und genau dort ist das MB verbrannt. 
Es hat einen Kurzschluss zu Gnd.  Der Schluss geht auch nicht weg wenn 
man eine neue Buchse einloetet. Deshalb darf der Stift keine Verbindung 
mehr mit dem MB haben.
Die 19 V werden vom Stift über 3 Ferite geleitet. Wenn man diese Ferite 
entfernt, und den Stift dahinter anschließt bekommt das MB wieder Strom 
und der Schluss ist umgangen.
Das kann man sogar im eingebauten Zustand machen wenn die Graka entfernt 
ist.
Geeignetes Werkzeug vorausgesetzt.
Ich kenn deine Anleitung nicht aber so hab ich das bestimmt 50mal 
repariert.
Thomas

von Ray M. (raymo)


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Ok... Habe jetzt gelesen, dass es nicht helfen würde ein netzteil mit 
weniger ampere zu benutzen weil das notebook trotzdem so viel zieht wie 
es braucht und dann ggf das netzteil abschmieren kann.

Was passiert denn, wenn ich die buchse nach draußen lege und sie wegen 
dem schlechten design wieder durchschmort? Schmort es dann direkt an der 
buchse durch oder am anderen ende des kabels. Also auf dem mainboard?

Und hat jemand nen Tipp ob es kabel gibt, die ehr ungünstig bzw ideal 
sind um die buchse zu verlängern?

Kann ich die buchse und die lötstellen dann mit isolierband abisolieren 
oder könnte sie dadurch schon zu warm werden?

Danke... :)

von Thomas (Gast)


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Wie gesagt es bringt dir garnichts die Buchse zu tauschen oder nach 
draußen zu legen.
Du musst die Ursache reparieren. Der Kurzschluss muss raus.
Solange der da ist kannst du 100 neue Buchsen verwenden ohne dass sich 
was ändert.
Thomas

von Ray M. (raymo)


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Ok. Danke dir dafür. Leider versteh ich deine anleitung nur zum teil. 
Ich weiß immernoch nicht was ferite sind und was es bedeutet den stift 
dahinter zu legen. Meinst du vlt das selbe was in der anleitung auf dem 
fertig-bild zu sehen ist?

von Gerd (Gast)


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Ray M. schrieb:
> Ok... Habe jetzt gelesen, dass es nicht helfen würde ein netzteil mit
> weniger ampere zu benutzen weil das notebook trotzdem so viel zieht wie
> es braucht

Stimmt so auch nicht. Wenn das Netzteil nicht mehr Strom liefern kann 
kommt auch bei Kurzschluss nicht mehr raus sondern die Spannung geht 
dann gegen Null und ein schlechtes Netzteil geht kaputt.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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MaWin schrieb:
> Doch, wäre es, siehe IEC USB Ladespezifikation.

Magst Du das auch im Hinblick auf den Widerspruch mehrpoliger 
USB-Stecker ./. 2poliger Hohlstecker noch etwas elaborieren?

von Thomas (Gast)


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Ich kann deine Anleitung auf dem Tablet nicht öffnen bekomme da nur 
einen roten Ladebalken. Deshalb kann ich auch nichts dazu sagen.
Thomas

von Ray M. (raymo)


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Hier wurde dieser stift umgebogen und an eine anderestelle gelötet

: Bearbeitet durch User
von guest (Gast)


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Ray M. schrieb:
> Ich weiß immernoch nicht was ferite sind

und auf die Idee das mal bei Google einzutippen bist Du noch nicht 
gekommen?

von Ray M. (raymo)


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Doch, dann bekomm ich bilder von ekligen wunden und verletzten bäumen

von guest (Gast)


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okay mein Fehler... der Kollege hats auch falsch geschrieben. es heisst:

Ferrite mit doppel rr

https://de.wikipedia.org/wiki/Ferrite

Damit sind die drei kleinen schwarzen Bauteile hinter der Buchse gemeint 
(auf Deinem Bild).

von Thomas (Gast)


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Nun auf dem Bild sind die Ferite doch zu sehen PL1 bis PL3.
Den Stift umzubiegen ist schon mal gut deshalb hatte ich ja auch 
geschrieben dass die Stabilität schlechter wird.
So wie auf dem Bild funktioniert es nur wenn der Kurzschluss sicher 
entfernt wurde.
Wenn du die Ferite entfernst und den Stift auf der anderen Seite 
anschließt geht es immer.
Der Schluss wird nicht entfernt sondern umgangen.
Thomas

von Ray M. (raymo)


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Wie entfernt man den kurzschluss? In dem ich die ursprüngliche stelle in 
der der stift stekte ausschneide? So sieht es auf der anleitung aus...

: Bearbeitet durch User
von Thomas (Gast)


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Denn Schluss bekommst du möglicherweise gar nicht weg. Das hängt von der 
Schwere des Schadens ab. Deshalb ist es einfacher den Schluss einfach zu 
umgehen.
Thomas

von Thomas (Gast)


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Nochwas auf dem Bild haben die auch die falsche Buchse verwendet. Die 
Original Buchse hat 4 Befestigungslaschen. Die neue nur 2. Das hält kein 
halbes Jahr.
Die mech. Beanspruchung ist einfach zu hoch.
Thomas

von Ray M. (raymo)


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Ja, dass ist mir auch schon aufgefallen und lässt mich auch um so mehr 
an der Qualität der anleitung zweifeln.

Zu deiner anleitung hab ich aber auch noch ein paar fragen... Sorry für 
die vielen fragen
Bin einfach zu anungslos ^^


Der kurzschluss geht von den ferriten aus? Oder wieso entferne ich die?
Der stift is die erdung? und kann vollkommen von der buchse entfernt 
werden? Dann nehme ich den stift und löte ihn auf die untere seite von 
den entfernten ferriten? Also über die ganze länge von p1-p3. Also über 
alle drei oder alle zwei?
Den rest der buchse löte ich ganz normal ein?

Hab ich das so einigermaßen richtig verstanden?

von Thomas (Gast)


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Der Kurzschluss ist auf dem Mainboard vom Stift nach Gnd. Deshalb darf 
der Stift nicht mehr ins Mainboard. Am Stift liegen die 19 V an. Wenn 
die Ferite entfernt sind ist der Schluss isoliert auf den Bereich des 
Loches. Der Stift wird dann mit einem Stück Draht mit der anderen Seite 
der Ferite verbunden. Deshalb den Stift umbiegen. Er darf keinen Kontakt 
mehr mit dem Mainboard haben.
Falls dir das zu heikel ist kannst du den Draht auch an der 
Eingangsseite des MOSFET anschließen. In jedem Fall müssen aber die 3 
Ferite raus.
Thomas

von Thomas (Gast)


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Ich hab die Anleitung jetzt Mal auf dem PC angeschaut. Ja ganz am Anfang 
hab ich das auch so gemacht. Nach der 2. Reklamation hab ich das dann 
geändert.  So wie das dort beschrieben ist ist die Rep nicht von Dauer. 
Spätestens nach ein paar Monaten bricht die Lötstelle da diese jedes Mal 
beim Anstecken des Netzteils belastet wird.
Das ist der Grund warum ich ein Stück Draht verwende um die Verbindung 
herzustellen.
Zusätzlich ist es wichtig eine Buchse mit 4 Laschen zu verwenden sonst 
fällt diese irgendwann ab. In den allermeisten Fällen kann man noch die 
Original Buchse verwenden wenn der Stift schön sauber gemacht ist.
Nichts gegen den Blog aber wenn man Reps Geld verdient wird es so wie 
dort beschrieben wird nichts.
Thomas

von Ray M. (raymo)


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Riesen dank schon mal fürdeine hilfe!
So also... Feriten raus und weg damit. Und dann mach ich das so wie ich 
es skizziert habe? An den roten punkten löte ich den draht an?
Raymo

von Thomas (Gast)


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Ja genauso achte darauf dass der Draht auf der richtigen Seite 
angeschlossen ist.
Der Draht muss auf der rechten Seite der Ferite angeschlossen werden.
Dann passt das schon.
Mit dem Durchgangspruefer kannst du einfach die Seite finden.
Es darf nicht gegen Gnd piepsen.
Thomas

von Ray M. (raymo)


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Okay.. Das werd ich machen. Die richtige seite sollte ja wahrscheinlich 
die sein an der auch der stift in der anleitung gelötet ist...?

von Thomas (Gast)


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Nein eben nicht du musst genau die andere Seite nehmen.
Die von der buchse entferntere Seite. In deiner Zeichnung rechts.
Thomas

von Ray M. (raymo)


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Ah okay...ich verstehe. :) danke nochmal! Ich schreib am montag nochmal 
obs geklappt hat :)
Raymo

von Ray M. (raymo)


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Achso... Eine frage hätte ich doch noch. Ich werd bei google leider auch 
nich schlauer.

Was genau ist die funktion dieser ferite und wieso kann man sie einfach 
weglassen?
Wenn ich das richtig verstehe sind dass so eine art wiederstände...?
Raymo

von Thomas (Gast)


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Die Ferrite filtern die Eingangsspannung stellen für DC aber 0 Ohm dar. 
Es sind Bauteile die für die Funktion erst mal nicht relevant sind, sie 
leiten lediglich den Strom weiter.
Aus diesem Grund kann man Sie auch entfernen.
In deinem Fall sorgt das Entfernen dafür dass der Schluss isoliert wird. 
Das vereinfacht die Reparatur. Im Prinzip ist es einfach so dass du den 
19V Pin mit dem Eingangsmosfet verbindest ohne über die Leiterplatte zu 
gehen.
So ist es original 19V -> Ferrit -> Mosfet
So nach der Rep 19V -> Mosfet
Thomas

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ray M. schrieb:
> Wenn ich das richtig verstehe sind dass so eine art wiederstände...?

Nein, die wirken als HF Drosseln, sind aber wirklich nicht so wichtig - 
du willst dein Modell ja nicht nochmal zur CE Zertifizierung geben. Die 
Dinger sollen den Fluss von Hochfrequenz in und aus dem Notebook etwas 
verhindern. Das ganze ist aber für dich nicht mehr von Belang, viel 
wichtiger ist ja, das du die defekte Stelle in der Platine umgehst.

: Bearbeitet durch User
von Ray M. (raymo)


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Hat alles wunderbar geklappt. Danke für die gute hilfe :) lg ray

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